CH176790A - Selbsttätige Motorradkippschutzeinrichtung. - Google Patents

Selbsttätige Motorradkippschutzeinrichtung.

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CH176790A
CH176790A CH176790DA CH176790A CH 176790 A CH176790 A CH 176790A CH 176790D A CH176790D A CH 176790DA CH 176790 A CH176790 A CH 176790A
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CH
Switzerland
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pendulum
sliding body
dependent
motorcycle
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Lorant Alfred
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Lorant Alfred
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H1/00—Supports or stands forming part of or attached to cycles
    • B62H1/10—Supports or stands forming part of or attached to cycles involving means providing for a stabilised ride
    • B62H1/12—Supports or stands forming part of or attached to cycles involving means providing for a stabilised ride using additional wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description


  Selbsttätige     Notorradkippschutzeinrichtung.       Die Erfindung betrifft eine selbsttätige       Motorradkippschutzeinrichtung    mit beidseitig  des Motorradrahmens, pendelnd     aufgehängten          Stützrädern.    Um einen     wirkungsvollen        Kipp-          schutz        :durch    die     Stützräder    zu erzielen,  müssen diese beim Kippen des Motorrades  möglichst weit seitlich vom Motorrad aufge  setzt: werden.

   Aus, diesem Grunde     wurden     bei. bekannten     :d@era.rtigen    Einrichtungen mit  pendelnd aufgehängten     Stützrädern    die Auf  hängepunkte der Stützpendel möglichst weit  von der     Motorradmittelebene    angeordnet. Bei  einem Motorrad sind jedoch weit nach beiden  Seiten ausladende Teile     hinderlich    und un  schön.

   Auch hatten diese Einrichtungen den       Zcbteil,    dass beim Fahren in Kurven das  innere Pendel     unter    der     Zentrifugalwirkung     gegen die Kurvenaussenseite zu ausschlug,  wodurch der     dritte    Stützpunkt des:     Motor-          rades    näher an dessen     Mittelebene    verlegt  und die Stabilität verringert wurde.  



  Diese     Nachteile    sollen bei der Einrichtung  nach der     Erfindung    dadurch vermieden sein,  dass dem Stützpendel bei einem Kippen :des         Motorrades    selbsttätig ein Stoss nach     .der          Kippseite    hin erteilt wird. Dies: hat zur  Folge, dass der dritte     Stützpunkt    des Motor  rades in     eine    grössere Entfernung von seiner  Mittelebene zu liegen kommt     als-    wie bisher.

    Dabei können die     Aufhängepunkte    der     Stütz-          pendel    nahe an :die Rahmenebene verlegt sein,  so     d.ass    keine     ausladenden.    Teile :der     E:inrich-          tung    den Fahrer in seiner Beweglichkeit hin  dern und stören.  



  Die     Zeichnung        stellt    eine beispielsweise  Ausführungsform des     Erfindungsgegenstan-          des    in     Fig.    1     in        Seitenansicht,        und    in     Fig.    2  im Querschnitt dar;     Fig.    3 zeigt eine Va  riante der Einrichtung im Schema.  



  Auf der untern     Tankstange    1     des    Motor  rades :sitzt, fest mit dieser Stange verbunden  und :eventuell durch einige Spreizen     versteift,     der Pendelträger 2, indessen gegabelten En  den die Stützpendel     drehbar    gelagert sind.  Die     Ausladung    des Trägers: 2 ist gerade so  gross, da ss :die Pendel bei     senkrechter    Motor  radstellung frei herabhängen können, ohne  vom Fahrer störend empfunden zu werden.

        Die     Stützräder    d     sind    an Stangen 4 unter       Zwischenschaltung    von     in.    Büchsen 5     unter-          gebraohten        Pufferfedern    aufgehängt.

   Dabei       sind    die Räder auf     Trägern    gelagert,     .die    in       .der    Federbüchse 5     drehbär        gehalten        sind,    so       ,da.ss    sich die Stützräder beim     Aufsetzen    auf  .den Boden selbsttätig     in    die     Fahrtrichtung     stellen.

   Um die     Einstellung    zu erleichtern,       können    die     Stützradträger    nach Art der  Träger von     Laufrollen    an Möbeln nach hin  ten abgebogen     sein..     



