CH176843A - Staffelausbau eines Flusses, insbesondere zur Ausnutzung seiner Wasserkraft. - Google Patents

Staffelausbau eines Flusses, insbesondere zur Ausnutzung seiner Wasserkraft.

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CH176843A
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      Staffelausbau    eines Flusses, insbesondere zur     Ausnutzung    seiner     Wasserkraft.       Die Erfindung betrifft den Staffelaus  bau eines Flusses, insbesondere zur Ausnut  zung seiner Wasserkraft und bezweckt vor  allem, das Gefälle von     Flussläufen,    insbeson  dere von träge fliessenden Strömen, die mit       Hoehwasser-Schutzdämmen    versehen sind,  auch bei Hochwasser zu einem beträchtlichen  Teil auszunutzen.

   Gemäss der Erfindung sind  mehrere     Saugheberwehre    hintereinander an  geordnet, welche so ausgebildet sind,     da,ss    sie  den Fluss auch bei gewöhnlichem Wasser  stande bis zur Hochwasserhöhe anstauen und  das Hochwasser ohne Rückstau abführen.  Hierdurch wird die Wassergeschwindigkeit  im     Flusslauf,    die sich sonst, ohne Einbau der       Saugheberwehre,    durch das von der Natur  gegebene und durch die natürlichen     Rei-          hunIgswiderstä.nde    im wesentlichen aufge  brauchte Gefälle einstellt, dem durch den  Stau geschaffenen grossen Strömungsquer  schnitt entsprechend erheblich verlangsamt.

    Der Querschnitt des     Hochwasserbettes    kann  dabei ein Vielfaches des     Querschnittes    des    natürlichen     Flusslaufes    sein. Durch die  sich entsprechend verringernde Wasser  geschwindigkeit kann die Strömungsverlust  höhe, die bekanntlich dem Quadrat der  Wassergeschwindigkeit proportional ist, auf  einen kleinen Bruchteil der jetzt     notwendigen     und im natürlichen     Flussbett    verzehrten     Ge-          fällhöhe    verringert werden,

   so dass der weit  aus grösste Teil der jetzt zum Fortschaffen  des normalen Wassers notwendigen     Gefälle-          höhe    an den     Stauwehrstufen    zur Ausnutzung  zum Beispiel in Turbinen zur Verfügung  steht.  



  Hierbei kann durch den Einbau der Saug  heber, ,die     zweckmässigerweise    über die Wehr  krone hinweggeführt sind und deren Lei  stungsfähigkeit lediglich durch den Aus  trittsquerschnitt bestimmt ist, jedes auftre  tende Hochwasser ohne Rückstau abgeführt  werden, so     .dass    der Stauspiegel unverändert  gehalten     wird.        Turbinen,    die zweckmässig  in die Dämme selbst hineingebaut sind, kön  nen unverändert betrieben werden, auch wenn      das Hochwasser noch so hoch ist.

   Freilich  muss das durch die     Turbine    nicht verbrauchte  Wasser mittelst der Saugheber über die be  treffende Staustufe hinweggehoben werden,  damit das     Unterwasser    der nächst höheren  Staustufe stets etwa auf der gleichen Höhe  bleibt.  



  Die Baukosten für einen solchen Staffel  ausbau eines Flusses sind vergleichsweise  sehr gering, zumal fast stets schon vorhan  dene, zu beiden Seiten des Flusses laufende       Hochwasser-Schutzdämme    benutzt werden  können, also nur noch die     Saugheberwehre     als Querverbindungen der Dämme eingebaut  zu werden brauchen.

   Um aber auch noch  die Kosten .dieser     Saugheberwehre        tunlichst     zu verringern, kann die Standsicherheit des  Wehres nicht wie sonst lediglich durch das  Gewicht des Mauerwerkes oder Wehrdammes,  sondern auch noch durch den Druck des ge  stauten Oberwassers geschaffen werden,     daa     durch eine schräge Wand abgestützt wird,  welche sich einerseits auf .die     Flusssohle    im  Oberwasser, anderseits auf im     Unterwasser     stehende, zweckmässig zylindrische Körper  stützt. Vorteilhaft können diese Stützkörper  hohl sein und sich, wenn sie mit einem Bo  den versehen sind, mit Wasser füllen, wenn  ihr oberer Rand nicht über den Oberwasser  spiegel hinausragt.

