Wischgerät für Fussböden, Fenster, Wände und dergleichen. Die Erfindung betrifft ein Wischgerät für Fussböden, Fenster, Wände und der gleichen mit schwenkbarem Gerätestiel, @cliwammartigem Wischbelag und einer Pressplatte zum Ausdrücken des Wisch belages.
Die Erfindung besteht darin, dass ain Wi- scherkopf der Gerätestiel bis in zur Wiseh- belagflä.che parallele Lage schwenkbar und ferner ein Mittel zum lösbaren Befestigen der schwingbaren Anpressplatte angeordnet sind. Das Mittel zum Befestigen der Auspressplatte besteht nach der vorteilhaftesten Ausfüh rungsform des Wischgerätes aus einem am Wischerkopf befestigten Haken, an den die Auspressplatte zum Gebrauch schwingbar ,tnbehängt werden kann.
Durch die Erfindung wird erreicht, dass mit dem Wischgerät, dessen Kopf und zu sammendrückbarer Wischbelag nur eine ver hältnismässig geringe Höhe haben. unter nie drige Möbelstücke ohne Beschädigung der- selben gefahren werden kann, da der Geräte stiel in parallele Lage zur Wischbelagfläche geschwungen und die Auspressplatte abgenom men werden kann, so dass beide Teile beim Unterfahren von Möbelstücken nicht anstossen und nicht hinderlich sein können. Vermöge der Abnehmbarkeit der Auspressplatte und der Schwingbarken des Stiels wird es mög lich, senkrechte Wände oder Fenster mit der ganzen Fläche des Wischbelages richtig zu reinigen.
Die betreffende Person kann sich dicht an die zu reinigende Wandung oder das Fenster heranstellen und kann dann durch ungefähr senkrechtes Auf- und Ab schieben des Gerätes die Fläche reinigen.
Die Wirkungen, die mit dem vorliegenden Gerät erreicht werden können, lassen sich mit Geräten, die .einen in einer bestimmten Win kellage feststehenden Stiel besitzen, nicht erzielen und lassen sich auch nicht mit sol chen Wischgeräten erreichen, bei denen die Auspressvorriohtung an dem Stiel des Gerätes ortsfest angelenkt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei- spiel des Wischgerätes,dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Seitenansicht eines Wisch gerätes in Gebrauchsstellung;
Fig. Z ist eine Seitenansicht der Auspressplatte und Fig. 3 eine Oberansicht des Wischgerätes mit an- gehäügter Auspressplatte vor dem Auspressen ,des Wassers aus dem Wischbelag des Gerätes.
Auf dem Gerätestiel a ist am Unterende eine Hülse b befestigt, die am Unterende b' gegabelt ist. Dieses Gabelende umgreift eine Platte d und ist an dieser durch einen Zapfen c angelenkt. An dem aus einer Platte e be stehenden Kopfteil des Schrubbers ist in der Mitte die senkrecht stehende Platte d be festigt.
Der Wischbelag f besteht aus Gummi schwamm und ist in geeigneter Weise auf der Unterseite der Platte e befestigt. Zweckmässig erfolgt die Befestigung dadurch, dass auf der Oberseite des Wischbelages f zwei aus flach bedrückten Gummischlauchstücken geformte Taschen f' festgeklebt sind, die an den beiden Enden, oder nur an den beiden gegenüber liegenden, voneinander durch einen Zwischen raum getrennten Innenenden offen sind.
Um den Wischbelag f an der Platte anzubringen, wird erst die eine Tasche f' auf die Platte e vom freien Ende aus aufgezogen und (dann .erfasst man die obere Decke der andern Tasche f' an dem Innenende und dehnt die Tasche .soweit aus, dass man sie über das an dere Ende der Platte e ziehen kann. Infolge der Elastizität der Taschen und des Wisch belages f lässt sich diese Aufbringung ohne weiteres durchführen, wie die Praxis ergeben hat. Der Wischbelag f könnte auch aus zwei Teilen bestehen, von denen jeder so gross wie die halbe Platte e ist.. Jeder dieser Wisch belagteile ist dann mit einer Tasche f' ver sehen.
Die Platte d ist mit zwei Einschnitten g, li, versehen, von denen der Ausschnitt<I>h</I> sich ungefähr parallel zur Oberfläche der Platte e erstreckt, während der Ausschnitt g ungefähr in einem Winkel von 45 zur Oberfläche der Platte e verläuft.
