CH177009A - Dichtungsring zur Abdichtung der Kolben und der Kolbenstangen von Kolbenmaschinen. - Google Patents

Dichtungsring zur Abdichtung der Kolben und der Kolbenstangen von Kolbenmaschinen.

Info

Publication number
CH177009A
CH177009A CH177009DA CH177009A CH 177009 A CH177009 A CH 177009A CH 177009D A CH177009D A CH 177009DA CH 177009 A CH177009 A CH 177009A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sealing ring
ring according
dependent
sealing
insert
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Pilsen Aktiengesellschaft V In
Original Assignee
Skoda Kp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Skoda Kp filed Critical Skoda Kp
Publication of CH177009A publication Critical patent/CH177009A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/26Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction characterised by the use of particular materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description


  Dichtungsring zur     Abdichtung    der Kolben und der Kolbenstangen  von     Kolbenmaschinen.       Die Erfindung betrifft einen Dichtungs  ring zur Abdichtung der Kolben und der  Kolbenstangen von Kolbenmaschinen.  



  Die bekannten Konstruktionen von Kol  benmaschinen haben den- Nachteil,     .dass    die  Dichtungsorgane unbedingt mit irgend einem  besonderen, von     aussen    zugeführten Schmier  mittel geschmiert werden müssen. Dies hat  eine bedeutende Verteuerung des Betriebes  zur Folge und zwecks Verringerung des  Schmierölverbrauches auf ein Minimum sind  teure Einrichtungen nötig. Bei Dampf  maschinen verursacht das Schmieröl eine Ver  unreinigung des Abdampfes, so dass dieser  für bestimmte Zwecke nicht verwendbar ist,  da er zu grosse     Olmengen    enthält. Bei Kom  pressoren kann infolge der erhöhten Luft  temperatur das Schmieröl zur Entzündung  kommen,     mas    eine Explosion und somit ein  Zertrümmern der ganzen Maschine zur Folge  haben kann.

   Durch das Schmieröl werden  die Kühler verunreinigt, was     eine    besondere    Einrichtung zur     Abscheidung    des Öls erfor  dert. Auch bei Kühlmaschinen verursacht  die Schmierung mit<B>01,</B> Glyzerin usw. oft  unangenehme Störungen. Ebensolche Un  annehmlichkeiten, infolge Notwendigkeit der  Schmierung, entstehen bei Verbrennungs  motoren.  



  Durch die Erfindung werden diese Nach  teile dadurch beseitigt, dass der Dichtungs  ring aus selbstschmierendem Material     besteht     und zwecks     Vermeidung    einer nachteiligen  mechanischen Beanspruchung beim Anpres  sen desselben durch wenigstens ein in radialer  Richtung des Ringes federndes metallisches  Organ nachgiebig .gelagert ist.  



  In den Zeichnungen sind einige Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung schematisch  veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen Kolbenkompressor im  Schnitt. In     Fig.    2 ist ein Schnitt durch einen  Kolbenring, in     Fig.3    durch einen Kohlen  stopfbüchsenring .dargestellt.     Fig.    4 ist ein           Kohlenkolbenring    im     Agialschnitt.    In     Fig.    5  ist eine besondere Ausführungsform eines       Dichtungskohlenringes    dargestellt.     Fig.    6  zeigt eine weitere Ausführungsform des Dich  tungskohlenringes, ebenso die     Fig.    7 bis 10.

    Die     Fig.    11 und 12 sind     Schnitte    durch Dich  tungseinrichtungen, bei denen mehrere Koh  lendichtungsringe nebeneinander angeordnet  sind. Die     Fig.    13 bis 18 zeigen Schnitte  durch Dichtungsringe, bei welchen die Mas  sen des selbstschmierenden Dichtungsringes  um     Armierungseinlagen    angeordnet sind. Die       Fig.    19 ist die Endansicht auf einen Dich  tungsring, dessen Metalleinlagen aus Blechen  gebildet sind,     Fig.    20 und 21 sind eine  Draufsicht auf einen Teil solcher Ringe.

