CH177308A - Uhr mit Aufzug der Hauptfeder durch ein schwingendes Gewicht. - Google Patents
Uhr mit Aufzug der Hauptfeder durch ein schwingendes Gewicht.Info
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Description
Uhr mit Aufzug der Hauptfeder durch ein schwingendes Gewicht. Die Erfindung betrifft eine Uhr, bei wel cher die Hauptfeder durch ein schwingendes Gewicht aufgezogen wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes und ein Detail einer Variante veranschaulicht.
Fig. 1 ist ein schematischer Schnitt der Ausführungsform; Fig. 2 ist eine Seitenansicht einer Auf zieh- und Verriegelungsvorrichtung der Uhr gemäss Fig. 1; Fig. 3 ist eine Ansicht der Detailvariante; Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
Der Einfachheit halber sind auf Fig. 1 die meisten Teile des Uhrwerkes der Uhr weggelassen. Das Uhrwerk der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführung ist einem ge wöhnlichen Uhrwerk ähnlich, mit Ausnahme der Aufziehvorrichtung für die im Feder gehäuse A untergebrachte Hauptfeder. Letz tere ist an einer Welle<B>A'</B> gelagert, an deren hinterem Ende eine kreisrunde Scheibe <I>B</I> mittelst der Schraube<I>B'</I> befestigt ist. Der Kopf der Schraube B' ist in einer Ausneh- mung der Scheibe B untergebracht.
Die Auf ziehvorrichtung weist eine dreiarmige, schwe bende Platte E auf, welche zwei auf der gante der Scheibe.B aufliegende Stifte G, G' trägt. Der an der Scheibe E bei g gelagerte Hebel I besitzt eine Nase, die auf die Scheibe B ge drückt wird, wenn auf die bei N am äussern Ende des Hebels I drehbar angebrachte Stange 0 eine nach oben gerichtete Kraft einwirkt.
Eine an einem feststehenden Teil angebrachte Feder U drückt in der Nähe des Stiftes K auf die dreiarmige Platte E, um die Nase,des Hebels I mit der gante der Scheibe B normalerweise in Berührung zu halten.
Mit dem obern Ende der Stange 0 steht ein Arm 0' in Eingriff, welcher an einem auf einer quer zur Zeigerachse Z angeordne ten Achse B gelagerten Gewicht W befestigt ist. Das Gewicht W ist in einem besonderen, zwischen dem Uhrwerk und dem Zifferblatt angeordneten Raum untergebracht, vermag lediglich in einer durch die Zeigerachse Z und das Zwölfstundenzeichen der Uhr gehen den Ebene zu schwingen und ist mit einem Schlitz W' versehen, durch welchen die Achse Z ragt. Auf der Achse R ist eine haar- nadelförmige Feder X-gelagert, welche der auf das Gewicht W auswirkenden Schwer kraft entgegenwirkt.
Ferner sind am Gewicht W Stossfängerfedern V und r befestigt, die einen heftigen Zusammenstoss mit dem Uhr gehäuse bei übermässigem Schwingen ver hüten.
Zur Verriegelung der Scheibe .B, in der Stellung, in welcher sie jeweils durch die Aufziehvorrichtung gebracht wird, ist eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen, be stehend aus einer dreiarmigen Platte D, die lose und querverschiebbar auf der Nabe der Scheibe B sitzt und zwei Stifte F, F' trägt, welche sich gegen die gante der Scheibe B legen. Die Platte D trägt ferner einen auf dem Stift J drehbaren Hebel H, welcher eine auf die gante der Scheibe B aufliegende Nase besitzt.
In der Nähe des Hebels H ist eine an einem feststehenden Glied befestigte und in einen Einschnitt der dreiarmigen Platte D eingreifende Feder M angeordnet, welche die Aufgabe hat, die Platte D in Uhrzeigerrichtung (Fig. 2) zu drehen und d>;e Berührung des Hebels H mit einem festen Anschlag L herbeizuführen und dadurch die Verklemmung der Scheibe B nach jeder Ver stellung derselben durch die Aufziehvorrich- tung zu bewirken.
In Fig. 3 und 4 ist eine Dietailvariante dargestellt von einer Ausführung, bei wel cher das Aufziehwerk gegen Überdrehen ge sichert ist. Bei dieser Ausführung ist an Stelle der einteiligen Zugstange 0 eine zwei teilige -Stange<I>a,</I> b vorgesehen.