   Die Körper können also  ein erhebliches Gewicht aufweisen, wäh  rend der Aufwand an Baustoff, zum Bei  spiel an     Zement    und Eisen, für das Stau  wehr insgesamt sehr klein ist. Es empfiehlt  sich, die     Stützkörper        vollständig    ins     Unter-          wasser    zu stellen, damit eine     Unterspülungs-          gefahr    für sie nicht besteht.  



  Einige der zahlreichen möglichen Aus  führungsformen des Staffelausbaues sind als       Beispiele    auf der Zeichnung veranschaulicht.  



       Fig.    1 stellt ganz schematisch und ent  sprechend überhöht als Beispiel den Unter  lauf eines in das Meer mündenden Flusses  dar, und zwar     strichpunktiert    angedeutet  den     Wasserspiegelverlauf    ohne, und in aus  gezogenen Linien ",die     Wasserführung    nach       Einbau    von     Saugheberwehren;       "     Fig.    2 zeigt den     Querschnitt    durch ein  Stauwehr;       Fig.    3, 4, 4a,     4b    und 5 stellen zwei wei  tere Ausführungsformen ,desselben, sowie  Teilvarianten im Schnitt dar;

         Fig.    6 zeigt schematisch eine Anordnung  zur Erhöhung der Standsicherheit. Bei den  Ausführungsbeispielen nach     Fig.    2 bis 6  sind die vorhandenen Saugheber nicht dar  gestellt.  



       Fig.    7 und 8 veranschaulichen die Aus  bildung des     Stauwehrkörpers    als Saugheber       bezw.    Turbinengehäuse;       Fig.    9 veranschaulicht im     Grundrissteil-          schnitt    eine Anordnung zur Erhöhung der  Standsicherheit;       Fig.    10 veranschaulicht im Grundriss  einen Teil des     Gesamtstauwehres    mit Tur  binen und     Saughebern.     



  Wie der strichpunktierte     Flussspiegelver-          lauf    der     Fig.    1, für den Fall :der Mündung  des Tiber, veranschaulicht, macht sich die  Ausströmung in das Meer 9 auf     etwa    43 Kilo  meter der     Flusslänge        bemerkbar.    Kennzeich  nend ist, dass die auf dieser Strecke etwa  19 Meter betragende     Gefällehöhe    an den mit  10, 11 und 12 bezeichneten     Stellen    teilweise  und schliesslich bei 13, bei der     Ausmündung     ins Meer, restlos in kinetische Energie ver  wandelt wird,

   welche die Reibung im     Fluss-          bett        vergrössert,    weil eine grössere     Fliess-          geschwindigkeit        auftritt    und eine geringere       Fülltiefe    des     Bettes    vorliegt. Der Fluss ver  flacht und das Wasser gibt einen Teil seiner  Energie in der Überwindung der Wider  stände dieses flachen     Flussbettes    preis, wäh  rend der Rest in kinetischer Energie dem  Wasser zwar erhalten bleibt, aber für die       Wasserkraftnutzung    unbrauchbar ist.  



  Werden dagegen zum Beispiel zwei Saug  heberwehre 14, 15 eingebaut, von denen das  Wehr 14 am Meer, das zweite Wehr 15     etwa     an .der Stelle des     Ausströmbeginnes    angelegt  ist,     su    .gelingt es, die Stauhöhe an den beiden  Wehren, und zwar selbst bei Hochwasser zu  halten. Die Staudämme 14 und 15 verhin  dern die genannte Umsetzung der potentiel  len Energie in     kinetische    Energie.

