CH177556A - Einrichtung an weichen Stoffkragen, um denselben einen guten Sitz zu verleihen sowie deren Deformierung zu verhüten. - Google Patents

Einrichtung an weichen Stoffkragen, um denselben einen guten Sitz zu verleihen sowie deren Deformierung zu verhüten.

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CH177556A
CH177556A CH177556DA CH177556A CH 177556 A CH177556 A CH 177556A CH 177556D A CH177556D A CH 177556DA CH 177556 A CH177556 A CH 177556A
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CH
Switzerland
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collar
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stiffening
edge
collars
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Inventor
Iten Karl
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Iten Karl
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A41—WEARING APPAREL
    • A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B3/00—Collars
    • A41B3/06—Stiffeners for collars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description


  Einrichtung weichen     Stoffkragen,    um denselben einen guten Sitz verleihen  sowie deren     Deformierung    zu verhüten.    Um weichen Stoffkragen einen guten Sitz  zu verleihen und sie vor Deformierung zu  schützen, sind schon verschiedene Vorschläge  gemacht worden.  



  Beispielsweise sind bereits Versteifungs  einlagen aus Zelluloid, Fischbein oder ge  stärkten Geweben verwendet worden. Auch  eingenähte Eckversteifungen sind an weichen  Stoffkragen in verschiedenen Formen be  kannt geworden. Die bisher verwendeten       Längsversteifungseinlagen    wurden entweder  am hintern Nackenknopf oder aber am Kra  gen selbst angeknüpft und nahmen in der  Regel die ganze Kragenhöhe ein. Diese Ein  lagen führten in der Regel zu einer starken  Schweissbildung am Hals, wodurch der Kra  gen verschwitzt und dann rasch unansehn  lich wurde.  



  Man hat auch schon schmale Ver  steifungseinlagen verwendet, die jedoch le  diglich zur Führung des eingelegten Selbst  binders dienen sollten und ungefähr in der  Höhenmitte des Kragens längs     desselben    ein-    genäht waren. Eine Deformierung des Kra  gens von oben her konnte bei diesen Ein  lagen ebenfalls nicht vermieden werden.  



  Ausserdem hatten alle weichen Stoff  kragen, ob nun mit oder ohne Versteifungs  einlage den Nachteil, dass nach dem Anlegen  des     Selbstbinders    die Kragenspitzen von der  Hemdbrust mehr oder weniger abstanden,  welcher Schönheitsfehler durch den die Spit  zen abhebenden     Selbstbinderlmoten    verur  sacht wurde.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine Einrichtung an weichen Stoff  kragen, um denselben einen guten     Sitz    zu  verleihen, sowie deren Deformierung zu ver  hüten, welche sich durch der Faltkante und  den beiden Vorderkanten des Kragens ent  lang     geführte        elastische    Versteifungseinlagen,  sowie durch an den vordern Kragenkanten  angeordnete elastische Ösen auszeichnet, wo  bei die letzteren zum Einhängen in den     vor-          dern    Kragenknopf nach dem Anlegen des  Selbstbinders oder der Krawatte bestimmt      sind und ein gutes Aufliegen der Kragen  spitzen auf der Hemdbrust gewährleisten.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist auf bei  liegender     Zeichnung    in einem Ausführungs  beispiel dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine Innenansicht des aufgeklapp  ten Stoffkragens,       Fig.    2 einen Schnitt gemäss Linie     A-B     der     Fig.    1, jedoch in gefaltetem Zustande des  Kragens,       Fig.    3 eine perspektivische Vorderansicht  des zum     Zuknöpfen    bereiten Kragens.  



  In den Figuren bedeutet a den Aussenteil,  b den Innenteil des Stoffkragens. Mit c ist  die den     obern    Kragenrand bildende Faltlinie  bezeichnet.     Dortselbst    ist zur Versteifung des  obern Kragenrandes eine Versteifungseinlage  d, bestehend aus einem gegenüber dem Kra  gen ,schmalen     Zelluloidstreifen,    angebracht.

