CH176517A - Verfahren zum Schmieren von Achslagern, insbesondere für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Verfahren zum Schmieren von Achslagern, insbesondere für Schienenfahrzeuge.

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CH176517A
CH176517A CH176517DA CH176517A CH 176517 A CH176517 A CH 176517A CH 176517D A CH176517D A CH 176517DA CH 176517 A CH176517 A CH 176517A
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CH
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lubricant film
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Francis Matthews Edward
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Francis Matthews Edward
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description


  



  Verfahren zum Schmieren von Achslagern, insbesondere f r Schienenfahrzeuge.



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Schmieren von   Aehs-    lagern mittelst eines Schmiermittelfilmes, insbesondere f r Schienenfahrzeuge, bei   wel-    chen ausser der den Achsschenkel   aufnehmen-    den   Tragschale    eine im AchslagergehÏuse starr befestigte, vom Achsschenkel um die    Schmiermittelfilmdicke    entfernt angeordnete, nachstellbare Gegenschale zur Tragschale vorgesehen ist. Derartige Achslager sind im
Anschluss an Bauarten von Stossfängern ent wickelt worden, die man zur Aufnahme der    Stosse    des Achsschenkels unterhalb dieses letzteren anordnete.

   Es zeigte sich jedoch, daB bei diesen Sto¯fÏngern durch die Ver    nichtung    der StoBkräfte Formänderungen der lagernden'und gelagerten Teile des Achslagers auftraten, welche seine   Gleiteigen-    sehaften verschlechterten.   Durch den Über-    gang zu den Achsschenkeln mit Wirkung einer schmierenden   Gegenschale    zur   Tragschale    aufnehmenden   Unterschalen    als Stossfängern konnten diese Nachteile beseitigt werden, zumal man die Nachstellung der   Unterschale    so   verfeinerte,    daB sie nur noch um die Dicke des Schmiermittelfilmes vom Achsschenkel entfernt war.

   Diesen   Schmiermittelfilm    aber erzeugte man ausschliesslich mit Hilfe der    Tragschale,    indem man das' Schmiermittel entweder auf den Achsschenkel auftropfte oder an den Achsschenkel anstrahlte ; die
Einführung in die   Lagerfläohe erfolgte    dabei   ber keilförmige EinlaufrÏume, die man zwischen Achsschenkel und Tragschale vor sah. Vorliegende Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, dass die Erzeugung des
Schmiermittelfilmes   von der Tragschale    aus
Nachteile besitzt. Die obere Schale bezw.



  Tragschale ist nämlich derjenige Achslagerteil, der die Belastung auf den Achsschenkel überträgt und dadurch der zwischen Achsschenkel und   Tragschale sich entwickelnden    Reibungswärme in vollem Masse ausgesetzt ist. Sie nimmt also im   Betriebe-höhere    Temperaturen an als die übrigen   Achslagerteile,    so daB das Schmiermittel, das entsprechend d den Bestrebungen der neueren   Lagertechnik    der Verbrauchsstelle zur Erhaltung seiner   Schmierfähigkeit    in m¯glichst kaltem Zustand zugeführt werden soll, einen Teil der entwickelten Reibungswärme aufnimmt ;

   es wird dadurch dünnflüssig, so daB sieh seine Gleiteigenschaften zwischen Förderung und Verbrauch unnötig verschlechtern.   Vorlie-      gende Erfindung    stellt sich die Aufgabe, diese Nachteile zu beseitigen. Das geschieht erfindungsgemäB bei den eingangs   angeführ-    ten Achslagern dadurch, da¯ der Schmiermittelfilm von der Gegenschale zur Tragschale aus erzeugt wird.

   Diese Gegenschale ist im allgemeinen am Kraftfluss nicht betei  ligt,    so dass sie weit geringere Temperaturen annimmt als die   Tragschale.    Die Erzeugung des Schmiermittelfilmes von der   Gegenschale    aus hat also den Vorteil, dass das   Schmier-    mittel mit den Temperaturen an den Achsschenkel herangebracht wird, bei denen es seine vollen Gleiteigenschaften entwickelt, so dass nicht   nurdieReibungsverhältnissedes    Achslagers verbessert werden,

   sondern durch die grössere Zähigkeit des Schmiermittels auch ein fester haftender und vollkommen geschlossener   Schmiermittelfilm    mit einer alle statischen   und dynamischen Beanspru-      chungen    überwindenden   Oberflächenspan-      nung    hergestellt wird.



