CH176823A - Labyrinthdichtung für sich drehende Maschinenteile, insbesondere an Dampf- und Gasturbinen. - Google Patents

Labyrinthdichtung für sich drehende Maschinenteile, insbesondere an Dampf- und Gasturbinen.

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Publication number
CH176823A
CH176823A CH176823DA CH176823A CH 176823 A CH176823 A CH 176823A CH 176823D A CH176823D A CH 176823DA CH 176823 A CH176823 A CH 176823A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
labyrinth seal
steam
machine parts
rotating machine
gas turbines
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesell Maschinenfabriken
Original Assignee
Escher Wyss Maschf Ag
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/44Free-space packings
    • F16J15/445Free-space packings with means for adjusting the clearance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)

Description


      Labyrintlidielitung    für sich drehende     Naschinenteile,        insbesondere    an Dampf- und  Gasturbinen.    Die Erfindung     betrifft    eine weitere Aus  bildung der     Labyrinthdichtung    für sich dre  hende     Alaschinenteile,    insbesondere an     Dampf-          und    Gasturbinen, mit feststehenden, mehr  teiligen Ringen aus Kohle oder einem dieser  in physikalischer Hinsicht äquivalenten Stoffe  nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes,  das heisst einer     Labyrinthdichtung,    bei welcher  mit dem abzudichtenden Maschinenteil sich  drehende,

   ringförmige Kämme praktisch ohne  Spiel in jene Ringe eingebaut sind, aus denen  sie bei einer rascheren Wärmeausdehnung der  sich drehenden Teile als der sich nicht  drehenden Teile Nuten ausgraben, welche  durch ein allfälliges Ausschlagen der sich  drehenden Teile noch vertieft werden, wobei  aber die von diesen Kämmen zu bewirkende  Drosselwirkung praktisch dauernd unverän  dert erhalten bleibt.  



  Gemäss vorliegender Erfindung bestehen  nun die Kämme der Stopfbüchse aus einem    Baustoff, der einen grösseren Wärmeaus  dehnungskoeffizient hat als die Baustoffe der  übrigen Maschinenteile, zwischen denen die  Dichtung zu erfolgen hat. Dabei können die  Kämme als dünne Ringscheiben ausgebildet  sein, die zwischen Distanzringen gehalten  sind.    Auf der beiliegenden Zeichnung sind  Ausführungsformen des Erfindungsgegenstan  des beispielsweise gezeigt, wobei der Ein  fachheit halber überall nur ein feststehender  Kohlenring gezeichnet ist.  



       Fig.1    zeigt einen     Achsialschnitt    durch  eine Partie einer     Labyrinthdichtung,    deren  Kohlenring radial     unverschiebbar    in den sich  nicht drehenden Maschinenteil eingebaut ist;       Fig.    2 zeigt einen entsprechenden Schnitt  durch eine Ausführungsform, bei welcher die  Innenfläche der     Kohlenringstücke    konisch aus  gebildet ist, und           Fig.3    zeigt in grösserem Massstab die  Wirkungsweise der Ausführungsform nach       Fig.    2.  



  Auch in diesem Falle bezeichnet 1 wie  derum die abzudichtende Welle einer Ma  schine, beispielsweise einer Dampf- oder  Gasturbine, und 5 ein Stück eines im übri  gen nicht gezeichneten, mehrteiligen Kohlen  ringes, der in einen sich nicht drehenden  Teil 6 (Gehäuse,     Leitradboden    und derglei  chen) der Maschine eingebaut ist. Im übrigen  unterscheiden sich die Ausführungsformen  nach     Fig.    Lund 2 nur dadurch voneinander,  dass in     Fig.    1 die Erzeugende 16 der Innen  fläche des Kohlenstückes 5 parallel zur       'VLTellenachse    ist, während in     Fig.    2 die Er  zeugende 17 geneigt zu jener Achse ist. Die  Kämme sind hier als Ringscheiben 14 aus  gebildet, die zwischen Distanzringen 15 ge  halten sind.

