CH177418A - Selbstverkäufer, insbesondere für Elektrizität. - Google Patents

Selbstverkäufer, insbesondere für Elektrizität.

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CH177418A
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/02Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward by hand after insertion of a coin

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Description


  Selbstverkäufer, insbesondere für Elektrizität.    Die bekannten Selbstverkäufer, wie sie  besonders für Elektrizität Verwendung fin  den, haben den Nachteil, dass nach Einwurf  einer Münze ein Griffteil, das heisst ein  Knopf oder dergleichen gedreht werden muss,  durch welches Drehen die Münze im Appa  rat durchgeschleust wird und gleichzeitig die  Vorgabevorrichtung im Sinne des .Schliessens  des Stromkreises, in .den der Selbstverkäufer  geschaltet ist, betätigt wird. Das Vorhanden  sein eines besonderen, ausserhalb des Appara  tes liegenden Griffteils erfordert, um unlau  tere Handlungen für das Arbeiten des Appa  rates unwirksam zu machen, eine entspre  chende Ausgestaltung dessen Mechanismus,  was den Apparat verwickelt macht.  



  Vorliegende Erfindung bezweckt, diesen  Nachteil zu beseitigen, und sie betrifft einen  Selbstverkäufer, insbesondere für Elektri  zität, bei dem eine Hilfskraft mit einem       Auslö,:ewerl-        rill--9    Selbstverkäufers in Wir  kungsverbindung steht, so     dass    durch Ein  werfen einer Münze die Hilfskraft die Funk-         tion    des bisher üblichen, von Hand zu     be-          tätigenden    Griffteils ausübt.  



  Die Zeichnung zeigt völlig schematisch  zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung,  und zwar veranschaulicht die     Fig.    1 das erst:  und die     Fig.    2 .das zweite Ausführungsbei  spiel.  



  Das erste Ausführungsbeispiel betrifft  einen Selbstverkäufer für Elektrizität, bei  .dem .Strom entsprechend dem     Vollwert    der  eingeworfenen Münzen abgegeben wird, das  heisst einen Selbstverkäufer ohne     Berück-          sichtigung    einer Grundgebühr, soweit die  mechanische Wirkungsweise des Selbstver  käufers in Frage kommt.  



  Mit 1 ist der Münzeinwurf des Selbst  verkäufers bezeichnet. 2 ist eine eine Schleuse  darstellende Münztrommel mit einem diese  radial durchsetzenden Münzschlitz 3, der in  der einen Hälfte verengt ist, um in der übli  chen Weise Münzen von richtigem Durch  messer in der Trommel zu halten und zu  kleine Münzen durchfallen zu lassen. Die      Münztrommel 2 ist über ein Getriebe 4 von  einer Hilfskraft 5 angetrieben, die ein  Elektromotor, beispielsweise ein .Synchron  motor oder auch ein Federwerk, das von  Hand oder elektrisch aufzuziehen ist, sein  kann.

   Ein Getriebe 6 überträgt die Drehung  von der Hilfskraft 5, die in der Folge kurz  Motor genannt sei, auf ein Spann- oder Aus  lösewerk der     Vorgabeeinrichtung,    indem das  eine Rad dieses Getriebes 6 lose auf einer  Welle 7 sitzt und über eine     Schlüpffeder    8  mit einem Anschlaghebel 9 in Verbindung  steht, der fest auf der Welle 7 sitzt und mit  Abflachungen 10, 11 einer Achse 12 zusam  menwirkt. In die Achse 12 ist ein Stift     7_3     eingesetzt, gegen den eine Feder 14 drückt  und ihn an einem Anschlag 15 anliegend zu  halten sucht. Weiter weist die Achse 12  einen Arm 16 auf.

   Auf der Welle 7 sitzt ein  Arm 17 aus Isoliermaterial fest, der an sei  nem freien Ende einen stromleitenden Bolzen  18 trägt. 19 sind Kontaktfedern, die an die  Enden eines Leitungszweiges 20 des Strom  netzes, in das der     Selbstverkäufer    ein  geschaltet ist, angeschlossen sind.  



