CH177301A - Sende-Verfahren zur Nebellandung von Flugzeugen. - Google Patents

Sende-Verfahren zur Nebellandung von Flugzeugen.

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CH177301A
CH177301A CH177301DA CH177301A CH 177301 A CH177301 A CH 177301A CH 177301D A CH177301D A CH 177301DA CH 177301 A CH177301 A CH 177301A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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Description


      Sende-Verfahren    zur Nebellandung von Flugzeugen.    Es ist bekannt, die Nebellandung eines  Flugzeuges in der Weise zu leiten, dass eine  gebündelte Strahlung     eine    vom Sender aus  sanft ansteigende, einen Ort     konstanter    Feld  stärke bildende Kurve liefert, auf der die  Landung vor sich gehen muss, wobei zur  Kontrolle der seitlichen Abweichung von der  Landungskurve zwei etwa aus derselben oder  einer sehr nahe liegenden Stelle ausgesandte,  gebündelte     Strahlungen    mit gegeneinander  divergierenden Achsen dienen; deren Wellen  dieselbe Hochfrequenz besitzen, aber mit  verschiedenen Niederfrequenzen moduliert  sind.

   Die beiden     Modulierungsfrequenzen          werden    am Ausgang des am Flugzeug be  findlichen Detektors durch Resonanzkreise  voneinander getrennt und miteinander durch  <I>optische</I> oder<I>akustische</I> Anzeiger bezüglich       "'JEnergieintensität    verglichen. Die     Gleich-          7          heie;,c:ter    beiden Intensitäten zeigt,     dass    das  Flugzeug sich in der vorgeschriebenen     Vor-.          tikalebene    befindet.

   Diese     Differentialmethode       hat den Nachteil, dass die Kontrolle der  seitlichen Abweichung von der vorgeschrie  benen Vertikalebene nur dann genau ist,  wenn die     Modulierungen    der beiden sym  metrischen Sendestrahlungen absolut konstant  und die Abstimmungen der     Filterkreise    am  Ausgang des Flugzeugdetektors diesen     Mo-          dulierungen    genau angepasst sind und dauernd  so aufrecht erhalten bleiben. Dies ist jedoch  auf die .Dauer nicht leicht zu erreichen.

   Bei  Änderung der Eigenresonanz der erwähnten  Filterkreise treten grosse     Anzeigefehler    auf,  so dass die Vorteile der Differentialmethode,  die an die Bedingung der absoluten Konstanz  der Resonanzabstimmungen gebunden sind,  sich in Nachteile verwandeln.  



  Das Verfahren nach der Erfindung ver  zichtet daher auf die Anwendung der Diffe  rentialmethode und ermöglicht es, mit ein  facheren Anordnungen an der Sende- und  an der Empfangsseite zur     Leitung    der Nebel  landung von Flugzeugen     auszukommen.         Erfindungsgemäss werden an der Sende  stelle statt drei nur zwei Strahlungen ge  sendet, beide auf derselben     hochfrequenten;     am besten ultrakurzen Trägerwelle, aber mit  verschiedenen Niederfrequenzen moduliert.  Die eine Strahlung ist scharf gebündelt; im  wesentlichen unter einem kleinen Winkel  nach oben gerichtet und ergibt als Ort glei  cher Feldstärke eine von der Sendestelle aus  leicht aufsteigende Linie, die als     Landekurve     dienen kann.

   Die zweite Strahlung ist inner  halb eines vertikalen Winkels gebündelt,  ändert sich aber mit der Höhe weniger als  die erste Strahlung und liefert eine seitliche  Fläche vorbestimmter, konstanter Feldstärke  (z. B. im Gebiet des grössten Energiegra  dienten) zur     Kontrolle    der seitlichen Ab  weichung von der Landungskurve; um dies  zu ermöglichen, müssen die vertikalen     Sgtn-          metrieebenen    der beiden Strahlungen einen  solchen Winkel miteinander bilden, dass die  von der zweiten Strahlung gelieferte und zur  Seitenkontrolle dienende Begrenzungsfläche  (Ort der vorbestimmten konstanten Feldstärke  dieser Strahlung) durch die Landungskurve  hindurchgeht.  



  In der Zeichnung ist in den     Fig.    1--3  ein Ausführungsbeispiel der Erfindung er  läutert.  



  Die     Fig.    1 stellt den Schnitt der beiden  Strahlungsbündel in der durch die Landungs  kurve<I>a, b</I> durchgehenden Vertikalebene dar.  1 ist die erste Strahlung, 2 die zweite.  



  Die     Fig.    2 stellt die Draufsicht der beiden  Bündel dar; ihre     Umgrenzungslinien    sind  die Orte von bestimmten konstanten Feld  stärken. Für die     Umgrenzungsfläche    2 kann  derjenige Ort der Punkte gleicher Feldstärke  genommen werden, für den der Strahlungs  gradient angenähert am grössten ist.  