         Fig.    22 ist eine Stirnansicht auf einen aus  mehreren Teilen bestehenden Ring,     Fig.    23  zeigt eine Einzelheit der Einlage.     Fig.    24 ist  ein Schnitt durch eine besondere Ausfüh  rungsform eines     Dichtungsringes.        Fig.    25 bis  33 stellen Schnitte durch besondere Ausfüh  rungsformen von in das Kolbengehäuse ein  gelegten Dichtungsringen dar, wobei     Fig.    30  eine Draufsicht     äuf        Fig.    29,     Fig.    33 eine  Draufsicht auf     Fig.    32 ist.

       Fig.    34 bis 37  zeigen die     Anbringung    der     Einlage    an der       Unterseite    des Ringes, wobei     Fig.37    einen       Mittelschnitt    durch     Fig.    36 .darstellt. Die       Fig.25    bis 35 und 38, 3'9 veranschaulichen  Fälle, in denen der Kolben für das Einlegen  der Ringe     ,geteilt    ist,     Fig.    36 und 37, ferner       Fig.40    bis 46 zeigen Anordnungen für das  Einlegen der Ringe in die Nuten des un  geteilten Kolbens.  



  In     Fig.    1 ist 1 der Kolben, welcher sich  im Zylinder 2 bewegt. Er ist mit Kohlen  dichtungsringen 3 versehen. Die Kolben  stange 4 des Kompressors ist an beiden Sei  ten durch die Stopfbüchsen 5, 6 gedichtet,  welche ebenfalls durch Kohlenringe 7, 8 ge  bildet werden.  



  In     Fig.    2 ist ein Kolbenring 3 aus Kohle  dargestellt, welcher in das metallische Futter  9 eingesetzt ist.  



       Fig.    3 stellt einen     Kohlenstopfbüchsen-          ring    7, 8 dar, welcher in das metallische  Futter 10 eingesetzt ist.    In     Fig.    4 ist ein     Kohlenkolbenring    3 im  Schnitt angedeutet. Aus .dieser Abbildung ist  ersichtlich, dass sowohl das Futter 9, als auch  der     Kohlenkolbenring    3 durch einen einzigen  schrägen Schnitt     durchschnitten    sind.  



  Bei den bisher bekannt gewordenen Kon  struktionen von Dichtungsringen aus Kohle,  Graphit oder ähnlicher Masse war der Dich  tungsring entweder in mehrere Segmente ge  teilt, oder er war mit einer metallischen  Unterlage fest verbunden. Die erste Ausfüh  rung gewährleistet keine vollkommene Dich  tung und kein gleichmässiges Andrücken des  Dichtungsringes auf die     Dichtungsfläche,     während bei der zweiten Ausführung die  selbständige Spannung es Kohlendichtungs  ringes verhindert wird und ausserdem schäd  liche Spannungen von :der Unterlage auf den  Kohlenring übertragen werden, wodurch ent  weder die Verbindung zwischen dem Kohlen  ring und der metallischen Unterlage oder der  Kohlenring beschädigt werden.  



  Diese Nachteile können dadurch beseitigt  werden, dass :der geschlitzte metallische Ring  lose, eventuell gegen Seitenverschiebung ge  sichert, in den Kohlenring eingelegt ist. Der  Dichtungsring kann dabei aus zwei gleich  achsigen selbständigen, aufeinander lose ge  lagerten Ringen bestehen. Beide dieser Ringe  können ohne irgend welche feste Verbindung  aufeinander gelagert sein, wodurch die  federnde Wirkung des metallischen Ringes  gleichmässig auf den     Dichtungskohlenring     übertragen wird. Die Dichtungswirkung eines  derartigen Dichtungsringes kann man in ver  schiedenen Fällen der     Anbringung    der Ringe  in Maschinen nach Bedarf vergrössern oder  verringern, je nach der Wahl eines entspre  chenden metallischen federnden Materials,  aus welchem der federnde metallische Ring  hergestellt ist.

