CH177653A - Von einem selbstanlaufenden Synchronmotor unbestimmter Drehrichtung zeitgesteuerte Einrichtung. - Google Patents
Von einem selbstanlaufenden Synchronmotor unbestimmter Drehrichtung zeitgesteuerte Einrichtung.Info
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Description
Von einem selbstanlaufenden Synehronmotor unbestimmter Drehrichtung zeitgesteuerte Einrichtung. Es sind bereits für Uhren, Schalter, Zähler, Sprechmaschinen und andere zeitgesteuerte Apparate verwendete selbstanlaufende Syn chronmotoren bekannt geworden, deren Ro toren sowohl in der einen, als auch in der andern Richtung zum Anlaufen kommen kön nen. Die Drehrichtung solcher Motoren, zu denen beispielsweise die mit polarisiertem Rotor gehören, ist also nicht einwandfrei bestimmt. Aus diesem Grunde müssen daher diese Motoren, um sie als Triebwerk für zeitgesteuerte Apparate überhaupt verwend bar zu machen, mit Organen ausgerüstet werden, die den Rotor jeweils immer nur in ein und derselben Drehrichtung laufen lassen.
Für diese, die Drehrichtung des Rotors be stimmenden Organe; wurden bisher Rück- sperrwerke, die gewöhnlich als Kugelreib- gesperre ausgebildet sind, in Vorschlag ge bracht.
Dieses, bei selbstanlaufenden Synchron motoren mit unbestimmter Drehrichtung bis her unbedingt notwendige Rücksperrwerk hat nun, ganz abgesehen davon, dass durch dieses die Herstellungskosten des Synchronmotors erhöht werden, den Nachteil, dass infolge der von dem Rotor zu überwindenden Reibung des Rückstellwerkes der Wirkungsgrad des Synchronmotors herabgesetzt wird.
Die Erfindung bezieht sich auf eine von einem selbstanlaufenden Synchronmotor un bestimmter Drehrichtung zeitgesteuerte Ein richtung. Gemäss der Erfindung wird die Festlegung der Drehrichtung bei derartigen Einrichtungen nicht durch ein Rücksperr- werk, sondern durch ein zwischen Rotor des Synchronmotors und zeitgesteuerter Einrieh- tung geschaltetes Fortschaltkurbelgetriebe erreicht. Als Fortschaltkurbelgetriebe können die bekannten Kurbelgetriebe, also solche mit einem Hebel, Exzenter, Nocken und der gleichen Verwendung finden.
Durch die Ver wendung eines Fortschaltkurbelgetriebes werden eine Reihe von Vorteilen erreicht, die den bisher zur Verwendung7gekommenen selbstanlaufenden Synchronmotoren ähnlicher Art nicht anhaften. So hat die Benutzung eines Fortschaltkurbelgetriebes vor allem den Vorteil, dass diese gleichzeitig einen Teil des vorhandenen Übersetzungsgetriebes ersetzt. Es können sogar mit den Fortschaltkurbel- getrieben verhältnismässig hohe Übersetzungen angewendet werden. Weiterhin sei noch er wähnt, dass man auch in konstruktiver Hin sicht viel freier ist.
Dies ist hinsichtlich des Einbaues des Synchronmotors in Gehäusen, in denen der Raum, wie es beispielsweise bei Zählergehäusen der Fall ist, sowieso schon weitgehend ausgenützt ist, von Wich tigkeit. Weiterhin sei noch erwähnt, dass durch die Verwendung eines Fortschalt- kurbelgetriebes der Motor immer unbelastet anlaufen kann. Das Zeigersysterxi wird ferner hin ruckweise angetrieben, was vielerorts als wünschenswert erachtet wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung zur Darstellung ge bracht.
Auf der Rotorwelle 1 des Synchronmotors 2 sitzt das Zahnritzel 3, das mit dem flie gend angeordneten Zahnrad 4 im Eingriff steht. An dem Zahnrad 4 ist der in das Klinkenrad 5 eingreifende Klinkenhebel 6 schwenkbar gelagert. Die Achse 7 des gegen Rücksperrung gesicherten Klinkenrades 5 ist mit einem Zeigerwerk, das ausser dem über dem Zifferblatt 8 kreisenden Stundenzeiger 9 und .Minutenzeiger 10 auch einen Sekun denzeiger 11 enthält.
Der Klinkenhebel 6 des Fortschaltgetrie- bes kann leicht eine den vorhandenen Raum- verhältnissen angepasste Form erhalten. Man kann ihn also kurz, lang oder winkelförmig ausbilden, was hinsichtlich der Raumaus- nützung viel vorteilhafter ist, als die Ver wendung von Zahnradgetrieben. Die Über setzung des Fortschaltkurbelgetriebes kann vorteilhafterweise so gewählt werden, dass das Klinkenrad 5 in einer Minute eine Um drehung ausführt. Ordnet man nun den Sekundenzeiger 11 auf der Achse 7 des Klinkenrades 5 an, so wird dann dieser sekundlich ruckweise vorwärts bewegt.
Da der Klinkenhebel 6 nach einer Rich tung jeweils freibeweglich ist, wird der Rotor des Motors 2 immer unbelastet zum Anlaufen kommen. Auch in den beiden Totpunktlagen wird der Motor ohne Belastung anlaufen. In einem solcher) Fall befindet sich in der einen rechten Totpunktlage der Klinkenhebel 6 nicht im Eingriff mit dem Klinkenrad "5 und in der andern Toupunktlage wohl im Eingriff mit dem Klinkenrad 5, aber die Verschiebung des Klinkenhebels 6 erfolgt dann; ganz gleich, ob das Zahnrad 4 in der einen oder andern Richtung verdreht wird, immer von dem Zahn des Klinkenrades 5 weg.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Von einem selbstanlaufenden Synchron motor unbestimmter Drebrichtung zeitge steuerte Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Rotor des Synchronmotors und zeitgesteuerter Einrichtung ein Fortschalt- kurbelgetriebe angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH177653T | 1934-10-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH177653A true CH177653A (de) | 1935-06-15 |
Family
ID=4427932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH177653D CH177653A (de) | 1934-10-27 | 1934-10-27 | Von einem selbstanlaufenden Synchronmotor unbestimmter Drehrichtung zeitgesteuerte Einrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH177653A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080031B (de) * | 1956-03-10 | 1960-04-14 | Antonine E Noverraz | Synchronuhr |
-
1934
- 1934-10-27 CH CH177653D patent/CH177653A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080031B (de) * | 1956-03-10 | 1960-04-14 | Antonine E Noverraz | Synchronuhr |
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