CH176529A - Vorrichtung zur Abgabe von Öl, Fett und dergleichen. - Google Patents

Vorrichtung zur Abgabe von Öl, Fett und dergleichen.

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CH176529A
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  Vorrichtung zur Abgabe von Öl, Fett und dergleichen.    Die Erfindung     bezieht    sich auf eine wei  tere Ausbildung des im Hauptpatent be  schriebenen     Abschlussventils    der     Ausfluss-          leitung    der Vorrichtung zur Abgabe von     0l,     Fett und dergleichen.     Bei    dem im Haupt  patent beschriebenen     Abschlussventil    wird  der     Abschlusskörper    beim Auftreten eines  eine bestimmte Grenze überschreitenden  Druckes in der Flüssigkeitsleitung in die       Offenlage    gebracht und in dieser Lage durch  federnde     Sperrmittel,    beispielsweise :

  durch  unter Federwirkung stehende Kugeln, ge  sichert. Es hat sich nun herausgestellt, dass  ausser der Sicherung des     Absehlusskörpers    in  der     Offenstellung    auch eine     Sicherung    des  selben in der Schliesslage notwendig ist, weil  sonst ein gewaltsames Hineindrücken des  in der     Ausflussöffnung    liegenden, von aussen  leicht     zugä-ngliehen        iStirnen.des    des     Abschluss-          körpers    möglich ist.  



  Gemäss der Erfindung soll     :dieser    Zweck  dadurch erreicht. werden, dass der     Abschluss-          körper    des Ventils mit einem Bund oder mit    einer Nut und ein durch den Flüssigkeits  druck in der     Ausflussleitung    verstellbares  Element mit einem Steuerkörper ausgestattet  ist und im Innern :des     Ventilgehäuses    zwei       unter    Federwirkung     stehende,    mit Zähnen  versehene Klinken angeordnet sind, die vom  Steuerkörper beim Heben und Senken des  verstellbaren Elementes betätigt werden.

   Da  bei sind die Zähne an den beiden Klinken  derart angeordnet, dass :die eine Klinke den  Absperrkörper in der     Offenlage,    die andere  Klinke :den Absperrkörper in der Schliess  lage sichert.  



  In der     Zeichnung    sind zwei. beispielsweise  Ausführungsformen der Erfindung .darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen     Längsschnitt        dureh    das Ab  schlussventil in der Schliesslage,       Fig.    2 einen Längsschnitt durch :das Ab  schlussventil in der     Offenlage;

            Fig.    3 und 4 zeigen in der Schliess- und  in der     Offenlage    ein mit einer Membran aus  gerüstetes     Abschlussventil.         Im Ventilgehäuse 1, welches an die Aus  flussleitung mittelst des Stutzens 2 ange  schlossen ist, ist ein Kolben 3 verschiebbar  angeordnet, der oberhalb der     Einflussstelle    4  des     Stutzens    2 liegt. Im Kolben 3 ist der       Abschlusskörper    5 verschiebbar angeordnet,  der an seinem untern, in der Auslaufmün  dung 6 liegenden Ende einen     Abschlusskegel     7 besitzt. Der     Abschlusskörper    5 und der  Kolben 3 können gegeneinander verschoben  werden.

   Der Kolben 3     steht    unter der Wir  kung einer Feder 9, welche bestrebt ist, den  Kolben 3 nach unten auf seinen     µitz    23 am       Ventilgehäuse    1 zu pressen. In einer Aus  nehmung des Kolbens 3 ist eine Steuerbüchse  11 verschiebbar angeordnet. .Sie wird durch  die Feder 9, welche auf den Flansch 12  drückt, auf dem Boden des Kolbens 3 ge  halten. Ein Stift 8 der Büchse 11 greift       .durch    einen Längsschlitz 13 des     Abschluss-          körpers    5, welch letzterer durch eine Feder  14, die auf einen     Ring    15 wirkt, in die  Schliesslage gedrückt wird.

   Der     Abschluss-          körper    5 besitzt einen zweiten Ring 17. Mit  diesem Ring 17 und mit einem     Steuernocken     18 der Büchse 11 arbeiten zwei Klinken 19,  20 zusammen, und zwar wie folgt:  Inder     Abschlusslage,des    Ventils ragt ein  Zahn 21, .der durch eine Feder 29 gegen den       Abschlussköxper    gedrückten Klinke 19 über  den Ring 17 des     Abschlusskörpers    5, und  verhindert ein Verschieben des     Abschlusskör-          pers    nach innen, also das Öffnen des Ventils  von aussen.

       .Das    untere abgeschrägte Ende 22  der Klinke 19 ragt in die     Bahn    des     Steuer-          nockens    18.     Wird,dureh    eine Erhöhung des  Flüssigkeitsdruckes der Kolben 3 und damit  die     Büehse    11 angehoben, so wird durch den  Nocken 18     -das    Ende 22 so weit verstellt,  -dass der Zahn 21 ausser Eingriff mit dem  Ring 17 kommt. Der     Abschlusskörper    5 ist  nun frei, und wird     mittelst    des Stiftes 8  durch den nach oben     gehenden    Kolben 3 an  gehoben. Es kann nun die Flüssigkeit aus  .dem Stutzen 2 zum Ausfluss 6 gelangen.

