CH176652A - Rollfilmkamera mit Filmpackung. - Google Patents

Rollfilmkamera mit Filmpackung.

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CH176652A
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Anonyme Kodak Societe
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Kodak Sa
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  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description


  Rollfilmkamera mit Filmpackung.    Gegenstand der Erfindung ist eine Roll  filmkamera mit Filmpackung und zwei     F'ilm-          packungshaltern.     



  Die erfindungsgemässe     Rollfilmkamera     ist dadurch gekennzeichnet, dass beim Öffnen  der Kamera die     Filmpackungshalter    in eine  Lage gelangen, in der sie einander benach  bart sind, .derart, dass sie mit der einen am  freien Filmende befestigten     Aufwickelkern     enthaltenden Filmpackung beschickt werden  können, und dass beim Schliessen der Kamera  infolge Änderung der Lage der     Filmpak-          kungshalter        relativ    zueinander der Film  zwangsläufig über den Bildfensterrahmen ge  spannt wird.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt einige  beispielsweise Ausführungsformen des Erfin  dungsgegenstandes.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht einer ersten  Ausführungsform bei geöffneter Kamera;       Fig.    2 ist eine ähnliche Ansicht in etwas       grösserem    Massstab der teilweise geöffneten       Kamera;            Fig.    3 ist     ein        Längsschnitt    durch die ge  schlossene Kamera;       Fig.    4 ist eine     Stirnansicht    zu     Fig.    1;       Fig.        "5    ist ein     Schnitt    in der Ebene     .9.-A     der     Fig.    7;

         Fig.    6 ist eine schaubildliche Darstellung  der zum     Ausführungsbeispiel    der     Fig.    1 bis  4 gehörenden Filmpackung;       Fig.    7 ist ein Schnitt in der Ebene     B-B     der     Fig.    6;       Fig.    8 ist ein     Grundriss    der Filmpackung  gemäss     F'ig.    6 mit     teilweise        auseinanderge-          zogenen    Hälften;       Fig.    9 ist eine schaubildliche Darstellung  einer von der Packung nach     Fig.    6 abwei  chenden Filmpackung;

         Fig.    10 ist eine Darstellung von     Spulen-          haltern,    die die Art der     Zentrierung    der Ab  wickelspule zeigt;       Fig.        11    ist ein teilweise     geschnittener     Aufriss einer weiteren Ausbildung der Film  packung;

             Pig.        lla    ist eine schaubildliche Darstel  lung     einer    Filmpackung     mit    Verriegelung  der Packungshälften und den zugehörigen       Filmpackungshaltern;          Fig.    12 ist eine Kopfansicht einer Film  packung mit     kassettenartigem    Gehäuse;

         Fig.    13 ist der Grundriss dieser     Filmpak-          kung;          Fig.    14     ist    ein     Schnitt    durch eine     weitere          Filmpackung    mit     kassettenartigemGehäuse;          Fig.    15 ist eine schaubildliche Darstel  lung eines     zweiteiligen        Filmpackungshalters;          Fig.    16 zeigt eine andere Ausführung  einer     Filmpackung    mit     kassettenartigem    Ge  häuse;

         Fig.    17 zeigt eine zweite Ausführungs  form der Kamera in teilweise geöffneter       bezw.    geschlossener Stellung;       Fig.    18 ist ein     Querschnitt    durch die  Kamera der     Fig.    17 in ganz geöffneter Stel  lung;       Fig.    19 zeigt teilweise im Schnitt eine  dritte Ausführungsform der Kamera wäh  rend des     Offnens    oder Schliessens;       Fig.    20 ist ein Teilschnitt durch die Aus  führungsform der     Fig.    19 bei ganz geöffneter  Kamera.  



  Bei .der Ausführungsform gemäss den       Fig.    1 bis 4 ist der Kameradeckel 2 durch  Gelenke 3 am Kamerakörper 1     angelenkt    und  greift in geschlossener     Stellung    über das Ka  meragehäuse 4. Die Kamera ist mit einem       Filmaufwickelschlüssel    5 versehen, der mit  dem     Aufwickelkern    der Filmpackung in be  kannter Weise in und ausser Eingriff ge  bracht werden kann.

