CH177285A - Rollfilmkamera für zwei verschiedene Filmformate und Filmarten. - Google Patents

Rollfilmkamera für zwei verschiedene Filmformate und Filmarten.

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CH177285A
CH177285A CH177285DA CH177285A CH 177285 A CH177285 A CH 177285A CH 177285D A CH177285D A CH 177285DA CH 177285 A CH177285 A CH 177285A
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CH
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film
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roll
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Franke Paul
Heidecke Reinhold
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Franke Paul
Heidecke Reinhold
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Description


  Rollfilmkamera für zwei verschiedene Filmformate und Filmarten.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Roll  filmkamera, die für ein     bestimmtes,    normales  Bildformat gebaut ist, die aber auch für das  Arbeiten mit einem andern Filmformat und  einer andern Filmart, zum Beispiel für Kino  filme, geeignet gemacht     bezw.    umgewandelt       werden    kann.

   Gemäss der Erfindung ist ein       Zusatzteil        vorgesehen,    der eine     Mess-    und  Zähleinrichtung für einen nach Länge und  Art vom normalen Film     abweichenden    Film  trägt, welche Einrichtung dazu bestimmt ist,  an     Stelle    eines hinter der Bildfläche liegen  den abnehmbaren     Kamerawandteils    auswech  selbar angebracht zu werden.  



  In den Zeichnungen ist der Erfindungs  gegenstand in     -drei    Ausführungsbeispielen       veranschaulicht.     



       F'ig.    1 zeigt eine mit dem Zusatzteil nach  einer ersten Ausführungsform     ausgerüstete     Kamera. im     Schnitt;          Fig.    2 ist eine     Ansicht    des in     Fig.    1       sichtbaren        Filmschaltanzeigewerkes,    wobei    die     hintere    Lagerplatte für das     Anzeigewerk     weggelassen ist;

         Fig.    3 veranschaulicht ein     zweites    Aus  führungsbeispiel in einer der     Fig.    1 entspre  chenden     Darstellung;          Fig.    4 ist die der     Fig.    2 entsprechende  Ansicht des in     Fig.    3 dargestellten Anzeige  werkes;       Fig.    5 zeigt eine Kamera, bei welcher der  Zusatzteil mit einer     Abschneidevorrichtung     ausgerüstet ist;       Fig.    6 ist eine schaubildliche     Darstellung     der     abklappbaren    Rückwand der Kamera  nach     Fig.    5.  



  Bei der Kamera nach     Fig.    1 und 2 ist  über einer Aufnahmekammer 1 eine .Sucher  kammer 2 angeordnet. Der Film 3 wird von  der Spule 4 ab- und auf .die Spule 5 auf  gewickelt. Der mittelst :der Rückwand 10  an Stelle eines     hinter,der    Bildfläche liegen  den abnehmbaren     Wandteils    an der Kamera       auswechselbar    angebrachte Zusatzteil enthält  ein     14Iess-    und Zählwerk für eine andere Bild-      länge und auch eine andere Filmart, als das  normale Kameraformat und die normale  Filmart.

   Während für gewöhnlich Filme  mit Schutzpapierstreifen     in,der    Kamera be  nutzt werden, ist es durch Anwendung des       obgenannten    Zusatzteils möglich, auch einen  sogenannten. Kinofilm zu verwenden, der sich  von der     erstgenannten    Filmart dadurch un  terscheidet,     dass    er keinen Schutzpapierstrei  fen aufweist und perforiert, sowie erheblich  schmaler ist. Um dieses     .Mess-    -und Zählwerk  anzutreiben, greift ein Zahnrad 6 in die Per  forierungdes Filmes ein, das auf einer Welle  7 befestigt ist, mit der ferner ein Kegelrad 8  fest verbunden     ist,    das mit einem weiteren  Kegelrad 9 in Eingriff steht.

   Diese und die  weiteren noch zu beschreibenden Getriebe  teile sind an oder in     einem    Kasten 11 unter  gebracht, -der in die Rückwand 10 eingesetzt  ist und Zwischenwände 12 und 13 enthält,  die zur     Lagerung    der verschiedenen Wellen  dienen. Die     Zwischenwand    12 trägt Federn  14, die auf eine     Filmandrückplatte   <B>15</B> wir  ken.