   Neben der Erzeugung des Schmiermittelfilmes durch die   Gegenschale    zur   Tragsahale    kann die obere bezw. die   Tragschale    nach wie vor zur Anlieferung von Schmiermittel auf den Achsschenkel herangezogen werden ; dieses Schmiermittel vermag die günstigen Wirkungen des durch die Unterschale auf den Achsschenkel aufgebrachten,   verhältnis-    mässig kalten Ílfilmes nicht zu st¯ren, da eine Vermischung mit dem auf dem Achsschenkel durch Oberflächenspannung festgehaltenen, aus kaltem und zähem Schmiermittel bestehenden Schmiermittelfilm unmöglich ist. Erhalten bleibt dabei jedoch die Hilfs-oder   Sicherheitswirkung    der von der   Tragschale    bewirkten Schmierung.



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung eines Achslagers, das zur Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung eingerichtet ist, und zwar gibt
Fig. 1 einen senkrechten Querschnitt durch dasselbe wieder, während
Fig. 2 eine Aufsicht auf die aus dem GehÏuse   ausgebaute    Gegenschale zeigt;
Fig. 3   stellt einen senkrechten Längs-    schnitt nach Linie III-III der Fig. 1 durch die Gegensehale dar.



   In der   Zeichnung bezeichnet l    den Achsschenkel, der in der Tragsehale 2 gelagert ist. Die   Tragsehale    2 ist im AchslagergehÏuse fest angeordnet und   gegen achsiale Verschie-    bung gesichert.   Zur Tragschale    2 ist eine   Gegenschale    8 in an sich bekannter Weise so angeordnet, da¯ zwischen ihr und dem Achsschenkel ein Abstand verbleibt, dessen Grosse der Dicke des auf dem Achsschenkel zu bil  denden    Schmiermittelfilmes entspricht.



   Während bei den bisher bekannten Achslagerbauarten der Schmiermittelfilm ausschliesslich von der Tragschale aus erzeugt wurde, wird er erfindungsgemäss von der Gegenschale 8 aus erzeugt, zu welchem Zwecke dieser Schale das hierzu benötigte Schmiermittel auf irgendeine Weise zugeleitet wird. Durch die Erzeugung des Schmiermittelfilmes von der Gegenschale aus entsteht der Vorteil, dass das zur Bildung des Schmiermittelfilms verwendete   Schmier-    mittel kalt und zÏh ist, so dass es seine Gleiteigenschaften in vollem Masse entwickelt und einen vollkommen geschlossenen, kräftigen   Schmiermittelfilm    auf dem Achsschenkel mit einer solchen Oberflächenspannung zu entwickeln vermag, dass er auch unter dem Einfluss der grössten statischen und dynamischen Beanspruchungen nicht zerrissen werden kann.

   Beibehalten ist beim dargestellten Lager die an sich bekannte Versorgung des   Achsschenkels      mittelst      Tropfkanten    7 der   Tragschale    2, denen das Schmiermittel über Bohrungen 6 und KanÏle 5 von einer nicht    gezeichneten Fördereinrichtung aus zuge-    führt wird.

   Da die Erzeugung und Bildung des Schmiermittelfilmes von der Gegenschale 8 aus erfolgt, dient das auf diese   Weisedem    Achssehenkel zugeführte Schmiermittel nicht zur Filmbildung, sondern in dieser   Zufüh-    rung des Schmiermittels ist   lediglieh    eine  Hilfs- und Sicherheitsschmierung zu sehen, die auch dann wirksam bleibt. wenn die Er  zeugung des Filmes    von der   Unterschale    aus ausfallen sollte.



   Da sich der Achsschenkeldurchmesser im Betriebe verÏndert, beispielsweise von einem   gr    gr¯¯ten Durchmesser, gegeben durch den   I (reis 1', bis    zu einem kleinsten Durchmesser, gegeben durch den Kreis 1", abnimmt, wo   durch die Bildung des Schmiermittelfilmes    von der Gegenschale aus ungünstig beeinflusst wird, ist die Gegenschale einstellbar eingerichtet. Zu diesem   Zweek    ist sie mit   seitliehen    Pratzen 9 und 10 zwischen Ge  häusevorspriinge    11 und 12 angeordnet. Die Pratzen 9 tragen Stehbolzen 13, deren Gewinde sich in einer entsprechenden Gewindebohrung der Pratzen 9 f hrt.

   Die Stehbolzen weisen auf ihrer Unterseite Vierkantkopfe 14 auf, wobei die   Eantenlänge    dieser Stehbolzenköpfe so bemessen ist, da¯ eine Flachseite stets an den seitliehen Wandungen 15 des Gehäuses 3 anliegen muss. Hierdurch ist eine selbsttätige Veränderung der Stehbolzeneinstellung bei   eingebauter ETntersehale    8, bezw. im Betriebe, ausgeschlossen. Mittelst dieser Stehbolzen kann eine so feine   Einstel-      lung der Gegenschale    zur   Tragschale    bei entsprechend feiner   Gewindesteigung vor-    genommen werden, da¯ allen Durchmesserveränderungen des Achsschenkels im praktisch brauchbaren Ausma¯e gefolgt werden kann.