   Die Sitzflächen     zwischen    bei  den Ringen können zylindrisch sein, jedoch  mit     Vorteil    können diese zwecks     achsialer     Sicherung mit Nuten beliebiger Gestalt ver  sehen sein. Derart ausgebildete Dichtungs  ringe gestatten eine radiale Bewegung .des  dichtenden Ringes. In dem Falle jedoch,  wenn die Nuten in Form eines Schwalben-      Schwanzes oder auf andere Weise     ausgeführt     sind, ist es nötig, eine derartige Verbindung  des Kohlenringes     mit    dem metallischen Ring  mit einem Spiel zu versehen, welches eine  Verschiebung in noch eine vollkommen  gleichmässige Federung des Dichtungsringes  gestattenden Grenzen zulässt.  



  Der federnde Dichtungsring kann an einer  Stelle seines Umfanges auf normale Weise  durchschnitten sein, wobei der Schnitt des  Dichtungsringes und der Schnitt des metal  lischen Ringes an gleicher Stelle geführt sein  kann oder beide     Schnitte        gegenseitig    versetzt  sein können.  



  In     Fig.    4 ist der     Kohlendichtungsring    3  mit einem Vorsprung versehen, welcher in  die entsprechende Nut des metallischen Rin  ges 9 einfällt.  



  In     Fig.    5 ist auf .dem metallischen Ring 9  der Dichtungsring 3 lose aufgesetzt.  



  Der Dichtungsring     resp.    der metallische  Ring kann auch mit einer Nut beliebiger       C*estalt    versehen sein, in welche eine     entspre-          ehende    Rippe des metallischen Ringes     bezw.     des Dichtungsringes eingreift.  



  Zwecks Verbesserung der     achsialen    Siche  rung des Dichtungsringes 3, wie sie in     Fig.    G  dargestellt ist, kann man gemäss     Fig.    7 den  Ring zu beiden Seiten längs des Umfanges  abschrägen.  



  Gemäss     Fig.    8 ist der metallische Ring 9  mit einer     Schwalbenschwanznut    11' versehen,  in welcher der Kohlenring     mittelst    seiner  Rippe 11 mit Spiel gelagert ist.  



  In     Fig.    9 ist der Kohlendichtungsring mit  einem Fussstück 11" versehen, welches in  einer entsprechenden     Ausnehmung    .des metal  lischen Ringes geführt ist. Auch in diesem  Falle ist zwischen metallischem Ring und       Dichtungskohlenring    ein     bestimmtes    Spiel  vorhanden.  



       Fig.    10 veranschaulicht ein Ausführungs  beispiel, bei welchem der metallische Ring 9  mit einer Rippe 12 versehen ist, welche in  eine entsprechende Rinne des Dichtungs  ringes 3 eingreift.    In     Fig.    11 sind mehrere Kohlendichtungs  ringe 3 lose in einem einzigen Tragring 13  gelagert.  



  In     Fig.    12 sind ebenfalls mehrere     Ringe     in einem einzigen metallischen Ring lose ge  lagert, wobei jedoch die Rippen am metal  lischen Ring     angeordnet    sind.  



  In Fällen hoher Beanspruchung von Dich  tungsringen aus selbstschmierendem Material  ist es nötig, sie genügend zu     versteifen,    wo  bei man jedoch darauf achten muss, dass die  Federung .des Ringes den Betriebsbedingun  gen entspricht.  



  Entsprechend den folgenden     Ausführungs-          beispielen    kann dies dadurch erzielt werden,  dass man die selbstschmierende Masse des  Ringes mit einer Einlage armiert, deren  Material vom Material des     Dichtungsringes     verschieden ist, wobei dieses Material eine  grössere Elastizität besitzt als das Material  des     Dichtungsringes.    Die Einlage ist     in,der     selbstschmierenden Masse lose gelagert. Das  Material der Einlage muss     einerseits    ge  nügende Festigkeit, anderseits den Betriebs  bedingungen entsprechende Elastizität und  Bindefähigkeit aufweisen.

