CH176492A - Empfangsanordnung. - Google Patents

Empfangsanordnung.

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CH176492A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/22Automatic control in amplifiers having discharge tubes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D1/00Demodulation of amplitude-modulated oscillations
    • H03D1/14Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear elements having more than two poles
    • H03D1/16Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear elements having more than two poles of discharge tubes

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Description


  Empfangsanordnung.    Die Erfindung betrifft eine Empfangs  schaltung, in der eine     Bremsfeldröhre    als  Empfangsgleichrichter wirkt.  



  Die sogenannte     -Bremsfeldschaltung    geht  aus     der    bisher vorwiegend gewählten Röhren  schaltung durch Vertauschender Elektroden  potentiale hervor, indem ein Gitter ein hohes  positives Potential erhält und zur Leistungs  elektrode (Anode) gemacht wird, während  die Aussenelektrode, die im folgenden als       "Bremselektrode"    bezeichnet werden soll, die  Steuerung     des    Entladungsstromes über  nimmt. Ausser dem genannten Gitter können  auch noch weitere Hilfselektroden als     Raum-          ladegitter,        Schirmgitter        usw.    Verwendung  finden, ohne dass sich daraus neue Gesichts  punkte ergeben.

   Es ist bekannt,     dass    eine  Drei- oder     Mehrelektrodenröhre    in Brems  feldschaltung infolge der ausserordentlich  scharfen Krümmung der Kennlinien als koch  empfindlicher Gleichrichter     (Bremsaudion)     für Wechselspannungen aller Frequenzen  verwendet werden kann.    Bezüglich der Wirkungsweise der Brems  feldröhre als Gleichrichter soll noch folgen  des als bekannt vorausgesetzt werden.

   Wenn  in den     Bremselektrodenkreis    eine modulierte  Wechselspannung eingeführt wird, so findet  infolge der Krümmung der     Bremskennlinie,     welche die     Abhängigkeit    des     Bremselektro-          denstromes        ib    von dem     Bremselektroden-          potential        eb    angibt, eine     Demodulation    statt,  wobei sich ein Richtstrom     dib    ausbildet.

   Un  ter der an eine     Bremsfeldrölire    zu stellenden  Voraussetzung einer wenigstens annähernd  konstanten und von den Potentialen der übri  gen Elektroden weitgehend unabhängigen  Emission der Kathode tritt dieser Richtstrom  in gleicher Grösse, aber mit umgekehrtem  Vorzeichen auch im Gitterkreis auf. Wenn  man daher in den Gitterkreis einen beliebigen  Widerstand     B,    einschaltet, kann an diesem  eine der     Modulationsfrequenz    entsprechende  Wechselspannung abgegriffen werden.

   Der  Richtstrom     dib    setzt sich aus zwei Kompo  nenten zusammen, einerseits einem zur mitt-           leren    Amplitude der hochfrequenten Träger  schwingung proportionalen Gleichstroman  teil, anderseits einer der Modulation entspre  chenden     Wechselstromkomponente.     



       Erfindungsgemäss    wird die im Brems  elektrodenkreis zur mittleren Empfangs  amplitude proportionale Gleichstromkompo  nente des Richtstromes zur Regelung der  Empfindlichkeit einer oder mehrerer Röhren  der Empfangsanordnung benutzt. Zu diesem  Zweck. kann in den     Bremselektrodenkreis    ein       hochohmiger    Widerstand eingeschaltet sein,  an dem sich eine zum     Richtstrom    propor  tionale Spannung ausbildet.

   Da die Regel  spannung nur in gleichem Masse wie die mitt  lere     Empfangsamplitude    schwanken soll,  wird dieser Widerstand sowohl für die Hoch-,  als auch     für,die        Modulationsfrequenz    zweck  mässig kurzgeschlossen; die Schaltung kann  dabei entweder derart sein, dass ein Konden  sator den     Ableitwiderstand    überbrückt oder  die Bremselektrode unmittelbar mit der Ka  thode verbindet. Die aus der Erzeugung  dieser Regelspannung     abgeleiteten    Wirkun  gen sollen nunmehr anhand von Zeichnungen  näher erläutert werden.  



  In     Fig.    1 ist eine grundsätzliche Brems  feldschaltung angedeutet. Der Gitterelek  trode G wird über einen Nutzwiderstand     13y.     von dem die     Modulationsspannungen    abge  nommen werden, eine hohe positive Gleich  spannung zugeführt, während der Bremselek  trode     B    über den Widerstand R eine bei  spielsweise schwach positive     Vorspannung        Tb     erteilt wird.  