  Die Münztrommel 2 ist an ihrem Umfang  mit einer Ringnut 21 versehen, in .die ein  als Schaltrad dienendes Zahnrad 22 hinein  ragt. Dieses Schaltrad 22 sitzt mit einem  Sonnenrad 23 eines Differentialgetriebes auf  einer Hülse 24 fest, die lose drehbar auf eine  Welle 25     aufgeschoben    ist. Auf der Welle  25 sitzt die Achse 26 des Planetenrades 27  des     Differentialgetriebes,    sowie ein Arm 28  fest, welch letzterer mit dem Arm 16 zusam  menwirkt. Das zweite     .Sonnenrad    29 des  Differentialgetriebes bildet mit einer Hülse  30 und einem Zahnrad 31 ein festes Ganzes,  wobei die Hülse 30 lose drehbar auf der  Welle 25 sitzt.

   Das Zahnrad 31 steht über       Vorgelege    32, 33 mit der Triebachse 34 des  messenden     Systemes    des Selbstverkäufers in  Verbindung.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist beispielsweise folgende:  Angenommen, die zuletzt eingeworfene  Münze, die bereits aus dem Münzschlitz 3  heraus in den     Münzsammelbehälter    des    Selbstverkäufers gefallen ist, sei noch nicht  verbraucht. Dann ist der Arm 16 noch vom  Arm 28 frei, der Anschlaghebel 9 ist durch  die Achse 12 in der Zone, in der sich die  Abflachung 10 befindet, arretiert, und die  Kontaktfedern 19 sind durch den Bolzen 18  überbrückt, das heisst der Stromkreis des  messenden Systems des Selbstverkäufers ist  geschlossen.

   Das Schaltrad 22, welches in  Wirklichkeit etwa auf gleicher Höhe wie die  Achse der Münztrommel 2 liegend zu denken  ist, ist während dieses Arbeitsvorganges  durch eine an einer Blattfeder 35 sitzende       Stellrolle    36, die zwischen zwei Zähne des  Schaltrades 22 eingreift, gegen Drehen ge  sichert, und die Triebachse 34 dreht das  Sonnenrad 29 so, dass sich .das Planetenrad 27  an dem Sonnenrad 23 in dem Sinne abwälzt,       dass    sich der Arm 28 gegen ,den Arm 16 hin  bewegt.

   Ist die Münze verbraucht, so trifft  der Arm 28 auf den Arm 16 und dreht die  Achse 12 entgegen der Wirkung der Feder  14, so dass die Abflachung 10 den Anschlag  hebel 9 frei gibt und dieser mit der Welle 7  sich unter der Wirkung der Feder 8 dreht  und nachdem er eine halbe Umdrehung aus  geführt hat, in der Zone der Achse 12, in  der sich die Abflachung 11 befindet, wie  der von der Achse 12 arretiert wird. Bei  dieser Drehung der Welle 7 wird der Bol  zen 1.8 von den Kontaktfedern 19 abgehoben,  .das heisst der vom Netz über den Selbst  verkäufer Verbrauchern zugeführte Strom  wird abgeschaltet.  



  Wird wieder eine Münze in den Einwurf  1 gebracht, so fällt diese. wenn der     Münz-          ;Schlitz    3 im Verlauf der Drehung der Münz  trommel 2 mit dem Einwurf 1 zur Deckung  kommt, in .den Schlitz 3. Beim Weiterdrehen  der Münztrommel 2, das heisst beim Durch  schleusen der Münze greift diese vorüber  gehend in das Zahnrad 22 ein und dreht  dieses um einen Zahn weiter, wobei die Stell  rolle 36 in die nächste Zahnlücke greift und  das Sonnenrad 23 durch Wälzen des Pla  netenrades 27 in entgegengesetzter Richtung  wie beim vorherigen Arbeitsgang, die Welle  25 zurückdreht und den Arm 28 vom Arm      16 abhebt.

   Dadurch dreht die Feder 14 die  Achse 12 in die vorherige Lage zurück, und  die     Ausnehmung    11 gibt den Anschlaghebel  9 frei, der nach einer halben Umdrehung wie  der von der Achse- 12 in der Zone der     Aus-          nehmung    10 arretiert wird. Durch diese  Drehung des Anschlaghebels 9 legt sich der       Bolzen    18 wieder an die Kontaktfedern 19       ,in    und schliesst den Stromkreis wieder. Hat       flie    Münztrommel 2 vom Einfallen der Münze  in deren Schlitz 3 an gerechnet ungefähr eine  halbe Umdrehung gemacht, so ist die Münze  durchgeschleust und fällt in den     Sammel-          behälter    des Selbstverkäufers.  



