CH176697A - Verfahren zur Herstellung von furnierten Gegenständen aus Holz. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von furnierten Gegenständen aus Holz.

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CH176697A
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Hotz Carl
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Hotz Carl
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B96/00Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
    • A47B96/20Furniture panels or like furniture elements
    • A47B96/205Composite panels, comprising several elements joined together

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  • Wing Frames And Configurations (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von furnierten Gegenständen aus     Holz.       Die Herstellung von furnierten Gegen  ständen aus Holz, wie Türen, Möbel oder  Möbelbestandteile, welche doppelt gekrümmte  Flächen aufweisen, wurde bisher so ausge  führt, dass die Furniere aus einzelnen Teilen  zusammengesetzt aufgebracht wurden. Meist  wurden die     Furnierteile    mittelst Gehrung       zusammengefügt.    Dadurch entsteht der     Ein.     druck, dass der betreffende Gegenstand aus  mehreren Stücken zusammengesetzt ist.  



  Bei einer glatten, rechteckigen Fläche  mit abgerundeten Kanten wurde bis anhin  zuerst die Fläche furniert und dann das  Furnier über die Kanten gepresst. Ferner ist  es bekannt, das Furnier mit einem heissen  Gegenstand oder mit der Hand aufzureiben,  zu welchem Zweck das Furnier durch Feuchtig  keit schmiegsam gemacht weiden muss. Da  durch entsteht der Nachteil, dass bei gänz  lichen Austrocknen des Holzes Risse sich  einstellen. Auf einfach     gekrümmte    Flächen  wurden Furniere auch schon in heissem Sand       aufgepresst.    Auch nach andern bekannten Ver  fahren, wie dem Vakuumverfahren oder dem         Pressverfahren    mit Gummischlauch und Heiss  wasser können nur einfach gekrümmte Flächen  furniert werden.

      Bei nach dem Verfahren nach vorliegen  der Erfindung hergestellten furnierten Gegen  ständen aus Holz, die mindestens eine dop  pelt gekrümmte (z. B. in der Längs- und in  der     Breitenrichtung)    Fläche aufweisen, er  weckt die Fläche den Eindruck, dass der  Gegenstand aus einem Stück hergestellt sei.

    Die Herstellung erfolgt     erfindungsgemäss    der  art, dass zunächst der Blindholzteil mit der  entsprechend gekrümmten Fläche hergestellt  wird, dann eine Matrize (Negativform) der  gekrümmten Fläche des Blindholzteils ge  gossen, dann ein     Furnierblatt    der Fläche  des Blindholzteils     angepasst    und mit Hilfe  der Matrize auf die mit einem Bindemittel  versehene Fläche des Blindholzteils     aufge-          presst    wird.  



  Im folgenden wird das erfindungsgemässe  Verfahren anhand beiliegender Zeichnung  beispielsweise erläutert.           Fig.    1 und 2 zeigen zwei Ausführungs  beispiele von Schranktüren       Fig.    3 und 4 zeigen in Horizontal-     bezw.     Vertikalschnitt die Art des     Furnierens    der  Schranktüre nach     Fig.    1, und     -          Fig.    5 und 6 in ähnlichen Schnitten das  Furnieren des mittleren Teils der Türe  nach     Fig.    2.  



  Die Türe nach     Fig.    1 zeigt eine in der  Höhen- und     Breitenrichtung    gekrümmte  Aussenfläche mit einem über die Grundfläche 1  ringsum vorstehenden Rand 2 und einem  ebenfalls vorstehenden rechteckigen Mittel  stück 3. Das Profil der Aussenfläche ist in  der Höhen-     urid        Breitenrichtung    aus den  Schnitten der     Fig.    3 und 4 ersichtlich. Um  diese Türe herzustellen, wird zunächst der  Blindholzteil 4 der Türe mit der entsprechend  gekrümmten Aussenfläche ausgeführt. Dann  wird     eine    Matrize 7 als Negativform der  gekrümmten Aussenfläche aus irgend einem  Material, z.

   B. aus Gips, Aluminium oder  Zink, gegossen, wobei dafür Sorge zu tragen  ist, dass der zwischen Blindholzteil und Ma  trize bestehende Abstand auch an den Schräg  flächen gleich der Dicke des     Furnierblattes     ist. Dann wird das     Furnierblatt    5 dieser  Fläche angepasst, ohne dass es an den Stellen,  wo Profile zusammenstossen (z. B. bei 6 in       Fig.    1) in Gehrung geschnitten wird. Mittelst  der Matrize wird dann das     Furnierblatt    auf  die mit einem Bindemittel versehene Aussen  fläche des Blindholzteils     angepresst.     



  Bei der Türe nach     Fig.    2 wird der mittlere  Teil - 8, welcher eine in der Höhen- und       Breitenrichtung    gekrümmte Fläche aufweist,  die mit vier Kanten gegen die Mitte ansteigt,  auf die     vorbeschriebene    Weise hergestellt.  4' ist der Blindholzteil, 5' das angepasste       Furnierblatt    und 7' die Matrize. Dieser  mittlere Teil der Fläche wird dann noch  durch die Rahmenteile 9     eingefasst,    welch  letztere auf die bisher übliche Weise berge-    stellt werden, da sie nur in einer Richtung  gekrümmt sind.  



  Anstatt viereckige Grundform könnten  die Gegenstände aus Holz auch vieleckige  oder runde Grundform haben.  



  Bei den nach dem     vorbeschriebenen    Ver  fahren hergestellten Gegenständen zeigen die  furnierten Flächen ein vollkommen sattes  Aufliegen des     Furnieres,    das auch beim  Trocknen , erhalten bleibt, ohne dass später  Risse entstehen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von furnierten Gegenständen aus Holz, welche mindestens eine doppelt gekrümmte Fläche aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst der Blindholzteil mit der entsprechend gekrümm ten Fläche hergestellt, dann eine Matrize der Fläche des Blindholzteils gegossen, dann ein Furnierblatt der Fläche des Blindholzteils angepasst und mit Hilfe der Matrize auf die mit einem Bindemittel versehene Fläche des Blindholzteils aufgepresst wird, so dass die Fläche den Eindruck erweckt, dass der Ge genstand aus einem einzigen Stück herausge arbeitet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrize aus Gips hergestellt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrize aus Alu minium hergestellt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch zur Her stellung von furnierten Gegenständen mit eckiger Grundform, bei welchen Profile in Gehrung zusammenstossen; dadurch ge kennzeichnet, dass das Furnierblatt an den Gehrungsstellen nicht geschnitten ist.
CH176697D 1934-05-14 1934-05-14 Verfahren zur Herstellung von furnierten Gegenständen aus Holz. CH176697A (de)

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