CH176544A - Selbsttätige Mittelpufferkupplung. - Google Patents

Selbsttätige Mittelpufferkupplung.

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CH176544A
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Inventor
Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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  Selbsttätige     biittelpufferkupplung.       Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige       Mittelpufferkupplungen    für Fahrzeuge, insbe  sondere Eisen     bahnfahrzeuge,nach    dem Patent  anspruch des Hauptpatentes und bezweckt,  derartigen Kupplungen Sicherheit gegen un  beabsichtigte Änderungen der gegenseitigen  Stellung der     Kuppelteile    zu verleihen.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Gegenstandes der Erfindung dar  gestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 einen waagerechten Schnitt durch  zwei     Kuppelköpfe    in der     Kuppelstellung,          Fig.    2 die gleichen Teile in der     kuppel-          bereiten    Lösestellung, und       Fig.    3 die     Kuppelköpfe    in der das Kup  peln verhindernden Stellung.  



  Die     Kuppelköpfe    A werden von je einer       Kuppelstange        A1    getragen, die an einem  (nicht dargestellten) Eisenbahnfahrzeug der  art federnd befestigt ist, dass sie stets ihre  Mittellage einzunehmen sucht. Die Kuppel  köpfe haben beide die gleiche Gestalt. Jeder  Kopf besitzt eine feste Klaue     a2    und eine    hinter der Klaue angeordnete, für die ent  sprechende Klaue des Gegenkopfes bestimmte       Ausnehmung        a3,    deren Stirnflächen in der im  Patentanspruch des Hauptpatentes angegebe  nen Weise verlaufen und dimensioniert sind.

    In jeder der Klauen     a2    ist mittelst eines  Zapfens     b1    eine mit diesem starr verbundene  Sperrklinke B drehbar gelagert, die in der       Kuppelstellung        (Fig.    1) durch eine     Ausneh-          mung        a4    des Gegenkopfes     hindurchgreift    und  sich mit einer Fläche     b3    gegen einen An  schlag     a5    dieses Kopfes stützt.

   Fest auf  jedem Bolzen     b1    sitzt, wie bei der in den       Fig.    1 bis 11. gezeigten Kupplung des Haupt  patentes, ein hebelartiges Übertragungsstück  (nicht dargestellt), das die Bewegung seiner  Sperrklinke auf das gleichartige Gegenstück  der Sperrklinke des andern     Kuppelkopfes     überträgt. An ihrem dem Zapfen     bl.abge-          wendeten    Ende trägt jede Sperrklinke B  einen Zapfen     b2,    auf dem ein Lösehebel C  und ein Gelenkkopf D drehbar gelagert sind.

    Der Lösehebel C besitzt eine Anschlagfläche           0i    und zwei Rasten     c2    und     cl,    die dazu be  stimmt sind, mit einem am     Kuppelkopf    A  befestigten Anschlagstück     a2    in     Eingriff    zu  treten. Der Gelenkkopf D trägt einen zapfen  förmigen     Fortsatz    d', auf dem ein starr mit  einem Rohr ei verbundenes Führungsstück E  verschiebbar gelagert ist.

   Das Rohr ei greift  mit Spiel in ein Auge     a'    des     Kuppelkopfes     ein und steht unter der Wirkung einer       Schraubenfeder    F, die sich mit ihren Enden  gegen das Führungsstück E und das Auge     a7     stützt. Das Führungsstück E besitzt zwei  Anschlagflächen     e2    und es, für die am He  bel C entsprechende Stützflächen e4 und     eL     vorgesehen sind. Schliesslich trägt noch jeder       Kuppelkopf        ,A    einen Anschlag     a8    für     die     Sperrklinke B.  



  In der     Kuppelstellung    nehmen die Teile  die aus     Fig.    1 ersichtliche Lage ein. Die  Sperrklinken     B,    greifen in die Aussparungen  a4 des zugehörigen Gegenkopfes ein und ver  hindern mittelst der Anschläge     b3,        a5    ein  Lösen der Kupplung. Die Feder F hält die  Klinken B in ihrer Lage fest und drückt  die Fläche     ei    des Hebels C gegen das An  schlagstück     a6    und gleichzeitig das freie  Ende des Lösehebels C gegen das Auge     a7,     so dass auch der Lösehebel C gegen unbeab  sichtigte Bewegungen gesichert ist.  



  Zum Zwecke des     Entkuppelns    wird einer  der Hebel C (zum Beispiel der in     Fig.    1 oben  liegende) entgegen der Wirkung der zuge  hörigen, obern Feder F in die Lage nach       Fig.    2 geschwungen, wobei seine Rast     c2    mit  dem Anschlagstück     al    in Eingriff tritt und  sich seine Fläche     c4    unter weiterer Spannung  der Feder F gegen die     Anschlagfläche        e2     des Führungsstückes     E    legt.