   Da das           Unterwasser    9 des ersten     Wehres    das     ?Meer     bildet mit seinem konstant bleibenden Spie  gel, ist an dem Wehr 14 immer eine sehr  grosse Stauhöhe vorhanden, die durch die  Saugheber dazu benutzt     wird,    das Wasser  aus der hinter ihm liegenden Haltung 16 ab  zusaugen. Es gelingt leicht bei der grossen       Gefällehöhe,    die zur     .Verfügung        steht,    den       Saugheber-Austrittsquerschnitt    so zu .dimen  sionieren,     da.ss    die grössten Hochwassermengen  mit Sicherheit abgeführt werden.

   Es könnte  sogar leicht mehr Wasser durch den Saug  heber 1.4' abgeführt werden, als in die Hal  tung 16 einfliesst. Es ist somit ein Absenken  des Spiegels der ersten Haltung infolge der  Saugheber möglich.  



  Weil die Fülltiefe des Wassers in der  Haltung 16 sehr gross, der hydraulische  Radius ebenfalls     wntsprechend    gross ist, ist  die Geschwindigkeit. selbst bei Hochwasser  infolge des sehr grossen Querschnittes     relativ     klein, und somit sind die Fliesswiderstände  innerhalb der Haltung ganz ausserordentlich  verkleinert.  



  Gemäss     Fig.    2 und     ff.    weist das als       Saugheberwehr    ausgebildete Stauwehr eine  schräge Wand b auf, welche sich einerseits  auf einen im Querschnitt etwa     dreieckförmi-          gen,    auf der     Flusssohle    angeordneten Fuss  körper     e,    anderseits auf eine Reihe von im       Unterwasser    stehenden     Stützkörpern        a    ab  stützt. Die Wand b ist derart schräg gestellt,  dass die Standsicherheit des Stauwehres  durch den Stauwasserdruck allein gewähr  leistet ist.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    2. sind die  Stützkörper a als zylindrische Hohlkörper  ausgebildet, deren Boden     czl    geschlossen sind  und auf .dem Bett des Unterwassers ruhen.  Die Stützkörper a sind oben in     Richtung     der Wand b, also schräg     abgeschnitten.    Das  Oberwasser kann somit in den Hohlraum der  Stützkörper eindringen und damit zur Er  höhung der Standsicherheit der Stützkörper a  wesentlich beitragen. Durch entsprechende       Bemessung    des     Stützkörperdurchmessers    ist  das Gewicht und also der Bodendruck belie  big wählbar.

           tRagen    die Stützkörper a gemäss     Fig.    5 als  seitlich geschlossene Zylinder bis über den  Oberwasserspiegel, so dass kein Wasser in sie  gelangt, so wird der Boden     al    und die     -Quer-          schnittfläche    des Zylinders entlastet, weil  das auf der Anordnung ruhende Wasser  gewicht entsprechend verringert ist. Durch  Wahl des Durchmessers lässt sich also der  Bodendruck verändern, der Horizontalschub  ändert sich dadurch nicht. Ferner ist die  Grösse des Bodendruckes durch Änderung des  Neigungswinkels der schrägen Wand b zu  beeinflussen.  



  Je nach dem Bodendruck, der für die       Stauwehrsohle    zugelassen werden kann, be  stimmt man die Durchmesser der Stützkörper  <I>a</I> und die Schrägstellung     .der        MTand   <I>b.</I> Je  kleiner der zulässige Bodendruck, umso  grösser wird der     Querschnitt    der     Stützkörper     gewählt. Immer kommt man mit den Ge  wichten aus, die für die Standfestigkeit hin  reichend sind. Das für ,die Standfestigkeit  notwendige Gewicht lässt sich immer durch  den Wasserdruck erreichen.  



  Der zulässige Bodendruck lässt sich auch  bei     schlechtem    Untergrund dadurch beliebig  erhöhen, dass die beiden Körper a und c des  Wehres durch eine zum Beispiel im Recht  eck geführte     Spundwand    d     (Fig.    9) umzäunt  werden.