An der Hülse b ist ein un ter Federwirkung stehender Feststellriegel i, angebracht, der durch den Federdruck nach unten .soweit vorsteht, dass er je nach der Stellung des Stiels a in einen der Ausschnitte g, h eingreift und dadurch -den Stiel in ent sprechender Stellung feststellt. Das den Aus- schnitten g, 1z entgegengesetzte Ende der Platte<I>d</I> ist als Haken<I>y</I> ausgebildet.
Die Platte e kann mit mehreren Löchern e' versehen sein, um ihr Gewicht zu ver mindern.
Zum Auspressen der Flüssigkeit aus dem Wischbelag f dient eine Auspressplatte o, die aus Blech bestehen kann und eine Anzahl Löcher und Längsschlitze besitzt (Fix. 3). Die Platte o ist mit einem Auge und einem Zapfen z' an einer Fassung z angelenkt. Auf dem Zapfen z' sitzt eine Feder x, die sich mit den Enden gegen die Rückseite der Platte o und gegen die Fassung<B>,-,</B> stützt.
Durch diese Feder wird das eine, Endd der Platte o federnd von der Fassung z weggedrückt. In die Fas sung r kann ein kurzer Stiel in gesteckt sein, um das Gerät leicht handhaben zu können und ferner könnte an der Fassung ein Haken v angebracht sein, mit dem dieses Gerät leicht an irgendwelchen Gegenstand angehängt werden kann.
An das freie Ende der Fassung z sind zwei Winkelhebel j durch Zapfen 1c angelenkt. Die Hebel j werden durch ein Abstandstück n in einem Abstand voneinander gehalten, der etwas grösser als die Dicke der Platte d des Wischgerätes ist. Die kleinen Schenkel der Winkelhebel j sind durch einen Zapfen<I>p</I> ver bunden.
Zum Gebrauch wird der Stiel a vermit telst des Stehriegels i entweder in der in Fig. 1 veranschaulichten Stellung oder so festgestellt, dass der Stiel parallel zur Platte e liegt. In letzterer Stellung liegt der Stiel ungefähr wagrecht und dann greift der Rie gel<I>i</I> in den Ausschnitt<I>h</I> -der Platte <I>d</I> ein und sichert dadurch die gegenseitige Stellung des Stiels und des Wischerkopfes. Nach Feststel lung des Stiels a in einer der erwähnten Stel lungen kann das Aufwischen von Fussböden oder das Putzen von Fenstern, Wänden und dergleichen vorgenommen werden.
Der Wi- scherkopf wird in Wasser getaucht, wobei der Wischbelag das Wasser einsaugt, und dieses Wasser kann dann auf die zu reinigende Fläche übertragen werden. Beim Reinigen der Fläche wird natürlich der Wischbelag schmutzig, und da auch das Wasser beim Reinigen der Fläche schmutzig wird, muss da für gesorgt werden, dass der Wischbelag häu fig gereinigt wird. Es muss ferner auch da für gesorgt werden, dass das Wasser aus dem Wischbelag ganz ausgedrückt werden kann, um es zu ermöglichen,
dass mit Hilfe des fast vollkommen trockenen Wischbelages das schmutzige Wasser von den gereinigten Flä chen abgenommen wird.
Zum Ausdrücken und Reinigen des Wisch belages f wird die Auspressvorrichtung mit dem Zapfen<I>p</I> an den Haken<I>y</I> der Platte<I>d</I> angehängt, wie dies in Fig. 1 punktiert dar gestellt ist. Nachdem die Auspressvorrichtung in der aus der punktierten Stellung A ersicht lichen Weise an das Wischgerät angehängt worden ist, wird der Stiel m unten um den Wischbelag f herumgeschwungen, wobei er zunächst in die punktierte Stellung B kommt. Hierbei dreht sich die Fassung z um den Zap fen k. Die federnde Auspressplatte o legt sich flach gegen die Unterfläche des Wischbelages f.
Wird dann der Stiel in in die punktierte Stellung C gedrückt, so wird durch die Au: pressplatte o ein starker Druck auf den -#Vischbelag f ausgeübt. Dieser wird hierbei cn zusammenoepresst. dass alles Wasser aus dem Belag ausgedrückt wird.
Durch mehr faches Eintauchen des Wischerkopfes in fri sches Wasser und mehrfaches Zusammen pressen des Wischbelages wird dieser voll kommen gereinigt. Der Wischbelag kann durch diesen Druck der Auspressplatte fast vollkommen trocken gedrückt werden, so dass nach Abnahme der Auspressvorrichtung mit dem Wischbelag die 'zu reinigende Fläche trocken geputzt werden kann.