CH177392A - Oxydkathode, insbesondere für gasgefüllte Entladungsröhren. - Google Patents
Oxydkathode, insbesondere für gasgefüllte Entladungsröhren.Info
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Description
Ogydkathode, insbesondere für gasgefüllte Entladungsröhren. Die Erfindung bezieht sich auf eine akti vierte Kathode, die aus einem zum Beispiel aus Wolfram hergestellten Träger besteht, der auf der Aussenseite mit einer hochemit tierenden, zum Beispiel aus Bariumoxyd be stehenden Schicht bedeckt ist. Damit die Oxydschicht besser haftet, kann noch eine zum Beispiel aus Nickel bestehende Zwi schenschicht vorgesehen sein.
Namentlich in Entladungsröhren, die mit mindestens einem Gas, Dampf oder einem Gemisch beider gefüllt sind, müssen solche Kathoden grosse Ströme emittieren können, da solche Röhren, zum Beispiel Gleichrichter röhren, im allgemeinen für grosse Stromstärken bestimmt sind.
Es hält nun schwer, die Kathode derart auszubilden, dass solch grosse Ströme während einer langen Zeitdauer geleistet werden können. Zu diesem Zweck muss eine grosse Menge Oxyd über eine grosse Oberfläche ver breitet sein, wobei dieses Oxyd sehr fest an der Unterlage haften muss. Eine übliche Form für die Oxydkathode ist die schraubenförmig gewickelte Kathode, bei der häufig von einem Wolframdraht aus gegangen wird, der als Kerndraht für einen darauf mit dicht zusammengedrängten Win dungen gewickelten Nickeldraht .verwendet wird. Der auf diese Weise gebildete Körper wird dann schraubenförmig aufgewickelt und mit Oxyd überzogen.
Ein solcher Körper kann sehr leicht von okkludierten Gasen be freit werden, und zwar dadurch, dass ein fach ein starker Heizstrom hindurcbgeschickt wird.
Um nun in einem beschränkten Raum eine grössere emittierende Oberfläche unter bringen zu können, hat man bereits mancher lei andere Kathodenformen vorgeschlagen, zum Beispiel ein Gebilde konzentrischer Zy linder, die durch Zwischenwände verbunden sind und von innen her durch einen zentral angeordneten Heizkörper indirekt geheizt werden, wobei die Oberflächen der Zylinder und Wände mit Oxyd überzogen sind. Bei einer solchen Kathode stösst man aber bei der Entgasung auf Schwierigkeiten.
Gegenstand derErfindung ist eine Kathode, die eine grosse mit Oxyd überzogene Ober fläche aufweist, während der Vorteil leichter Entgasung trotzdem beibehalten bleibt.
Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass der innere Emissionskörper aus mindestens einer Drahtschraube besteht.
Um die Kathode in einem kleinen Raum unterbringen zu können, werden die schrau benförmig gewickelten Metalldrähte vorzugs weise koaxial angeordnet.
Es ist ersichtlich, dass auf diese Weise das oben beschriebene einfache Entgasungs- verfahren mittelst des Heizstromes anwend bar ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
Ein schraubenförmig gewickelter Katho denteil 1, der zum Beispiel auf die eingangs beschriebene Weise aus einem Wolfraxndraht mit einem darauf gewickelten Nickeldraht zusammengesetzt sein kann, ist mit Zufüh rungsdrähten 2 und 3 versehen.
Innerhalb der Schraube 1 ist eine zweite, gleichartig gebildete Schraube 4 von kleine rem Durchmesser angeordnet. Diese ist bei b mit dem Zuführungsdraht 2 der Schraube 1 verbunden, besitzt -aber auf der andern Seite einen besonderen Zuführungsdraht 6. Im vorliegenden Fall lassen sich also die Zuführungsdrähte 2, 3 und 6 mittelst eines mit einer Quetschstelle versehenen Füsschens durch die Glaswand der Entladungsröhre hindurchführen, in der die Kathode angeord net ist. Während des Pumpverfahrens der Röhre können- die Kathodenteile 1 und 4 beide mittelst der Zuführungsdrähte 2, 3 und 6 durch.Hindurchschicken. eines elektrischen Heizstromes auf eine für die Entgasung hin reichende Temperatur erhitzt werden.
Bei der fertiggestellten Röhre lassen sich wahlweise die Zuführungsdrähte 2 und 3 oder die Zu führungsdrähte 2 und 6 für den Heizstrom benutzen: Im einen Fall wird die äussere Schraube, im andern Fall die innere Schraube geheizt.
In den meisten Fällen genügt die Oxyd schiebt auf den schraubenförmig gewickelten Drähten zur Erreichung einer gegenseitigen Isolation. * Doch kann diese noch dadurch verbessert werden, dass zwischen die Schrau ben aus Isolierstoff, zum Beispiel Porzellan, bestehende Stäbchen geschoben werden. In der Zeichnung sind zwei dieser Stäbchen 7 und 8 punktiert angegeben.
Die Anzahl ineinander angeordneter Schrau ben kann natürlich noch vergrössert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Oxydkathode für gasgefüllte Entladungs röhren, die aus einer mit einer Oxydschicbt bedeckten Metalldrabtschraube besteht, in deren innerem Raum ein mit dieser Draht schraube elektrisch leitend verbundener, sich gleichfalls an der Emission beteiligender Emissionskörper vorgesehen ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der innere Emissionskörper aus mindestens einer Drahtschraube besteht. UNTERANSPRUCH: Kathode nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass sie mehr -als zwei Draht schrauben besitzt, die koaxial ineinander an geordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE177392X | 1933-09-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH177392A true CH177392A (de) | 1935-05-31 |
Family
ID=5701927
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH177392D CH177392A (de) | 1933-09-14 | 1934-08-17 | Oxydkathode, insbesondere für gasgefüllte Entladungsröhren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH177392A (de) |
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1934
- 1934-08-17 CH CH177392D patent/CH177392A/de unknown
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