CH177190A - Vorrichtung zur Herstellung von insbesondere für Bauzwecke bestimmten Platten aus vegetabilischem Faserstoffbrei. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von insbesondere für Bauzwecke bestimmten Platten aus vegetabilischem Faserstoffbrei.

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CH177190A
CH177190A CH177190DA CH177190A CH 177190 A CH177190 A CH 177190A CH 177190D A CH177190D A CH 177190DA CH 177190 A CH177190 A CH 177190A
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Basler Hermann
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Basler Hermann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/52Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from mixtures containing fibres, e.g. asbestos cement

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Description


  Vorrichtung Herstellung von insbesondere für     Banzwecke        bestimmten    Platten  aus vegetabilischem     Faserstoff        brei.       Die Erfindung betrifft eine     Vorrichtung     zur Herstellung von     insbesondere    für Bau  zwecke bestimmten Platten aus vegetabili  schem     Faserstoffbrei,    zum Beispiel von Hart  platten, porösen Platten,     Leichtplatten,    Iso  lierplatten usw.

       Erfindungsgemäss        besteht     diese Vorrichtung aus einem mit     abschiless-          ba.rem    Siebboden versehenen     Vorformkasten,     dem der     Faserstoffbrei    bei     geschlossenem          Boden    zugeführt, und in     welchem    er nach  Öffnung des Bodens unter gleichzeitiger Vor  pressung von der Flüssigkeit     teilweise    be  freit wird, und ferner ist ein     Fertigpresska-          sten    vorgesehen,

   dem der im     Vorpresskasten     hergestellte     Formling    zugeführt und in     wel-          ehem    er durch die     kombinierte    Anwendung  von Druck, Vakuum und Wärme     entwässert,     vor-, und fertiggetrocknet wird.  



  Der Vorteil der Erfindung besteht darin,  dass man mit der gleichen Einrichtung Plat  ten jeder Art und jeder Grösse zum Beispiel  Hartplatten mit dichter, sperrholzähnlicher       Beschaffenheit,        Leichtplatten,    die inabeson-         .dere    für Isolierzwecke in Betracht kommen,  poröse Platten, die vorzugsweise für die       Schalldämpfung    bestimmt sind, herstellen  kann.

   Dadurch, dass die     Flüssigkeitsentfer-          nung        zweckmäL3@        -":@ü@yu        in    den ersten     Sta-          dien        des,;        Uerstellungsprozesses    sehr weit     ge-          tric-üen    wird, ist die Herstellung solcher  Platten sehr     ökonomisch,    weil dadurch an den  teuren     Trocknungskosten    gespart werden       kann.     



  In der     beiliegenden    Zeichnung ist ein       Ausfühmungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes     dargestellt,    und zwar zeigt:       Fig.    1 einen teilweisen Schnitt und eine  teilweise Ansicht     durch    die der     Vorentwässe-          rung    und     Vorformung    dienenden Presse,       Fig.    2 eine     Draufsicht    auf dieselbe;

   die       Fig.    3, 4, 5 zeigen eine     Seitenansicht,    eine  Draufsicht und einen senkrechten Schnitt des  dem     Transport    der Formplatten dienenden  Wagens,     und    die       Fig.    6 und 7 einen     teilweisen        senkrechten          Schnitt    und eine     teilweise    Ansicht der Fertig-      presse in geöffnetem     und    geschlossenem Zu  stande.  



  Die     Vorentwäseerungs-    und     Vorpressein-          richtung    1, kurz     Vorformkasten    genannt, be  steht aus einem aus vier     Wänden    zusammen  gesetzten Rahmen 3.     Innerhalb    dieses Rah  mens ist ein Siebboden vorgesehen, der aus  zwei übereinander gelagerten gelochten Plat  ten 4 und 5 besteht.

   Die     Platte    4 ist in dem  Rahmen     festgelagert,    dagegen ist :die     untere     Platte 5 gegen die obere     Platte    horizontal  nach links     verschiebbar,    zu welchem     Zweck     in der     linken    Rahmenwand eine Aussparung  7 vorgesehen ist.

