CH177246A - Biesenrahmen für Schuhwerk. - Google Patents
Biesenrahmen für Schuhwerk.Info
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- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B15/00—Welts for footwear
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Description
Biesenrahmen für Schuhwerk. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Biesenrahmen für Schuh werk.
Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die Ränder eines Lederstreifens von beiden Seiten her um je ein im Abstand vom Streifenrand aufgelegtes Zugorgan herum gelegt und der Streifen sodann durch einen schräg gerichteten Zickzackschnitt der Länge nach halbiert wird, derart, dass an jeder Hälfte rechteckige Vorsprünge mit schräg gerichteten Schnittkanten gebildet werden.
Anhand der Zeichnung ist das Verfahren im folgenden in einem Ausführungsbeispiel beschrieben. In der Zeichnung ist: Fig. 1 eine Draufsicht auf den Bienen rahmen mit zum Teil noch nicht umgelegtem und festgeklebtem Rand, Fig.2 ein Doppelbiesenrahmen vor der Trennung in der Draufsicht, und Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig.2; . Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf zwei fertige Biesenrahmen bezw. auf das Biesen rahmenpaar.
a ist ein Lederstreifen geeigneter Breite, auf den in einem gewissen Abstand von den Längsrändern an beiden Seiten auf die Fleisch seite je ein Zugorgan b, z. B. eine Schnur oder ein Lederstreifen aufgelegt ist. Um diese Schnur oder Lederstreifen wird der nach aussen zu liegende freie Rand nach der litte zu zusammengelegt, derart, dass die beiden Fleischseiten des Leders aufeinander liegen. Der umgelegte Rand ist in den Figuren mit c bezeichnet. In Fig. 3 ist d die Narbenseite des Leders, e die Fleischseite des Leders.
Sind, wie bisher beschrieben, die Ränder c des Lederstreifens a um die Schnüre b oder Lederstreifen herumgelegt, so entsteht, wie aus dem untern Teil der Fig. 1 zu sehen ist, ein beiderseitig völlig gleich ausgebildeter Doppelbiesenrahmen, der nun weiterhin zur Fertigstellung in der Mitte der Länge nach getrennt werden muss. Der Trennschnitt wird zickzackförmig geführt, wie in Fig. 2 ver anschaulicht ist, und zwar so, dass abwech selnd an der einen und der andern Seite viereckige Vorsprünge verbleiben. Der Schnitt wird nun nicht, wie bisher üblich, senkrecht zur.
Ebene des Leders geführt, sondern in schräger Richtung, wie dies ebenfalls in Fig. 2 angedeutet ist. Nach der so beschrie benen Trennung entstehen aus dem ursprüng lichen Lederstreifen a mit den Schnüren b oder Lederstreifen und den umgelegten Rän dern c zwei gleiche Biesenrahmen oder ein Biesenrahmenpaar in einem einzigen Arbeits gang, wobei die durch den Zickzackschnitt gebildeten Vorsprünge g in Gestalt von Recht ecken nach einer Richtung zu schräge Schnitt kanten h besitzen.
Diese schrägen Schnitt kanten oder Abschrägungen h dienen dazu, dass bei der Befestigung des Biesenrahmens auf der Sohle des Schuhes, insonderheit au den scharfen Krümmungen, zum Beispiel an der Spitze des Schuhes<B>USW.,</B> die einzelnen viereckigen Vorsprünge y sich übereinander schieben können, ohne aufbauschende Falten zu bilden.
Biesenrahmen dienen zur Herstellung be sonderen Schuhwerkes und sind als solche an sich bekannt. Bei gewöhnlichen Rahmen von Schuhwerk war es bekannt, aus einem Lederstreifen durch entsprechende Diagonal schnitte oder dergleichen zwei Rahmen oder ein Rahmenpaar herzustellen. Diese Art der Herstellung verbilligte die für die Herstel lung von Schuhen notwendigen Rahmen ganz erheblich. Bei Biesenrahmen war eine solche Herstellungsart, aus einem Lederstreifen zwei gleichartige Biesenrahmen herzustellen, bis her noch nicht bekannt.
Das beschriebene Verfahren gestattet nun, aus einem Leder streifen zwei völlig gleiche Biesenrahmen an den gleichen Stellen mit aussenliegender Narbenseite in einem Arbeitsgang bezw. einem Durchgang durch eine Maschine her zustellen, wobei noch der weitere Vorteil erreicht wird, dass durch die schrägen Schnitt kanten an den viereckigen Vorsprüngen g ein sehr bequemes Umlegen der Biesen rahmen bei der Verarbeitung gewährleistet ist, indem, die schrägen Schnittflächen h. sich übereinander schieben können, ohne dass Störungen in der maschinellen Herstellung der Schuhe entstehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Biesen rahmen für Schuhwerk, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ränder (c) eines Leder streifens von beiden Seiten her um je ein im Abstand vom Streifenrande aufgelegtes Zug organ herumgelegt und der Streifen sodann durch einen schräg gerichteten Zickzack schnitt der Länge nach halbiert wird, derart, dass ah jeder Hälfte rechteckige Vorsprünge mit schräg gerichteten Schnittkanten gebil det werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren zur Herstellung von Biesen rahmen nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schräg richtung des Trennschnittes in der Längs richtung des ,Streifens so gewählt wird, dass sich die Schnittflächen bei einer Krümmung des Rahmenstreifens überein ander schieben können. 2. Verfahren zur Herstellung von Biesen rahmen nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Leder streifen durch den Schnitt so halbiert wird, dass die beiden Teile einander völlig gleich sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH177246T | 1934-10-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH177246A true CH177246A (de) | 1935-05-31 |
Family
ID=4427599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH177246D CH177246A (de) | 1934-10-12 | 1934-10-12 | Biesenrahmen für Schuhwerk. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH177246A (de) |
-
1934
- 1934-10-12 CH CH177246D patent/CH177246A/de unknown
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