   Am Kamerakörper 7  sind bei dem vorliegenden Beispiel zwei  Paare Gelenkarme 6 und 7 an .den Zapfen 8  und 9     angelenkt.    Diese     beiden    Gelenkarme  sind mit paarweise in Eingriff befindlichen  Verzahnungen 10 und 11 versehen, die nur  eine gegenläufige Bewegung der Arme jedes  Paares 6 und 7 gestatten.  



  Die freien Endender Armpaare 6 und 7  sind als     Filmpackungshalter    12 und 13 aus  gebildet. Die Kamera wird mit einer zuge  hörigen Filmpackung geladen, deren     kasset-          tenartiges    Gehäuse aus zwei Hälften 14 und    15 besteht, die mit gegenseitigen     Rasten    ver  sehen, oder gegenseitig verriegelt sind. Die       Befestigung    der Filmpackung an den Haltern  12 und 13 erfolgt folgendermassen:  Die     Filmpackungshalter    12 und 13 sind  mit Aussparungen 16 und 17 versehen. Der  Halter, der in der Betriebslage bei dem Film  transportschlüssel 5 liegt, ist mit einer       Durchtrittsöffnung    18 für den Schlüssel ver  sehen.

   Die Filmpackung besitzt den Aus  sparungen 16, 17 entsprechende Vorsprünge  19, 20, um sie in den Haltern in bestimmter  Lage festzuhalten.  



  Die     muschelförmigen    Gehäusehälften 14  und 15     (Fig.    6) sind mit ihren Vorsprüngen  21     bezw.    22 ineinander gesteckt. Die Vor  sprünge 23 und     Durchbrechungen    24 bilden  eine Einrichtung zum Zusammenhalten der  Gehäusehälften.  



  Zum Einlegen der Filmpackung     wird    die  Rückwand 2 der Kamera geöffnet, wodurch  die mit einem Schlitz 102 über den Zapfen  103 der Rückwand 2 greifende Schubstange  100 den einen Arm 7 am Zapfen 101 mit  nimmt. Der Arm 7 veranlasst durch seine  Verzahnung 11 und die Verzahnung 10 am  Arm 6 eine     entgegengesetzte    Schwenkung  dieses Armes 6. Der Zapfen<B>103</B> kann in  dem Schlitz 102 der     Schubstange    100 eine  geringe freie Bewegung ausführen, so dass  der Deckel ein Stück in der     Schliessrichtung     beweglich ist, ohne dass die Stange 100 be  wegt wird.

   Diese letztere hat einen Vor  sprung 104, der in eine Raste 105 am Arm  6     einschnappen    kann, wodurch die Arme 6  und 7 in ihrer Stellung gemäss     Fig.1    ver  riegelt werden. In dieser Stellung, das heisst  der Ladestellung, in der sich die Arme 6 und  7 mit den     Filmpackungshaltern    12 und 13  in einer benachbarten Stellung befinden,     wird     die Filmpackung zwischen die Enden der  Arme     bezw.    die     Halterpaare    12 und 13 ein  gesetzt.  



  Beim Schliessen der Kammer gleitet der  Zapfen 103 des Deckels 2 in der Nut 102,  bis das Ende<B>106</B> der Schubstange 100 die  Wand 107 des Deckels berührt     (Fig.    2). Die  weitere Bewegung dieses Deckels trennt dann      die Arme 6 und 7 derart, dass die beiden  Hälften der Filmpackung in die     Spulenkam-          mern    108 und 109 eindringen, wobei infolge  der Änderung der Lage der     Filmpackungs-          halter    relativ zueinander der Film zwangs  läufig über den Bildfensterrahmen gespannt  wird. Nach völligem Verschliessen der Ka  mera wird der Deckel 2 durch den Verschluss  <B>110</B>     (Fig.    3) am Kameragehäuse 1 verriegelt.