  Am     Motorradrahmen    ist nun im Unterteil  ein     senkrecht    zur Rahmenebene liegendes       Führungsrohr    0 für einen     zweckmässig          zylindrischen,        grossmassigen    Gleitkörper 7  angeordnet,     welcher    im     Führungsrohr        achsial     leicht     verschiebbar,    z.

   B. auf Kugeln ge  lagert     ist.    Bei     einem:    Kippen des     Motorrad-          rahmens    stellt sich auch das Führungsrohr  schräg und ,der     Gleitkörper    bewegt sich nach  .der Seite,     nach    welcher sich das     Motorrad     neigt.

   Bei dieser Bewegung     ,stösst    er an das  auf dieser     Seite        befindliche    Stützpendel, wo  durch     dieses    einen nach der     Kippseite    hin  gerichteten Stoss erhält und in dieser Rich  tung     ausschwingt.    Die Stelle, an welcher  sich     das        Stützrad    auf den Boden aufsetzt,  befindet sich infolge des Stosses in grösstmög  licher Entfernung vom Motorrad, .so dass die  Standfestigkeit bedeutend erhöht wird.

   Das  Stützpendel muss, weit nach hinten verlegt  sein, damit es den Fahrer nicht     stört.    Sollte  man den     Gleitkörper    nicht in der Pendel  ebene anbringen     können,    so ordnet man ihn  etwas     ausserhalb        dieser    Ebene an und be  festigt am Pendel     besondere    Anschlagteile 8,  welche im Bereich     Jes    Gleitkörpers liegen.  Am Pendelträger 2 sind Anschläge vorge  sehen,     welche    die äusserste Lage der Stütz  pendel     begrenzen.     



  Ein     Motorrad    benötigt     insbesondere    dann  einen     Kippschutz,    wenn es eine Kurve     neh-          men-muss.    Da aber .gerade in     Kurven    infolge       Zentrifugalwirkung    die Stützpendel     nach,der          Kurvenaussenseite        auszuschlagen    trachten,  muss der Stoss zum     Ausschwingen    der Stütz  pendel.

   in den     Kurven    besonders kräftig sein       und    bereits in     -dem        Augenblick    einsetzen, in         welchem,das    Motorrad     beginnt,    von der Ge  raden abzuweichen.

   Dies     wird    dadurch er  zielt, dass     .das    Führungsrohr 6 in der     Mitte     um eine horizontale Achse 9 ,drehbar     gelagert     ist     und    dass an den beiden Enden des Rohres       Schnurzüge    10 angreifen, welche über am  Motorradrahmen     gelagerte    Rollen 11     geführt     und     mit    der     Lenkstange    12     verbunden    sind.

    Beabsichtigt ,der Fahrer eine Kurve zu neh  men und wendet er die Lenkstange,     ,s@o    stellt  er dabei     mittelst    der     .Schnurzüge        gleichzeitig     .das     Führungsrohr    schräg, so dass der Gleit  körper in Aktion tritt,     und    zwar trotzdem er  auch     unter        Zentrifugalwirkung    steht und       unabhängig    davon, ob das     Motorrad    senk  recht oder     geneigt    steht.  



  Der Fahrer empfindet es. manchmal  störend,     wenn,    die Stützpendel in der Höhe  ,der     Tankstange        .aufgehängt    sind, so     dass    es       wünschenswert    sein     kann,    den Aufhänge  punkt tiefer zu legen.

   Dadurch wird jedoch  die Pendellänge verkürzt, so dass das Stütz  pendel weiter ausschwingen     muss.    In diesem  Falle ist die Einrichtung so auszubilden, dass  der     Gleitkörper    nicht     unmittelbar    auf die       Pendelstange,        sondern    über eine Hebelüber  setzung     wirkt,        wie    es in     Fig.    8     dargestellt     ist.     Durch,    die Wahl des Übersetzungsver  hältnisses kann ,der     Ausschlagwinkel    der  Stützpendel auf einen günstigen Wert ein  gestellt werden.  



  Der Stoss zum     Ausschwingen    der Stütz  pendel kann ausser durch eine     mechanische     Kraft auch durch eine elektromagnetische  Kraft erfolgen, z. B. .dadurch, dass der     Gleit-          körper    in seinen Endlagen Kontakte betätigt,  die Stromkreise von     Elektromagneten    schlie  ssen,     welche    auf .die Stützpendel     einwirken.     Selbstverständlich können auch     Kombinatio-          nen    der     mechanischen    und elektromagne  tischen Stosserzeugung     verwendet    werden.  



