CH177335A - Universalgleitlager. - Google Patents

Universalgleitlager.

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CH177335A
CH177335A CH177335DA CH177335A CH 177335 A CH177335 A CH 177335A CH 177335D A CH177335D A CH 177335DA CH 177335 A CH177335 A CH 177335A
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CH
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bearing
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bearing ring
universal
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Kullagerfabriken Aktie Svenska
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Skf Svenska Kullagerfab Ab
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Description


  Universalgleitlager.    Bei Gleitlagern, bei denen das Schmier  mittel durch ein Loch einer an den still  "tehenden äussern Lagerring     angebrachten     Seitenscheibe zugeführt wird, ist es- von  Wichtigkeit, dass     dir,    Seitenscheibe daran ge  hindert wird, an der Bewegung des rotieren  den innern Lagerringes teilzunehmen.

       Bei          selbsteinstellenden,    sogenannten Universal  gleitlagern, wo der rotierende Ring gegen  Seitenscheiben, die von der     sphärischen     Gleitfläche des stillstehenden Ringes ge  tragen sind, axial gelagert ist, wird die Ge  fahr einer entstehenden Drehbewegung der  Seitenscheiben sehr gross, besonders bei der       Verwendung    von     dickflüssigem    Schmieröl.

    Da eine     positive        Verriegelung    der Seiten  scheiben, die bei dem in Frage kommenden  Lagertyp mit Rücksicht auf die Selbstein  stellung nicht möglich ist, muss darauf ge  achtet werden, dass hinreichende, bremsende  Reibungskräfte zwischen den Seitenscheiben       und:    dem stillstehenden Lagerring sowohl im       belasteten,    als auch im unbelasteten     Zustande       der Scheiben vorhanden sind. Die Erfindung  löst dieses Problem dadurch, dass die Seiten  scheiben sich in axialer Richtung federnd ge  gen den     äussern    Lagerring abstützen.

   Zweck  mässig sind die     Seitenscheiben        schwach     wellenförmig gestaltet, so dass sie durch  eigene Federungskraft einerseits gegen die  ebenen Gleitflächen des innern     Lagerringes     und anderseits gegen die sphärische Fläche  des     äussern    Lagerringes anliegen.  



  Die Erfindung ist     in    der Zeichnung bei  spielsweise veranschaulicht.  



  Fig. 1 ist ein Axialschnitt eines Lagers;  Fig. 2 ist eine Seitenansicht desselben  Lagers;  Fig. 3 zeigt eine Seitenscheibe,des Lagers:  gemäss Fig. 1 und 2 in ihrer ursprünglichen  ebenen Form, von der Seite gesehen;       Fig.    4 zeigt dieselbe Scheibe, nachdem sie  ausgebaucht oder in axialer Richtung     ballig          gestaltet    ist.  



  Der Innenring 1 besitzt     I-Querschnitt          und    lagert radial gegen die sphärische Gleit-      fläche 3 des Aussenringes 2. Der äussere       Flansch.    4 des     Innenringes    hat auf den Kan  ten ebene Gleitflächen 5, die axial :gegen die       Seitenscheiben    6, 7 lagern. Das Öl wird dem  Lager durch Löcher 8, 9 der Seitenscheiben  zugeführt.  



  Wenn der     Innenring        .gegen    die eine  Seitenscheibe drückt, so wird dieselbe unter  Keilwirkung gegen die sphärische Gleit  fläche .des     Aussenringes    gepresst und dadurch  festgehalten. Die andere     Seitenscheibe    wird  jedoch gleichzeitig lose liegen     und    wird  dabei durch das dem Innenringe folgende Öl  in die Rotation mitgenommen. Hierbei wird  das Öl daran     .gehindert,    durch die Löcher 9  hereinzufliessen, so dass Gefahr besteht, dass  das Lager trocken läuft. Wenn die beiden  Scheiben unbelastet bleiben und anfangen zu  rotieren,     trifft    Trockenlaufen     unmittelbar     ein.  



  Die     Scheiben    7, 8 können indessen am  Aussenringe nicht fest     fixiert    werden,     teils     weil .das Lager dabei sein selbsteinstellendes       Vermögen    verlieren würde, und teils weil  Innen- und     Aussenringe    in zueinander       winkelrechten        Ebenen        zusammengebaut    wer  den     müssen.    Werden jedoch die Scheiben  immer mit einer gewissen axialen Kraft  gegen die     sphärische    Fläche des Aussenringes  gedrückt, so     wird    eine erhöhte Bremswirkung  auf Grund der keilförmigen Anlage der  Scheiben erzielt.

   Diese axiale Kraft wird  dadurch erhalten, dass jede Seitenscheibe, die  zuerst in üblicher Weise als ein Rotations  körper zum Beispiel durch Drehen     bearbeitet     wird,     nach    der Fertigstellung     dauernd    zu  einer schwachen     Wellenform    in     axialer    Rich  tung umgeformt wird. Fig. 3 zeigt die  Scheibe ganz eben. Fig. 4 zeigt ,die Scheibe  von der     Seite        aus.    gesehen, nachdem sie derart  deformiert worden ist, dass ihre frühere  Ebene einen Teil einer Zylinderfläche oder  einer     andern    krummen Fläche bildet.

   Die       Figur    zeigt diese Deformierung bedeutend  übertrieben, damit sie deutlich. ersichtlich ist.  Die     Ausbuchtung    braucht tatsächlich nicht  viel grösser zu :sein als das gesamte Axial  spiel des Lagers. Bei Axialbelastung des    Lagers werden die Scheiben unter elastischer  Federung plan gedrückt, so dass sie sowohl  gegen die     .Innen-    als auch gegen die Aussen  ringe in     normaler    Weise anliegen. Die in  Fig. 4 .gezeigte Weise, die Scheibe zu defor  mieren, ergibt eine Wellenform mit nur zwei  Wellenbergen und zwei     Wellentälern,    es ist  aber einleuchtend, dass man die Deformierung  auch in anderer Weise vornehmen kann, so  dass drei oder mehrere Wellen entstehen.

    Gemäss angestellter, praktischer Versuche  sind indessen zwei Wellen zum Erzielen der  gewünschten Wirkung hinreichend. Die an  gestrebte Federung kann auch durch Ver  windung der Seitenscheiben erreicht     werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Universalgleitlager, bestehend aus einem innern Lagerring mit äusserer Gleitfläche, einem äussern Lagerring mit entsprechender innerer Gleitfläche, und vom Aussenring ,ge tragenen und axial abgestützten Seiten scheiben, die gegen ebene Gleitflächen des innern Lagerringes anliegen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Seitenscheiben sich in axialer Richtung unter Federkraft gegen den äussern Lagerring abstützen.
    <B>UNTERANSPRUCH:</B> Universulgleitlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten- soheiben in axialer Richtung schwach wellenförmig gestaltet sind, so dass sie sich unter ihrer eigenen Federungskraft einerseits gegen die ebenen Gleitfläcb.en deei innern Lagerringes und anderseits gegen den äussern Lagerring abstützen.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung eines Lagers nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass- die als Seitenteile des Lagers einzusetzenden Scheiben zuerst in der Form von; Rotationskörpern feitig bearbeitet wer den, wonach ihnen durch dauernde Um formung die erwünschte Wellenform gegeben wird.
CH177335D 1934-05-09 1934-10-12 Universalgleitlager. CH177335A (de)

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SE177335X 1934-05-09

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CH177335A true CH177335A (de) 1935-05-31

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ID=20303927

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CH177335D CH177335A (de) 1934-05-09 1934-10-12 Universalgleitlager.

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