   Zur     Verschiebung    dient     ein     Zahnrad 7a, welches mit     einem    entsprechend  gezahnten     Teil    :der Platte 5 in     Eingriff    steht,  und ein     ausserhalb        .des    Rahmens 3 befindli  cher Handhebel 6, der durch     eine    Welle     7b     mit dem Zahnrad 7a verbunden ist.

   Wenn  der Hebel in :der     Pfeilrichtung    s gedreht       wird,    .dann wird die     Siebplatte    4 nach     links          verschoben.    Durch ,diese     Verschiebung    kann  der Siebboden 4, 5 und :damit der Innenraum  des     Vorformkastens    nach unten hin abge  schlossen werden. Auf dem Siebboden liegt  lose eine dritte     gelochte        Platte    10 auf.

   Die  Anordnung ist so getroffen,     dass,    wenn sich  die mittlere     Platte    in dem     nicht    nach links  verschobenen Zustand , befindet, die Löcher  der drei     Platten    durchgehend übereinander  liegen,     wie    das     aus        Fig.    1     ensiehtlich    ist.  



  Unterhalb des Siebbodens 4, 5 sind     Press-          kolben    8 vorgesehen, auf denen ein Tragrah  men 9 aufliegt, der zur vertikalen Verschie  bung des Siebbodens 4, 5     dient.    Zur     Absau-          gung    des aus dem Behälter 2 zugeführten       Faserstoffbrei        ausgepressten    Wassers     aus,dem          Verformkasten    3 ist der     Innenraum        :

  des.    Trag  rahmens 9 an. eine Saugleitung 9a     angeschlos-          sen.    Oberhalb des     Vorformkastens    3 befindet  sich ein     vertikal        verschiebbarer        Pressdeckel     11     zum        Abschliessen    des     Kastens    3 während  des     Pressens.     



  In den     Fig.    3. bis 5 ist     ein    zum Transport  der     in    dem     Vorformkasten    3 geformten     und     auf der Platte 10     aufliegenden    Platte     a    be  stimmter Wagendargestellt.     Derselbe    besteht  aus     einem        aus    den     Winkeleisen    13, :

  den Ble-         ollen    13a     und        U-Eisen    12 hergestellten Rah  men, welcher     mittelst    der Rollen 14 und des       Handgriffes    15 verschoben werden kann.  



  Die     Fertigpresse    5, 6 besteht aus einem       Rahmen    16, auf     welchen    .die die Formplatte  tragende Platte 10     mittelst    des Wagens her  aufgeschoben     wird.    Der Rahmen 16 ist ver  tikal verschiebbar und wird durch     die    Stau  gen 17 geführt. Den untern     Abschluss    des       Rahmens    16     bildet    der     Pressstempel    18. Der  selbe trägt einen Tisch 19.

   Auf dem Tisch ist       mittelst    Gewindezapfen 2.0     eine    mit     Ausspa-          rungen    21a versehene Platte 21 aufgelagert,  wobei ,die     Aussparungen    miteinander verbun  den     sind.        Durch    Verstellung der Gewinde  zapfen 20     kann    die Dicke der Faserstoff  platte geändert werden.

   Die     Platte    2.1     ist    mit  einer     H.eizsoblange    22 versehen, welche da  .durch, dass die     Windungen    in der Mitte enger  verlaufen     bewirkt,    dass die     Heizwirkung    von  der     Mitte    der     Platte    nach den     ganten    hin ab  nimmt. Die     Heizschlange    ist an     eine        Heiz-          mittelleitung    23 angeschlossen, während die  Aussparungen 21 an eine Vakuumleitung 24       angeschlossen    sind.

   Oberhalb des     Rahmens     16 befindet sich ein     Press:deckel    25, der     mit          einer    in gleicher Weise wie die     Platte        G'1    aus  gestalteten     Pressplatte    26 versehen ist, die  gleichfalls an eine Heizmittel- und an eine  Vakuumleitung angeschlossen ist.