  Der     Kipps        ehutz    soll insbesondere auf  nassen, schlüpfrigen Strassen in     Funktion     treten. Auf trockenen Strassen wird er in -der  Regel nicht gebraucht werden. Es ist daher  zweckmässig, eine     Sperrvorrichtung    anzu  bringen, durch welche man den Kippschutz  zeitweise ausser Funktion setzen kann.      Wird der Stoss zum     Ausschwingen    des  Stützpendels sowohl durch eine mechanische,  als auch eine     elektromagnetische    Kraft be  wirkt, so ist es, zweckmässig, die     elektro-          magnetis,che    Kraft     :daan    zur Einwirkung zu  bringen, wenn :das.

   Motorrad eine     bestimmte     seitliche Neigung überschritten hat. Der       elektromagnetisch    bewirkte Stoss kann z. B.  durch ein     zwischen    zwei Kontakten beweg  liches Pendel ausgelöst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Motorra.dkippsehutzeinrich- tung mit beidseitig des Motorradrahmens pendelnd aufgehängten Stützrädern, dadurch gekennzeichnet, dass dem Stützpendel beim Kippen des Motorrades selbsttätig ein Stoss nach der Kippseite hin erteilt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, @da- dureh gekennzeichnet, dass am Motorrad rahmen eine senkrecht zur Rahmenebene liegende Führung für einen Gleitkörper angeordnet ist, welcher Gleitkörper beim Kippen des: Motorrades und der damit verbundenen. Schrägstellung der Führung in der Richtung nach der Kippseite gleitet, um dadurch den Stoss auf das Stützpendel zu bewirken. ?. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Führung drehbar .gelagert ist.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass an der Füh rung beidseitig Zugorgane angreifen, die mit :der Lenkstange des Motorrades ver bunden sind, so dass beim Lenken nach einer Seite die Führung selbsttätig in gegen ,die Kippseite zu abwärts gerichtete Lage gebracht wird. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da,- Z, gekennzeichnet, dass der Gleit- körper selbst zum Stossen gegen die Stütz pendel bestimmt ist. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da ,durch gekennzeichnet, dass: an den Stütz pendeln Fortsätze vorhanden sind, gegen welche der Gleitkörper anstösst. Einrichtung nach Unterausprwch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Führung für den Gleitkörper aus einem Rohr be- steht, in welchem der zylindrische Gleit- körper auf Rollkörpern geführt ist.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass -die Führung für,den Gleitkörper am Rahmenunterteil angeordnet ist, :damit :der Gleitkörper nahe den Stützrädern auf die Pendel zur Wirkung kommt.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, :da durch gekennzeichnet, dass der Gleit- körper über eine Hebelübersetzung auf .die Stützpendel wirkt, zum Zwecke, :den Pendelguss chlag gross zu machen.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, da.ss der Gleit- körper elektrische Kontakte betätigt, welche die Stromkreise von auf die Stützpendel wirkenden Elektromagneten schliessen. Einrichtung nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch eine Sperrvorrich- tung, mittelst welcher der Kippschutz zeitweise ausser Funktion gesetzt werden kann.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, bei welcher der Stoss zum Ausschwingendes Pendels sowohl durch eine elektromagne tische, als auch durch eine mechanische Kraft ausgeübt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die elektromagnetische Kraft :daran. zur Einwirkung gebracht wird, wenn,das Motorrad eine bestimmte Neigung überschritten hat.
CH176790D 1934-04-12 1934-04-12 Selbsttätige Motorradkippschutzeinrichtung. CH176790A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114506403A (zh) * 2022-03-01 2022-05-17 常州市博沃智能科技股份有限公司 一种具有辅助移动功能的高安全性电动自行车

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114506403A (zh) * 2022-03-01 2022-05-17 常州市博沃智能科技股份有限公司 一种具有辅助移动功能的高安全性电动自行车
CN114506403B (zh) * 2022-03-01 2023-07-25 常州市博沃智能科技股份有限公司 一种具有辅助移动功能的高安全性电动自行车

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