    Die Filmpackung nach     Fig.    7 enthält in ihrer  linken Hälfte 14 das lichtempfindliche Strei  fenmaterial und das Schutzpapier in Form  einer Rolle 25, deren Kern in den Bohrun  aen 28 gelagert ist. An     Stelle    der Bohrungen  28 können auch aus den Stirnwänden der  Gehäusehälften 14 nach innen ragende Zap  fen angebracht sein, auf denen die Vorrats  rolle 25 unmittelbar, das heisst ohne Kern ge  lagert ist. Die andere Packungshälfte 15 ent  hält den     Aufwickelkern    26, an dem das Ende       \38    des Schutzpapiers 29 befestigt     ist.    Es  kann auch ein Film ohne Schutzpapier, aber  mit lichtundurchlässiger Rücksicht zur Ver  wendung gelangen.

      Wenn also die Filmpackung, wie in     Fig.    1  angegeben, in die     Filmpackungshalter    einge  setzt und die Kamera durch Zuklappen des  Deckels 2 geschlossen wird, schwingen die  zwangsläufig verbundenen Arme 6 und 7  gleichmässig in die Kamera, bis sie die Stel  lung nach     Fig.    3 erreicht haben, in welcher  der Film 29 über den Bildfensterrahmen 30  gespannt ist. Der     Filmtransportschlüssel     wird dann durch die Öffnung 18 in der Film  packung in Eingriff mit dem Schlüsselloch  31 des Kernes 26 gebracht.

   Ist der Film 29  nach vollständiger Belichtung auf den Auf  wickelkern 26 aufgewunden, so wird die Ka  mera folgendermassen entladen:    Der Kameradeckel 2     wird    aus der Stel  lung der     Fig.    3 in die der     Fig.    1 geschwenkt,  wodurch die beiden     Filmpackungsteile     zwangsläufig zusammengebracht werden und  mit ihren Schnapporganen 23, 24 in Eingriff  kommen. Die Filmpackung     kann    dann als       zusammenhängendes    Ganzes aus der Kamera       herausgenommen    werden.

      Bei der zweiten Ausführungsform nach       Fig.    17 und 18 wird der zwecks     Öffnens    .der  Kamera bewegliche Teil 79 nicht um ein  Scharnier geklappt, sondern in senkrechter  Richtung vom     Kameravorderteil    abgehoben.  



  Hier     besteht    die Kamera aus dem Körper  60 mit den Seitenwänden 61, an deren Innen  seite sich     Nutpaare    62 und 63 befinden. Die  Nut 62 ist bis zur Kante 64 der Kamera  wand herausgeführt, während die Nut 63  kurz vor dieser Kante endet. Die beiden  Nuten dienen den Zapfen 65 und 66 der bei  den     Filmpackungshalter    67 und 68 an den  Enden der Schwenkarme 69 und 70 als Füh  rung. Diese Halter 67 und 68 entsprechen  den Haltern 12 und 13 der     Fig.    1 bis 4. Die  Arme 69 und 70 stehen über     Verzahnungen     71 und 72 miteinander in Eingriff und sind  an Zapfen 73 und 74 am Kameravorderteil  75 drehbar aasgelenkt.

   Die Arme 69 und 70  werden durch Federn     zusammengedrückt.    Bei  geöffneter Kamera kann die Filmpackung  (Lage gemäss     Fig.    18) eingesetzt werden,  worauf die Kamera wieder geschlossen     wird,     indem zunächst deren     Vorderteil    75 in Pfeil  richtung     verschwenkt    wird, um den Zapfen  66 in die Nut 62 einzuführen.