   Aus diesen Grün  den kann die Einlage entweder aus metal  lischem Material, metallischem Gewebe oder  Blech, welches gegebenenfalls mit Löchern       bezw.    Öffnungen beliebiger Gestalt versehen  sein kann, hergestellt sein. Der Querschnitt  der Einlage kann beliebige .geometrische  Form besitzen. Zwecks weiterer Erhöhung  der Festigkeit der Ringe aus selbstschmie  rendem Material - im Falle, dass diese über  aus hoch beansprucht sind - kann man auch  im Innern der selbstschmierenden Masse  mehrere federnde metallische Einlagen an  ordnen, welche gegebenenfalls     miteinander     verbunden sein können. Die Einlagen selbst  können entweder einteilig oder mehrteilig  ausgeführt werden.

   Besteht der     DicUtungs-          ring    aus mehreren     Segmenten,    so können  diese in Umfangsrichtung     entweder    durch  eine einteilige Einlage miteinander verbun  den werden, oder man kann die Einlage auch  in mehrere Teile teilen, wobei die Zwischen  räume der Einlage sich mit den Zwischen-      räumen des Ringes aus selbstschmierender  Masse decken können oder die Einlagen diese  Zwischenräume überbrücken können.  



  In     Fig.    13 ist die selbstschmierende Masse  des Dichtungsringes 9 mit einer metallischen  Einlage 14 versehen, deren geometrische  Form im     Querschnitt    ein Kreis ist.  



       Fig.    14 veranschaulicht ein     Beispiel,    wo  zwecks Erhöhung der Festigkeit der selbst  schmierende Dichtungsring durch zwei metal  lische Einlagen 14 armiert ist.  



       Fig.    15 stellt .dieselbe Anordnung der Ein  lagen wie     Fig.    14 dar, bloss mit dem Unter  schiede,     dass    die Einlagen 14     rechteckigen          Querschnitt    besitzen.  



  Gemäss     Fig.    16 hat :die Einlage 14 im       Querschnitt        1-Form,    .gemäss     Fig.    17     T-Form.     In     Fig.    18 ist ein Beispiel veranschaulicht,  wo die Einlage 14 kreuzförmigen     Querschnitt     besitzt.  



       Fig.    19 stellt eine Ausführungsform dar,  bei welcher die metallischen Einlagen durch  Bleche 15 gebildet sind, welche gegebenen  falls mit runden Löchern 15'     (Fig.    20) oder       Ausschnitten    15" von rechteckiger Form ver  sehen sind, wie     Fig.    21 veranschaulicht.  



  In     Fig.    22 ist eine Stirnansicht auf einen  aus mehreren Segmenten 16 bestehenden  Ring angedeutet, welche in Umfangsrichtung  durch die Einlagen 14 miteinander verbun  den sind. Zwecks Sicherung einer vollkom  menen Abdichtung sind die Fugen 17 zwi  schen den einzelnen Segmenten klein.  



  Aus     Fig.    23 ist ersichtlich, dass die Zwi  schenräume 19 in den Einlagen 14 versetzt  sein können, gegenüber dem Zwischenraum  20 zwischen den einzelnen Segmenten.  



       Fig.24    stellt eine Ausführung dar, wo  der armierte Ring mit einer federnden metal  lischen Unterlage 21 versehen ist.  



  Als Hauptbedingung für eine richtige  Dichtungswirkung hat sich das volle Auf  sitzen der Dichtungsringe auf der Gleitfläche  ohne :die Dichtung störende Zwischenräume  und ohne unzulässig hohe spezifische Drücke  ergeben, wodurch eine rasche Abnützung der       Kolbenringe    verhindert     wird.       Diese Bedingungen werden dadurch er  füllt, dass der Dichtungsring gemäss     Fig.    25  bis 46 aus zwei oder mehreren in eine  federnde Unterlage eingelegten Segmenten  besteht, oder dass er     mittelst    anderer federn  der     Mittel    an die Gleitfläche gedrückt wird.  