   Sowohl die  untere wie     die    obere     Pressplatte    sind durch  gelochte Bleche     2-7    abgedeckt, bei denen die  Lochungen in der mittleren Partie pro Flä  cheneinheitenger aneinander gerückt     sind    als  nach aussen     hin.    Infolge des     praktisch    luft  dichten     Abschlusses    des von dem Rahmen 16  und :den     Press:

  stempeln    gebildeten     Pressraumes     entsteht     beim.    Absaugen ein Vakuum, in dem  sich die     Faserstoffplatte    im Gegensatz zu  bekannten     Vorrichtungen    längere Zeit befin  det, so dass mit der Entwässerung eine recht  intensive     Trocknung    bei niedrigerer Tempe  ratur als     gewöhnlich    notwendig stattfindet.  Man     kann    beim     Pressen    auch so vorgehen,  insbesondere wenn man an sich bekannte.

    zum     Abbinden    :der     Faserteilchen        bestimmte     Leimstoffe     zusetzt,    dass die     Werkstoffplatte          zunächst        zwecks:    Entziehung der Feuchtig-           keit    einer Pressung     unterworfen    wird bei  einer Temperatur, welche     nieht    genügt, den  Zustand der im Werkstoff enthaltenen Bin  demittel zu verändern und ein vorzeitiges Ab  binden und     Erhärten    der Ränder zu bewir  ken.

   Dieser     Vorpressung    und Trocknung der       Werkstoffplatte    folgt dann das Fertigpres  sen. Erweichen und Abbinden der Bindemit  tel unter hoher Temperatur.  



  Der     Herstellungsvorgang    der Platten  stellt sich     wie    folgt dar.  



  Der     Faserstoffbrei    wird mittelst .des dreh  baren Zuführungsrohres 2a aus -dem     Behälter     2 dem Formkasten 3     zugeführt,    nachdem der  Hebel 6     naeh    links bewegt und dadurch der  Boden 4, 5      durch    Verschiebung der geloch  ten Platte 4 verschlossen worden ist.  



  Nach erfolgter Einfüllung des     Faserstoff-          breies    in den     Vorfolmkasten    3 wird     durch          Verschiebung    des     Hebels    6 nach rechts der  Siebhoden für den Durchgang der Flüssig  keit freigemacht. Nun wird der     Pressdeckel     11 gesenkt,     bis    er fest auf dem Kasten 3 auf  liegt.

   Dann     wird    der     Pressstempel    8 gehoben,  zu welchem     Zweck    in der Wand des     Kastens     für die Leitung 9a eine Schlitzführung vor  gesehen ist; die Flüssigkeit tritt durch den  Siebboden nach unten in den Innenraum des  Tragrahmens 9 und wird durch die Sauglei  tung     9a    abgeführt. Durch die plötzliche  Öffnung des Bodens.,     unterstützt    durch die  Saugwirkung in der     Leitung    9a wird im     Fa-          serstoffbrei    eine     Wirbelbewegung    erzeugt.

    welche einen Teil der horizontal schwimmen  den Fasern     in,    schräge oder vertikale Richtung  hin verlagert; gleichzeitig     tritt    eine     Verdik-          kungdes    Breies ein, welche die Verlagerung       oder    Fasern     stabilisiert,    deren Lage durch die  Pressung     fixiert    wird. Dieser Vorgang er  höht vor allem die     Festigkeit    der Platten.  



  Nach der so erfolgten Entfernung eines  grossen Teils der Flüssigkeit des. Faserstoff  breies und     Vorformung    desselben zu einer       Platte    a (Fix. 5) wird der Deckel 11 gehoben.       Nun    wird der Wagen 13 über den Formkasten  3 so herübergefahren, dass er auf     denWandun-          gen    desselben aufsitzt;

   dann wird der     Press-          stempel    8 soweit gehoben, dass die     gelochte       Platte 10     und    der darauf befindliche Plat  tenkuchen a sich     innerhalb    des Wagenrah  mens r befinden, wobei die untere     gante     der Platte 10     etwas    oberhalb der obern     Kante     des Rahmens 3 liegt. Dann wird die Platte  10 auf dem Wagen festgemacht und nebst  dem darauf befindlichen     Formling    aus der       Vorformpresse    herausgefahren.  