   Diese ist     bastrebt,    den Film 3 gegen  eine in den     Filmgleitrahmen    17     eingesetzte     Maske 16 zu .drücken.     Letztere    bildet in be  kannter Weise einen Rahmen, dessen Aus  schnitt auf dem Film ein Bildfeld für die  Belichtung freilässt, .das eine-geringere Höhe  und auch eine geringere Breite hat als das  normale Bildfeld, für .das :die Kamera ge  baut ist.  



  Das Kegelrad 9 ist auf der     Antriebswelle     18 .des     Anzeigewerkes        befestigt.    Auf der  Welle 18 ist     zwischen    den Wänden 12 und       13,das        Zahnrad    19     angeordnet"das    mit einem  Zahnrad 20 in Eingriff steht, welches seiner  seits mit einem weiteren     Zahnrad    21 kämmt.  Das Zahnrad 21 besitzt     denselben    Durchmes  ser und die gleiche     Zähnezahl,    wie .das Zahn  rad 19: Eine Übersetzung zwischen den  Rädern 19 und     2'1    findet also nicht statt.

    Das Zahnrad 21 sitzt fest auf der drehbar       gelagerten    Achse 22,     mit,der    auch eine Ein  tellseheibe 23 fest verbunden ist. Die Welle  18 trägt ausser dem Rad 19 noch ein Ein  zahnrad 24 mit dem Zahn 25. Dieser wirkt  auf die Verzahnung 34 einer Zählscheibe 26    ein, die um die Achse 22 lose drehbar ist  und durch eine Feder 27 in ihren verschie  denen Stellungen festgehalten wird. Die Fe  der 27 greift in die auf dem Umfang der       Zählscheibe    angebrachte Verzahnung 34 ein.  Statt dessen     könnte    selbstverständlich auch  eine beliebige andere Hemmvorrichtung für  die Zählscheibe verwendet werden.

   Die Ein  stellscheibe 23 ist mit einem     Merkstrich    43       (Fig.    4) versehen, während auf der äussern       vorgedrückten    Ringfläche .der     Zählscheibe    26  Zahlen aufgetragen sind, die die Anzahl -der       belichteten    Bilder anzeigen. Falls bei Ver  wendung grosser Ziffern nicht genügend Zah  len auf der Ringfläche untergebracht werden  können, kann jede zweite Zahl durch einen  Merkstrich ersetzt werden.  



  Um die     Einstellung    von Filmen anderer  Art zu ermöglichen, etwa solchen, die im  Gegensatz zu     .deii        schutzpapierfreien    Kino  filmen mit einem     Schutzpapierstreifen    ver  sehen sind, -werden zweckmässig besondere       Einstellmarken    angebracht, die sich durch       Farb-        und        Formgebung    von den- übrigen  Marken auffällig     unterscheiden.        In        Fig.    2  und 4 stellt "P" eine solche Sondermarke zur  Einstellung eines mit Schutzpapier ver  sehenen Filmes dar.

   Diese Sondermarken be  finden sich in einem solchen Abstand zur  Nummer 1 der     Zählscheibe,    dass deren Win  kelweg der geschalteten Länge des Schutz  papierstreifens entspricht. Für Filme mit  verschieden langem     Schutzpapierstreifen    kön  nen auch mehrere solcher     Sondermarken    vor  g     o        esehen        sein.        In        all        diesen        Fällen        wird        die     Zählscheibe 26 als     Messrad    in der Weise be  nutzt,

   dass nach     Einstellung    dieser     Mess-          marke        "P"    oder     "P\    der Film um soviel  weitergeschaltet wird, bis die     Nummer    1 der  Zählscheibe 26 an     Stelle    der Marke     "P"        bezw.          "P\    in der Schauöffnung 29 erscheint. Dies  zeigt dem Benutzer an, dass der Schutzpapier  streifen soweit aufgewickelt ist, dass das     erste     Bildfeld des Filmes für die Belichtung ein  gestellt ist.  



  In der Aussenwand des Kastens 11 sind  Schauöffnungen 28 und 29     angebracht,    durch  die hindurch die Angaben der     Einstell-    und      der Zählscheibe abgelesen werden können. In       Fig.    2 sind die beiden Schauöffnungen ein  crestrichelt.  