  In     Fig.    ? sind die     Stromspannungsver-          hältnisse    im     Bremselektrodenkreis    dargestellt.  Die als     ib    = f     (eb)    bezeichnete Kurve stellt  die     Bremsstromcharakteristik    dar, während  die gegen die     Spannungsachse    geneigte Ge  rade
EMI0002.0026  
   die     Stromspannungsbezie-          hung    am Widerstand R angibt. Nimmt man  die     Bremsstromcharakteristik    il = f     (eb)    auf.

         m        ,ä,        'hrend        in        uleichzeiti--        :D        verschiedene        Hoch-          frequenzspannungen    an der Bremselektrode  liegen, so erhält man ein     Kennlinienfeld,    in  welchem die statische, also in Abwesenheit    der Hochfrequenz aufgenommene Kennlinie I  in einem der zugeführten Wechselspannung  entsprechenden Mass verdreht ist (vergleiche       II    und     III).    Man sieht, dass die Widerstands  gerade mit den verschiedenen Kennlinien an  verschiedenen Punkten<I>A, A', A",

  </I> welche den  jeweiligen Arbeitspunkt darstellen, zum  Schnitt kommt. Die Grösse der Änderung     de,,     des Bremspotentials hat man durch Wahl des       Ableitwiderstandes    B in der Hand. Sie ist  offenbar am grössten, wenn R sehr hoch ist,  und wird um so geringer, je kleiner     13    ist.  wie die gestrichelt eingezeichnete und     mit-          telst    einer geringeren positiven     Vorspannung          Eb'    auf demselben statischen     Arbeitspunkt        z1     eingeregelte Widerstandsgerade erkennen  lässt.

   Die Verwendung eines sehr     hochohmi-          gen    Widerstandes von beispielsweise     14'Ohm     erfordert selbstverständlich eine Vergrösse  rung der     Vorspannung        Eb.    Man kann sich  einen Mehraufwand an Spannungsquellen da  durch     ersparen,    dass man die Bremselektrode  über den Widerstand R unmittelbar mit     dein     positiven Pol der     Gitterspannungsquelle    ver  bindet.    In den     Fig.    3 und d sind Schaltungen, bei  welchen von diesem Vorschlage Gebrauch ge  macht wird, dargestellt.

   In     Fig.    3 wird der  Widerstand B durch einen Kondensator     C1     überbrückt, welcher so bemessen ist, dass er  auch für die     Modulationsfrequenz    einen     ver-          nachlässigba,r    kleinen     Wechselstromwider-          stand    darstellt. Die Eingangsspannung E  wird an der angedeuteten Stelle in Reihe mit  dem Kondensator     Cl    zugeführt.  



  In der     Fig.    4 ist die     Schaltung    dahin  gehend abgeändert, dass zwischen der Brems  elektrode B und der Kathode ein nach den  gleichen Gesichtspunkten bemessener Kon  densator     C."    mit dem ein auf die Empfangs  frequenz abgestimmter Schwingungskreis ES  in Reihe geschaltet ist, zugeführt wird; die  Eingangswechselspannung E kommt auch  hier wieder zwischen der Bremselektrode und  der Kathode zur Wirkung. Der Bremskreis  widerstand B liegt in beiden Fällen an dem  positiven Pol der     Gitterspannungsquelle    Es.      Die     Fig.    5 zeigt schliesslich eine Emp  fangsschaltung für ultrakurze Wellen, bei  der die Antenne A die Eingangsspannungen  liefert.

   Damit die Hochfrequenz nicht über       deu        hurzschlusskondensator    C abfliessen kann,  ist es zweckmässig, eine Drossel D vorzu  sehen, welche jedoch für die     Modulations-          frequenz    einen     vernachlässigbar    kleinen Wi  derstand aufweisen muss.

      Gemäss der Erfindung sollen nun die der  dem     Bremsaudion    zugeführten     Hochfrequenz-          spannung    proportionalen Spannungsänderun  gVn de" zur automatischen     Fa.dingkompensa-          tion    benutzt werden, indem zum Beispiel das  sich über den     Ableitwiderstand    R einstellende  Bremspotential     eb    gleichzeitig als mindestens  teilweise     Gittervorspannung    für eine oder  mehrere Röhren der Empfangsanordnung ver  wendet wird.