  Nun     wird    der Wagen     mit    der darauf be  findlichen Formplatte auf den gasten 16 der       Fertigpresse    heraufgefahren (Fix. 5). Er  wird oben durch eine gelochte     Platte    28 ab  gedeckt. Dann wird der     Pressstempel    19 ge  hoben, bis die gelochte Platte 10 auf dem  selben     aufliegt    und der Wagen 18     wird     nunmehr weggefahren. Es wird nunmehr  der Rahmen 16 gehoben, so dass er die     Press-          platte    21 und den darauf befindlichen     Form-          ling    seitlich umschliesst.

   Gleichzeitig wird  der     Pressdeckel    25 gesenkt, so dass er den  Rahmen 16 nach oben abdichtet. Durch wei  teres Anheben des     Pressstempels    19 erfolgt  dann die     Zusammenpressung    und Endpres  sung- des     Formlings        zwisehen    den     Pressplat-          ten    21 und 28 unter     gleichzeitiger        Absau-          gung    des Wassers und Erwärmung, wobei  hierdurch gleichzeitig eine Verdampfung der  im Formling     befindlichen    Flüssigkeit vor  sich geht.

   Gemäss der     vorgeschilderten        'be-          sonderen    Ausbildung der     Heizvorrichtung     und der Anwendung der Löcher in den Plat  ten 27 ist also mit der Fertigpressung gleich  zeitig eine regelbare     Trocknung    verbunden,  was für die Formbeständigkeit der Platten  von grösster Bedeutung ist.  



  Nachdem     nunmehr    die     Fertigpressung    er  folgt ist, wird der Stempel 25     gehoben.    Dann  wird der Rahmen 16 gesenkt, der Wagen  auf denselben heraufgefahren und die     Form-          platte    durch den Stempel 19 in den Innen  raum des Wagens hineingeschoben und dort  festgemacht; dann wird der Wagen     mit    der  Formplatte     herausgeschoben        und    diese wird  fertigbehandelt.  



  Von besonderer Bedeutung     ist        die    vorlie  gende Art der Entwässerung und der     Be-          heizung    der Formplatte beim     Fertigpressen.          Die        Formplatte    stösst bei dem beschriebenen      Herstellungsverfahren mit ihren vier Seiten  an den     Rahmen    16 an.

   Da nun die     Pressplat-          ten    21 und 2'6 beheizt sind, so wird auch der  Rahmen 16 entsprechend     erwärmt.    Infolge  dessen     erfährt    die Formplatte     eine    wesent  lich stärkere Trocknung am Rande als an den  Randpartien, so dass ihr Feuchtigkeitsgehalt  ungleich ist. Durch diese ungleichmässige  Entwässerung und Trocknung entstehen in  der     Formplatte        .Spannungen,    die sich bei dem  Fertigtrocknen durch     Verwerfen    unangenehm  bemerkbar machen. Unter Umständen zeigt  der Formling diese unangenehme Eigenschaft  des     Verziehens    schon beim Verlassen der  Fertigpresse.  



       Zur        Vermeidung    dieses Übelstandes sind  die Löcher der gelochten     Platten    27, welche  die     Pressplatten    21 und 26 abdecken, so aus  gebildet, dass     die    Anzahl der     Löcher    pro  Flächeneinheit vom Zentrum nach den Seiten  hin     abnimmt,    so     dass    also für den Abfluss  des Wassers aus der     Formplatte    in der Mitte  bessere     Möglichkeiten    geschaffen sind als am  Rande.  



  Ferner ist die     Heizvorrichtung    so einge  richtet, dass in der Mitte der Platte mehr  Wärme abgegeben wird als nach dem Rande  zu.  