  Das Ausführungsbeispiel nach der     Fig.    2  betrifft einen Selbstverkäufer, bei dem     auto-          rnatisch    ein Teil der eingeworfenen Münze  an Grundgebühr in Anrechnung gebracht  wird, das heisst bei dem nicht für den Voll  wert der Münzen, sondern für einen voraus  bestimmten, die Grundgebühr     darstellenden          Prozentsatz    weniger Strom abgegeben wird.  



  1 ist wieder der Münzeinwurf im Ge  häuse des Selbstverkäufers und 5 der Motor.  Die Münztrommel ist hier in Richtung quer  zu ihrer Achse in zwei Hälften 37, 38 ge  teilt, und jede dieser Hälften weist einen  Münzschlitz 3 auf. Der Motor 5 treibt einer  seits die eine Hälfte 37 der Münztrommel  und anderseits mit hoher Untersetzung über       5'orgelege    39, 40 eine Kurbel 41 an. Die  andere Hälfte 38 steht mit dem einen Sonnen  rad 42 eines Differentialgetriebes in Verbin  dung. Das andere Sonnenrad 43 dieses     Diffe-          :entialgetriebes    steht mit der Triebachse 34  des treibenden Systems des     Selbstverkäufers     in Verbindung, und beide Sonnenräder 42,  43 sitzen lose     drehbar    auf einer Welle 44.

    Auf letzterer Welle sitzen die Achse 45 des  Planetenrades 46 des Differentialgetriebes,  sowie ein Zahnrad 47 fest.  



  Das Zahnrad 47 kämmt mit einem Zahn  rad 48, an dem ein Arm 49 fest ist, der einen  Zahn 50 trägt. Letzterer ragt in eine Zahn  lücke eines doppelten     Zahnschaltrades    51,  dessen beide Teile um die Hälfte der Zahn  teilung zueinander versetzt sind. Mit dem  Schaltrad 51 bilden zwei Zahnräder 52, 53    und eine mit Nut versehene Muffe 54 einen  zusammenhängenden Drehkörper, der lose  auf der Achse 55 sitzt und durch die in -die  Nut der Muffe 54 eingreifende Kurbel 41  auf der Achse 55 hin- und     herverschoben     wird. Mit dem Zahnrad 52 kämmt ein  Zahnrad 56, dessen Welle 57 mit der in  Selbstverkäufern üblichen Vorgabewelle 58  gekuppelt ist.

   Das Zahnrad 53 kämmt mit  einem Zahnrad 59, das unter dem Druck einer  mit     Vorspannung    in den Selbstverkäufer ein  gesetzten Feder 60 steht.  



  Der Münzschlitz 3 ist bei diesem Aus  führungsbeispiel symmetrisch zur Achse der  Münztrommel 37, 38 angeordnet, das heisst  die Verengung desselben, die das Durchfallen  der Münzen von für den     Selbstverkäufer    be  stimmter Grösse verhindert, liegt in der  Achse der Münztrommel. Die Trommelhälfte  38 ist durch eine Feder 61, die mit einer Aus  biegung in eine -von zwei Nuten 62 eingreift,  welche einander diametral gegenüber an einer  ,in der Trommelhälfte 38 festsitzenden  Scheibe 63 vorgesehen sind, jeweils in der  arbeitsbereiten Lage gehalten.  



  Die Wirkungsweise des Ausführungsbei  spiels nach     Fig.    2 ist beispielsweise folgende:  Wird eine Münze in den     Einwurf    1 ge  bracht, so gelangt sie, wenn der Schlitz 3  der vom Motor 5 angetriebenen Trommel  hälfte 37 zur Deckung mit dem Schlitz 3  der Trommelhälfte 38 kommt, in die Schlitze  3 und kuppelt dadurch die beiden Trommel  hälften miteinander, so dass die Trommel  hälfte 38 mitgenommen wird und das  Sonnenrad 42 die Welle 4,4 durch Abwälzen  des Planetenrades 46 an dem Sonnenrad 43  im Sinne des     Rückdrehens    gegenüber dem  Antrieb von der Triebachse 34 her bewegt.  Dadurch wird der Arm 49 im gleichen.