   Das Kamera  vorderteil 75 wird dann gemäss     Fig.    17 in  Pfeilrichtung in den Kamerakörper     hineinge-          schoben.    Es gleiten die Zapfen den Nuten  entlang, wodurch .die Packungshälften 14, 15  getrennt werden und in die schalenförmigen  Enden 78     und    79 des Gehäuses gelangen.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    19  und 20 ist am Kamerakörper 80 der Deckel  81 bei 82 aasgelenkt. Die Packung besitzt  wieder die Gehäusehälften 14 und 15. Der  eine     Filmpackungshalter    83, der mit Schlit  zen 84 versehen ist, in die die Vorsprünge 19  der Hälfte 14 einschnappen können, ist dabei  in seiner     Spulenkammer    ortsfest angebracht.  Der andere Halter 85 ist     mit    seinem Arm 86  am Kamerakörper 80 bei 87 aasgelenkt und  mit einer Schubstange 88 an deren abge  bogenem Ende 90 gelenkig verbunden. Das  andere Ende der Schubstange 88 ist bei 89  am Kameradeckel 81 aasgelenkt.

   Der       schwenkbare        Filmpackungshalter    85     besitzt         einen Schlitz 91 zur Führung des Zapfen  ansatzes 92 der     Filmpackungshälfte    15.  



  In der Stellung bei geöffneter Kamera.  in der die     F'ilmpackungshalter    83, 85 neben  einander liegen, kann die Filmpackung in  Pfeilrichtung der     Fig.    20 eingeschoben wer  den, wonach man die Kamera nur durch Zu  klappendes Deckels 81 um seinen Drehpunkt  82 zu schliessen braucht, wodurch die     Pak-          kung    getrennt und die eine Hälfte 15 im  Halter 85 in     ihre        Spulenkammer    geschwenkt  wird. Dabei     wird    gleichzeitig der Filmstrei  fen selbsttätig über den Bildfensterrahmen  93 und die Führungsrollen 94 gespannt.  



  Die Filmpackung, die zu einer Kamera  gehört, kann sehr verschieden ausgebildet  sein. Sie kann     etwa    gemäss     Fig.    9 aus zwei  Spulen 32, 33     bestehen,    von denen die Vor  ratsspule 32 den unbelichteten Film 34 auf  gerollt enthält, dessen Ende an der Nabe der  Spule 33 befestigt ist. Beide Spulen     werden     mit einer Federklammer 35 in der     Lage    nach       Fig.    9 zusammengehalten und somit zu einer  Packung vereinigt. Die     Spulenhalter    für eine  solche Packung sind mit     Spulenzentrierungs-          mitteln    versehen.

   Ein solches Beispiel ist in       Fig.    10 gezeigt. Die     Spulenhalterarme    6  sind durch eine Querstange 36 verbunden  und tragen an ihren obern Enden 37 und 38  nach innen gerichtete Führungszapfen 39.  Wird die Spule 32 in den     Spulenhalter    6 (in  Pfeilrichtung,     Fig.    10) eingeschoben, so  federn die     Halterenden    37 und 38 nach aussen  und die Zapfen 39 gleiten auf die Aussen  fläche der     Spulenflansehen    40, bis sie in die       Böhrungen    41 der Spule einschnappen. Nach  dem Einsetzen dieser Packung und vor  Schliessen der Kamera wird dann die Feder  klammer 35, an deren Stelle auch ein Papier  streifen verwendet werden kann, entfernt.

    Bei der Belichtung wird der Film auf die  Spule 33 aufgewickelt. Nach vollständiger  Belichtung ist die Spule 32 leer und kann  fortgeworfen werden.  



  Eine     kassettenartige    Ausbildung der  Filmpackung zeigt die     Fig.    11, und zwar in  die     Filmpackungshalter    eingesetzt. Die Rän  der der     Kassettenhälfte    121 sind eingezogen    und werden von der andern Hälfte an dieser  Einziehung 124 mit dem Rand 123     überfasst.     Die     Kassettenhälften    werden in der Schliess  lage durch Rasten verriegelt. Zu diesem  Zwecke sind an der Hälfte 122 Federn 126  vorgesehen, die eine Öffnung besitzen, in die  eine Nase der Hälfte 121 bei geschlossener  Kassette einspringt.