  Zwecks Anpassung der Gleitfläche der  Dichtungsringe an die Lauffläche des Zy  linders müssen diese an die erwähnte Fläche  derart federnd angedrückt werden, dass sie  aufsitzen, wobei auf sie nicht unzulässig  hohe spezifische Drücke ausgeübt werden  dürfen. Die     Anpressung    muss aber doch so  stark sein,     .dass    durch den Druck des Me  diums, welches zwischen die     Dichtungsflä-          cben    der Ringe und die Gleitflächen des  Zylinders dringt, der Dichtungsring nicht  nach innen gedrückt wird und somit nicht  ein Zwischenraum entsteht, welcher eine     Un-          dicUtigkeit    zur Folge hätte.

   Es muss :deshalb  .die Druckkraft verhältnismässig bedeutend;  aber dabei doch derart begrenzt sein, dass  nicht ein unzulässig hoher spezifischer Druck  auf die Gleitfläche des Dichtungsringes aus  geübt wird.  



  Dies kann dadurch erzielt werden, dass  die selbstschmierende Masse in eine federnde  metallische Unterlage eingelegt ist, welche  mit Mitteln zur Sicherung der radialen Lage  des Dichtungsringes versehen ist, derart, dass  die     Umfangsdichtungsfläche    des Dichtungs  ringes nicht über ein im voraus festgesetztes  Mass gegen die Dichtungsfläche des abzu  dichtenden Körpers gepresst werden kann.  



  Der     Dichtungsring    sitzt auf der Sitzfläche  nach dem Einlaufen der Maschine auf, wo  bei die Sitzflächen die Federkraft auffangen;  derart verhindert man ein ungünstiges Aus  einanderspreizen des Dichtungsringes nach  aussen hin über die zulässige Grenze.  



  In den     Fig.    25 bis 46, welche Dichtungs  ringe und ihre     Befestigung    im Kolben  gehäuse darstellen, sind die     Segmente    aus  selbstschmierendem Material (Kohle, Graphit  und ähnliches) mit 3 bezeichnet, die metal  li2che Unterlage des Dichtungsringes ist mit  9 bezeichnet und das Kohlengehäuse mit 22.  Die     Unterlage    ist entweder als federndes      Futter ausgebildet, welches den Dichtungs  ring gegen den Umfang hin     auseinander-          spreizt,    oder es sind unter die Ringsegmente  Spiralfedern     bezw.    Flachfedern 27     eingelegt.     



  Gemäss der Ausführungsform nach     Fig.    28  bis 35 ist die selbstschmierende Masse derart  in die metallische Unterlage eingelassen, dass  ihr Herausziehen aus der Unterlage nicht  möglich ist.  



  Die metallische Unterlage kann dabei  durch einen oder mehrere Schnitte in mehrere  einzelne federnde Segmente derart geteilt  sein, dass ihr federndes     Auseinanderspreizen     möglich ist und wobei die Länge der Seg  mente der Unterlage grösser sein kann als die  Länge der Segmente aus selbstschmierendem  Material.  



  Die das radiale Spiel der Unterlage     resp.     des Dichtungsringes begrenzenden Flächen f,  sind entweder auf der Unterlage oder am  Dichtungsring selbst angeordnet und verhin  dern das     Auseinanderspreizen    des Ringes  über das vorgeschriebene Mass hinaus. Beim       Montieren    eines neuen Ringes lässt man zwi  schen den beiden Flächen     f,    und<I>f 2</I> ein an  gemessenes Spiel, welches das Einlaufen der  Dichtungsfläche     f-.    des Dichtungsringes im  Zylinder erlaubt. Das Einlaufen erfolgt lang  sam und vorsichtig, so dass während er Ein  laufperiode keine Störungen an den -Gleit  flächen erfolgen.

   Sobald die Fläche f, auf  die zugehörige Fläche f 2 am Kolbengehäuse  oder am Fangteil     23    aufsitzt, ist die Dich  tungsfläche des Ringes entlastet und damit  eingelaufen.  