   Diese     Spundwand    d braucht nicht  bis auf den festen     Felsenboden    oder einen  wasserundurchlässigen Boden hinab zu rei  chen, wenn in ihr wenigstens ein Abzugs  rohr, etwa nach Art des Rohres e, das sich an  den den     Stützkörpern        a    zugekehrten Enden  des Fusskörpers c befindet,     (Fig.    6), angeord  net wird, wobei     zweckmässigerweise    in diesem  Rohr ein Unterdruck gewählt wird, der  sämtliche Wasserfäden der Umgebung an  sich zieht, so dass das     Drängewasser    vom  Oberwasser nicht bis     zum,        Unterwasser    durch  laufen kann,

   sondern sogar eine geringe Strö  mung vom     Unterwasser    nach dem Abzugs  rohr hin entsteht und die Stützfläche     cl    an  den Boden und dieser an .die Stützfläche an  gesaugt wird. Hierdurch ist die Wehranlage  vollständig vordem Unterspülen geschützt.  In diesem Falle könnten sogar die Spund-      wände d wegfallen. Das Abzugsrohr könnte  auch     zwischen    dem Stützkörper a und dem  Fusskörper c angeordnet sein.  



  Eine weitere     wesentliche    Erhöhung der  Standsicherheit lässt sich durch eine biege  feste Verbindung f     (Fig.    3)     zwischen    den bei  den Körpern a und c erreichen.  



  Ein grosser Vorteil ist der Umstand, dass  die Stützkörper a mit ihrem Boden     a1    voll  ständig im     Unterwasser    stehen. Dadurch be  steht für sie selbst überhaupt keine Unter  spülungsgefahr. Durch die vollständige Um  zäunung des Bodens, auf dem das Wehr  ruht, mit einer geschlossenen     Spundwand,     lässt sich erreichen, dass der Boden dem Druck.  nicht ausweichen kann. Er kann also stärker  belastet werden. Durch Einspritzen von Ze  ment oder andern Bindemitteln lassen sich  die Böden übrigens in verhältnismässig ein  facher Weise zu einem festen Block ver  binden.  



  Es empfiehlt sich, die schräge Wand b  aus nebeneinander gelegten Eisenbeton- oder  dergleichen Rohren     b1        (Fig.    3 und 4) herzu  stellen. Ihre Wandstärke kann dann eben  falls klein gewählt werden. Trotzdem wird  die Tragfähigkeit bedeutend. Zwischen den  Rohren lässt sich leicht eine Dichtung     b2    an  bringen.

   Die Rohre     b1    können oben und un  ten offen bleiben.     Dann    gelangt durch .die  Rohre, die neben den Stützkörpern a liegen,  Wasser hinter die     Stützkörper.    Der     Quer-          schnitt    der Wand, der wegen der Tragfähig  keit gross sein muss     bezw.    das Widerstands  moment, sperren nicht den     Wasserdurehfluss.     



  Wenn es darauf ankommt,     neben    der ein  fachsten Herstellung der Stützkörper mit  dem     geringsten    Aufwand an Material auszu  kommen, so empfiehlt sich an Stelle rohr  förmigen     Querschnittes    etwa ein solcher nach       Fig.    4a. Die einzelnen, im     Querschnitt    etwa       T-förmigen    Tragkörper     b3    sind an den Fugen  durch etwa keilförmige Dichtungskörper     b4     miteinander verbunden.  



       Stattdessen    können auch Tragkörper     b,     mit etwa halbkreisförmigem     Querschnitt          (Fig.    4b) gewählt werden, wobei zweck  mässig, wie in der Zeichnung dargestellt, die    geschlossene Seite nach     oben,    gelegt ist. Durch  den Druck, mit dem diese Körper     b;    belastet  sind, wird die Fuge     b,        zwischen    ihnen nahezu  oder völlig selbsttätig gedichtet, weil sich die  Breite der Körper     bz,    infolge des Wasser  druckes verbreitert. Die Körper     b,    können  hierbei     auchTemperaturschwankungen    folgen.  



  Die Stützkörper a, die gemäss der Ausfüh  rung nach     Fig.    5 über .den Oberwasserspiegel  aufragen, lassen sich für die Abführung des  Hochwassers benutzen, wenn sie etwa nach  Art der     Fig.    7 mit einer entsprechend aus  gestalteten Glocke überdeckt sind, und man  im     Unterwasser    etwa in der Nähe des Bodens       al    eine Austrittsöffnung     a,    für das Hoch  wasser vorsieht.

