CH176698A - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Holz und ähnlichem Trockengut. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Holz und ähnlichem Trockengut.Info
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- F26B9/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Holz und ähnlichem Trockengut. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trocknen von Holz und ähnlichem Trockengut. Das künstliche Trocknen von Holz ist an und für sich be kannt, jedoch hat man bisher mit den üb lichen Trockenverfahren keine guten Er fahrungen gemacht. Vor allem besteht fast immer der Nachteil, dass die Heizanlagen (zum Beispiel Heissluft oder Dampfrohre) unmittelbar in der Trockenkammer unterge bracht sind. Das Trockengut ist auf diese Weise einer strahlenden und ganz ungleich mässig wirkender Wärme ausgesetzt.
Das Verfahren der Erfindung gemäss zeichnet sich dadurch aus, dass Trockenluft in einer von einer Trockenkammer abge trennten Heizkammer erhitzt wird und durch mehrere im Boden der Trockenkammer be findliche Öffnungen von unten nach oben durch das Trockengut hindurchgeleitet wird, und dass das Gewicht des Trockengutes während des Trockenvorganges fortlaufend festgestellt wird, um den Feuchtigkeitsgehalt des Trockengutes zu kontrollieren. Eine Nachprüfung der Trocknung war bisher mit Hilfe der bekannten Vorrichtungen nicht möglich und konnte allenfalls auf grob an nähernde Weise nur mit Luftfeuchtigkeits messern durchgeführt werden, was jedoch dem gewissenhaften Betriebsfachmann nicht genügen kann.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass unter der mit einem Kamin versehenen Trockenkammer eine mit mindestens einem Ofen versehene und von Heizkörpern durch zogene, an den Seiten und am Boden iso lierte Heizkammer angeordnet ist, und dass zwischen diesen Kammern ein als Brücke einer Brückenwage ausgebildeter und zum Auflegen des Trockengutes bestimmter Boden angeordnet ist, an dessen Rande sich Öff nungen zum Durchleiten der erhitzten Luft befinden.
In der Zeichnung ist eine zur Durch führung des neuen Verfahrens dienende Vor richtung in einer beispielsweisen Ausfübrungs- förm veranschaulicht. Die Figur zeigt die linke Hälfte der Vor richtung in der Ansicht und die rechte Hälfte im Schnitt mit geöffneter Türe.
Unter der zum Einlagern des Trockengutes dienenden Trockenkammer a ist, durch den Boden b getrennt, die Heizkammer c ange ordnet. Diese Heizkammer ist an den Seiten und Boden gut isoliert und mit einem oder mehreren Öfen d versehen, die an der Längs- oder Querseite eingebaut sein können. Diese Öfen sind ausziehbar, so dass Reparaturen und Reinigung bequem vorgenommen werden können. Die von dem Ofen d ausgehenden, die Heizkörper bildenden Rohre e durch ziehen in möglichst langer Linie zwecks Ausnützung der Heizgase die Heizkammer. An Stelle der Feuerheizung. können auch elektrische Heizkörper vorgesehen werden.
Der zwischen den Kammern a und b befind liche Boden bi ist als Brücke einer Brücken wage bs ausgebildet und dient sowohl zum Auflegen als auch zum Wiegen des Holzes. Am Rande des Bodens bi befinden sich schlitzartige Öffnungen f, durch welche die erhitzte Trockenluft aus der Heizkammer c in die Trockenkammer a überströmt um sich mit der dort vorhandenen Luft und der vom Trockengut ausgehenden Feuchtigkeit zu ver mischen. Das Trockengut wird durch die Türen gi eingebracht, die wie Fallklappen an der Kammer a eingehängt sind und durch ihr eigenes Gewicht zufallen.
Um je nach der Menge des eingelagerten Trockengutes dasselbe gegen überflüssige Luft abzusperren und schädliche Räume zu verkleinern, sind an der Decke der Kammer a in Kulissen geführte Wände lt angebracht, welche vor den aufliegenden Türen gi den überflüssigen Raum abschliessen. Die erhitzte und mit Feuchtigkeit gesättigte Luft entweicht in Richtung der Pfeile oben in den Kamin i. Um den Abzug der Luft regeln zu können, ist im Kamin<I>i</I> die Klappe m angebracht. Diese kann je nach dem Feuchtigkeitsgrad der eingeschlossenen Luft -mehr oder weniger geöffnet oder auch ganz geschlossen werden. Statt der Klappe könnte ein Schieber oder anderes Regulierorgan vorhanden sein.