   Die Federenden 125 sind       etwas    aufgebogen, so dass sie beim Schliessen  der     Kassette    leicht über die Nasen an der       Kassettenhälfte   <B>121</B> gleiten. Ferner ist ihre  Spannung so bemessen, dass kein übermässiger  Widerstand in     beiden        Richtungen,    das heisst  beim Schliessen und Öffnen der Kassette ent  steht.     Fig.    11 zeigt     weiter    eine zweckmässige  Ausbildung der     Filmpaekungshalter,    die mit  Verlängerungen 160 und 161 versehen sind,  welche in .die Bügel 162, 163 der Kassette  passen.

   Durch verschiedene Bemessung -der  Breiten der Teile 160 und 161 und der zu  gehörigen Bügel 162, 163 kann ein falsches  Einsetzen der Kassette in die Halter verhin  dert werden.  



       Fig.    11a zeigt, wie man die     Kassetten-          hälften    auch auf andere Weise miteinander  verriegeln kann. Hier besitzt die Hälfte 201  einen Stift 204, über welchen der an der  andern Hälfte 202 angebrachte Riegel 203  mit einem Hakenansatz greift. Der Riegel  203 wird durch zwei Stifte 205 in Schlitzen  geführt und besitzt unten eine Abbiegung  208, die beim Einsetzen der     Kassette    201,  202 in die Halter 210, 211 auf einen Ansatz  209 auftrifft und dadurch die Verriegelung  auslöst. Das obere Riegelende 206, das gegen  einen Stift 207 federt, hält die Verriegelung  normalerweise aufrecht.

   In den Haltern 210  und 211     befinden    sich beispielsweise noch       Auskröpfungen    212, 213, die die beiden     Kas-          settenhälften    an Ansätzen 214, 215 führen.  



  Eine weitere     kassettenartige    Ausbildung  der Filmpackung mit den zugehörigen Film  packungshaltern zeigen die     Fig.    12     und    13.  Die beiden Hälften 180 und 181 haben zu  sammen     etwa        achteckige    Gestalt. Sie werden  wieder durch Rasten zusammengehalten;  dazu sind an der einen     Kassettenhälfte    181  gelochte Bügel 182 und 182' vorgesehen, die      bei beschlossener Packung über entsprechende  Vorsprünge 183, 184 der andern Hälften 180  schnappen.

   Die Bügel werden     gleichzeitig     dazu verwendet, um mittelst     Kröpfungen     185, 186 die entsprechenden Führungen für  die Arme des     Spulenhalters    zu bilden.  



  Die Halter 187, 188 bilden Verlängerun  gen der Arme 189, 190. An den Haltern 187,  <B>188</B> befinden sich Ansätze 191, die als     Auf-          luge    für die Kassette dienen. Die     Kassetten-          hälfte    180 besitzt gleichfalls Bügel 191, 192,  die -als Führungen für die Halter 187, 188  dienen. Die Halter 187, 188 werden zum  Beispiel     breiter    als die     Halter    187' und 188'  gewählt, um das richtige Einsetzender Kas  sette in die Halter zu sichern. An einem .der  breiteren Halter, nämlich dem Halter 188 ist  eine     Durchtrittsöffnung    für den Filmschlüs  sel vorgesehen.

   Beim     Auseinanderschwenken     der Arme 189, 190 in Pfeilrichtung der       Fig.    12 lösen sich die beiden     Kassettenhälf-          ten    voneinander, und umgekehrt schliessen  sich diese beim     Zusammenschwenken.     



  Gemäss     Fig.    14 kann auch ein     axiales    Ein  schieben der Kassette, das heisst senkrecht  zur Schwenkrichtung der Arme     stattfinden.     Die Halter 165, 166 sind schalenförmig aus  gebildet und besitzen je ein Paar Flanschen  ansätze 167, 168, die Packungsnuten 169, 170  entsprechen. Die Packung ist im wesent  lichen oval gestaltet und enthält den unbe  lichteten Film 173 auf dem Kern 174, wäh  rend das andere Filmende 175 an dem Auf  wickelkern 176. befestigt ist.  