   Letztere sind auf eine nicht ge  zeichnete Weise mit dein sich drehenden  Maschinenteil 1 verbunden. Die Ringscheiben  14 bestehen aus einem Baustoff, dessen Aus  dehnungskoeffizient grösser ist als derjenige  der Baustoffe der übrigen Maschinenteile 1,  15 und 6, zwischen denen die Dichtung zu  erfolgen hat, so dass sich diese Ringscheiben  14, die praktisch ohne Spiel in den Kohlen  ring eingebaut sind, beim Erwärmen der  Maschine am stärksten ausdehnen und daher  in den Kohlenring der     Labyrinthdichtung     eingraben. Dabei werden ringförmige Nuten,  und zwar im Falle einer Bauart nach     Fig.    2  Nuten 18     (Fig.    3) von dreieckiger Quer  schnittsform ausgegraben.

   In     Fig.    3 sind die  Ringscheiben 14 in ausgezogenen Linien in  der Lage gezeigt, die sich im kalten Zustand  der     Labyrinthdichtung    einnehmen, während  die gestrichelten Linien deren Lage im nor  malen Betriebszustand zeigen. Zufolge der  Neigung der Linie 17 werden beim Bewegen  der Ringscheiben 14 nach rechts tiefere  Nuten 18     ausgegraben    als im Falle, wo die       Erzeugende        derInnenfläche        derKohlenstücke5     parallel zur Wellenachse ist. Es ergibt sich  dann auch eine verhältnismässig lange Strecke  19     (Fig.    3), längs welcher -eine äusserst wirk  same Drosselung stattfindet.

   Dabei bleibt    diese Wirkung während des     Betriebes    prak  tisch dauernd unverändert erhalten, da die  Strecke 19 selbst nach einem stattgefundenen  Ausschlagen der Teile in unveränderter Weise  wirksam ist.  



  Auch bei den gezeigten Ausführungs  formen ist in an sich bekannter Weise dafür  zu sorgen, dass sich die verschiedenen Seg  mente eines Kohlenringes an den radialen  Trennflächen immer berühren, also an den  Stossflächen nicht aufklaffen.  



  Ist die Erzeugende der Innenfläche des  Kohlenringes geneigt zur Achse des sich  drehenden Teils, wie im Falle der Aus  führungsform nach     Fig.    2, so lässt sich     ge-          wünschtenfalls    das radiale Spiel zwischen  dem sich drehenden und feststehenden Teil  der     Labyrinthdichtung    dadurch verändern,  dass der eine oder andere dieser Teile     achsial     verstellbar angeordnet wird.  



  An Stelle von Kohle können für die  Stücke 5 auch andere Stoffe verwendet wer  den, sofern ihr diese     Stoffe,    was die physi  kalischen Eigenschaften     anbetrifft,    welche  für die Erzielung des mit der Erfindung an  gestrebten Zweckes massgebend sind, äqui  valent sind.  



  Die beschriebenen     Labyrinthstopfbüchsen     bieten ebenfalls den Vorteil, dass Ersatzteile  (genau gleiche     Koblensegmente    5 und Ring  scheiben 14) auf Lager gehalten werden kön  nen, und dass bei einem allfälligen Einbau  solcher Ersatzteile nur kurze Unterbruchs  zeiten in Kauf zu nehmen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Labyrinthdichtung für sich drehende Ma schinenteile, insbesondere an Dampf- und Gasturbinen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Kämme aus einem Baustoff bestehen, der einen grösseren Wärmeausdehnungskoeffizient hat als die Baustoffe der übrigen Maschinen teile, zwischen denen die Dichtung zu er folgen hat. UNTERANSPRüCHE : 1. Labyrinthdichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kämme als Uingscheiben ausgebildet sind, die zwischen Distanzringen gehalten sind.
    2. Labyrinthdichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Innenfläche der fest stehenden, mehrteiligen Ringe aus Kohle oder einem dieser in physikalischer ilin- sicht äquivalenten Stoffe als Konus aus gebildet ist.
CH176823D 1934-09-10 1934-09-10 Labyrinthdichtung für sich drehende Maschinenteile, insbesondere an Dampf- und Gasturbinen. CH176823A (de)

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CH174155T 1934-09-10
CH176823T 1934-09-10

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CH176823A true CH176823A (de) 1935-04-30

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ID=25719476

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CH176823D CH176823A (de) 1934-09-10 1934-09-10 Labyrinthdichtung für sich drehende Maschinenteile, insbesondere an Dampf- und Gasturbinen.

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CH (1) CH176823A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165360B (de) * 1959-08-01 1964-03-12 Schwermaschb Iakarl Liebknecht Anschluss einer Rohrleitung an einem relativ dazu rotierenden Druckgefaess

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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