CH177426A - Thermionischer Schwingungsgenerator zur Erzeugung von Hochfrequenz- und Ultrahochfrequenzschwingungen. - Google Patents
Thermionischer Schwingungsgenerator zur Erzeugung von Hochfrequenz- und Ultrahochfrequenzschwingungen.Info
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Description
Thermibnischer Schwingungsgenerator zur Erzeugung von Hochfrequenz- und Ultrahochfrequenzsehwingungen. Die Erfindung bezieht sich auf einen thermionischen Schwingungsgenerator zur Erzeugung von elektrischen Hochfrequenz und Ultrahochfrequenzschwingungen, bei dem vin Schwingungskreis zwischen zwei oder mehreren Elektroden einer Entladungsröhre angeordnet ist.
Eine derartige bekannte Schaltung ist in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt, in der die beiden Anoden 2 und 4 eines bZagnetronoszil- lators im Schnitt dargestellt sind. Die senk recht zur Zeichenebene dargestellte Kathode dieses Generators ist mit. 6 bezeichnet. Die zur Erzeugung von Schwingungen erforderliche Feldwicklung ist in der Figur nicht darge stellt.
Zwischen den Anoden 2 und 4 ist ein Schwingungskreis angeordnet, der aus einer Selbstinduktion 8 und einem Kondensator 10 besteht. Es werden in diesem Kreis dadurch Schwingungen erzeugt, dass sich zwischen den Elektroden 2 und 4 ein negativer Widerstand befindet. Es ist dabei jedoch erforderlich, dass der positive Widerstand des Schwin gungskreises dem negativen Widerstand zwi schen den Elektroden ungefähr gleich ist.
Obwohl es stets möglich ist, einen Schwin gungskreis mit dem erwünschten Widerstand zu erhalten, ist es nicht möglich, diesen Widerstand ohne weiteres zwischen den Elek troden 2 und 4 ,des oben beschriebenen Gene- rators anzuordnen, ,da sich stets die Selbst induktion der Zuführungsdrähte 8 und 5 zwi schen dem Schwingungskreis und den Elek- tro.d.en befindet, während ausserdem die Kapa zität zwischen den Elektroden, die verteilte Kapazität zwischen den Zuführungsdrähten und die Kapazität zwischen den Elektroden anschlussklemmen 7 und 9 parallel zu dem Widerstand des Schwingungskreises liegen und also die äussere Impedanz zwischen den Elektroden beeinflussen.
Zur Beseitigung dieses Übelstandes wird erfindungsgemäss der Schwingungskreis mit den Elektrodenzuführungsklemmen über einen Vierpol verbunden, dessen Elemente derart bemessen sind, dassl sie die Impedanzwirkung des durch die innere Elektrodenkapazität, die Selbstinduktion der Zuführungsdrähte und die Kapazität zwischen diesen Drähten gebildeten Vierpols aufheben.
Die Schaltung ist zweckmässig derart, @dass sowohl zwischen den mit dem Schwingungskreis verbundenen Klemmen (Ausgangsklemmen), als auch zwi schen den mit den Elektrodenanschlussklein- men verbundenen Klemmen (Eingangsklem men) des Vierpols einea Selbstinduktion liegt, während jede der Eingangsklemmen mit den zugehörigen Ausgangsklemmen über einen Kondensator verbunden ist.
Die Erfindung wird anhand der Zeich nung näher erläutert, in der in .den Fig. 2 und 3 Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind.
In Fig. 2 sind die Anschlussklemmen l und 9 der Elektroden 2 und 4 mit den En den eines durch ein Lechersystem gebildeten Schwingungskreises 8, 10 über einen Vierpol verbunden, der eine Selbstinduktion 12, zwei Kondensatoren 14 und eine Selbstinduktion 16 enthält.