  Die     Variierung    der Platte für     ihre    ver  schiedenen Zwecke als     Hartplatte,    als poröse  Platte, als Isolierplatte     etc.    wird nun in er  ster Linie     durch    die     Regulierung    des     Druk-          kes,    der auf sie mittelst des     Pressstempels     ausgeübt wird, erzielt, das heisst also, man  kann nach dem Grade der mit dem     Press-          stempel    ausgeübten Pressung die Eigenschaf  ten der     Platte    beeinflussen und nach Wunsch  jede Art von Platten herstellen.  



  Wendet man nur geringen Druck an, so  erhält man weiche, poröse Platten, wendet  man     mittleren    Druck an wie     beispielsweise     3     at,    so erhält man     Platten,    die sich vor  zugsweise für Wärme- und     .Schallisolierung     eignen, und ein durchschnittliches     spez.    Ge  wicht von 0,22 haben.  



  Erhöht man dagegen den     Druck    auf 25       und    mehr     at,    so erhält man     als    Endprodukt    harte,     sperrholzähnliche    Platten mit einem       spez.        Gewicht    von zirka 1,     wenn    man mit  dem. Pressen in der Apparatur gemäss     Fig.    5  eine Trocknung bei verhältnismässig niedri  ger Temperatur verbindet.  



  Die     Hartplatten    unterliegen     gewöhnlich     noch einer Nachtrocknung und Fertigpres  sung in einer hydraulischen Presse.  



  Die Qualität der     Hartplatte    kann noch  verbessert werden dadurch, dass man die in  der hydraulischen Presse     bearbeitete    Platte  mit 25 bis 30     %    Wasser     imprägniert    und bei  Temperaturen über 140' nochmals in der  hydraulischen Presse presst.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zur Herstellung von insbe sondere für Bauzwecke bestimmten Platten aus vegetabilischem Faserstoffbrei, zum Bei spiel von Hartplatten, porösen Platten, Leichtplatten, Isolierplatten usw., gekenn zeichnet durch einen mit einem abschliessba ren Siebboden versehenen Vorformkasten, dem der Faserstoffbrei bei geschlossenem Bo den zugeführt und in welchem er nach Öff nung des Bodens unter gleichzeitiger Vor pressung von der Flüssigkeit teilweise be freit wird, und ferner gekennzeichnet durch einen Fertigpresskasten,
    dem der im Vorpress- kasten hergestellte Formling zugeführt und in welchem er durch die kombinierte Anwen dung von Druck, Vakuum und Wärme ge presst, entwässert und getrocknet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Wagen zum Transport der Formlinge vorgesehen ist, welcher einen der Form und Grösse desselben entsprechenden Rahmen besitzt, in den die den Formling tragende gelochte Platte in senkrechter Richtung gelegt werden kann. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Siebboden des Vorformkastens aus zwei gegeneinan der horizontal verschiebbaren gelochten Platten besteht.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fertig- presse aus einem vertikal verschiebbaren Formrahmen besteht, der während der Herstellung der Platte oben und unten durch das Pressbrett respektive den Press- stempel abgedichtet wind. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Pressbett und der Pressstempel mit Pressplatten ausgestattet sind, die mit einer Heizeinrichtung und mit Aussparun gen versehen sind, welche an eine Heiz- mittel- respektive Vakuumleitung ange schlossen sind.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass auf den Pressplatten gelochte Platten aufliegen, bei denen die Anzahl der Lochungen pro Flächeneinheit vom Rand nach der Mitte zu zunimmt.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Heizeinrichtung der Pressplatten so ausgebildet ist, dass die Heizwirkung in der Mitte am grössten ist und nach den 'Seiten hin abnimmt. 7. Vorrichtung nach Patentanspruäh und Unteransprüchen 3, 4 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Windungen der in den Heizplatten angeordneten schlangen linienförmigen Heizkanäle nach der Mitte zu enger aneinander liegen als am Rande.
CH177190D 1934-08-27 1934-08-27 Vorrichtung zur Herstellung von insbesondere für Bauzwecke bestimmten Platten aus vegetabilischem Faserstoffbrei. CH177190A (de)

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