Die Teile<I>a</I> und<I>b,</I> die bei<I>h</I> und<I>p</I> drehbar mit dem He bel I bezw. dem Arm 0' zu verbinden sind, sind durch Schlitze und Stifte aneinander- geschlossen. Der in den Teil a eingeschraubte Stift <I>e ist</I> im Schlitz<I>d</I> des Teils b und der in. ,den Teil<I>b</I> :eingeschraubte Stift<I>f</I> im Schlitz c des Teils a verschiebbar. Die Stifte e und f werden durch eine an den Stiften befestigte Feder s gegeneinander gedrückt.
Die Feder s ist etwas schwächer als die voll aufgezogene Hauptfeder, so dass bei Zug auf den Teil b, bei nahezu voll aufgezogener Hauptfeder, die zusammendrückende Kraft der Feder s über wunden wird, und so der Teil b mitgenom men wird, ohne dass er seine Bewegung auf den Teil a überträgt.
Bei Ausführungen, .bei welchen der Auf zug der Hauptfeder nicht durch Zug, sondern durch Druck auf die Stange a, b erfolgt, kann die Feder s so angeordnet werden, dass sie auf die gegeneinander zugewandten Sei ten der Stifte e und f aufliegt und dieselbe auseinander drückt.
Wenn die Uhr wie in Fig. 1 dargestellt schräg am Instrumentenbrett eines. Fahrzeu ges, zum Beispiel eines kleinen Bootes mit Kraftantrieb, oder eines Kraftwagens, an geordnet wird (Fig. 1), so wird sie durch das Rütteln im wesentlichen in Richtung des Doppelpfeils x bewegt.
Dieses Rütteln ruft das Schwingen des Pendelgewichtes W um die Achse R, das heisst lediglich in einer durch .die Zeigerachse gehenden Ebene her vor, wobei jede Abwärtsbewegung des Ge wichtes das Heben des Endes des am Ge wicht befestigten Armes 0' verursacht und das Gestänge 0 nach oben zieht.
Dadurch wird der Hebel I verdreht und drückt seine Nase dabei auf den Rand der Scheibe B, so dass letztere zwischen der Nase und den bei den Stiften G, G' festgeklemmt und solange im entgegengesetzten Sinn des Zeigers (Fig. 2) gedreht wird, als das Gestänge 0 sich nach oben bewegt. Sobald,die Abwärts bewegung des Gewichtes aufhört und das selbe seine Aufwärtsbewegung beginnt, drückt der Arm Oh das Gestänge 0 nach un ten.
Die Nase des Hebels I nimmt dabei aber die Scheibe B nicht mit, weil letztere an der Drehung im Uhrzeigersinne durch die Ver-- riegelungsvorrichtung gehindet wird. Das Schwingen des Gewichtes W erteilt demnach fortwährend der Scheibe B Aufziehbewegun- gen. Das Zifferblatt der Uhr kann einen. Schlitz aufweisen, durch welchen eine Mar- kierung an der schwingenden Masse sichtbar wird.
Die pendelnde Masse kann auch an einer unterhalb der Zeigerachse angeordneten wa.g reehten Querachse gelagert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Uhr mit Aufzug der Hauptfeder durch ein schwingendes Gewicht, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gewicht so angeordnet ist, dass es lediglich in der durch die Zeigerachse und das Zwölfstundenzeichen der Uhr gehen den Ebene zu schwingen vermag, und dass es mit einem-keine Verzahnung aufweisenden Aufzugwerk zusammenarbeitet. UNTERANSPRUCH:Uhr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gewicht im Raum zwischen dem Uhrwerk und dem Zifferblatt angeordnet ist und eine Aussparung auf weist, durch welche die Zeigerwelle frei hin durchgeht.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB770074X | 1933-03-04 | ||
| GB177308X | 1933-03-04 | ||
| GB2023322X | 1933-03-04 | ||
| GB231033X | 1933-10-23 | ||
| GB29295/33A GB418865A (en) | 1933-03-04 | 1933-10-23 | Improvements relating to time-pieces |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH177308A true CH177308A (de) | 1935-05-31 |
Family
ID=61598032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH177308D CH177308A (de) | 1933-03-04 | 1934-03-03 | Uhr mit Aufzug der Hauptfeder durch ein schwingendes Gewicht. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2023322A (de) |
| CH (1) | CH177308A (de) |
| FR (1) | FR770074A (de) |
| GB (1) | GB418865A (de) |
-
1933
- 1933-10-23 GB GB29295/33A patent/GB418865A/en not_active Expired
-
1934
- 1934-02-27 US US713221A patent/US2023322A/en not_active Expired - Lifetime
- 1934-03-03 FR FR770074D patent/FR770074A/fr not_active Expired
- 1934-03-03 CH CH177308D patent/CH177308A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2023322A (en) | 1935-12-03 |
| GB418865A (en) | 1934-11-01 |
| FR770074A (fr) | 1934-09-06 |
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