CH177373A - Vorrichtung zum Stützen von Kabeln in Schutzrohren. - Google Patents
Vorrichtung zum Stützen von Kabeln in Schutzrohren.Info
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Description
Vorrichtung zum Stützen von Kabeln in Schutzrohren. Die unterirdischen Kabel, zum Beispiel Fernsprechkabel, werden häufig durch Rohre aus Beton oder dergleichen geschützt, welche in den Erdboden eingelassen und zu mehre ren hintereinander vermauert sind, so dass ein Kanal gebildet wird. Die Verlegung des Kabels geht in der Weise vor sich, da.ss an der Mündung des Kanals das Kabel ein geführt wird und durch den Kanal mittelst eines Seils hindurchgezogen wird, welches während der Herstellung des Kanals ein gelegt wurde.
Wenn die Kabelumhüllung dabei auf dem Boden des Kanals schleift, kann sie leicht beschädigt werden. Nach erfolgter Verlegung kann die Umhüllung längs ihrer Berührungs linie mit der Rohrwandung durch das sich unvermeidbar auf , dem Boden des Rohres ab setzende Filtrations- und Kondensations wasser beeinträchtigt werden. Ausserdem er geben sich bei der Berührung .des Kabels mit der Rohrwandung Elektrolyseerscheinungen, welche Isolationsfähigkeit und Lebensdauer des Kabels beeinträchtigen.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine einfache, mit Rollen versehene Vorrichtung zum Stützen von Kabeln, welche die erwähn ten Nachteile bei der Verlegung und die un erwünschten Einwirkungen auf das Kabel in dem Schutzrohr beseitigt. Die Vorrich tung besitzt einen Klemmring, der um das Kabelgespannt werden kann und auf dessen Umfang gleichmässig verteilt mindestens drei Rollen; vorzugsweise aus isolierendem Werk stoff, radial nach aussen abstehend angeord net sind, die dazu bestimmt sind, beim Ver legendes Kabels auf der Innenwandung,des Rohres zu rollen.
Bei Einführen eines Kabels in ein Rohr sollen derartige Vorrichtungen in gewissen Abständen auf das Kabel aufgesetzt werden.
Der beim Durchziehen des Kabels auf dieses auszuübende Zug wird kleiner, als wenn das Kabel auf dem Boden des Rohres schleifen würde, und die Kabelumhüllung wird nicht beschädigt. Die Abstände zwi schen den Kontrollschächten können daher länger als üblich werden, das heisst auf eine bestimmte Rohrlänge brauchen weniger Schächte angeordnet zu werden. Das Kabel 'bleibt dauernd schwebend und, wenn die Rollen aus isolierendem Werkstoff bestehen, ist die Kabelumhüllung isoliert,
so dass Elek- trolyseerscheinungen ausgeschlossen sind. Die Kabelumhüllung kann daher aus gering wertigerem Werkstoff bestehen und braucht nicht so stark zu sein, wie üblich; diese Er sparnisse wiegen die Mehrkosten ,der An- wendungder Rollen auf.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt ein Rohr und ein Kabel im Querschnitt und die Vorrichtung mit den Rollen in Ansicht; Fig. 2 ist in grösserem Massstabe ein durch die Rollenachse gelegter :Querschnitt; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie III-III .der Fig. 2;
Fig.4 ist eine Darstellung wie Fig. 1 einer andern Ausführungsform.
In Fig. 1 ist das Rohr 1 von kreisring förmigem Querschnitt und ,dient dem 'Schutz des Kabels 2. Die Innenwand des Rohres ist mit einer Schicht la ausgekleidet, die aus einem Silikat oder dergleichen besteht und eine glatte und harte Oberfläche bildet.
Das Kabel 2 wird bei seiner Verlegung in gewissen Abständen mit einem gemäss Fig. 1 'bis 3 aus dem elastischen Ring 3 be stehenden Träger versehen, welcher geöffnet, um das Kabel gelegt, wieder geschlossen und dann mittelst der an Flanschen angreifenden Spannschrauben 4 gesichert wird. An ihm sind gleichmässig auf dem Umfang verteilt mehrere Bügel 5 aus elastischem Werkstoff radial nach aussen abstehend angenietet, an gelötet oder angeschweisst.
Jeder Bügel 5 trägt mit seinen beiden parallel zueinander verlaufenden (Schenkeln 5a eine Rolle 9. Zu diesem Zweck ist an jedem Bügelschenkel 5a durch Schweissung, Lötung oder Nietung ein, weiterer Bügel 6 befestigt, -an dessen Schenkeln 6a die bron zenen Lager 7 angeschraubt sind, deren Lagerschalen sich über den balgten Umfang der Zapfen 8 der Rollen 9 ersirecheii, welche Rollen sphärische oder sphäroidische Ober flächen haben.
Die Rollen 9 werden auf die Zapfen 8 bis zu den Anschlägen 8a aufgeschoben und dann an der gegenüberliegenden Seite .durch die Mutter 10 befestigt. Die Rollen sind zweckmässig aus Glas, Porzellan oder einem andern isolierenden Werkstoff hergestellt. Da sie überwiegend als stehende und seltener als sich langsam bewegende Träger in Betracht kommen, ist eine genaue Form der Ober flächen weder der Rolle noch des Rohres notwendig. Etwa vorhandene Unregelmässig keiten werden durch das elastische Nach geben der Bügel 5 ausgeglichen.
