CH176493A - Temperaturunabhängiger Schwingkreis. - Google Patents

Temperaturunabhängiger Schwingkreis.

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CH176493A
CH176493A CH176493DA CH176493A CH 176493 A CH176493 A CH 176493A CH 176493D A CH176493D A CH 176493DA CH 176493 A CH176493 A CH 176493A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  Temperaturunabhängiger Schwingkreis.    Es ist bekannt,     Reaktanzelemente,    zum  Beispiel Selbstinduktionsspulen und     Konden-          satoren,    aus denen ein Schwingkreis besteht,  durch geeignete Wahl der Materialien in  ihrem     Reaktanzbetrag    von Temperatur  schwankungen unabhängig zu machen, um  auf diese Weise temperaturunabhängige  Schwingkreise zu erhalten. Die vorliegende  Erfindung bezieht sich auf einen zweck  mässigen mechanischen Zusammenbau der  artiger     Reaktanzelemente.    Es ist nämlich  oft erforderlich, die Bestandteile des Schwing  kreises, also die Spulen und Kondensatoren  möglichst eng miteinander zusammenzubauen,  um mit möglichst kurzen Verbindungen aus  zukommen.

   Der Erfindung liegt nun die Er  kenntnis zugrunde, dass es in einem solchen  Falle nicht gleichgültig ist, wie die einzelnen       Kreisreaktanzen        miteinanderzusammengebaut     sind. Wenn zum Beispiel der gemeinschaft  liche mechanische Träger von zwei     Reak-          tanzelementen    einen erheblichen Wärmeaus         dehnungskoeffizienten    hat, so kann es vor  kommen,

   dass der durch die     Ausdehnung    des  Trägers infolge der Erwärmung sich ändernde  Abstand zwischen den einzelnen     Reaktanz-          elementen    ihren     Selbstinduktions-        bezw.    Ka  pazitätsbetrag dermassen ändert, dass dies  noch eine merkliebe     Frequenzänderung    zur  Folge hat. Erfindungsgemäss werden daher  zum mechanischen Zusammenbau von ein  zelnen an sich wärmeunabhängigen     Reak-          tanzeinheiten    von Schwingkreisen Materia  lien mit praktisch     vernachlässigbarem,    d. h.

    den Betrag von 1.10-5 nicht übersteigenden       Wärmeausdehnungskoeffizienten    verwendet.  Wird ein die beiden Einheiten mechanisch  zusammenfügendes Organ gleichzeitig als  elektrische Verbindung benutzt, so wird es       zweckmässigerweise    aus einer Metallegierung  gemacht, die einen praktisch     vernachlässig-          baren        Wärmeausdehnungskoeffizienten    besitzt.

    Derartige Legierungen sind in der Technik  unter verschiedenen Bezeichnungen, wie In-           var,        Indilatan    u. a. m. bekannt und enthalten  als ihren wesentlichen, wenn nicht einzigen  Bestandteil eine     Nickelstahllegierung.    Man  kann aber auch zum mechanischen Zusam  menbau von einzelnen     Reaktanzeinheiten     Träger aus einem keramischen Material ver  wenden, das gleichfalls einen     vernachlässig-          bar    kleinen, d. h. den Betrag von     1.10-5    nicht  übersteigenden     Wärmeausdehnungskoeffizien-          ten    aufweist.

   Die elektrischen Verbindungen  können in diesem Falle als metallische Be  läge auf diesen Trägern in geeigneter Breite  aufgetragen oder in einer andern Weise so  mit diesen Trägern verbunden werden, dass  sie durch die Wärmewirkung nicht defor  miert werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Anordnung  nach der Erfindung ist in der Zeichnung  schematisch dargestellt.  



  Hier bedeutet     a    einen Kondensator, der  in bekannter Weise aus einem mit Metall  belägen versehenen Träger aus einem kera  mischen Material besteht. b ist eine Selbst  induktionsspule, deren stromführende Wick  lung gleichfalls als Belag auf einen kerami  schen Körper d aufgetragen wird. Die beiden  an sich wärmeunabhängigen Schwingungs  elemente sind durch Träger<I>e, f</I> aus einem  Material mit     vernachlässigbar    kleinem, d. h.

    den Betrag von     1.10-5    nicht übersteigenden       Wärmeausdehnungskoeffizienten    zusammen  gebaut, das, wie oben erwähnt, eine geeig  nete Metallegierung, wie     Invar    oder der  gleichen oder ein keramischer     Stoff    mit dar  auf aufgetragenem Metallbelag g passender  Breite sein kann. Dieser Metallbelag g dient  zur elektrischen Verbindung der Schwin  gungselemente.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Temperaturunabhängiger Schwingkreis, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen temperaturunabhängigen Reaktanzeinheiten durch Träger aus Material mit vernachlässig- bar kleinem Wärmeausdehnungskoeffizienten mechanisch zu einem Schwingungskreis zu sammengebaut sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schwingkreis nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zum me chanischen Zusammenbau der einzelnen Reaktanzeinheiten des Schwingkreises dienenden Träger aus einer Metallegie rung mit einem vernachlässigbar kleinen Wärmeausdehnungskoeffizienten bestehen und zugleich als elektrische Verbindung dienen. 2. Schwingkreis nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zum me chanischen Zusammenbau der einzelnen Reaktanzeinheiten des Schwingkreises dienenden Träger aus einem keramischen Material mit vernachlässigbar kleinem Wärmeausdehnungskoeffizienten bestehen. 3.
    Schwingkreis nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die elektrischen Verbindungen auf den keramischen Trä gern als Metallbeläge aufgetragen sind. 4. Schwingkreis nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass als Legierung Nickelstahllegierung verwendet ist.
CH176493D 1933-04-21 1934-04-14 Temperaturunabhängiger Schwingkreis. CH176493A (de)

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