   Dadurch wird jeder Stütz  körper a zu einem Saugheber ausgestaltet,  wobei sich der erhebliche Vorteil einer denk  bar grossen     Einlauföffnung    ergibt; denn  überall an der Peripherie des Stützkörpers     rz     entlang tritt das Wasser in das Innere des  Körpers a über, sobald die Luft aus dem  Scheitel     a3    des Hebers entfernt wird.  



       ,Diese    Luft kann durch ein besonderes,  zweckmässig, wie auf der Zeichnung dar  gestellt, am Stützkörper a. selbst angeordne  tes als     Saugstrahlpumpe    wirkendes Überfall  rohr g abgesaugt werden, das sich unten in  eine sich nach aussen und oben     erweiternde     Düse<B>91</B> ergiesst, die ins     Unterwasser    taucht.  An die engste Stelle der Düse ist ein     Luft-          röhr    h geführt, dessen anderes Ende im Schei  tel     a3    der     Saugheberglocke    liegt.

   Sobald das  Wasser in das Überfallrohr g gelangt, was  zum     Beipiel    durch eine Klappe von Hand  oder durch einen selbsttätig bei bestimmtem  Wasserstand sich senkenden     Abschlussring     bewerkstelligt werden kann, wird die Luft  aus dem Saugrohr     a.,    abgesaugt und der  Heber beginnt seine Tätigkeit.  



  Die Ausbildung des Stützkörpers a als  Turbinengehäuse zeigt     Fig.        B.    "Auch in die  sem Falle tritt das Wasser durch einen  Heber     a,    in das hohle Innere des     Stützkörpers     a über. Es gelangt durch .den ringzylin  drischen Kanal     a,    zur Turbine i, deren Welle       il    im Innern des Stützkörpers nach oben  ragt. Immer ist .es vorteilhaft, dass die ein-           zelnen    Stützkörper wegen ihres kreisrunden  Querschnittes sich sehr einfach herstellen  lassen.  



  Diese Stützkörper a lassen sich bequem       über    der zur Verfügung stehenden     Flussbreite     so anordnen, dass sie über die ganze Fluss  breite verteilt sind.     Fig.    10 zeigt eine An  ordnung, bei der eine Brücke     k    über die       Sauglieber-Stützkörper        a,    gelegt ist, deren  Reihe hinter der     Stützkörperreihe        at    für die  Turbinen, das heisst nach dem     Unterwasser          lein,    liegt.

   Dabei berühren sich alle diese  Stützkörper a, und     at        bezw.    die bis zur     schrä-          g;eii    Wand     herunterragenden        .Saugheberkap-          pen.        a,    wobei die Berührungslinien a; der  Kappen     a.,        (Fig.    8) den Abschluss bilden und  der Boden     a'.    der Kappen die schräge Wand  fortsetzt.  