   Dabei sind die  Anschläge     b3,        a'    ausser Berührung gekommen,  und die obere Sperrklinke B hat sich ein  Stück in ihren     Kuppelkopf    hinein bewegt.  Die Bewegung dieser Sperrklinke B hat über  das starr auf den Bolzen     bi    sitzenden (nicht  dargestellten) hebelartige     Übertragungsstück     das Gegenstück und damit die Sperrklinke B  des andern     Kuppelkopfes    A entsprechend be  wegt, d. h. ebenfalls in ihren     guppelkopf     hineingeschwenkt.

   Dadurch ist die in     Fig.2       untere Feder F stärker gespannt und der  untere Lösehebel C ausser Berührung mit  dem Anschlag     a'    gebracht worden (vergleiche  die untere Hälfte der     Fig.    2). Die Teile sind  nunmehr in dieser Stellung selbsttätig fest  gehalten. Die Sperrklinken B ragen aber  noch in die Aussparung     a4    des Gegenkopfes  hinein. Erfolgt nun ein das Entkuppeln ein  leitender Zug an einem der     Kuppelköpfe    A,  so drückt der abgleitende     Kuppelkopf    die  Sperrklinken B in ihren     Kuppelkopf    zurück.

    Dabei gerät aber die Rast     c2    des obern  Lösehebels C ausser Eingriff mit dein zuge  hörigen Anschlagstück     a',    und die obere  Feder F wirft mittelst der Anschläge     e2,    04  den obern Hebel C im Drehsinne des Pfeiles  x zurück. Die in     Fig.    2 untere Sperrklinke B  ist hierbei durch die auf den Bolzen     bi    sitzen  den hebelartigen Stücke in entsprechender  Weise in ihren     Kuppelkopf    hineingedrückt  worden.

   Sobald die     Kuppelköpfe    vollständig  ausser Berührung gelangt sind, drehen dann die  Federn F die Teile wieder in die     kuppel-          bereite    Stellung nach     Fig.    1.  



  Soll zum Beispiel im Verschiebedienst  ein selbsttätiges Kuppeln zweier aufeinander  stossender     Kuppelköpfe    verhindert werden,  so wird zum Beispiel wieder der in     Fig.    1  obere Hebel C gedreht, jedoch so weit, dass  seine Rast     c3    mit dem Anschlagstück     a6    in  Eingriff tritt     (Fig.    3).

   Hierbei tritt dann  seine Anschlagfläche     c'    mit der Fläche     e3     des Führungsstückes E in     Eingriff,    in wel  cher Stellung die sich nunmehr auf den An  schlag     a$    stützende obere Sperrklinke<I>B</I> nicht  mehr in die Aussparung     a4    des Gegenkopfes  hineinragt. Die in     Fig.    3 untere Sperrklinke  B ist unter Vermittlung der auf den Bolzen       bi    sitzenden Stücke um den gleichen Winkel  nach dem     guppelkopfinneren    gedreht worden  wie die obere Klinke B.

   Das untere Füh  rungsstück     E    und der untere Lösehebel C  nehmen hierbei die aus der untern     Hälfte     der     Fig.    3 ersichtliche Lage ein. Ein Kup  peln zweier aufeinander     treffender    Kuppel  köpfe kann daher nicht stattfinden. Das von  der obern Feder F     (Fig.    3) auf den zuge  hörigen Lösehebel C ausgeübte Drehmoment      hält diesen in seiner Lage, so dass er auch  unter der Wirkung von Stössen in dieser  Stellung verbleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Mittelpufferkupplung für Fahr zeuge, insbesondere Eisenbabnfahrzeuge, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass ein Gelenkglied mit auf die Sperrklinke (B) einwirkendem Kraftspeicher (F) und der Lösehebel (C) durch den nämlichen Zapfen (b2) mit der Sperrklinke verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Führungsstück (La') als Gegenlager des Kraftspeichers (F) dient und gegenüber einem mit der Sperr klinke (B) drehbar verbundenen Gelenk kopf (D) verschiebbar gelagert ist. 2.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Lösehebel (C) Anschlagflächen (c4, c@) angebracht sind, die mit ent sprechenden Flächen (e2, es) des Führung- stückes (E) zusammenarbeiten.
CH176544D 1933-03-30 1934-03-03 Selbsttätige Mittelpufferkupplung. CH176544A (de)

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DE176544X 1933-03-30
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CH176544D CH176544A (de) 1933-03-30 1934-03-03 Selbsttätige Mittelpufferkupplung.

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