Infolge der Anwesenheit der Rollen 9, .die während des Einziehens des Kabels 2 in dem Rohr 1 rollen, sind Beschädigungen der Um hüllung ausgeschlossen, die auftreten wür den, wenn das Kabel auf dem Boden des Rohres schleifen würde. Die Umhüllung kann daher leichter sein, oder aus einem weniger widerstandsfähigen Werkstoff bestehen.
Im Betriebe bleibt das Kabel angenähert in der Rohrachse aufgehängt, berührt daher das Wasser nicht, welches sich am Boden absetzt oder dort entlangläuft; es können daher weder durch Oxydation noch durch Elektrolyse Korrosionen,der Umhüllung auf treten.
In der Ausführungsform nach Fig. 4 ist das Traggestell aus einem Ring gebildet, der aus zwei starren Halbringen 11 und 12 be steht, die mittelst des Scharniers 13 gelenkig miteinander verbunden und an der dem Scharnier abgewandten Verbindungsstelle mit Flanschen 14 versehen sind, in deren Bohrungen 15 Spannschrauben zur Befesti gung des Ringes am Kabel 2 vorgesehen sind.
Der Ring 11, 12 trägt um 120 gegen einander versetzt Gabeln 16, in denen auf Zapfen 17 Rollen 1'8 aus Isoliermaterial ge lagert sind. Der Kreis, auf welchem die äussersten Rollenpunkte liegen, hat einen Durchmesser, der etwas geringer als der Innendurchmesser des Rohres 1 ist. Bei die ser Anordnung wird ein Festklemmen ver hindert, das eintreten könnte, wenn der innere Rohrdurchmesser .gewisse Schwankun gen aufweist.
Trotzdem ist aber, da sich ,die Vorrichtung immer auf zwei Rollen ,gegen elas Rohr abstützt, eine Isolierung des Ka- hels gesichert, und die Reibungen beim Ein ziehen des Kabels sind noch weiter ver mindert.
Diese Ausführungsform ermöglicht wegen des Vorhandensein des Scharniers 13 ein vollkommenes Öffnen des Ringes, erleichtert und beschleunigt somit seine Anbringung am Kabel.
Die Abstände zwischen den Kontroll- schächten können bei beiden Ausführungs formen sowohl R=egen der durch das Rollen im Rohr verursachten Erleichterung bei der -#rerlegung .des Kabels, als auch deswegen länger als sonst üblich gehalten werden, weil das Kabel die Möglichkeit hat, sich ther mischen Längenveränderungen ohne weiteres anzupassen.
Durch Änderung des Durchmessers :des Klemmringes können in dem gleichen Rohr Kabel verschiedenen Durchmessers einge bracht und gehalten werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung mit Rollen zum Stützen von Kabeln in Schutzrohren, dadurch gekenn zeichnet, dass an einem Klemmring (3 bezw. 11, 12), welcher um das Kabel :gespannt werden kann, gleichmässig auf dessen Um fang verteilt mindestens drei Rollen (9 bezw. 18) radial nach aussen abstehend angeordnet sind, die dazu bestimmt sind, beim Verlegen des Kabels auf der Innenwand des Rohres zu rollen. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch,dadurch gekennzeichnet, dass der Ring aus einem elastischen geschlitzten Teil besteht, wobei an den Schlitzenden Flansche zur Auf nahme von Spannschrauben (4) vorgesehen sind.\@. Vorrichtung nach Patentanepruch,dadurch gekennzeichnet, dass der Ring aus zwei starren Halbringen (11, 12) besteht, die einerseits durch ein :Scharnier (13) mitein ander verbunden sind, anderseits Flansche (14) zur Aufnahme von Spannschrauben aufweisen. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, :dadurch gekennzeichnet, da.ss die Rollen durch ela stisch nachgiebige, an dem Ring befestigte Bügel getragen werden. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (11, 12) starre Gabeln (16) bildet, an welchen die Rollen (18) :gelagert sind. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen aus isolie rendem Werkstoff bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT177373X | 1933-11-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH177373A true CH177373A (de) | 1935-05-31 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH177373D CH177373A (de) | 1933-11-15 | 1934-11-10 | Vorrichtung zum Stützen von Kabeln in Schutzrohren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH177373A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1105935B (de) * | 1957-05-09 | 1961-05-04 | Siemens Ag | Hohlleiteranlage, insbesondere zur UEbertragung von H-Wellen |
| CN109980580A (zh) * | 2019-05-17 | 2019-07-05 | 上海电缆研究所有限公司 | 电缆敷设用装置 |
-
1934
- 1934-11-10 CH CH177373D patent/CH177373A/de unknown
Cited By (3)
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| CN109980580A (zh) * | 2019-05-17 | 2019-07-05 | 上海电缆研究所有限公司 | 电缆敷设用装置 |
| CN109980580B (zh) * | 2019-05-17 | 2024-06-04 | 上海电缆研究所有限公司 | 电缆敷设用装置 |
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