       ;Da    die     Schluckfähigkeit    der Saugheber  mit dem Quadrat des Durchmessers wächst,  die Rauminanspruchnahme längs der Fluss  breite aber nur mit dem Durchmesser selbst,  lässt sich leicht Zahl und Durchmesser der       Stützkörper    immer so bestimmen, dass die  ganze     Flussbreite    vollständig von den Heber  körpern     a,    und Turbinenkörpern     at    ausgefüllt  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRECH Staffelausbau eines Flusses, insbesondere zur Ausnutzung seiner Wasserkraft, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Saugheberwehre hintereinander angeordnet sind, welche so ausgebildet sind, dass sie den Fluss auch bei gewöhnlichem Wasserstand bis zur Hoch wasserhöhe anstauen und das Hochwasser ohne Rückstau abführen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Staffelausbau nach Patentanspruch, :da durch gekennzeichnet, dass die Saugheber wehre je eine schräge Wand aufweisen, welche sich einerseits auf einen auf der Flusssohle angeordneten Fusskörper, an derseits auf im Unterwasser stehende Stützkörper abstützt, wobei die Wand derart schräg eingestellt ist, da,ss die Standsicherheit des Stauwehres durch den Stauwasserdruck allein gewährleistet ist. 2. Staffelausbau nach Unteranspruch 1, da: durch gekennzeichnet, dass die Stütz körper als an ihrem Boden geschlossene zylindrische Hohlkörper ausgebildet sind. 3.
    Staffelausbau nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Stütz körper als seitlich geschlossene zylin drische Hohlkörper über den Oberwasser spiegel ragen, wobei der Querschnitt der Stützkörper umso grösser gewählt ist, je kleiner der zulässige Bodendruek. 4. Staffelausbau nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, .dass die Stütz körper und der Fusskörper biegefest mit einander verbunden sind. 5.
    Staffelausbau nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein Abzugs rohr (e) vorgesehen ist, durch welches das aus dem Oberwasser kommende Drängewasser mit .solchem Unterdruck abgesaugt wird, dass es nicht ins Unter- wa.sser gelangt, vielmehr aus ..diesem noch Wasser angesaugt wird, so, dass die Stütz fläehe (cl) des Fusskörpers an den Boden und dieser an die Stützfläche angesaugt wird. 6. Staffelausbau nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, da_ss das Abzugs rohr zwischen den Tragflächen der Stütz körper und des Fusskörpers angeordnet ist.
    'l. Staffelausbau nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das Abzugs rohr sich an den den Stützkörpern zu gekehrten Enden des Fusskörpers be findet. B. Staffelausbau nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens einige der Stützkörper zu Turbinenkam mern ausgebildet sind. 9. .Staffelausbau nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens einige der Stützkörper die Saugheber bil dend zur Hochwasserabfuhr ausgebildet sind. wobei durch die Saugrohre das Wasser über den ]Rand der zylindrischen Hohlkörper gehoben wird.
    10. Staffelausbau nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Saugheber durch Saugstrahlpumpen entlüftet wer den. 11. ,Staffelausbau nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Saug strahlpumpen bei einer bestimmten Ober wasserhöhe selbsttätig zur Wirkung ge langen. 12. Staffelausbau nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, .dass Mittel vor gesehen sind, um die Saugstrahlpumpen von Hand anzulassen. 13.
    Staffelausbau nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schräge, das Wasser aufstauende Wand durch nebeneinander angeordnete Rohre .gebil det ist. 14. Staffelausbau nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schräge Wand nebeneinander gelegte, im Quer schnitt etwa T-förmige Körper aufweist. 15. Staffelausbau nach Unteranspruch l, da durch gekennzeichnet, dass die schräge Wand aus im Querschnitt etwa halbkreis förmigen Körpern besteht. 16. Staffelausbau nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die im Querschnitt etwa halbkreisförmigen Kör per mit ihrer offenen Seite nach unten weisen. 17.
    Staffelausbau nach Unteranspruch l, da durch gekennzeichnet, dass jeder Stütz körper mit dem Fusskörper in einem von Spundwänden umschlossenen Raum steht, so dass der Boden nicht ausweichen kann. 18. Staffelausbau nach Unteransprüchen 8 und '9, dadurch gekennzeichnet, .dass die als Saugheber dienenden Stützkörper hin ter den als Turbinenkammern ausgebil deten Stützkörpern angeordnet sind und einer Brücke als Auflage dienen. 19.
    Staffelausbau nach Unteranspruch 18; dadurch gekennzeichnet, dass Saugheber kappen (a,) .sich berühren und bis zur schrägen Wand herunterragen, so dass der Boden der Saugheberkappen (a2) die schräge Wand fortsetzt.
CH176843D 1934-03-09 1934-07-23 Staffelausbau eines Flusses, insbesondere zur Ausnutzung seiner Wasserkraft. CH176843A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007016491B4 (de) * 2007-04-05 2015-01-22 Hans-Joachim Jungmann Verfahren zum Herstellen eines Staudamms

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102007016491B4 (de) * 2007-04-05 2015-01-22 Hans-Joachim Jungmann Verfahren zum Herstellen eines Staudamms

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