  Damit die     Einrichtung        auch    bei     vollkom-          inener    Dunkelheit benutzt werden kann, kön  nen die Merkstriche der Scheiben mit     Leucht-          farbe    aufgetragen sein. Unter     Leuchtfarben     sind Zusammenstellungen     selbstleuchtender          bezw.        nachlenehtender    sogenannter phos  phoreszierender Stoffe zu verstehen, die ge  gebenenfalls durch ein Bindemittel haftfähig  gemacht sind.  



  Die     Wirkungsweise    der Einrichtung ist  folgende: Es sei angenommen, dass sich der  Merkstrich der Einstellscheibe 23 in     Überein-          -4timmung    mit einer Zahl der Zählscheibe 26       bezw.    mit dem zugehörigen Teilstrich     unter     der     Sehauöffnunb    befindet.

   Wird nun der  Film     weitergedreht,    -so treibt er     über    die be  sprochenen Zwischenglieder das Anfangsrad  19 des     Anzeigewerkes    derart an, dass die       Einstellscheibe    23 eine volle Umdrehung  macht, während der Zahn 25 einmal in die  Zahnung der     Zählscheibe    26 eingreift und  diese um eine Zahl weiterdreht.

   Die     Ein-          tellung    des Filmstreifens für eine neue Auf  nahme ist beendet, wenn sieh der Merk  strich auf der     Einstellscheibe    23 wieder in  Übereinstimmung mit der nächstfolgenden  Zahl auf der Zählscheibe 26     bezw.    mit dem  zugehörigen Teilstrich unter der Schauöff  nung befindet.

   Dadurch, dass der Benutzer  den Film so lange     geschaltet    hat, bis der  Merkstrich 43 der     Einstellscheibe    23 nach  deren voller Umdrehung wieder in die genaue  Lage in der Schauöffnung 29 gebracht ist,       ,die    er vor der     Schaltung    eingenommen     hatte,     hat er auf dem Film einen Weg abgemessen,  der einer vollen     Bildfeldlänge    entspricht. Zu  gleich aber hat er dabei, da er über .den Ein  zahn 25 das Zahlenrad 26 um eine Nummer  weitergeschaltet hat, auch .das weitergeschal  tete Bildfeld gezählt.  



       Bei    der in     Fig.    3 und 4 dargestellten  zweiten Ausführungsform ist der     Antrieb,des          Anzeigewerkes    wesentlich vereinfacht. Das  vom Film 3 angetriebene Zahnrad 6 greift  mit seinen Zähnen unmittelbar in die Zähne    des     Anfangsrades    19 des     Anzeigewerkes,    des  sen Achse 18 senkrecht zur Achse 30 des  Rades 6     steht.        Zwischenwellen    und Kegel  räder fallen auf diese Weise weg. Im übrigen  stimmt die     zweite    Ausführungsform mit der  ersten überein.  



  Bei beiden Ausführungsformen ist eine  Einrichtung vorgesehen, die es ermöglicht,  .die Zählscheibe 26 von Hand nachzustellen,       bezw.    einzustellen. Zu diesem Zweck ist ein  durch die     Wand    des Kastens 11 hindurch  ragendes     Rändelrad    31 um 32 drehbar ge  lagert, das mit einem Zahnkranz 33 fest ver  bunden ist, der in die Verzahnung der Zähl  seheibe 26 eingreift. Falls zu Beginn der  Drehung des     Rändelrades    31 der Zahn 25  des Einzahnrades 24 noch mit der Verzah  nung der Zählscheibe 26 in Eingriff steht,  genügt bereits eine sehr geringfügige Dre  hung, um ihn endgültig ausser Eingriff zu  bringen, so dass ein unerwünschter Weiter  transport beim Einstellen der Zählscheibe  vermieden wird.

   Es     lässt    sich' im übrigen  leicht erreichen, dass     hei    der Einstellung auf  jede Zahl der Zählscheibe 26 .der Zahn 25  bereits ausser Eingriff ist; es ist nur not  wendig, dem Einzahnrad 24 eine entspre  chende     Voreilung    vor der Einstellscheibe zu  geben.  