   Sinne  gedreht, und der Zahn 50 dreht über die  Zahnräder 51, 52 und 56 die Welle 57 so,  dass die Vorgabewelle 58 im Sinne des  Schliessens     bezw.        Geschlossenbleibens    des       Schalters    für den durch den Selbstverkäufer  Verbrauchern zugeführten Strom bewegt  wird. Nach ungefähr einer halben Um  drehung der     Münztrommel    37, 38 fällt die      Münze aus derselben heraus, wodurch die  Hälften der Münztrommel entkuppelt werden  und die Hälfte 38 zum Stillstand kommt  und durch die Feder 61 in Verbindung mit  der entsprechenden Nut 62 in der Still  standslage gesichert wird.

   Nun     wirkt    die  Triebachse 34 im Sinne des     Abwälzens    des  Planetenrades 46 an dem     Sonnenrade    42,  und zwar in entgegengesetzter Drehrichtung,  so dass der Zahn 50 ein Drehen der Vorgabe  welle 58 im Sinne des     Offnens    des genannten  Schalters bewirkt, welches Öffnen in be  kannter Weise bei Verbrauch der durch  geschleusten Münze erfolgt.    Die Hälfte 37 der Münztrommel wird  durch die Entkupplung nicht beeinflusst, son  dern vom Motor 5 weiter gedreht, der auch  unabhängig von der Wirkung der Münz  trommel 37, 38 mittelst der Kurbel 41 ein  Hin- und Herschieben des Drehkörpers 51  bis 54 auf der Achse 55 bewirkt.

   Die Feder  60 sucht den Drehkörper 51-54 stets im  Sinne des     Offnens    des genannten Schalters  zu drehen, und durch die Hin- und Her  verschiebung desselben kommt abwechselnd  ein Zahn der einen und ein solcher der an  dern Hälfte des Zahnrades 51 mit dem Zahn  50 zur Wirkung, das heisst der Zahn 50     ge-          stattet    der Vorgabewelle 58 pro Umdrehung  der Kurbel 41 eine kleine     Voreilung    gegen  über dem Antrieb dieser Welle von der  Triebachse 34 her, was dem Einzug der  Grundgebühr entspricht.  



  Die beschriebenen Einrichtungen haben  den     Vorteil,    dass besondere Mittel, wie sie  bei derartigen Selbstverkäufern zur Ein  leitung der Funktionen des     Selbstverkäufer-          meehanismus    bis jetzt     notwendig    waren und  die gewöhnlich in einem von Hand zu     be-          tätigenden    Griffteil     bestanden,    in Wegfall  kommen und dass der Konsument lediglich  die Münze in den Selbstverkäufer einwerfen  muss.

   Hierdurch kann die konstruktive     AnS-          gestaltung    des Mechanismus wesentlich ver  einfacht werden, da sich auch Mittel er  übrigen, die bei Vorhandensein eines Griff  teils vorgesehen sein     müssen,        um,    einer un-    geeigneten Behandlung und der Vornahme  unlauterer Handlungen zu begegnen.  



  Besonders vorteilhaft kann die Erfindung  da zur Anwendung kommen, wo bereits eine  Hilfskraft in Gestalt eines Zeitelementes im  Selbstverkäufer vorhanden ist, also beispiels  weise dann, wenn der Selbstverkäufer für       C#rundgebühreinzug    ausgebaut ist. In einem  solchen Fall kann,     wie    das Ausführungsbei  spiel nach     Fig.    2 erkennen lässt, das Zeit  element der     Grundgebühreinrichtung    gleich  zeitig die     Durchschleusung    der Münze und  die damit in Verbindung     stehende,

      die Ein  schaltung des Hauptschalters des Selbstver  käufers     bezw.    die Hinauszögerung des Aus  schaltensdieses Schalters hervorrufende Be  wegung einer Vorgabeeinrichtung bewirken.  



  Das Einbauen einer Hilfskraft nur zu  dem Zweck, die Arbeit     des    sonst üblichen  Griffteils zu übernehmen, ist den     .Selbstver-          käufern    mit Griffteil gegenüber vorteilhaft,  da, wenn beispielsweise die Hilfskraft ein  Elektromotor ist, beim heutigen Stand des       Kleinstmotorenbaues        solche    Motoren unter  Umständen billiger zu stehen kommen als die  verschiedenen Schutz- und Sicherungsein  richtungen bei Betätigung durch einen Griff  teil.