Der Boden bi ruht auf den \Viegebalken bz, wel che durch ein Gestänge mit dem andern Teil der Brückenwage b3 verbunden sind. Durch Verschieben der Laufgewichte n, ni kann die Gewichtsabnahme des Trockengutes und so mit die Abnahme der Feuchtigkeit festge stellt werden. Während des Trockenvorganges wird das Gewicht fortlaufend festgestellt, um den Feuchtigkeitsgehalt des Troekengutes zu kontrollieren.
Um das Trockengut bequem in die Trockenkammer einbringen zu können, ist der Boden bi mit einem Geleise o ver sehen, an welches eine nach aussen ragende Verlängerung anschliesst. Auf diesem Geleise o, 0i kann der beladene Wagen p ausfahren. Die Türen gi sind in den Scharnieren g= eingehängt und mit den Gegengewichten q versehen, wodurch ein leichtes Handhaben der Türen ermöglicht wird.
Um eine Über hitzung und damit verbundene Feuergefahr zu verhüten, ist eine elektrische Vorrichtung angebracht, die aus dem sich durch Wärme ausdehnenden Kontaktapparat t mit den Ele menten s und den an zweckmässigen Orten angebrachten Signalinstrumenten t besteht. Um ferner zu Beginn des Trockenprozesses die in den Kammern sich befindliche Luft zu befeuchten, sind in der Heizkammer c an geeigneter Stelle offene Wassergefässe 2t vor gesehen, deren Einfüllstutzen von aussen be dient werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Trocknen von Holz und ähnlichem Trockengut, dadurch gekenn zeichnet, dass Trockenluft in einer von einer Trockenkammer (a) abgetrennten Heizkammer (c) erhitzt und durch mehrere im Boden (b) der Trockenkammer (a) befindliche Öffnungen (f) von unten nach oben durch das<B>Trockengut</B> hindurchge- leitet wird, und dass das Gewicht des Trockengutes während des Trockenvor ganges fortlaufend festgestellt wird, um den Feuchtigkeitsgehalt der Trockengutes zu kontrollieren.II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass unter der mit einem Kamin (i) versehenen Trockenkammer (a) eine mit mindestens einem Ofen ver sehene und von Heizkörpern durchzogene, an den Seiten und am Boden isolierte Heizkammer (e) angeordnet ist, und dass zwischen diesen Kammern (a, c) ein als Brücke einer Brückenwage ausgebildeter und zum Auflegen des Trockengutes be stimmter Boden (bi) angeordnet ist, an dessen Rande sich die Öffnungen (f) zum Durchleiten der erhitzten Trockenluft be finden.UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Öfen (d) der Heizkammer (d) herausziehbar ange ordnet sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass in der Trocken kammer (a) in Kulissen geführte, verstell bare Wände (lc) angeordnet sind, durch die die Trockenluft gegen das Trockengut geführt und von schädlichen Räumen ab geleitet wird. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass auf dem Boden (bi) ein Geleise (o) angeordnet ist, an das eine nach aussen ragende, fortnehmbare Verlängerung (oi) angeschlossen ist, so dass das Trockengut auf einem Schienenwagen (p) in die Trockenkammer eingebracht werden kann. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Trocken kammer (a) durch Falltüren (gi) verschliess bar ist, die in Scharnieren (g2) eingehängt und mit Gegengewichten (q) versehen sind. .Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zum Anfeuch ten der Trockenluft dienende, mit Wasser gefüllte Verdunstungsgefässe (u) angeordnet sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Dunstabzug durch den Kamin (i) durch ein in densel ben eingebautes Regulierorgan (m) ein stellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH176698T | 1934-06-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH176698A true CH176698A (de) | 1935-04-30 |
Family
ID=4427185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH176698D CH176698A (de) | 1934-06-05 | 1933-08-08 | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Holz und ähnlichem Trockengut. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH176698A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051200B (de) * | 1954-02-04 | 1959-02-19 | Dr Phil Viktor Vanicek | Trocknungskammer fuer in waagerechten Lagen mit Zwischenraum gestapeltes Gut |
-
1933
- 1933-08-08 CH CH176698D patent/CH176698A/de unknown
Cited By (1)
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