       Fig.    16 zeigt eine axial einschiebbare  Kassette und     Fig.    15 den entsprechenden Hal  ter. Die zwei     Kassettenhälften    42 und 43 be  stehen aus halbovalen Schalen (wie bei     Fig.    6  und 7). Die eine     Hälfte    ist mit einem  Flansch 44, beide mit je einer parallel ge  richteten     Axialrippe    45     bezw.    46 versehen.  An den Armen 6, 7 sind als     Spulenhalter     Aufnahmeschalen angebracht.

   Am Arm 6  sitzt die Sehale 47, die, an einer     Stirnseite    mit  der Wand 48 verschlossen ist, während das  andere Ende 49 offen bleibt, desgleichen die       Sehale    52 am Arm 7 mit der Wand 51     bezw.     der Öffnung 50 am Arm 7. Jede Schale be-    sitzt eine Rille 53     bezw.    54, erstere zur Auf  nahme der Rippe 45 und     letztere    für die  Rippe 46. Die     Kassette    wird einfach     axial,     bezogen auf die Lage der     Spulenachsen,    in  die Halter 47, 50 eingeschoben.

   Dabei     wird     die Rippe 44 im Schlitz 55, der zwischen bei  den Haltern gebildet wird, entlang gescho  ben, wobei die Rippe also     eine        Führung    für  das genaue Einsetzen bildet. Die     Kassette     wird in der Führung festgehalten, wenn .die  Rippen 45, 46 der     Kassette    in die Ausprä  gungen 53,     54,der    Halter eingeschnappt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollfilmkamera mit Filmpackung und zwei Filmpackungshaltern, dadurch gekenn zeichnet, dass beim Öffnen der Kamera die Filmpackungshalter in eine Lage gelangen, in der sie einander benachbart sind, derart, dass sie mit der einen am freien Filmende be festigten Aufwickelkern enthaltenden Film packung beschickt werden können, und dass beim Schliessen der Kamera infolge Ände rung der Lage der Filmpackungshalter rela tiv zueinander der Film zwangsläufig über den Bildfensterrahmen gespannt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass nur ein Filmpackungs- halter schwenkbar ist, und dass der an dere Filmpackungshalter ortsfest in der Betriebslage angeordnet ist, und dass der schwenkbare Filmpackungshalter aus sei ner Betriebslage in der Spulenkammer in eine dem festen Filmpackungshalter be nachbarte Lage und umgekehrt ge schwenkt wird, wenn man die Kamera öffnet bezw. schliesst. 2.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, um die Filmpak- kungshalter in eine einander benachbarte Lage und von dieser wieder in .die Be triebslage zu bringen, wenigstens der eine Spulenhalter schwenkbar ist, und seine Bewegung von -der Bewegung eines beim Öffnen der Kamera betätigten Kamera teils abgeleitet wird. 3. Kamera nach Patentansprueh und Unter anspruch 2 mit aufklappbarem Deckel, da durch gekennzeichnet, dass die Halter bewegung von derjenigen des aufklapp baren Kameradeckels abgeleitet wird. 4.
    Kamera nach Patentanspruch und Unter anspruch 2 mit abhebbarem Gehäuseteil, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter bewegung von derjenigen eines abhebbaren Gehäuseteils abgeleitet wird. 5. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung .der Üffnungs- und Schliessbewegung .der Ka- mera auf die Halter mittelst Zugstange erfolgt. 6. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Halter durch Füh rungen am Kameragehäuse in die Be- triebslage und umgekehrt geleitet werden. 7.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hohlraum, den die Halter in der benachbarten Lage einschlie ssen, der äussern Gestalt der zugehörigen Filmpackung entspricht.
CH176652D 1933-02-06 1933-12-23 Rollfilmkamera mit Filmpackung. CH176652A (de)

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