   Solche Motoren, wie sie besonders durch  die Synchrontypen verkörpert werden, sind  auch wirtschaftlich hochwertig, und die Wirt  schaftlichkeit kann noch dadurch gehoben  .werden, dass der Motor nicht ständig läuft,  sondern beispielsweise durch eine     Uhr,    die  in der betreffenden Installation vorhanden  ist, über die Zeit, wo kein oder     annähernd     kein Stromverbrauch stattfindet,     stillgesetzt     wird.  



  Im letzteren Fall, das heisst wenn ein die  Hilfskraft darstellender Synchronmotor durch  eine Uhr gesteuert wird, könnte auch gleich  zeitig eine Änderung der Grundgebühr er  zielt werden, indem die Einschaltzeit der  Hilfskraft an der Uhr verändert wird. Die  Grundgebühr könnte bei dem Ausführungs  beispiel nach     Fig.    2 aber auch dadurch ver  ändert werden,     .dass    die Bewegungsübertra  gung vom Motor 5 auf die Kurbel 41 .durch  die Uhr zeitweise unterbrochen     wird.    Bei      Unterbruch erfolgt dann kein Voreilen der  Vorgabewelle 58 gegenüber der Planeten  radwelle 44, indem sich das doppelte Zahn  schaltrad 51 gegenüber dem Zahn 50 nicht  verschiebt.  



  Es wäre auch denkbar, wenn der Motor       rur    zum Zweck der Übernahme der Arbeit  des sonst üblichen     Griffteils    vorhanden ist.  den Motor durch Einwerfen der Münze in  Betrieb setzen und nach erfolgtem Durch  cchleusen der Münze wieder abschalten zu  lassen.  



  Die Erfindung kann auch an sogenannten  Kassierschaltern zur Anwendung kommen,  das heisst an Apparaten, bei denen nach Ein  werfen einer Münze durch     Inwirkungtreten     Eines     Auslösewerkes    die Hilfskraft frei     wird          und    über eine bestimmte Zeit einen Strom  kreis schliesst.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Selbstverkäufer, insbesondere für Elek- i.rizität, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hilfskraft mit einem Auslösewerk des Selbst verkäufers in Wirkungsverbindung steht, so ;lass durch Einwerfen einer Münze die Hilfs- hra,ft die Funktion des bisher üblichen, von Hand zu betätigenden Griffteils ausübt. UNTERANSPRtrCHE 1.
    Selbstverkäufer nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs kraft ein Zeitelement ist, das über die Münzschleuse mit einer das Auslösewerk in sich schliessenden Vorgabeeinrichtung in Wirkungsverbindung steht. Selbstverkäufer nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zeitelement der Motor einer Grundgebühreinrichtung ist. B.
    Selbstverkäufer nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die aus einem Stück gebildete Münzschleuse mit einem Spann werk der Vorgabeeinrichtung zwangläufig verbunden ist und in die Bewegungsbahn, die eine in der Schleuse sitzende Münze beim Drehen der Schleuse ausführt, ein über ein Differentialgetriebe mit der Vor gabewelle der Vorgabeeinrichtung in Wir kungsverbindung stehendes Zahnrad ragt, derart, dass die sich mit der Schleuse drehende Münze vorübergehend in das Zahnrad eingreift und dadurch die Vor gabewelle entsprechend dreht. 4.
    Selbstverkäufer nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Münz schleuse aus zwei je mit einem Münz schlitz versehenen Teilen besteht, deren einer von dem Zeitelement angetrieben ist und deren anderer über ein Differential getriebe und das Grundgebührwerk mit der Vorgabewelle der Vorgabeeinrichtung in Wirkungsverbindung steht, so dass eine in den Selbstverkäufer eingeworfene Münze bei Deckung der beiden Münz- , schlitze in diese einfällt und durch die vorübergehende Kupplung der Münz schleusenteile die Vorgabewelle entspre chend dreht.
CH177418D 1934-10-17 1934-10-17 Selbstverkäufer, insbesondere für Elektrizität. CH177418A (de)

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