CH176519A - Selbsttätige starre Lenkkupplung. - Google Patents

Selbsttätige starre Lenkkupplung.

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CH176519A
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Aktienges Scharfenbergkupplung
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Aktienges Scharfenbergkupplung
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  Selbsttätige starre Lenkkupplung.    Die Erfindung betrifft eine selbsttätige  starre     Lenkkupplung,    bei welcher in jedem       Kuppelkopf    ein Schwinghaken und ein zwei  armiger Rollenbügel um die gleiche Achse  drehbar angeordnet ist, und zwar der Schwing  haken in einer Öffnung des Rollenbügels.  Eine Kupplung ähnlicher Art ist in der  deutschen Patentschrift Nr. 594908 beschrie  ben.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der  eine Arm des Rollenbügels mit einer kreis  förmigen Kurvenbahn versehen ist, auf der  die Rolle des Gegenbügels des andern     Kup-          pelkopfes    beim Einrücken der Kupplung rollt.  



  Zweck der Massnahme ist, die Bewegung  von dem einen     Kupplungsverschluss    zwang  läufig und daher zuverlässig so auf den an  dern zu übertragen, dass beide gleiche Be  wegungen machen und dass ferner die Bewe  gung dieses ganzen Mechanismus mit gerin  gem Widerstand erfolgt.    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes in vier  Figuren dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht von zwei  zusammengeschlossenen     Kuppelköpfen,          Fig.    2 die Stirnansicht eines Kuppel  kopfes;       Fig.    3 lässt einen horizontalen Querschnitt  durch eine geschlossene, und       Fig.    4 ebenfalls einen horizontalen Quer  schnitt durch eine gelöste Kupplung mit  noch gegeneinander liegenden     Kuppelköpfen     erkennen.  



  Wie man aus den Figuren ersieht, be  steht jeder     Kuppelkopf    aus einem Pufferge  häuse a, in dem die     Verschlussteile,    nämlich  ein Schwinghaken b und ein Rollenbügel c  um eine vertikale Achse d horizontal schwing  bar gelagert sind. Die Ausschläge sowohl  des Schwinghakens als die des Rollenbügels  werden durch Anschläge<I>e,</I>     f    begrenzt. Der.      Schwinghaken b liegt, wie aus     Fig.    2 er  kennbar ist, innerhalb des Rollenbügels c,  d. h. zwischen den obern und untern flachen  Armen v,     zv        (Fig.    2). Der Rollenbügel c ist  zweiarmig. Am Arm c' greift eine Feder s  an, welche den     Rollenbägel    im Uhrzeigersinn  zu drehen sucht.

   An dem Arm c' ist auch  eine Kurvenbahn n angebracht, mit der die  am Gegenarm des andern Koppelkopfes be  findliche Rolle beim Einrücken der Kupplung       zusammentrifft.    Diese Kurvenbahn ist nach  einem Kreisbogen vom Radius r     (Fig.    3) ge  formt, so dass die Rollenbügel beider Koppel  köpfe beim Kuppeln wie gegenüberliegende  Seiten des     Gelenkparallelogrammes        I-II-          ZIZ-IV        zwangläufig    geführt sind. An das  äussere Ende einer Kurvenbahn schliesst sich  eine Aussparung     l    an, in die sich die Rolle  des Gegenbügels gegebenenfalls einlegen  kann.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist folgende: Beim     Gegeneinan-          derführen    der Kupplung wird auch bei grossen  Seiten- und Höhenverschiebungen ein     Inein-          andergreifen    der Koppelköpfe  1. durch die schrägen     Stirnflächen    der       Schwingkaken    b, und  2, durch die Führungsflächen an den Füh  rungshörnern k bewirkt.  



  Die beweglichen Teile der Kupplung lie  gen bei noch nicht zusammengefahrenen  Koppelköpfen so, wie für die geschlossene  Kupplung in     Fig.    3 dargestellt. Beim weiteren       Ineinandergehen    gleiten die Schwinghaken  aneinander vorbei, indem sie jeweils den  Rollenbügel des andern Koppelkopfes zurück  drücken und zwar dadurch, dass auf jeden  Schwinghaken die Rolle des Gegenbügels       trifft.     



  Unter der Einwirkung der Federn s le  gen sich die Rollen hinter die Schwinghaken  und drücken dabei die Schwinghaken in ihre  Eingriffsstellung, wie aus     Fig.    3 ersichtlich ist.  



  Das Lösen der Kupplungen erfolgt durch  Handgriffe m, die mit den Armen c' der  Rollenbügel verbunden sind, und zwar in der  Weise, dass, wie in     Fig.    4 erkennbar, der       Handgriff        na    des einen Koppelkopfes in Rich-         tung    nach dem     Gegenkupplungskopf    hin be  wegt wird, so dass sich die Rolle des Gegen  bügels in die Aussparung l des Armes c' legt.  Die Lage der Rollen der Rollenbügel c ist  dann derart, dass die Schwinghaken b nicht  mehr durch die Rollen gesperrt sind. Treten  jetzt Zugkräfte auf, dann gehen die Schwing  haken ohne weiteres auseinander.

   Beim Aus  einandergehen wird jedoch die in der Aus  sparung     l    befindliche Rolle aus dieser Aus  sparung herausgleiten; dadurch kehren die  Rollenbügel infolge der Wirkung der Federn  s wieder in ihre Ausgangslage, d. h. die  koppelbereite Lage, zurück. Das Lösen der  Bügel erfolgt also nur für die Zeit bis zum  Auseinanderlaufen der Kupplungen. Wird  eine Dauerauslösung gewünscht, so muss man  die Rollenbügel in der Lösestellung im eige  nen Kopf durch beliebige Mittel festlegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige starre Lenkkupplung, bei welcher in jedem Koppelkopf ein Schwing haken und ein zweiarmiger Rollenbügel als V6rschlussteile um die gleiche Achse drehbar angeordnet sind, und zwar der Schwinghaken in einer Öffnung des Rollenbügels, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Arm (c') jedes Rollenbügels mit einer kreisförmigen Kurven bahn (n) versehen ist, auf der die Rolle des Gegenbügels des andern Koppelkopfes beim Einrücken der Kupplung rollt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius der Kur venbahn so gewählt ist, dass die Rollen bügel wie gegenüberliegende Seiten eines Gelenkparallelogrammes zwangläufig ge führt sind. 2. Kupplung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenbahn jedes Rollenbügels in eine Aussparung übergeht zur Aufnahme der Rolle des Gegenbügels beim Lösen der Kupplung. 3. Kupplung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, ciai3 jeder Rollenbügel unter der Einwirkung einer Feder (s) steht. 4.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass der Ausschlag der Schwingbaken und der Rollenbügel durch im Pufferge häuse (a) angebrachte Anschläge<I>(e, f )</I> begrenzt ist.
CH176519D 1932-11-22 1933-11-21 Selbsttätige starre Lenkkupplung. CH176519A (de)

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CH176519D CH176519A (de) 1932-11-22 1933-11-21 Selbsttätige starre Lenkkupplung.

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