CH176708A - Bremseinrichtung an Fördermaschinen. - Google Patents

Bremseinrichtung an Fördermaschinen.

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CH176708A
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brake
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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  Bremseinrichtung an     Fördermaschinen.       Es sind bereits Bremseinrichtungen an  Fördermaschinen bekannt, bei denen eine  Fahrbremse und eine Sicherheitsbremse     vor-          esehen    sind und im Wirkungsfall der  g     o     Sicherheitseinrichtung Steuereinrichtungen  beider Bremsen verstellt werden.

   Die Ver  stellung der     Steuereinrichtungen    beider  Bremsen im Wirkungsfall der Sicherheits  einrichtung wurde mittelbar von einem Aus  löseglied eingeleitet, das beispielsweise als  Elektromagnet ausgebildet war, über ein  Hebelsystem     Verriegelungsknaggen    ausrückte  und damit die in der     Lüftstellung    gehaltenen  Teile der Steuereinrichtungen beider Brem  sen freigab. Die bekannte Anordnung war  verhältnismässig kompliziert und für un  geschultes Bedienungspersonal unübersicht  lich.  



  Die vorliegende Erfindung hat sich die  Aufgabe gestellt, an Stelle dieser bekannten  Steuereinrichtung eine übersichtlichere und  einfachere Einrichtung zu setzen. Dies wird    nach der Erfindung dadurch erreicht, dass  sich ein mit der Steuereinrichtung der  Sicherheitsbremse verbundener Getriebeteil  in der Stellung     "wirkungsbereit"    am Aus  löseglied der Sicherheitseinrichtung unmittel  bar abstützt, wobei ein Getriebeteil .der  Fahrbremse von einem in das Getriebe der  Sicherheitsbremse eingeschalteten Getriebe  teil gehalten wird.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele für die Erfindung dargestellt.  In der     Fig.    1 sind mit 1 und 2 die beiden  Steuereinrichtungen der beiden vorhandenen  Bremsen bezeichnet. Die der Fahrbremse       zugeordnete    Steuereinrichtung 1     wird    be  triebsmässig vom Fahrbremshebel 8 über die  Stange 4 und den Differentialhebel 5 ver  stellt, während der Steuereinrichtung 2 der  Sicherheitsbremse der Bremshebel 6 zugeord  net ist. Neben diesen Hebeln dient ein mit  einem Hilfsgewicht 7 und einer Haltekraft  (Elektromagnet) 8 verbundenes     Auslöseglied         9 dazu, die     Steuereinrichtungen    1 und 2 im  Wirkungsfall der Sicherheitseinrichtung zu  verstellen.

   Die Steuereinrichtung 2     steht    über  die Stange 10 und den Winkelhebel 11 mit  dem     Auslöseglied    9 in Verbindung, während  sich der mit dem Differentialhebel 5 über die  Stange 12 verbundene Winkelhebel 13 auf dem  Winkelhebel 11 abstützt. Am Winkelhebel  13 ist ein weiteres Hilfsgewicht 14 befestigt.  Wird im Wirkungsfall der Sicherheitsein  richtung der Stromkreis des Elektromagnetes  8 unterbrochen, so bewegt das Hilfsgewicht  7 das     Auslöseglied    9 in der Pfeilrichtung.  Hierbei wird über die Getriebeteile 11 und  10 die Steuereinrichtung 2 verstellt.

   Gleich  zeitig wird unter dem Einfluss des Hilfs  gewichtes 14 über die Teile 12 und 13 der  Differentialhebel 5 um den Punkt 15 in die  gestrichelt gezeichnete Lage geschwenkt und  dadurch auch die Steuereinrichtung 1 ver  stellt. Das Ausschalten des Elektromagnetes  8 kann durch Öffnen der Schalter 16 und  16', auf die die einzelnen     Auslöseursachen     wirken oder auch durch Bewegen des Sicher  heitsbremshebels 6 nach rechts erfolgen. Im       letzteren    Falle wird zu Beginn .der Bewe  gung des Hebels 6 der     Schalter    17 geöffnet,  der den Magnetstromkreis gleichfalls unter  bricht.  



