CH176520A - Bremsvorrichtung an Schienenfahrzeugen. - Google Patents

Bremsvorrichtung an Schienenfahrzeugen.

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CH176520A
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brake
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Huguenin Albert
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Huguenin Albert
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    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H7/00Brakes with braking members co-operating with the track
    • B61H7/02Scotch-blocks, skids, or like track-engaging shoes
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  



  Bremsvorrichtung an Sehienenfahrzeugen.



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremsvorrichtung an Schienenfahrzeugen mit Bremsklötzen, die beim Bremsen unter Vermeidung jeglicher Berührung mit den Rädern nur gegen die Schienen gepresst werden. Solche Bremsvorrichtungen weisen bekanntlich, was die wirkende Bremsfläche anbetrifft, günstigere Verhältnisse auf als Vorrichtungen, bei denen die Bremsung durch Anpressen   von Bremsklotzen    gegen die Räder der Fahrzeuge erfolgt.



   Bisher bekannt gewordene Bremsvorrichtungen, deren Bremsklötze sich mit Hilfe eines Bremsgestänges mechanisch gegen die Schienen pressen lassen, weisen den Nachteil auf, daB die zur Wirkung kommende Bremskraft zu gross ist, so dass die Bremsung in einer unannehmbar schroffen Weise vor sich geht. Zweck vorliegender Erfindung ist nun, eine Schienenbremsvorrichtung zu schaffen, mit der eine sehr sanfte Bremsung erzielbar ist. Zu diesem Behufe sind bei der Bremsvorrichtung gemäss vorliegender Erfindung für die Kraftiibertragung auf die Brems  klotze Druck-und Zugstangen vorgesehen,    die am einen Ende gelenkig mit den Klötzen   mittelst einer    gemeinsamen Drehachse für je eine Druck-und Zugstange verbunden sind.



  Die   Druckstangen    sind ferner gelenkig mit einer auf der zugeordneten Fahrzeugachse angeordneten Buchse verbunden und die zu dieser Achse gehörenden Zugstangen werden von einem gemeinsamen Drehzapfen getragen, auf den die auf eine   Hauptbremsstange    ausgeübte Zugkraft durch einen Winkelhebel übertragen wird, wobei dieser Zapfen bei der Betätigung des Bremsgestänges eine im wesentlichen lotrechte Bahn beschreibt.



   Auf den beiliegenden Zeichnungen ist eine beispielsweise   Ausführungsiorm    des Er  findungsgegenstandes    veranschaulicht, und zwar zeigt :
Fig.   1    eine Seitenansicht eines Teils des Fahrzeugrahmens eines Eisenbahnwagens, wobei gleichzeitig ein Wagenrad und die Abstützung des Rahmens auf der Achse dieses Rades, sowie die in Verbindung mit letz terem vorgesehene Bremsvorrichtung veran  schaulicht sind ;   
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht zur Fig.   1,    und
Fig.   3    einen Schnitt nach der Linie   ICI ICI    der Fig. 2 ;

  
Fig. 4 zeigt in vereinfachter Darstellungsweise das in Fig.   1    bis 3 dargestellte Bremsgestänge und einen Teil der   Aufhänge-    vorrichtung für die Bremsklötze in zwei verschiedenen Lagen, wobei für die eine dieser Lagen die beim Bremsen auftretenden Kräfte ihrer Richtung und zum Teil auch ihrer Grosse nach angegeben sind.



   Die Fahrzeugräder 1 sitzen auf Achsen 2, von denen nur eine gezeigt ist. Die Räder 1 können entweder fest auf der vorgenannten Achse 2 sitzen, oder aber lose, in welchem Falle es sich tatsächlich um eine Achse handelt. Vor und hinter jedem Rad   1    ist ein Schienenbremsklotz 3 vorgesehen. Die Bremsklötze 3 sind symmetrisch zu der die Last vom   Fahrzeugkasten    auf die Räder   1    übertragenden Stelle angeordnet, wobei in diesem Falle jene Lastübertragungsstelle von der : Achse 2 gebildet wird. Die Schienenbremsklötze 3 sind je mit einem seitlichen Ansatz 4   (Fig.      3)    versehen, dessen Profil dem des   Spurkranzes der Räder 1 entspricht.   