  Die Ausführung mit     Abschneidevorrich-          tung    nach     Fig.    5 und 6 zeigt besonders deut  lich die Lagerung der     abklappbaren    Rück  wand 10, deren Zapfen 36 sich in Lagerarmen  <B>35</B> drehen können, die zu beiden     .Seiten    des  Kamerakörpers befestigt sind.

   Auf der den  Kasten 11 abschliessenden Platte 12 ist die       Abschneidevorriehtung    angeordnet, zu der  ein Führungsrohr 3 7 mit einem Längsschlitz  38 gehört, das durch     flanschartige    Seiten  wände 39 .der     Platte    12 hindurchgeführt ist  bis zu den Seitenwänden des Kastens 11,  durch den es     nur    an einer Seite     hindurchgeht.     



  Der Zwischenraum zwischen den Wänden  39     und,den        -Seitenwänden    .des     Kastens    11 ist  mit Material ausgefüllt, das den Einfall von  Licht verhindert. In dem Führungsrohr 37  ist ein     Rundschieber    40 geführt, .der aussen  mit einem zur Betätigung der Schneidevor-           riehtung    dienenden Knopf 41 oder einem ent  sprechenden Griff versehen ist. In den Rund  schieber 40 ist .das Messer 42 eingesetzt.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung und  die Anordnung des Messers gegenüber den  andern Kamerateilen ist aus     F'ig.    6 besonders  deutlich zu entnehmen. Das Messer 42 greift  in     einen    Spalt ein, der     zwischen    dem am  Kamerakörper vorgesehenen     Filmgleitrahmen     17 und einer an diesen oder am Kamera  körper gelagerten     Filmgleitrolle    43' gebildet  wird. Die Teile 17 und 43' dienen somit       gleichzeitig    als Auflagefläche für den Film  3 und als Führung für das Messer 42.

   Da       ferner    unmittelbar über der     Abschneidestelle     die     Filmandrückplatte    15 .den Film an den       Filmgleitrahmen    andrückt, werden     besondere     Mittel zum     Planhalten    des Filmes an .der  Schneidestelle entbehrlich.  



  Da .die ganze     Absühneidevorrichtlmg    in  der Rückwand 10 befestigt ist, wird sie beim       Abklappen    der Rückwand vollständig von  der übrigen Kamera     ,getrennt.    Das Messer  kann also jederzeit leicht ausgewechselt wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollfilmkamera für zwei verschiedene Filmformate und Filmarten, gekennzeichnet durch einen Zusatzteil, -der eine Mess- und Zähleinrichtung für einen nach Länge und Art vom normalen Film abweichenden Film trägt, welche Einrichtung dazu bestimmt ist, an Stelle eines hinter der Bildfläche liegen den abnehmbaren Kamerawandteils auswech selbar angebracht zu werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Rollfilmkamera nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem aus- wechselbaren Zusatzteil eine Filmab- schneidevorrichtung angeordnet ist.
    2. Rollfilmkamera nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mess- und Zähleinrichtung des auswechselbaren Zu satzteils von der Perforierung .des Filmes angetrieben wird. 3. Rollfilmkamera nach dem Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zähl scheibe des Zählwerkes von aussen nach stell-bar ist. 4. Rollfilmkamera nach dem Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Betä tigungsglied für die Nachstellung der Zählscheibe (26) ein gerändelter Dreh knopf (31) vorgesehen ist, mit dem ein Zahnkranz (33) fest verbunden ist, der in die Verzahnung (34) der Zählscheibe (26) eingreift. 5.
    Rollfilmkamera. nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (42) der Abschneidevorrichtung an einer Wand (10) der abklappbaren Einrichtung so angeordnet ist, -dass es sich nach dem Schliessen der Kamera zwischen dem in der Kamera angeordneten Filmgleitrah- inen (17) und einer diesem benachbarten Filmgleitrolle (43') führt. . 6.
    Rollfilmkamera nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (42) in einen Rundschieber (.10) eingesetzt ist, der in einer geschlitzten Hülse (37) geführt ist, deren Enden in Wänden (39, 11) befestigt sind, wobei der Raum zwi schen, diesen Wänden mit einem gegen Licht dichtenden Mittel ausgefüllt ist.
CH177285D 1933-04-21 1934-04-19 Rollfilmkamera für zwei verschiedene Filmformate und Filmarten. CH177285A (de)

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DE177285X 1933-04-21
DE270733X 1933-07-27

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