   Der  Nocken 18 steuert auch das     untere    Ende der  Klinke 20, und zwar hält der .Nocken 18 bei  geschlossenem     Ventil    den Zahn 27     ausser    Ein-    griff mit     .dem    Ring 17.     Steigt    aber der Kol  ben 3 und mit diesem die Steuerbüchse 11  und die Nocken 18 entgegen der Wirkung  der Feder 9, so wird die Klinke 20     unter     der Wirkung ihrer Feder 29 nach innen ge  drückt. Gelangt der     Absehlusskörper    in seine  obere Endlage, das heisst in seine     Offenlage,     so greift der Zahn 27 unter     Iden    Ring 17.

    Der     Abschlusskörper    5 wird in seiner Offen  lage gesperrt, und bleibt     gesperrt,    -bis der  Kolben 3 wieder -durch die sich entspannende  Feder 9 nach unten geführt wird. Mit dem  Kolben 3 geht auch die Steuerbüchse 11 nach  unten. Der     Steuernocken    18 verstellt das un  tere Ende 25 der Klinke 20 nach aussen und       bringt,den    Zahn 27 aus seiner Sperrlage. Der       Abschluss.körper    5 geht in seine Schliesslage  zurück. Es fällt dann auch die Klinke 19 in  die     Sperrlage    zurück, so dass der     Abschluss-          körper    5 nun wieder gesperrt ist.  



  In .den     Fig.    3 und 4 ist eine     zweite    Aus  führungsform dargestellt, bei welcher an  Stelle des Kolbens 3 in     Fig.    1, 2 eine Mem  bran 30     tritt.    Der     Abschlusskörper    31 ist  in einer Büchse 34 geführt, welch letztere  mittelst einer Mutter     .35    den Balg 30 trägt.  Dieser ist mittelst des Ringes 36 im Ventil  gehäuse 32 festgelegt. Zwischen einer Ab  schlusskappe und der Mutter 35 ist eine  Schraubenfeder 37 angeordnet. Auf den Ab  schlusskörper 31 wirkt eine Feder 38. Die  Büchse 34 besitzt an ihrem Umfang einen  Ringnocken 39, durch welchen zwei Sperr  klinken 40, 41     gesteuert    werden.

   Letztere  sind an der Führung 33 drehbar angeordnet  und können mittelst Zähnen 42, 43 in Ein  griff mit einer Ringnut 44 des Ventilkörpers  31 kommen. An der Büchse 34 ist ein Stift  45 befestigt, welcher durch einen Längs  schlitz 46 des     Abschlusskörpers    31 hindurch  greift.  



  Die Arbeitsweise dieses Ventils ist fol  gende: Die Feder 38 hat das     Bestreben,    den       Abschlusskörper    31 auf seinen Sitz zu pres  sen. Der Balg 30 wird durch die Feder 37  in :der untern     Endstellung        (Fig.    3) gehalten.  Der Zahn 43 der     .Klinke    40 greift in die  Ringnut 44 und hält den     Abschlusskörper    31      in der Absperrlage. Tritt nun in der Zu  leitung 50 und damit im     Innern    des Ventil  gehäuses 32 eine Drucksteigerung ein, so  wird der Balg 30 entgegen der Wirkung der  Feder 37 verstellt.

   Die Büchse 34 wird an  gehoben und verstellt mittelst des     Ringnok-          kens    39 die Klinke 40. Der Zahn 42 tritt  aus der Ringnut 44. Es kann dann der Ab  schlusskörper 31 entgegen der Wirkung .der  Feder 38 nach oben in die     Offenlage    ge  bracht werden. Hat der Körper 31 die obere  Endlage erreicht, so tritt der Zahn 43 der  Klinke 41 in die Ringnut 44. Der     Abschluss-          körper    31 ist in der     Offenlage    gesperrt. Es  sind Federn 47. 48 vorgesehen,     welühe    die  Klinken 40, 41 gegen die     Büchse    andrücken.

    Der Längsschlitz 46 gestattet eine Verschie  bung der Büchse 34 auf dem     Abschlusskörper     für einen im voraus bestimmbaren     Offnungs-          weg    des     Abschlusskörpers    31.  



       Abb.    4 zeigt die Teile in der     Offenlage     des Ventils.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Abgabe von 01, Fett und dergleichen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, bei der das Abschlussventil der Ausflussleitung .einen durch Federwir kung in der Schliesslage gehaltenen und durch Druckerhöhung in der Flüssigkeitsleitung zu öffnenden Abschlusskörper aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Absehlusskörper mit einem Bunde (17) oder mit einer Nut (44) und ein durch den Flüssigkeitsdruek in der Ausflussleitung verstellbares Element (3 bezw. 30)
    mit einem Steuerkörper (11 bezw. 34) ausgestattet ist, und dass im Innern des 'GTentilgehäuses zwei unter Federwirkung ste- hende, mit Zähnen (21, 27 bezw. 42, 43) ver sehene Klinken (19, 20 bezw. 40, 41) ange ordnet sind, die vom Steuerkörper (11 bezw. 34) beim Heben und Senken des verstellbaren Elementes betätigt werden, so dass die eine Klinke (20 bezw. 41) mit ihrem Zahn (27 bezw. 43)
    den Abschlusskörper in der Offen lage und die andere Klinke (19 bezw. 40) mit ihrem Zahn (21 bezw. 42) den Abschluss- körper in .der Schliesslage sichert.
CH176529D 1933-08-16 1934-06-30 Vorrichtung zur Abgabe von Öl, Fett und dergleichen. CH176529A (de)

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