CH176443A - Kolbenkompressor. - Google Patents

Kolbenkompressor.

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CH176443A
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Eismaschinen-Und Kue Druidenau
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Druidenau Eismaschinen Und Kue
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  Kolbenkompressor.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen  in der     Kältemaschinenpraxis    an sich bekann  ten     Kolbenkompressor    mit einem oder meh  reren, scheibenförmigen, oszillierenden Zylin  dern, welche mit ihrem     Aussenumfange    in.  einem als Hohlzylinder ausgebildeten, mit  Saug- und Druckschlitzen ausgestatteten Ge  häuse gelagert sind.  



  Zur Abdichtung der     Zylinder    in der Ge  gend der     Saug-    und Druckschlitze ist es nun  bereits vorgeschlagen worden, die Zylinder  an dieser Stelle an die Gehäusewand anzu  pressen. Einem Vorschlage zufolge hat man  sich dabei des     Kondensatordruckes    der Ma  schine bedient, indem man das Kältemittel  auf die Unterseite der Zylinder drücken liess.  Diese Lösung ist aber deshalb nicht befrie  digend, weil der     Kondensatordruck    von dem  Druck des in den Zylindern befindlichen  Kältemittels bei dessen Komprimierung be  trächtlich überstiegen wird.

   Ein Abströmen  des hoch komprimierten Kältemittels aus    den Zylinderbohrungen in die Schlitze des  Gehäuses, natürlich unter     Abdrückung    der  Zylinder von der Gehäusewand, ist bei die  sem Vorschlage praktisch nicht zu .verhin  dern. Die     Anpressung    der Zylinder an die  Gehäusewand ist eben gerade im kritischen  Moment ungenügend.  



       Diesem    Übel in zuverlässiger Weise zu  begegnen, ist der Zweck der vorliegenden  Erfindung, die darin besteht, dass für die       Anpressung    des     bezw.    der Zylinder unter  Druck stehendes<B>01</B> benutzt wird, für wel  ches ein oder mehrere besondere, gegenüber  dem     Kältemitteldruck    abgeschlossene Räume  vorgesehen sind.  



  Weil diese Räume gegenüber dem     Kälte-          k2    abgeschlossen sind, kann dem  gemäss das     Anpressmittel    nach Bedarf ver  dichtet werden.  



  Die Verwendung von Öl als     Anpressmit-          tel    hat dabei noch den Vorteil, dass dieses  dem im Kompressionsraum der Zylinder be-           findliche    Kältemittel gegenüber als     Sperr-          flüssigkeit.    gleichzeitig aber     -auch    als  Schmiermittel wirkt.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt.  



  Die     Fig.    1 zeigt von oben gesehen einen       Schnitt    durch das     Kompressorgehäuse,    und  aus       Fig.    2 geht ein Vertikalschnitt dazu her  vor.  



  In dem     Kompressorgehäuse    6 sind die  beiden oszillierenden und Scheibenform be  sitzenden Zylinder 9, 10 in an sich bekann  ter Weise gelagert. Die Saug- und Druck  schlitze 13, 14 befinden sich, wie ebenfalls  bekannt, im     Kompressorgehäuse    6, wobei die  Kolbenbohrungen 11 der Zylinder 9, 10  durch die Hubbewegungen der Kolben 12  zwangsläufig wechselweise den Saug- und  Druckschlitzen 13, 14 gegenübergestellt wer  den.

   Vermittelst komprimierter Flüssigkeit,  vorteilhaft Öl, werden nun die beiden Zy  linder 9, 10 in der Gegend der Saug- und  Druckschlitze 13, 14 des Gehäuses 6 an das  letztere stetig angedrückt, wobei die Ein  richtung so getroffen ist, dass der Druck  des     Anpressmittels    unabhängig von dem des  Kältemittels     bezw.    der Atmosphäre ist. Zu  diesem Zwecke ist dem Ausführungsbeispiel  zufolge das Gehäuse 6 an seiner Bohrung  für die Zylinder 9, 10 mit Kammern 40 aus  gestattet, die den Saug- und Druckschlitzen  13, 14 ungefähr gegenüber liegen, und in  diese Kammern 40     wird    nun Öl gepresst.  



  Ist der gesamte Kompressor einschliess  lich seines Antriebsmotors in einem in die  Druckseite des     Kältemittelkreislaufes    ge  schalteten, hermetisch verschlossenen Kes  sels 22 untergebracht, wie bei andern     Kom-          pressorausbildungen    an sich bekannt, so kann  das Kältemittel dann auch noch unterstüt  zungsweise als     Anpressmittel    für die Zylin  der 9, 10 benutzt werden. Zu diesem Zwecke  ist das als Hohlzylinder ausgebildete Ge  häuse 6 für die Zylinder 9, 10 so ausgebil  det, dass es die letzteren an der den     Saug-          und    Druckschlitzen gegenüberliegenden  Stelle freilegt.

   Auf diese Weise     presst    das    im Kessel 22 befindliche Kältemittel neben  bei auch noch die Zylinder 9, 10 an ihre       Schieberfläche.     



  In die Kammern 40 wird das Öl     mittelst     einer besonderen     Olpumpe    gedrückt.     ZVie     die Zeichnung erkennen lässt, arbeitet dabei  der Kolben 28 der Ölpumpe, wie an sich be  kannt, parallel mit dem eigentlichen     Kom-          pressorkolben    12, und der     Kompressorzylin-          der    9 stellt hierbei gleichzeitig den     Ölpum-          penzylinder    dar, indem derselbe mit einer  dem     Olpumpenkolben    28 entsprechenden  Bohrung 29 ausgestattet ist.