Die Selbstinduktion 12 ist derart be messen, dass sie zusammen mit der in der Figur gestrichelt angegebenen Kapazität zwi schen den Elektrodenanschlussklemmen einen abgestimmten Kreis bildet, der auf die Eigenfrequenz des Kreises 8, 10 abgestimmt ist. Es wird dadurch erreicht, dass für diese Frequenz zwischen den Zuführungsdrähten 3, 5 ein unendlich hoher Widerstand liegt. Die Kondensatoren 14 dienen zur Ausgleichung der Selbstinduktion der Zuführungsdrähte 3 und 5.
Dies wird durch eine aderartige Be messung dieser Kondensatoren erreicht, dass sie zusammen mit der Selbstinduktion dieser Drähte einen Reihenresonanzkreis bilden, der auf -die Eigenfrequenz des Schwingungs kreises 8, 10 abgestimmt ist.
Bildet nun ausserdem die .Selbstinduktion 16 mit der in der Figur gestrichelt angegebe nen Interelektrodenkapazität einen auf die Eigenschwingung des Kreises 8, 10 abge- stimmten Parallelkreis, so wird erreicht, dass die äussere Impedanz zwischen,den Elektro den ausschliesslich durch die Impedanz aes Schwingungskreises 8, 10 bestimmt wird.
In Fig. 8 ist eine Schaltung dargestellt, bei der die Selbstinduktionen 12 und 16 durch die Selbstinduktion eines Draht- systemes gebildet werden. Der Wert der Selbstinduktionen ist .dabei durch Änderung der Länge des Drahtsystemes mittelst einer Brücke regelbar. In dieser Figur ist die Anodenspannungsquelle dadurch mit den Anoden 2 und 4 verbunden, dass der positive Pol an die Mitte der zu der Selbstinduktion 12 gehörenden Brücke angeschlossen ist.
Diese Schaltung eignet sich insbesondere zur Erzeugung von Ultrahoehfrequenzschwingun- gen, deren Wellenlänge unterhalb 1 m liegt.
Werden mit dem Generator gemäss der Erfindung Schwingungen niedrigerer Fre quenz erzeugt, so kann häufig die Kapazität zwischen den Elektrodenanschlussklemmen vernachlässigt werden. Es kann in diesem Fall eine vereinfachte Schaltung zur Anwen dung kommen, die hier nicht näher angegeben wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Thermionischer Generator zur Erzeugung von Hochfrequenz- und Ultrahochfrequenz schwingungen, bei dem ein Schwingungskreis zwischen zwei oder mehreren Elektroden einer Entladungsröhre angeordnet ist, da durch gekennzeichnet, dass der Schwingungs kreis mit den Elektrodenanschlussklemmen über einen Vierpol verbunden ist, dessen Ele mente derart bemessen sind, .dass sie die Impedanzwirkung des Vierpols aufheben, der durch die innere Elektrodenkapazität, .die Selbstinduktion der Zuführungsdrähte zu den Elektroden und die Kapazität zwischen die sen Drähten gebildet wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Eingangsklemmen sowie zwischen den Ausgangsklemmen des Vierpols je eine Selbstinduktion liegt und dass jede der Eingangsklemmen über einen Kondensator mit der zugehörigen Ausgangsklemme ver bunden ist, wobei die der Röhre ,am näch sten liegende Selbstinduktion für die zu erzeugenden Schwingungen die Kapazität zwischen den Elektrodenanschlussklemmen kompensiert, während die andere Selbst induktion die Kapazität zwischen den Elek troden und die Kondensatoren die Selbst- induktion der Zuführungsdrähte zu den Elektroden kompensieren. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass die Elemente des Vierpols regelbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL177426X | 1933-09-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH177426A true CH177426A (de) | 1935-05-31 |
Family
ID=19777222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH177426D CH177426A (de) | 1933-09-06 | 1934-08-08 | Thermionischer Schwingungsgenerator zur Erzeugung von Hochfrequenz- und Ultrahochfrequenzschwingungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH177426A (de) |
-
1934
- 1934-08-08 CH CH177426D patent/CH177426A/de unknown
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