      Ein Beispiel einer praktischen     Ausfüh-          rl-nbsform    der Erfindung ist in dem Schalt  bild     Fig.        G    dargestellt. Darin gelangen die  von der Empfangsantenne     t1    dem Eingangs  kreis<I>Eh</I> zugeführten     Hochfrequenzspan-          nungen    zunächst an das Gitter der Ex  ponentialröhre     V1,

      wo sie verstärkt und     mit-          telst    des     Hochfrequenztransformators        Z'    auf  die Bremselektrode des     Bremsaudions        V.-          übertragen    werden. Diese ist über einen  Widerstand R zum positiven Pol der     Gitter-          spannungsquelle        E,.    abgeleitet.

   Der nieder  frequente Kurzschluss des Bremskreises wird  durch die Kapazität C herbeigeführt, wobei  der Widerstand der sekundären     Transforma,-          iorspule        8:;    für die     Modulationsfrequenz    ver  nachlässigt      -erden    kann.

   Die am Konden  sator C auftretenden Schwankungen des  Bremspotentials dienen nun zur Steuerung  der Gitterspannung der     Hochfrequenzstufe          6'1,    indem die     Gitterv        orspannung        E"    unmit  telbar an dem Widerstand R oder einem Teile  desselben abgegriffen wird, wobei durch eine  Hilfsspannung     Bm    der Arbeitsruhepunkt der  Röhre     I',    richtig einreguliert werden kann.

    Je grösser die in     Sam        Bremsaudion    auftre  tende     Hochfrequenzspannung    ist, umso stär  ker lädt sich gemäss     Fig.        \?    der Kondensator    C auf und     umsomehr    wird die     Exponential-          röhre        V,    negativ vorgespannt.     Damit    sinkt  aber wieder ihre Verstärkung, so dass die  Amplitude am     Bremsaudion    zurückgeht.

   Man  erkennt daraus, dass die Anordnung ausglei  chend wirkt und bei passender     Einstellung     der Betriebsspannungen Schwankungen der  Eingangsamplitude, wie sie bekanntlich  durch     Fadings    auftreten, kompensiert.  



  In der     beschriebenen    Anordnung erfolgt  die Kompensation nur dann in richtigem  Sinne, wenn das     Bremsaudion    am untern  Knick seiner Charakteristik arbeitet. Wird  der Arbeitspunkt in das obere     Krümmungs-          gebiet    verlegt, so lädt sich die Bremselek  trode bei einfallender Hochfrequenz positiv  auf, und die     Verstärkung    der     Egponential-          röhre    wird erhöht,     statt    vermindert.  



  Die eben beschriebene Anordnung zeich  net sich durch überaus einfachen Aufbau  aus; ihre Reizschwelle kann durch Einbau  einer Rückkopplung erheblich vermindert  werden.  



  Mit besonders gutem Erfolg wird die       Regelung    im Gleichrichter selbst vorgenom  men, indem die Empfindlichkeit der Gleich  richtung in     Abhängigkeit    von der mittleren       Trägerwellenamplitude    beeinflusst wird.

   Dies  geschieht zweckmässig in der Weise, dass  einer in die zur Gleichrichtung benutzten       Entladungsbahre    eingeschalteten Gitterelek  trode eine von der     Gleichrichterstrecke    ge  lieferte, der     Trägerwellenspannung    propor  tionale Gleichspannung zugeführt     wird.    Auf  diese Weise können die Vorstufen dauernd auf  optimaler Verstärkungswirkung eingestellt  bleiben, und es entfällt die Notwendigkeit, in  diesen Stufen spezielle Röhren verwenden zu  müssen.  



  Im nachfolgenden wird dieser Gedanke  an zwei Ausführungsbeispielen der Erfin  dung näher erläutert.  



  In der     Fig.    7 ist eine sich selbst regelnde       Bremsaudionschaltung    dargestellt, bei der  eine Röhre I' mit einer beispielsweise in  direkt geheizten Kathode     K,    einer Brems  elektrode B und zwei Gitterelektroden Ver-           wendung    findet. Das der Bremselektrode  benachbarte Gitter<I>GA</I> erhält eine hohe posi  tive     Vorspannung,    während der Bremselek  trode B in bekannter Weise eine geringe posi  tive oder negative     Vorspannung    erteilt wird.

    Die vom     Empfangsschwingungskreis        E3    ge  lieferten modulierten     Hochfrequenzschwin-          gungen    werden zwischen Kathode und Brems  elektrode zur Wirkung gebracht und auf  dem     niehtlinearen    Teil der     Bremskennlinie          ib    =     (e,,)    gleichgerichtet. Gleichzeitig wird  der Kondensator C auf den Mittelwert der  gleichgerichteten Wechselspannung     E,    auf  geladen.