   Zum Anpres  sen der Zylinder 9, 10 wird dabei das gleich  zeitig zum Schmieren des Kompressors und  dessen Motors dienende Öl aus dem Boden  des das Ganze einschliessenden Kessels 22  verwendet. Hierzu ist an der das     Kompres-          sorgehäuse    6 nach unten     abschliessenden     Platte 8 ein in den     Olsumpf    ragender Saug  stutzen 33 angebracht, und der Zylinder 9  besitzt einen in die     Olpumpenkolbenbohrun     29 mündenden Schlitz 30. Auf der der un  tern Breitseite des Zylinders 9 zugekehrten  Seite der Platte 8 mündet dabei der Saug  stutzen 33 in einen Saugschlitz 31.

   Die Ein  richtung ist dann so getroffen, dass sich beim  Ansaugen des     Olpumpenkolbens    28 der  Schlitz 30 im Zylinder 9 mit dem Saug  schlitz 31 in der Platte 8 deckt, so dass das  Öl aus dem Kesselboden gezogen wird. Durch  die oszillierende Bewegung des     Zylinders    9  wird nun der Schlitz 30 des Zylinders 9 dem  Druckschlitz 32 der Platte 8 gegenüber ge  stellt, bevor der     Olpumpenkolben    28 zu  drücken beginnt. Dieser Druckschlitz 32 ist  mittelst Kanälen 34, 41 und 42 mit den  Kammern 40 im     Kompressorgehäuse    6 ver  bunden.  



  Zur Erzielung eines gleichmässigen     An-          pressdruckes    ist dabei in den Ölweg nach den  Kammern 40 ein     Oldruckakkumulator    ge  schaltet. Dieser     Üldruckalzkumulator    besteht  aus einer im Gehäuse 6 befindlichen Zylin  derbohrung 35 und einem durch Feder 36  belasteten Kolben 37.  



  Die Einrichtung zum Einpressen von Öl  in die Kammern 40 wird gleichzeitig auch           znm    Schmieren des Kompressors und seines  Motors benützt. Zu diesem Zwecke mündet  in die Zylinderbohrung 35 des     Öldruckakku-          mulators    ein Kanal 38, an den ein Ölrohr<B>39</B>  angeschlossen ist, das nach den Schmierstel  len des Kompressors und des Motors führt.  Die Einrichtung ist dabei so getroffen, dass  erst nach Erreichung eines bestimmten  Druckes das dann gewissermassen überschüs  sige Öl nach den Schmierstellen abgegeben  wird. Der     Öldruckakkumulatorkolben    37 ist  dann so hoch gestiegen, dass er den abfüh  renden Kanal 38 freigibt.  



  Benutzt kann nun der Ölakkumulator  schliesslich noch dazu werden, die     Maschine     leim     Anlaufenlassen    zu entlasten. Zu die  sem Zwecke mündet in die Bohrung 35 des       Öldruckakkumulators    ein mit dem Saug  schlitze 13 verbundener Kanal 43. Die Mün  dungsstelle dieses Kanals 43 ist dabei in  dem     Oldruckakkumulator    so gelagert, dass  dieselbe beim Aufsteigen des Kolbens 37  durch letzteren verschlossen wird. Da dieser  Kolben 3 7 erst eine Zeit nach dem     Anlau-          fenlassen    der     Maschine    steigt, ist somit die  Maschine bei deren Inbetriebsetzung völlig  entlastet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolbenkompressor für Kompressions- kältemaschinen, mit einem oder mehreren scheibenförmigen, oszillierenden Zylindern, die mit ihrem Aussenumfang in einem als Hohlzylinder ausgebildeten, mit Saug- und Druckschlitzen ausgestatteten Gehäuse ge lagert sind, und in der Gegend der Saug- und Druckschlitze durch ein unter Druck stehendes Mittel gegen die Gehäusewand ge drückt werden, dadurch gekennzeichnet, dass für die Anpressung des bezw. der Zylinder unter Druck stellendes Öl benutzt wird, für welches ein oder mehrere besondere,
    gegen über dem Kältemitteldruck abgeschlossene Räume. vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Kolbenkompressor nach Patentanspruch, dadiireh gekennzeichnet, dass die Räume für das Zylinderanpressmittel nvischen dem Aussenumfang des bezw. der Zylin der und der Gehäusebohrung vorgesehen sind. Kolbenkompressor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unterstüt zungsweise das unter Druck stehende Kältemittel zum Anpressen der Zylinder an das Gehäuse herangezogen wird. 3.
    Kolbenkompressor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die das Andrücken des bezw. der Zylinder bewerkstelligende Flüssig keit vermittelst Pumpe in die kammer artigen Hohlräume gedrückt wird, wobei in den Flüssigkeitsweg zur Erzielung eines gleichmässigen Anpressdruckes ein als Oldruckakkumulator dienender Zylin der mit federbelastetem Kolben geschaltet ist. 4.
    Kolbenkompressor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Olpumpenkolbeii mit dem Kompressorkolben parallel arbei tet und der Olpumpenzylinder von einer in dem Kompressorzylinder befindlichen zusätzlichen Bohrung gebildet wird. 5. Kolbenkompressor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der federbelastete Kolben des Oldruckakkumulators bei Er reichung eines bestimmten Druckes des Öls eine angeschlossene Leitung nach den Schmierstellen des Motors und des Kom- pressors öffnet. 6.
    Kolbenkompressor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und \?, -dadurch gekennzeichnet, dass in die Kolbenboh rung des Oldruckakkumulators ein von der Saugseite des Kompressors kommen der Kanal mündet, der von dem nach In betriebsetzung der Maschine steigenden Kolben des Oldruckakkumulators ge schlossen wird.
CH176443D 1933-03-06 1934-03-02 Kolbenkompressor. CH176443A (de)

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CH176443D CH176443A (de) 1933-03-06 1934-03-02 Kolbenkompressor.

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