  Die Flächen f, können entweder längs des  ganzen Umfanges oder bloss an einzelnen       Stellen,    welche vorteilhaft längs des Um  fanges verteilt sind, angeordnet sein.  



  Die     Fig.    25 bis 31 veranschaulichen einen  Dichtungsring, dessen metallische Unterlage  21 die selbstschmierende M_     asse    3 auf drei  Seiten einschliesst.  



  Die     Fig.        34    bis 37 veranschaulichen Aus  führungsformen, wo die metallische Unter  hge bloss auf der untern     Seite    des Ringes an  geordnet ist, in welche Unterlage die Kohlen  segmente eingesetzt sind.    Die     Fig.40    bis 46 zeigen Anordnungen,  bei denen der Dichtungsring bloss aus Seg  menten aus selbstschmierendem Material be  steht und die metallische Unterlage weg  gelassen ist. Die     Fig.    25 bis 35 und 38, 39  veranschaulichen     Ausführungsformen,    wo der  Kolben für das Einlegen der Ringe geteilt  ist. Die     Fig.    36, 37, 40 bis 46 veranschau  lichen Beispiele mit ungeteiltem Kolben.  



  Insbesondere diese letzteren Ausführungs  formen ermöglichen das leichte Einpassen  der Ringe für ein neuerliches Einlaufen  dieser Ringe bei einer etwaigen Revision der  Maschine. Hier sind die Organe 23 zur Be  grenzung des radialen Spiels der Ringe als  einfache, gut herausnehmbare Teile aus  gebildet; bei den in den     Fig.    27 bis 29 dar  gestellten Beispielen lassen sich diese Teile  bloss bei Auseinandernehmen des Kolbens  anordnen.

   Im Falle, wenn mehrere     Kolben-          rinne    nebeneinander angeordnet sind, können  die in den     Fig.    36 oder 45 angedeuteten  Haltezapfen oder     Haltevierkante    für alle  Ringe gemeinsam angeordnet werden; es ist  nur nötig, bei der Montage     nacheinander    die  Segmente aller Ringe auf einmal einzu  schieben.

   Die Berührungsflächen benachbarter  Enden der Segmente können derart mit     Ein-          schnitten    und Vorsprüngen 25 versehen sein,  dass ein Durchblasen zwischen den Segmen  ten nicht möglich ist, gegebenenfalls können  Berührungsflächen     benachbarter        Segmente     der metallischen Unterlage des Ringes ähn  lich ausgebildet sein     (Fig.    32,     33).     