  Beim Wirksamwerden des     Auslösegliedes     9 erfolgt die Verstellung der Steuereinrich  tung 1 unabhängig von der Grösse der Bewe  gung des     Auslösegliedes.    Die Verstellung  der Einrichtung 1 durch das Gewicht 14 ist  abhängig von .der Stellung des Bremshebels  3. Befindet sich .der Hebel 3 bereits in einer  Bremsstellung, so wird die Steuereinrichtung  1 um einen entsprechend kleineren     Betrag     verstellt oder behält die vom Bremshebel ein  gestellte Lage bei. Der Winkelhebel 13  könnte sich in der     Lüftstellung    auch un  mittelbar an dem in das Getriebe der Sicher  heitsbremse eingeschalteten     Auslöseglied    9  abstützen.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel für .die  Erfindung ist in der     Fig.2    dargestellt, in  der dem vorangegangenen Ausführungsbei-    spiel entsprechende Teile mit gleichen Be  zugszeichen versehen sind. Auch bei dieseln  Ausführungsbeispiel stützt sich der Winkel  hebel 13 auf den Winkelhebel 11 ab. Die  beiden Winkelhebel sind jedoch im Gegen  satz zum ersten Ausführungsbeispiel nicht  auf verschiedenen Seiten .des     Auslösegliedes,     sondern auf ein und derselben Seite, und  zwar gleichachsig angeordnet. Die Wir  kungsweise ist die gleiche wie bei dem ersten       Ausführungsbeispiel.     



  Auch bei der in der     Fig.    3 dargestellten  Ausführungsform tragen bei den voran  gegangenen Ausführungsbeispielen bereits  vorgesehene Teile die gleichen Bezugs  zeichen. Die Anordnung unterscheidet sich  von den oben     beschriebenen    Ausführungsbei  spielen dadurch, dass sieh der Winkelhebel  11 an einem kulissenartig ausgebildeten Teil  18 des     Auslösegliedes    abstützt, der durch  eine Feder 19 in der gezeichneten Lage ge  halten wird. Durch diesen kulissenartigen  Teil ist es möglich, die     Steuereinrichtungen     der beiden Bremsen nicht allein durch die  Aufhebung der Haltekraft zu verstellen,  sondern diese Einrichtungen auch von einer  andern Stelle aus zu bewegen.

   Beim dar  gestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die  zusätzliche Verstellung über einen Rollen  hebel 20 und eine Stange 21 von der     Über-          treibkurve    22 des Fahrtreglers aus. Beim  Übertreiben wird durch die Kurve über den  Rollenhebel 20 die Stange 21 und ein An  schlag 23 an der Kulisse 18 die Kulisse nach  links bewegt. Hierdurch     wird    der     wagrechte     Teil 24 der Kulisse, an dem sich der Winkel  hebel 11 in der Stellung "wirkungsbereit"  abstützt, ebenfalls nach links bewegt und  gibt den Winkelhebel 11 frei, der unter der  Wirkung des     Hilfsgsswichtes    7 in der Pfeil  richtung so lange     absinkt,    bis der Winkel  hebel 11 gegen den Anschlag 25 trifft.

    Gleichzeitig     wird    auch durch das Hilfs  gewicht 14 der Winkelhebel 13 verstellt.  Zugleich mit den Winkelhebeln bewegen  sich die     Steuereinrichtungen    1 und 2 der bei  den Bremsen. Ein verstellbarer Anschlag 26  begrenzt die Bewegung des Winkelhebels 13.      An Stelle des Elektromagnetes 8 kann  auch ein     Druckluftzylinder    vorgesehen wer  den, der das     Auslöseglied    in der     Lüftstellung     hält. Durch die     Schalter    16 und 16' und die  Kontakteinrichtung 17 wird in diesem Falle  der     Auslass    des     Lüftzylinders    gesteuert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bremseinrichtung an Fördermaschinen mit einer Fahrbremse und einer Sicherheits bremse, bei denen im Wirkungsfall der Sicherheitseinrichtung Steuereinrichtungen beider Bremsen verstellt werden, dadurch ge kennzeichnet, dass sich ein mit der Steuer einrichtung der Sicherheitsbremse verbun dener Getriebeteil in der Stellung "wir- hungsbereit" am Auslöseglied der Sicher heitseinrichtung unmittelbar abstützt, wobei ein Cletriebeteil der Fahrbremse von einem in das Getriebe der Sicherheitsbremse ein geschalteten Getriebeteil gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Getriebe teil der Fahrbremse in der Lüftstellung unmittelbar vom Auslöseglied gehalten wird. \?. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich der Ge- triebeteil der Fahrbremse an einem Ge triebeteil der Sicherheitsbremse abstützt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .die vom Aus löseglied gehaltenen Getriebeteile beider Bremsen auf .der .gleichen Achse angeord net sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Auslöse glieddurch eine Hilfseinrichtung in der Stellung "wirkungsbereit" gehalten wird und .durch Aufheben einer Haltekraft freigegeben werden kann. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfsein richtung einen Elektromagneten besitzt. G. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfsein richtung einen Lüftzylinder besitzt. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine zusätzliche Ein richtung, die ein Verstellen des Auslöse gliedes unabhängig vom Vorhandensein einer Haltekraft gestattet und in Ab hängigkeit von der Stellung der Körbe im Schacht wirksam wird.
CH176708D 1933-03-06 1934-03-01 Bremseinrichtung an Fördermaschinen. CH176708A (de)

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