CH176655A - Photographische Kamera mit photoelektrischem Belichtungsmesser. - Google Patents

Photographische Kamera mit photoelektrischem Belichtungsmesser.

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CH176655A
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photographic camera
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Inventor
Aktiengesellschaft Zeiss Ikon
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Zeiss Ikon Ag
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Description


  Photographische     Kamera    mit photoelektrischem Belichtungsmesser.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  photographische Kamera mit photoelektri  schem Belichtungsmesser.  



  Bei einer derartigen Kamera besteht die       Belichtungsmessvorrichtung    bekanntlich aus  einer Photozelle, einem Widerstand und einem       Messinstrument.     



  Die durch die Belichtung der Photozelle  im Zellenstromkreis entstehenden Ströme  dienen zur Betätigung des     Messinatrumentes     und die Verbindungen zwischen Widerstand  und Einstellorgan des     Objektivverschlusses     sind derart gestaltet, dass bei Betätigung des  Einstellorganes der Widerstand derart     beein-          $usst    wird, dass das Anzeigeinstrument den       richtigen    Wert ergibt. Es muss daher der  Widerstand dem Kamera-Objektiv genau an  gepasst sein.  



  Es ist nun in neuerer Zeit üblich, ins  besondere bei hochwertigen Kameras, meh  rere Objektive verschiedener Brennweite vor  zusehen, die wechselweise je nach Wunsch  des Photographen Verwendung     finden.    In    diesem Falle macht es Schwierigkeiten, den  Belichtungsmesser mit der jeweiligen Kamera  zu kuppeln, da, wie gesagt, der Widerstand  immer nur für ein bestimmtes Objektiv stim  men wird.  



  Die vorliegende Erfindung sucht nun  diese Schwierigkeiten zu beseitigen.  Erfindungsgemäss ist der Widerstand an  der Fassung des Objektives und nicht am  Kameragehäuse angebracht, so dass er je  weilig mit dem Objektiv gleichzeitig ausge  tauscht wird.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand beispielsweise darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.1    eine Aufsicht auf die Objektiv  seite der Kamera,       Fig.    2 eine Ansicht auf die Schmalseite  der Kamera mit teilweisem Schnitt des Ob  jektives und des     Kameragehäuses,          Fig.    3 eine Variante des von der Kamera  abgenommenen Auswechselobjektives.           Fig.    4 die lösbare Kupplung zwischen  dem Einstellorgan für die Belichtungszeit  und dem Betätigungsmechanismus für einen  Schleifkontakt, während       Fig.    5 den     Grundriss    hiervon darstellt.

    An dem Kameragehäuse 1 ist die Aus  wechselfassung 2 des     Objektivkörpers    3     mit-          telst    eines an sich bekannten Bajonettver  schlusses 4 befestigt. Die Scharfeinstellung  des Objektives auf den Aufnahmegegenstand  geschieht durch ein     Schneckenganggewinde    5.  Zur Verstellung der     Irisblende    6 dient der       Blendenring    7. Die Einstellung erfolgt nach  der     Blendenskala    8 und dem Index 9. An  dem Umfang des     Blendenringes    7 ist der  Zellenwiderstand 10 montiert, auf dem ein  Schleifkontakt 11 gleitet.

   Der Schleifkontakt  11 ist an einem Ring 12 befestigt, der auf  der Auswechselfassung 2 des Objektives  drehbar gelagert ist. Der Ring 12 besitzt  einen Zahnkranz 13. In diesen greift ein  Triebrad 14 ein, welches durch Zwischen  räder 15, 16, 17 und 18 mit einem Antriebs  rad 19 gekuppelt ist, welches sich auf der  Achse eines Einstellknopfes 20 befindet, mit  welchem die Ablaufzeit des Verschlusses  eingestellt wird. Die Zahnräder 14, 15, 16, 17  und 18 sind in einer Halterung 21 befestigt,  welche beim Auswechseln des     Objektivtubus     an der Kamera verbleibt. An der Vorder  seite der Kamera 1 ist die photoelektrische  Zelle 22 angeordnet. Eine Glasplatte 23 mit  einer Prismen-Oberfläche schliesst die Photo  zelle nach aussen ab. Diese Oberfläche der  Glasplatte 23 dient dazu, den Bildwinkel zu  begrenzen.

   Die eine Leitung 24 der photo  elektrischen Zelle 22 verbindet die Kathode  der Zelle direkt mit dem     Messinstrumerit    26,  während die andere Leitung 25 von der an  dern Elektrode der Zelle 22 über den Schleif  kontakt 11 und den Widerstand 10 nach  dem     Messinstrument    26 führt. Das     Messinstru-          ment    26 ist zum Beispiel auf der obern  Schmalseite der     Kamera    eingebaut.- Der Zei  ger desselben erhält, je nach der Stärke des  von der Photozelle erzeugten Stromes, einen  mehr oder weniger grossen Ausschlag.