  Fiir die Kraftübertragung auf die vor und hinter den Rädern   1    vorgesehenen Bremsklötze 3 sind röhrenförmige   Druckstangen    5 und Zugstangen 15 vorgesehen, die am einen Ende gelenkig mit den Klötzen 3 bei ge  meinsamer    Drehachse für je eine Druck-und Zugstange 5 bezw.   15    verbunden sind. Die   Druckstangen    5 sind ferner gelenkig mit einer die zugeordnete Achse 2 umgebenden Büchse 7 verbunden. Diese Büchse 7 ist entweder lose und drehbar auf der Achse oder dann fest auf derselben angeordnet, je nachdem die Räder nach der erwähnten ersten oder zweiten Bauart ausgeführt sind.

   Die auf derselben Seite der Achse 2 gelegenen   Druckstangen    5 sind durch eine röhrenförmige Querstrebe 6 zu einem Rahmen verbunden.   Nebenstangen    8 dienen zur weiteren Aufhängung der einzelnen   Bremsklotze    3 an der Achse 2 und stutzen sich entweder auf    f    die   Achsbüchsen    oder direkt auf die feste Achse ab. Die Zugstangen   15, welche    sich auf derselben Seite der Achse 2 befinden, sind ebenfalls durch eine röhrenförmige Querstrebe-16 zu einem Rahmen verbunden, und die vier der Achse 2 zugeordneten Zugstangen 15 werden von einem gemeinsamen Drehzapfen 14 getragen, der in einem Verbindungsglied   13    gelagert ist.

   Letzteres ist an das eine Ende eines um eine Achse 12 drehbaren Winkelhebels 11 angelenkt, dessen zweites Ende gelenkig mit einer Hauptbremsstange 10 verbunden ist. In bezug auf die zu beiden Seiten eines jeden Rades   1    angeordneten zwei   Bremsklotze    3 ist die Entfernung zwischen den an diesen   Klotzen    befindlichen Drehachsen für die   Druckstangen    5 und Zugstangen 15 grosser als der Durchmesser des Rades. In Verbindung mit jedem Rahmen 5, 6 ist eine Abhebefeder 17 vorgesehen.

   Zufolge der grossen Ausladung der   Druckstangen    5 über die Achse 2 fällt der Winkel a (in Fig. 4 betrachtet) zwischen jeder Druckstange 5 und zugeordneter   Zug-    stange 15 des Bremsgestänges klein aus, wobei er beim Andrücken der Bremsklötze 3 gegen die Schienen erst noch kleiner wird.



   In Fig. 4 sind die im Zusammenhang mit einem vordern und hintern Bremsklotz 3 vorzusehenden   Druckstangen      5,    sowie die Teile 10, 11, 12, 13, 14, 15 des Bremsgestänges für diese Elotze 3 in vereinfachter Darstellungsweise in zwei verschiedenen Lagen gezeichnet. Die in gestrichelten Linien gezeigte Lage entspricht der Stellung jener Teile bei abgehobenen Bremsklötzen   3,    während die in vollen Linien gezeigte Lage der. Stellung bei angezogenem Bremsgestänge entspricht.



  Die zum Anziehen der Bremsklötze an der Hauptbremsstange 10 in der   Richtung-A    (Fig.   4)      auszuübende    Zugkraft ist ungefähr gleich gross wie die Bremskraft C, mit der die Klötze 3 gegen die Schienen 9 gepresst werden. Es tritt dabei in den Stangen 15 eine Zugkraft.   R    und in den Stangen 5 eine dem Wagengewicht entgegenwirkende Druck kraft B (Fig. 4) auf. Der Zapfen 14 beschreibt bei der Betätigung des Bremsgestänges eine im wesentlichen lotrechte Bahn. Der relativ grosse tote Weg des Bremsgestänges ist erforderlich, um bei einem langen Zuge ein gleichzeitiges Wirken aller Bremsklötze zu gewährleisten, sind doch   Verzogerungen    der Bremswirkung auf dessen ganzer Länge nicht zu vermeiden.



  Auch die jetzt üblichen Bremsgestänge weisen dieses Merkmal auf.



   Bei den Bremsproben ist es dem Personal auch viel leichter, sich von der richtigen Wirkungsweise zu überzeugen, wenn für einen groBen Weg der   Klotze    gesorgt wird.