   Die im     Bremselektrodenkreis    ent  stehenden Richtströme übertragen sich durch  Stromverteilung auf die Gitteranode<I>GA</I> und  werden     mittelst    des Ausgangsübertragers T  abgenommen. Die Bremselektrode B wird  mit der Gitteranode<I>GA</I> zweckmässig durch  einen Kondensator C" von einigen 100 cm  Kapazität verbunden, wodurch erreicht wird,  dass die     Hochfrequenzspannung    gleichzeitig  auf die Bremselektrode und die positive Git  teranode einwirkt.

   Da die Kennlinien dieser  beiden Elektroden infolge der zwischen die  sen stattfindenden Stromverteilung derart  verlaufen, dass eine Abnahme des Stromes der  einen Elektrode einer Zunahme des Stromes  der andern Elektrode entspricht, heben sich  die hochfrequenten Stromänderungen gegen  seitig ganz oder weitgehend auf, so dass die  Belastung des die Steuerspannung liefernden  Eingangskreises herabgesetzt wird. Die Dros  sel D verhindert den Abfluss der Hoch  frequenz in den Gitterkreis.

   Der Arbeits  punkt auf der     Bremskennlinie    wird durch  den am Widerstand R entstehenden Span  nungsabfall und der von dem die Gitterspan  nungsquelle überbrückenden     Spannungsteiler          I'    abgegriffenen     Vorspannung        Ew,    bestimmt.  



  Um die erwähnte     Lautstärkeregelung     durchzuführen, wird die an dem Kondensa  tor C entstehende Gleichspannung dem zwi  schen Kathode     K    und Gitteranode<I>GA</I> an  geordneten     Regelgitter    G zugeführt,     wobei     der gewünschte Arbeitspunkt noch durch die  zusätzliche     Vorspannung        Eg.    eingestellt wer  den kann.

   Sobald der Eingangskreis Es eine         Hochfrequenzspannung    liefert, treten fol  gende Vorgänge auf: Durch den Richtstrom  entsteht ein Spannungsabfall an dem Wider  stand R, wodurch der Arbeitspunkt längs der  für den Widerstand R gültigen Widerstands  geraden durch das     Bremskennlinienfeld    wan  dert. Gleichzeitig erhöht sich die Spannung  an dem Kondensator C und dadurch ver  schiebt sich die     Vorspannung    des Regelgit  ters G in Richtung negativer Spannung.

    Diese bewirkt infolge der Beeinflussung der  vor der Kathode angesammelten Raumladung  eine Abnahme des zur Gitteranode GA und  Bremselektrode     B    übergehenden Elektronen  stromes, so dass die     Bremskennlinien    flacher  verlaufen oder, mit andern Worten, die Emp  findlichkeit des     Bremsaudions    abnimmt. Da  durch geht aber nicht nur die dem Ausgangs  übertrager T zugeführte     Modulationsspan-          nungs-Amplitude    zurück, sondern es sinkt  auch die Spannung am Kondensator C so  lange, bis ein Gleichgewichtszustand erreicht  ist.

   Durch passende Bemessung der verschie  denen Schaltelemente, insbesondere von C       und    R, lässt es sich erreichen, dass die nieder  frequente Ausgangsspannung unabhängig  von der Amplitude der dem Eingangskreis  ES zugeführten Trägerwelle konstant gehal  ten wird, sofern die Eingangsamplitude einen  durch die Reizschwelle der Anordnung gege  benen Minimalwert     überschreitet.            Natürlich    kann die an dem Kondensator  C entstehende Regelspannung auch noch  gleichzeitig zur Regelung von vor- oder nach  geschalteten     Verstärkerstufen    in an sich be  kannter Weise herangezogen werden, wo  durch sich eine beträchtliche Erweiterung des  Regelbereiches erzielen lässt.  



  Um das beschriebene Regelverfahren ein  wandfrei durchzuführen, soll die Gitteranode  <I>GA</I> eine möglichst geringe Rückwirkung auf  den die Kathode verlassenden Elektronen  strom ausüben. Es ist also notwendig, dass  die Gitteranode einen möglichst geringen  Durchgriff durch das Regelgitter besitzt.  Dieser Zustand kann dadurch erreicht wer  den, dass zwischen dem     Regelgitter    und der      Gitteranode mindestens ein Schirmgitter an  geordnet wird.  