   Auf  derselben Seite der Kamera befindet sich    ein     Filmwickelknopf    27, eine     Filmbildzähl-          scheibe    28 und der     Verschlussauslöseknopf    29.  Diese Teile kommen für die Erfindung nicht  in Betracht.  



  Die     Bestimmung    der Belichtungszeit und  der jeweiligen     Blendenöffiiung,    die bei  jedem Aufnahmeobjekt verschieden sein kön  nen, geschieht auf folgende Weise:  Stellt man beispielsweise bei bewegtem  Objekt, je nach der Bewegungsgeschwindig  keit desselben, den Knopf 20 auf die Be  lichtungszeit     '/ioo    Sekunde, so wird bei Dre  hen des Knopfes 20 durch die Zahnräder 19,  18, 17, 16, 15, 14 und den Zahnkranz 13  der Ring 12 und damit der Schleifkontakt  11 am Widerstand 10 entlang bewegt. Hierbei  nimmt durch die Veränderung des Wider  standes der Zeiger des     Messinstrumentes    eine  beliebige Stellung auf der Skala ein.

   Ist die  sekundliche Belichtungszeit festgelegt, so  wird der     Blendenring    7 und mit ihm der  Widerstand 10 so weit verdreht, bis sich  der Zeiger des     Messinstrumentes    auf eine be  sondere Kennmarke 30 der Skala einstellt..  Ist die richtige Stellung des Zeigers erreicht,  so ist gleichzeitig die richtige     Blendenöffnung     und Belichtungszeit für das jeweilige Auf  nahmeobjekt automatisch eingestellt, so dass  das Aufnahmematerial im zulässigen Belich  tungsspielraum beeinflusst wird. Die Einstel  lung ist auch im umgekehrten Sinne als der  geschilderten Weise möglich, indem man je  nach der erwünschten Tiefenschärfe erst die       Blendeneinstellung    vornimmt und dann die  Belichtungszeit ermittelt.  



  Bei dem Objektiv nach     Fig.    2 ist der  Widerstand 10 ringförmig ausgebildet, wäh  rend derselbe beispielsweise auch scheiben  förmig ausgebildet sein kann, wie in     Fig.    3  dargestellt ist. Der Schleifkontakt 11 ist  so ausgeführt, dass er jeweils auf der grösseren  Fläche des Widerstandes gleitet.  



       Fig.    4 und 5 zeigen die lösbare Kupplung  zwischen dem     Verschlusseinstellknopf    20 und  teilweise dem Mechanismus, durch den der  Kontakt 11 über den Widerstand verschoben  werden kann. Um den Belichtungsmesser für      eine     bestimmte    Filmempfindlichkeit bezie  hungsweise für einen bestimmten Filterfaktor  einzustellen, wird der     Verstellknopf    20 an  gehoben und so verdreht, dass der Index 31  auf die entsprechende     Marke    einer Skala 32  zu stehen kommt. Nach dieser     Korrektion     kann dann mit der eigentlichen Belichtungs  messung begonnen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Photographische Kamera mit einem photo elektrischen Belichtungsmesser, in dessen Stromkreis ein durch Betätigung der Blen den- und Belichtungszeit-Einstellvorrichtung des Objektives veränderbarer Widerstand ein geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand an der Objektivfassung an geordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Photographische Kamera nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Auswechselobjektiv ein passend be messener Widerstand vorgesehen ist. 2. Photographische Kamera nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Widerstand die Form eines um die Objektivfassung ge legten Ringes hat. 3.
    Photographische Kamera nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2. da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand mit einer ringförmig gestalteten Blenden einstellvorrichtung verbunden ist. 4. Photographische Kamera nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass ein auf dem Widerstand .gleitender Abnahmekontakt mit dem Einstellorgan für die "Verschluss- zeiten in Wirkungsverbindung steht. 5.
    Photographische Kamera nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass eine Kupplung zwischen Abnahmekontakt und Objektiv einstellorgan lösbar ist, zum Zweck, durch passende Voreinstellung des genannten Organes die Filmempfindlichkeit oder einen Filterfaktor berücksichtigen zu können. 6. Photographische Kamera nach Patentaa Spruch und Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass die lichtempfind liche Zelle an der Kameravorderwand an geordnet ist.
CH176655D 1933-12-21 1934-09-22 Photographische Kamera mit photoelektrischem Belichtungsmesser. CH176655A (de)

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CH176655D CH176655A (de) 1933-12-21 1934-09-22 Photographische Kamera mit photoelektrischem Belichtungsmesser.

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