  Die Strahlung 1 kann durch eine Reihe  nahe an der     Erdoberfläche    auf einer senk  recht zur     Strahlungsacbse    verlaufenden Linie  angeordneter vertikaler Antennen erzeugt  werden, welche je . die Länge
EMI0002.0013  
   haben und  die etwa um
EMI0002.0014  
   voneinander abstehen, mit    gleichen Phasen erregt und zweckmässiger  weise mit einer ähnlichen Reihe von hinter  ihnen im Abstand von etwa
EMI0002.0015  
   angeord  neten     Reflektorantennen    kombiniert sind.

   Die  zweite Strahlung kann durch eine Reihe von  vertikalen Antennen erzeugt werden, deren  Längen gleich     .i    sind und die in einer Höhe  über der Erde, welche     :t    oder mehr beträgt,  in einer Reihe auf einer Linie angeordnet  sind, die zur Hauptrichtung der zweiten  Strahlung senkrecht steht. Auch diese An  tennenreihe kann mit einer entsprechenden,  hinter ihr stehenden, ähnlichen Reihe von       Reflektorantennen    kombiniert werden. Man  kann auch andere Antennenanordnungen,  insbesondere unter Benutzung von geeigneten  Spiegeln verwenden, wobei die Polarisation  der beiden Strahlungen vertikal oder auch  horizontal sein kann.  



  Die     Fig.    3 stellt die senkrechten Schnitte  der beiden Strahlungen durch vertikale Ebe  nen 1     bezw.        1I        bezw.    IH der     Fig.    1 und 2  dar. Die     Umgrenzungskurven    1 und 2 be  stimmen in ihrem Schnitt in diesen drei  Ebenen die Punkte k     bezw.        k2        bezw.        1c8,    die  auf der Landungskurve liegen.  



  Die     Fig.    4 zeigt rein schematisch eine  Empfangsanordnung auf dem Flugzeug. Die  beiden Strahlungen werden auf dem gemein  schaftlichen Empfänger aufgenommen, der an  seiner Ausgangsseite die beiden     Modulierungs-          frequenzen    trennt. Die beiden so getrennten  Ausgangsenergien werden zwei     Messinstru-          menten    1', 2' zugeführt, und zwar über ge  eignete Gleichrichter     di,        d2,    wenn es sich  um Gleichstrominstrumente, oder ohne Gleich  richtung, wenn es sich um     Wechselstrom-          instrumente    handelt.

   Das Instrument 1' wird       zweckmässigerweise    so eingestellt, dass die  horizontale Lage seines Zeigers der gewähl  ten Empfangsstärke der Strahlung 1 auf der  Landungskurve entspricht. Der Ausschlag  des Zeigers nach oben oder nach unten zeigt  dann, dass das Flugzeug sich über     bezw.     unter der nötigen Landungskurve befindet.  In ähnlicher Weise wird das     Messinstrument     2' so eingestellt und orientiert, dass die ver-           tikale    Lage seines Zeigers der gewählten  Empfangsstärke der Strahlung 2 in ihrer  Begrenzungszone entspricht. Der Ausschlag  des Zeigers nach rechts     bezw.    links von  dieser Stellung zeigt, dass das Flugzeug sich  rechts oder links von der Leitungsfläche be  findet.  



  Bei Verwendung von sehr kurzen Wellen  (Meter- oder     Dezimeterwellen)    und entspre  chend kleinen     Richtantennensystemen    können  die letzteren drehbar angeordnet werden, um  die Landungslinie nach Wunsch in die je  weilige Rindrichtung einzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sendeverfahren zur Nebellandung von Flugzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass aus demselben oder angenähert demselben Ort zwei mit verschiedenen Frequenzen modulierte Strahlungen derselben Hochfrequenz gesendet werden, von denen die eine Strahlung, die scharf gebündelt und im wesentlichen unter einem kleinen Winkel nach oben gerichtet ist, als Ort gleicher Feldstärke eine leicht aufsteigende, als Landekurve geeignete Linie besitzt, und die zweite Strahlung innerhalb eines.
    vertikalen Winkels gebündelt ist, je doch so, dass sie mit der Höhe weniger als die erste variiert, dass ferner diese zweite Strahlung eine seitliche Fläche vorbestimm ter, konstanter Feldstärke liefert zur Kon trolle der seitlichen Abweichung von der Landungskurve, und dass die vertikalen Sym metrieebenen der beiden Strahlungen einen solchen Winkel miteinander bilden, dass die von der zweiten Strahlung gelieferte, zur Seitenkontrolle dienende Fläche durch die Landungskurve hindurobgeht.
CH177301D 1933-07-26 1934-07-19 Sende-Verfahren zur Nebellandung von Flugzeugen. CH177301A (de)

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