  In dieser betrieblichen wichtigen Forderung ergibt die neue   Bremsart    sogar erhebliche Vorteile gegenüber der jetzt üblichen. Weil nun bei der beschriebenen Anordnung der Winkel a zwischen jeder Druckstange 5 und der zugeordneten Zugstange 15 des Bremsgestänges verhältnismässig klein ist, und beim Anpressen der   Bremsklotze    noch kleiner wird, fällt die für das Anpressen   der Klötze 3 massgebende Kraft    C, trotz Wirkung des Wagengewichtes in der   Rich-    tung der Druckstangen 5 (Kraft B), klein aus.

   Der Umstand, dass das mechanische Anpressen der   Klötze    3 gegen die Schienen 9 mit verhältnismässig kleiner Bremskraft erfolgt, ist von ausschlaggebender Bedeu  tune,    da in einem solchen Falle eine regelbare und   stosslose    Bremswirkung   gewähr-    leistet ist. Zufolge der grossen wirksamen   Reibungsfläche    zwischen den vier Bremsklötzen 3, die jedem Räderpaar zugeordnet sind, und den Schienen   9 ist    eine starke Bremswirkung gewährleistet.

   Dass dabei jede Entgleisungsgefahr ausgeschlossen sein muss, ist einleuchtend ; dafür sorgen in erster Linie die Ansätze 4 an den Bremsklötzen   3.    Der verhältnismässig kleine Winkel a bedingt den weiteren Vorteil, dass der Zapfen 14 beim Anziehen des Bremsgestänges in senkrechter Richtung nur um eine verhältnismässig kleine Strecke a zu verschieben ist. Das erleichtert wesentlich die Erfüllung der weiteren Bedingung, gemäss der kein Teil der Bremsvorrichtung jemals über die Begrenzungslinie des Normalprofils E (Fig. 3) des Rollmaterials hinausragen darf.

   Die groBe Ausladung der Bremsklötze 3 in der Geleiserichtung bedingt auch eine grosse Länge des Bremsgestänges und somit eine grosse Eigenfederung desselben, so dass dieses BremsgestÏnge seinerseits einen erheblich   sänfti-    genden Einfluss auf die Bremswirkung aus übt.



   Bei zweiachsigen Drehgestellen wird man zweckmässig auf jeder Seite nur zwei Bremsklotze zwischen den zwei Rädern vorsehen. Auch in einem solchen Falle wird man die   Bremsklotze    symmetrisch zu der die Last vom Fahrzeugkasten auf die Räder übertragenden Stelle anordnen, das heisst also zum Drehzapfen des Gestelles. Die Hauptbremsstange 10 kann durch jede übliche automatische Bremsbauform wie   Westinghouse,      Kunze-Knorr, Drolshammer    usw. als Luft  druckbremsen,    oder Hardy als   Vakuum-    bremse, betätigt werden, oder endlich durch die   gewohnliche    Handkurbel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Bremsvorrichtung an Schienenfahrzeugen mit Bremsklötzen, die beim Bremsen unter Vermeidung jeglicher Berührung mit den Rädern nur gegen die Schienen gepreBt werden, dadurch gekennzeichnet, dass für die Kraftübertragung auf die Bremsklötze Druckstangen und Zugstangen vorgesehen sind, die am einen Ende gelenkig mit den glotzen bei gemeinsamer Drehachse für je eine Druck-und Zugstange verbunden sind, und dass ferner die Druckstangen gelenkig mit einer auf der zugeordneten Fahrzeug- achse angeordneten Biichse verbunden sind und die zu dieser Achse gehörenden Zug- stangen von einem gemeinsamen Drehzapfen getragen werden,
    auf den die auf eine Hauptbremsstange ausgeübte Zugkraft durch einen Winkelhebel übertragen wird und welcher Zapfen bei der Betätigung des Bremsgestänges eine im wesentlichen lotrechte Bahn beschreibt.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die Entfer nung zwischen den Drehachsen, welche an zwei zu beiden Seiten desselben Rades an geordneten Bremsklötzen für die Druck und Zugstangen (5 bezw. 15) vorgesehen sind, gober ist als der Durchmesser des betreffenden Rades.
    2. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Querstreben (6 bezw. 16) die auf derselben Seite einer Fahrzeugachse gelegenen Druckstangen bezw. Zugstangen je zu einem Rahmen verbinden.
CH176520D 1933-10-12 1933-10-12 Bremsvorrichtung an Schienenfahrzeugen. CH176520A (de)

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DE3510456A1 (de) * 1985-03-22 1986-10-02 Maschinenfabrik Scharf Gmbh, 4700 Hamm Fahrgestell

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GB437480A (en) 1935-10-30
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