  Eine weitere Verbesserung der     erfin-          dniigsgemässen    Schaltung wird durch die       @'        erwe        ndung    einer Röhre mit vier Gitterelek  troden, einer sogenannten     Hexode,    erzielt.

    Zur Erklärung dessen wird auf die     Fig.    8  verwiesen, in welcher dieselben Bezugs  zeichen     verwendet    werden wie in     Fig.    7, so  fern es sich um die gleichen Teile wie dort       handelt.    Die Röhre     Y    enthält die aus dein  früheren Beispiel übernommenen Elektroden       K,   <I>G, GA</I> und     B.    Zwischen der Gitteranode       Cr    A und dem Regelgitter G befinden sich  zwei weitere Gitterelektroden, von denen die  dem Regelgitter G benachbarte Elektrode     SG,     für welche die Bezeichnung "Sauggitter" ge  braucht werden soll,

   an eine konstante     posi.-          l,ive    Spannung gelegt wird, während das der  Gitteranode<I>GA</I> zunächst liegende Schirm  gitter     S    auf dem gleichen oder einem wenig  verschiedenen Potential wie die Kathode ge  halten wird. Man kann sich die zwischen der  Kathode     K    und der Bremselektrode B ver  laufende Entladungsbahn in zwei Abschnitte  zerlegt denken, welche in der     Fig.    8 mit     Rl     und     R.,    bezeichnet sind.

   Der Teil     R,    stellt  nichts anderes als eine in     Abhängigkeit    von       rle        r    Spannung des Regelgitters G veränder  liche Elektronenquelle für den Teil     P..    dar,       während    die     Strecke        R,    das     Bremsaudion    im  eigentlichen Sinne verkörpert, wobei die  Schirmelektrode     S    als Elektronenaustritts  fläche wirkt, also gewissermassen die Rolle  einer Kathode übernimmt.

   Durch die ge  wählte     Elektrodenanordnung    wird eine Rück  wirkung der an der Gitteranode     auftretenden          Spannungen    auf den Emissionsvorgang völ  lig unterdrückt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: l#,'mpfangsanordnung unter Verwendung einer in Bremsfeldschaltung betriebenen Ent ladungsstrecke als Detektor, dadurch gekenn zeichnet, dass eine im Bremselektrodenkreis der Detektorröhre erzeugte, der mittleren Empfangsamplitude proportionale Gleich- spanming zur automatischen Regelung der Empfindlichkeit mindestens einer der Röhren der Empfangsanordnung dient. U NTERANSPRüCHE 1.
    Empfangsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bremselektrodenkreis ein sowohl für die Hoch-, als auch für die Niederfrequenz kapazitiv kurzgeschlossener ohmscher Widerstand eingeschaltet ist. 2. Empfangsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brems elektrode über den kapazitiv überbrückten ohmschen Widerstand mit dem positiven Pol der Spannungsquelle -der Gitteranode verbunden ist. 3.
    Empfangsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Bremselektrodenkreis erzeugte Regelspan nung bezw. ein Teil derselben die Gitter spannung bezw. einen Teil derselben für wenigstens eine der Detektorröhre vor geschaltete Hochfrequenzverstärkerröhre bildet. 4. Empfangsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Regelspannung die Stärke des in der Gleichrichterstrecke fliessenden Entla dungsstromes beeinflusst wird.
    Empfangsanordnung nach Unteransprü chen 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelspannung einer zwischen der positiven Gitteranode und der Glüh- kathode angeordneten Hilfselektrode der Bremsröhre zugeführt wird. 6. Empfangsanordnung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Gitteranode und der an die Regel spannung angelegten Hilfselektrode 'ein oder mehr auf konstantem Potential ge haltene Gitter angeordnet sind.
    r. Empfangsanordnung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine in Bremsfeldschaltung arbeitende Sechselek- trodenröhre derart geschaltet ist, dass die gleichzurichtende Eingangsspannung zwi schen der Glühkathode und der als äusserste Elektrode vorgesehenen Brems elektrode, angelegt und dem der Glüh- kathode zunächst liegenden Gitter die Regelspannung zugeführt ist,
    dass das zweite Gitter eine konstante positive Span nung besitzt und das dritte Gitter auf dem 0<B>0-</B> e ichen oder einem wenig verschiedenen Potential wie die Kathode gehaltqn ist und das vierte Gitter als Gitteranode dient und mit dem Nutzkreis verbunden ist.
CH176492D 1934-03-09 1934-03-09 Empfangsanordnung. CH176492A (de)

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