   Die Axialstösse des Achsschenkels werden unmittelbar auf die e obere Schale 2 durch den   Achssehenkelbund und durch    den
Achsschenkelnotlauf  bertragen. Die untere   Gegenschale    hat   also keine Axialstösse    aufzunehmen und an das Gehäuse abzuleiten. Sie ist demgemäss nur vor   selbsttäti-    gem Verlassen ihrer Lage zu sichern. Zu diesem Zweck weist sie auf ihrer einen Endseite einen Lappen 16 auf, mit dem sie sich an die Stirnseite des betreffenden   Gehäuse-    vorsprunges 11 anlegt, wobei sie mit diesem   mittelst    der Schraube 17 fest verbunden werden kann.

   Selbstverständlich kann die Anordnung auch so getroffen werden, dass die Gegenschale die   Axialstosse    aufzunehmen und an das   Achslagergehäuse    abzugeben vermag.



   Da die vom Achsschenkel   auf die Gegen-    schale zur   Tragschale    ausgeübten Stosskräfte verhältnismässig grosse Werte erreichen, besteht die Gefahr, dass sich die Gegenschale unter dem Einfluss dieser Sto¯krÏfte   blei-    bend   durehbiegt    oder zum   mindesten      durch-    federt. Beide Vorgänge haben ungünstige e R ckwirkungen auf die Erzeugung des Filmes auf dem Achsschenkel   mittelst    der Ge  genschale,    so dass es zweckmässig ist, die Ge  genschale    in der Mitte ihres Rückens oder in der NÏhe der Rückenmitte abzustützen.



  Fig. 1 zeigt in striehpunktierter Darstellung diese Abstützung der   Gegenschale.    Zwischen einem Gehäusesteg 18 und einem Ansatz 21 der Gegenschale 8 liegt zu diesem Zweck ein Stützglied. Dieses St tzglied besteht aus zwei Teilen   19    und   20,    deren Anlagefläehen unter einem spitzen Winkel zur   Achsschen-      kelachse    verlaufen.

   Wird also die Lage eines der Teile 19,20 gegen den andern Teil ver  schoben,    so verändert sich die Dicke des Stützgliedes entsprechend dem jeweiligen Abstand der Gegenschale vom Steg 18, der mittelst der Stehbolzen 13 in Anpassung an den wechselnden Durchmesser des   Achsschen-      kels eingestellt wird ;    bei jeder neuen Einstellung der Stehbolzen 13 ist entsprechend die gegenseitige   Ijage    der Teile 19,20 des Stützgliedes zu verändern. Diese Lage kann durch Schrauben oder durch in der   Anlage-    flache der beiden Stützgliedteile angeordnete Rippen, Zacken oder dergleichen herbeigeführt und gesichert werden.

   Der untere Teil des Stützgliedes 19 ist in der Gehäuserippe 18 schlittenartig gef hrt, so da¯ der Einund Ausbau des Stützgliedes und seine Nachstellung keine Schwierigkeiten macht ; in der Endstellung wird das Stützglied in   einfach-    ster Weise gegen   unwillkürliche    Verschiebungen innerhalb der Schlittenführung gesichert. Hierzu können beispielsweise dieselben Mittel 16,17 dienen, die in Fig. 3 für die Gegenschale selbst gezeigt sind. Beispielsweise kann der St tzgliedteil 19 in der Mitte einen Vorsprung 16 aufweisen, um  ber diesen   lappenartigen Vorsprung mittelst einer    Schraube, Ïhnlich der Schraube 17, mit einem Quersteg des Gehäuses verbunden zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Schmieren von Achs- lagern mittelst eines Schmiermittelfilmes, insbesondere für Schienenfahrzeuge, bei welchen auBer der den Achsschenkel aufnehmen- den Tragschale eine im Achslagergehäuse starr befestigte, vom Achsschenkel um die Sohmiermittelfilmdicke entfernt angeordnete, nachstellbare Gegenschale zur Tragschale vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Schmiermittelfilm von der Gegenschale zur Tragschale aus auf dem Achsschenkel erzeugt wird.
CH176517D 1933-01-14 1933-01-14 Verfahren zum Schmieren von Achslagern, insbesondere für Schienenfahrzeuge. CH176517A (de)

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CH176517T 1933-01-14

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CH176517A true CH176517A (de) 1935-04-15

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ID=4427044

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CH176517D CH176517A (de) 1933-01-14 1933-01-14 Verfahren zum Schmieren von Achslagern, insbesondere für Schienenfahrzeuge.

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CH (1) CH176517A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923198C (de) * 1952-05-31 1955-02-07 Henschel & Sohn Einteiliger Achslagerunterkastentraeger fuer Schienenfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923198C (de) * 1952-05-31 1955-02-07 Henschel & Sohn Einteiliger Achslagerunterkastentraeger fuer Schienenfahrzeuge

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