CH177429A - Strahlschild. - Google Patents
Strahlschild.Info
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Description
Str ahlschild. Die Erfindung bezieht sich auf ein Strahlschild, bestehend aus einer Deckscheibe aus Gas als Schrift- oder Bildträger und einem dahinter angeordneten und auf seiner Ober fläche faeettierten Reflektor aus hochpolier tem Blech, wie es beispielsweise als Kenn zeichen für Strassen- und Schienenfahrzeuge, als Warn-, Signal- und Anzeigeschild und für Reklamezwecke verwendet wird.
Die bekannten Schilder dieser Art, deren Reflektor in der Regel aus einer Glasscheibe mit zur Bildung der Facetten gerippter und verspiegelter Rückseite besteht, haben Nach teile, insbesondere ist ein erheblicher Verlust an Lichtenergie dadurch bedingt, dass die Lichtstrahlen sowohl vor, als auch nach der Reflexion je drei, also insgesamt sechs Glas oberflächen, nämlich die Aussen- und Innen flächen des Bildträgers und die dem Bild träger zugekehrte Fläche der Reflektorglas- sclieibe durchdringen müssen. An jeder Ober fläche geht durch Reflexion und Brechung der Lichtstrahlen ein Teil des Lichtes ver loren.
Daneben gibt es Schilder dieser Art, deren facettierter Reflektor aus hochpolier tem Blech besteht. Es ist schwierig, bei sol chen Schildern die Schrift oder das Bild der Deckscheibe und die Reflektoroberfläche gegen atmosphärische und andere schädliche Einflüsse zu schützen. Ausserdem ist es schwierig, eine solche dünne, metallene Re flektorwand in dem erforderlichen Abstande von der Deckscheibe mit dieser zu verbinden.
Nach .der Erfindung werden diese Nach teile dadurch beseitigt, dass die Vertiefungen des Reflektors vermittelst einer plastischen, durchsichtigen, licht- und witterungsbestän digen Masse mit zweckmässig dem Brechungs index der Glasscheiben ausgefüllt sind. Bei der Wahl des gleichen Brechungsindexes für Deckscheibe und Masse ergibt sich nach dem Verbinden der Teile eine optische Einheit und also eine erhebliche Verminderung der sonst unvermeidlichen Lichtverluste. Durch das vollständige Eindecken der spiegelnden Fa cetten des Reflektors mittelst -der plastischen Masse werden sie den schädlichen atmosphä rischen Einflüssen ein für allemal entzogen.
Die Masse dient gleichzeitig der Sicherung des Abstandes, als Bindemittel, als nachgie biges, schwingungsdämpfendes Bett für die Deckscheibe aus Glas und als splitterhalten der Bestandteil beim Zubruchgehen der Deck scheibe.
Ausserdem ergeben sich erhebliche Vorzüge bei der Zusammensetzung des Schil des, bei der handelsübliche Gläser als Deck scheiben verwendet werden, auf deren einer Oberfläche der zur Schau zu bringende Gegenstand angebracht wird. Daneben wird eine facettierte Reflektorwand aus hochpo liertem Blech zweckmässig vom endlosen Bande abgeschnitten und mit der plastischen, durchsichtigen, licht- und witterungsbestän digen Masse nach der Erfindung ausgefüllt und darauf mit :der Deckscheibe verbunden.
Als solche Füllmassen können Harze und Kunstharze oder andere organische oder an organische Verbindungen benutzt werden, denen gegebenenfalls Weichhaltungsmittel zugesetzt werden. Diese Masse wird in einen solchen plastischen Zustand versetzt, dass sie beim Aufbringen auf die Reflektorwand deren Vertiefungen leicht und blasenlos aus füllt.
Diese Masse kann Klebfälligkeit be sitzen, so,dass sie unmittelbar mit der Deck scheibe verklebt werden kann, oder die letz tere wird zu diesem Zwecke mit einem be sonderen Klebemittel, beispielsweise Kanada balsam oder dergleichen, bestrichen.
Da eine metallene Reflektorwand, insbe sondere im :direkten Sonnenlicht, eine erheb liche Wärme ausstrahlt, würden dadurch die Bilder und Inschriften auf der Innenfläche der Deckscheibe zum Verlaufen oder Schmel zen gebracht, wenn nicht die wärmeisolie rende Füllmasse dies verhinderte. Um diese wärmeisolierende Wirkung zu sichern, wird zweckmässig,die Zwischenschicht so dick ge wählt,
.dass dadurch die Deckscheibe auch von den äussersten Facettenkanten des Reflektors noch in genügendem wärmeisolierendem All stande getragen wird. Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind in der Zeichnung in zwei Querschnitten erläutert.
Bei der Ausführung nach Fig. h ist die Deckscheibe a auf der Innenfläche mit Schriftzeichen oder Bildern b ausgestattet. Im Abstande von der Schrift- oder bildtra- genden Oberfläche der Deckscheibe a ist eine metallene, facettierte Reflektorwand c vorge sehen.
Der Zwischenraum zwischen dieser fa- cettierten Reflektorwand c und der Deck scheibe a ist nach vorliegender Erfindung mit einer lichtdurchlässigen, plastischen. licht- und witterungsbeständigen Masse d ausgefüllt. Dieser Schild kann an den offenen Stirnflächen noch mit einem Rahmen g ein gefasst sein.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist die facettierts Reflektorwand 7s auf beiden Seiten poliert, so dass sie auf beiden Seiten die Lichtstrahlen reflektiert; auf der einen Seite befindet sich die Deckscheibe h mit den Schrift- oder Bildteilen o und der plastischen Füllmasse l und auf der andern Seite die Deckscheibe i mit den .Schrift- oder Bild teilen o und die Füllmasse m. Das Ganze kann an den Stirnflächen mittelst eines Rah mens q eingefasst sein.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 handelt es sich um ein doppelseitiges Schild.
Die Blechreflektoren können irgend eine geeignete Gestaltung aufweisen. .Je kleiner die Facetten sind und je vielseitiger ihre An ordnung, um so vollkommener wird das zur Geltung zu bringende Bild von jedem mög lichen Beobachtungsstandpunkt aus wahr nehmbar sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Strahlschild, bestehend aus einer Deck scheibe aus Glas als Schrift- oder Bildträger und einem dahinter angeordneten und auf seiner Oberfläche facettierten Reflektor aus hochpoliertem Blech, .dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen zwischen den Facetten dex' Reflektorwand (c bezw. k) von einer pla stischen, durchsichtigen, licht- und witte rungsbeständigen Masse<I>(d</I> b.ezw. <I>l</I> und <I>m)</I> ausgefüllt sind,von der die Deckscheibe (a bezw. h und i) getragen wird. LTN TERANSPRüCIIE 1.. Strahlschild nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Masse den Brechungsindex der Deckscheibe be sitzt.\?. Strahlschild nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausfüll- masse (c bezw. l und m) so dick ist, dass auch die äussersten Kanten der Reflektor facetten noch einen genügenden wärme isolierenden Abstand von der Deckscheibe <I>(a</I> bezw. <I>h</I> und<I>i)</I> haben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE177429X | 1933-10-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH177429A true CH177429A (de) | 1935-05-31 |
Family
ID=5702090
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH177429D CH177429A (de) | 1933-10-09 | 1934-10-01 | Strahlschild. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH177429A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964476C (de) * | 1935-07-19 | 1957-05-23 | Elastic Stop Nut Corp | Gepresster Rueckstrahler, insbesondere fuer Verkehrszeichen |
-
1934
- 1934-10-01 CH CH177429D patent/CH177429A/de unknown
Cited By (1)
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