  Die Fugen der Dichtungsringe aus selbst  schmierendem Material und der Unterlagen  können gegeneinander versetzt sein, derart,  dass die Fugen des einen Teils durch die  Segmente des andern Teils überdeckt sind,  und die     Federn    27, welche zum Auseinander  drücken der Segmente dienen, können ent  weder im Kolbengehäuse oder am Dichtungs  ring befestigt sein. Es kann ein einziges  federndes Band für .sämtliche Ringsegmente  oder es kann für jedes dieser Segmente  wenigstens eine besondere Feder vorgesehen  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dichtungsring zur Abdichtung der Kol ben und der Kolbenstangen von Kolben maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass er aus selbstschmierendem Material besteht und zwecks Vermeidung einer nachteiligen mecha nischen Beanspruchung beim Anpressen des selben durch wenigstens ein in radialer Rich tung des Ringes federndes metallisches Organ nachgiebig gelagert ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Dichtungsring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass sowohl der Ring aus selbstschmierendem Material, als auch das federnde metallische Organ des Ringes durch einen einzigen Schnitt aufgeschnitten ist, zum Zwecke, eine radiale Federung des gesamten Dich- tungsorganes herbeizuführen. 2. Dichtungsring nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass ein federnder metallischer Ring (9) gegen Seitenver schiebung gesichert in einen Kohlenring (3) eingelegt ist. 3. Dichtungsring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er federnd ausgebildet ist und aus zwei gleich achsig aufeinander lose gelagerten Rin gen besteht. 4.
    Dichtungsring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dich tungsring (3) aus Kohle besteht und lose auf die zylindrische Umfläche eines federnden metallischen Ringes (9) auf gesetzt ist. 5. Dichtungsring nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen mit einer Nut versehenen federnden metallischen Ring (9), in welche Nut eine Rippe (11) des Dichtungsringes (3) eingreift. 6. Dichtungsring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sowohl der metallische Ring (9), als auch der Kol benring (3) an mehreren Stellen ihres Umfanges durchschnitten sind.
    7. Dichtungsring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in einem ein- zigen federnden metallischen Ring meh rere Kohlendichtungsringe eingelegt sind. B. Dichtungsring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kohlen dichtungsring (3) mit Spiel in die Nut des federnden metallischen Ringes (9) eingelegt ist. 9. Dichtungsring nach Patentanspruch,. da durch gekennzeichnet, dass er mit wenig stens einer metallischen Einlage armiert ist, wobei das Material der Einlage vom selbstschmierenden -Material des Ringes verschieden ist und die Elastizität des Einlagematerials grösser ist als .die Ela stizität des Ringmaterials. 10.
    Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass .die Einlage in der selbstschmie renden Masse .des Ringes lose gelagert ist. 11. Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass die Einlage aus einem metal lischen Gewebe besteht. 12. Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass die Einlage aus Blech besteht, welches mit Durchlochungen versehen ist. 13. Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass der Querschnitt der Einlage die Gestalt eines Kreises besitzt. 14. Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass der Querschnitt der Einlage die Gestalt eines Vierkantes besitzt. 15.
    Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass der Querschnitt der Einlage Sternform besitzt. 16. Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass der Querschnitt der Einlage 1-Form besitzt. 17. Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich- net, dass der Querschnitt der Einlage T-Form besitzt. 18. Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass der Querschnitt der Einlage die Form eines Kreuzes besitzt. 19.
    Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass er mit mehreren Einlagen armiert ist, welche miteinander verbun den sind. 20. Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 19, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einlagen einteilig sind. 21. Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 19, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einlagen je aus mehreren Teilen bestehen. 22. Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9, 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass in den Einlagen vor gesehene Schlitze gegenüber den Fugen des aus mehreren Segmenten bestehenden Ringes aus selbstschmierendem Material versetzt angeordnet sind. 23.
    Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9, 19 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugen zwischen den Teilen der Einlage gegenüber den Fugen des aus mehreren Segmenten be stehenden Ringes aus selbstschmierendem Material versetzt angeordnet sind. 24. Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass er mit einer federnden metal lischen Unterlage (21) versehen ist. 25. Dichtungsring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er aus meh reren in eine federnde metallische Unter lage (21) eingelegten Segmenten besteht. 26.
    Dichtungsring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die selbst schmierende Masse (3) in eine federnde metallische Unterlage (21) eingelegt ist, welche mit Mitteln zur Sicherung der radialen Lage des Dichtungsringes ver- sehen ist, derart, dass die Umfangs dichtungsfläche (f3) des Dichtungsringes nicht über ein im voraus festgesetztes Mass gegen die Dichtungsfläche des ab zudichtenden Körpers gepresst werden kann. 27. Dichtungsring nach Patentanspruch, .ge kennzeichnet durch mehrere einzeln ab gefederte metallische Segmente, welche dem aus selbstschmierenden Material be stehenden Dichtungsring als Unterlage dienen. 28.
    Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 27, dadurch gekennzeich net, dass die Länge der Segmente der Unterlage grösser ist als die Länge der Segmente des mehrteiligen Dichtungs ringes aus selbstschmierendem Material. 29. Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteransprüchen 27 und 28, dadurch ge kennzeichnet, dass die Querfugen der metallischen Unterlage (21) gegen die Fugen des Dichtungsringes versetzt an geordnet sind, derart, dass die Fugen des einen Teils durch die Segmente .des an dern Teils überdeckt sind. 30.
    Dichtungsring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .die Berüh rungsflächen benachbarter Segmente des mehrteiligen Ringes aus selbstschmie rendem Material derart ausgebildet sind, dass das freie Durchblasen zwischen den Segmenten verhindert wird. 31. Dichtungsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 25, dadurch gekennzeich net, dass die selbstschmierende Masse (3) derart in die metallische Unterlage (21) eingelassen ist, dass ihr Herausziehen aus der Unterlage nicht möglich ist. 32. Dichtungsring nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass die radiale Sicherung der Ringe durch ein beson deres Organ (23) erfolgt, welches einer seits in das Kolbengehäuse, anderseits in den Dichtungsring eingelassen ist.
    33. Dichtungsring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Ring (3) über seine ganze Breite sich erstreckende, parallel zur Ringachse liegende Durch brechungen aufweist, und dass im Ge häuse des Kolbens die genannten Öff nungen durchsetzende Querbolzen (23) gelagert sind, das Ganze derart, dass der Ring nicht über ein bestimmtes Mass hin aus auseinander gespreizt werden kann. 34. Dichtungsring nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ab stützung des Dichtungsringes in radialer Richtung durch eine Feder (27) erfolgt, welche unter den Dichtungsring lose ein gelegt ist.
CH177009D 1934-06-15 1934-06-15 Dichtungsring zur Abdichtung der Kolben und der Kolbenstangen von Kolbenmaschinen. CH177009A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH177009T 1934-06-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH177009A true CH177009A (de) 1935-05-15