    Dieselbe wird in der Mitte ihrer Länge durch  einen durch zwei Nähte 1 und 2 an die  Innenseite des Aussenteils     a    angenähten, die  Einlage d knapp     übergreifenden    Stoffstreifen  e gehalten, der eine bis an den untern     Rand     des Kragens     herabreichende    und dort mittelst  der Naht 3 befestigte Verlängerung     e'    be  sitzt. Die Enden der Versteifungseinlage d  stecken in Stofftaschen f und g, die durch  Stoffstreifen und Nähte 1, 4 und 5 gebildet  sind. Auch diese Stoffstreifen weisen bis auf  den untern Rand des     Stoffkragens    herab  reichende     Stoffstreifenverlängerungen    f',  auf.

   Die Verlängerungen e', f', g' haben den  Zweck, dass der Kragen, wenn er auf der  Innenseite gebügelt wird, auf der Aussenseite  des Aussenteils keine durch die Bügeleisen  kante hervorgerufene sichtbaren Spuren hin  terlässt, indem das Bügeleisen über die Ver  längerungen ohne weiteres hinweggleitet.  Würde man dieselben jedoch weglassen, so  würden die Nähte 2 und 5 für das Bügel  eisen     Stosskanten    bilden und auf der Aussen  seite des Kragens unschöne     Abdrücke        bezw.          Faltspuren    hervorrufen, da der Kragen in  der Längsrichtung gebügelt wird.  



  In -die vordern Kragenkanten sind ferner  als Versteifungseinlagen schmale Zelluloid  streifen     fa    und i in die letzteren knapp über-    greifenden schmalen     'Paschen    k und Z unter  gebracht. Die Knopflöcher für den vordern  Kragenknopf sind mit m und n bezeichnet.  Die Kragenspitzen tragen die Bezeichnung  s, s'.  



  An den vordern Kragenkanten<I>r, r'</I> sind  Ösen o, o' aus Gummiband eingenäht. Die  selben dienen zum Einhängen in den vordern  Kragenknopf nach dem Anlegen des Selbst  binders     bezw.    der Krawatte und gewähr  leisten mit Hilfe der in die Kragenspitzen  reichenden Versteifungen<I>i</I> und<I>h</I> ein gutes  Aufliegen der Kragenspitzen s, s' auf der  Hemdbrust.  



  Die Versteifungseinlagen<I>d,</I>     i,    und<I>h</I> kön  nen vor dem Waschen und Bügeln des Stoff  kragens leicht aus dem Kragen heraus  genommen und später mühelos wieder einge  legt werden.  



  Der Kragen wirkt beim Tragen wie ein  gesteifter Kragen. Er kann auch beim An  legen der Krawatte nicht deformiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtungen an weichen Stoffkragen, um denselben einen guten Sitz zu verleihen, sowie deren Deformierung zu verhüten, ge kennzeichnet durch der Faltkante und den beiden Vorderkanten des Kragens entlang geführte elastische Versteifungseinlagen, sowie durch an den vordern Kragenkanten angeordnete elastische Ösen, die zum Ein hängen in den vordern Kragenknopf nach dem Anlegen des Selbstbinders bezw. der Krawatte bestimmt sind und ein gutes Auf liegen der Kragenspitzen auf der Hemd brust gewährleisten. UNTERANSPRÜCHE 1.. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die elastischen Versteifungseinlagen abnehmbar vorge sehen sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungseinlage für den obern Rand des Kragens gegenüber diesem letz teren schmal ausgebildet ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung für die Versteifungseinlage am obern Kragenrand durch einen an der Innenseite des Aussen teils angenähten, die Einlage knapp über greifenden Stoffstreifen ungefähr in der Mitte der Länge des Kragens, sowie an den Enden je durch eine an der Innen seite .des Aussenteils angeordnete, die Ein lage knapp übergreifende, einerseits durch einen Stoffstreifen begrenzte Stofftasche gebildet ist.
    9:. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ösen je aus einem Gummiband bestehen, dessen En- den in die durch Einlagen verstärkten vor- dern Kragenkanten eingenäht sind.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stofführungen für die dem Kra gen entlang geführte Versteifungseinlage je durch einen am obern Kragenrand be ginnenden, mit einer bis, an den untern Rand des gragenaussenteils herabreichen- .den Verlängerung versehenen, an ,die Innenseite desselben angenähten Stoff streifen gebildet sind.
CH177556D 1934-04-24 1934-04-24 Einrichtung an weichen Stoffkragen, um denselben einen guten Sitz zu verleihen sowie deren Deformierung zu verhüten. CH177556A (de)

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