Family

ID=4427422

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH177009D CH177009A (de) 1934-06-15 1934-06-15 Dichtungsring zur Abdichtung der Kolben und der Kolbenstangen von Kolbenmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH177009A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1628152C3 (de) Dichtung für Hochdruckkompressoren und -pumpen
DE102013223329A1 (de) Gasdynamisches Luftlager
DE202008003418U1 (de) Doppel-Dichtungsanordnung
DE2905867A1 (de) Dichtungsvorrichtung
DE112010004763T5 (de) Dichtungsbaugruppe für einen Verbrennungsmotor
DE2020623A1 (de) Schwingkolbenpumpe
DE102012206676A1 (de) Innenspannender Rechteckring
DE2909331A1 (de) Dichtungsvorrichtung
DE3315050A1 (de) Fuehrungs- und dichtungseinheit zum fuehren und abdichten von kolben fuer arbeitszylinder im allgemeinen
DE3545281A1 (de) Gleitringdichtung
DE2113364A1 (de) Stopfbuechsendichtung aus mehreren Ringen
DE2245167B2 (de) Innendichtung für Kolben von Rotationskolben-Brennkraftmaschinen
DE102015102451A1 (de) Vorrichtung zur Dämpfung von Torsionsschwingungen
DE1775550A1 (de) Nadelkaefig fuer ein Nadellager
AT514335B1 (de) Dichtanordnung zur Abdichtung einer hin- und hergehenden Kolbenstange eines Kolbenkompressors
DE3308364A1 (de) Lagerbaugruppe fuer umlaufende teile
DE3841833C1 (de)
DE60102905T2 (de) Kolben-zylinder-einheit
CH177009A (de) Dichtungsring zur Abdichtung der Kolben und der Kolbenstangen von Kolbenmaschinen.
AT147342B (de) Dichtungsring aus Kohle, Graphit oder ähnlicher selbstschmierender Masse zur Abdichtung der Kolben oder der Kolbenstangen von Kolbenmaschinen.
DE1914800C2 (de) Dichtring zur Verwendung in Stopfbuchsen
DE2239488A1 (de) Kolbenmaschine, insbesondere trockenlauf-kolbenverdichter, mit fuehrungsring
DE907007C (de) Kolben- oder Zylinderdichtung
DE658856C (de) Stopfbuchsendichtung mit metallischer Packung, insbesondere zum Abdichten gegen Fluessigkeiten
DE3148488C2 (de)