CH177657A - Biegevorrichtung. - Google Patents

Biegevorrichtung.

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CH177657A
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CH
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concrete iron
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iron
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Wagenbach Anton
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Wagenbach Anton
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/10Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
    • B21D11/12Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs the articles being reinforcements for concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description


      Biegevorrichtung.       Die Erfindung bezieht sich auf eine für  verwundene Betoneisen bestimmte Biegevor  richtung. Biegevorrichtungen für Betoneisen  sind meist mit rollen- oder     segmentartigen     Druckstücken versehen, welche an dem zu  biegenden Betoneisen an verschiedenen     Stel-          lcn    und von verschiedenen Seiten her angrei  fen und durch entsprechende gegenseitige  Verschiebungen die gewünschte Biegung des  Betoneisens hervorrufen.  



  Bei den bekannten Biegevorrichtungen der  oben beschriebenen Art sind die rollen- oder       segmentartigen    Druckstücke mit einer     ein-          faehen    Rille für das zu biegende Eisen von  überall gleicher     Querschnittsform    vorge  sehen.

   Diese Biegevorrichtungen erfüllen  zwar bei     Betoneisen    von überall gleichem       Querschnitt    und gleicher     Querschnittslage     ihren Zweck voll und ganz, jedoch bei  der     Verwendung    für die heute den einfachen,  glatten Profileisen vorgezogenen verwun  denen Betoneisen haben sich eine Reihe von  Übelständen herausgestellt, welche die vor  bekannten Biegevorrichtungen für die Ver-         wendung    bei verwundenen Betoneisen als  völlig ungeeignet erweisen.

   Zwar erhält man  beim Biegen von verwundenen Betoneisen  durch die     vorbekannten    Biegevorrichtungen  eine ebenso gute Rundung wie bei einfachen       unverwundenen    Betoneisen, aber die vor und  hinter der Biegung liegenden geraden Enden  des     verwundenen    Betoneisens werden durch  das Biegen auf den     vorbekannten    Biegevor  richtungen regelmässig in eine windschiefe  Lage zueinander gebracht.

   Dies rührt daher,  dass bei den     vorbekannten    Biegevorrichtungen  der veränderlichen     Querschnittslage        bezw.,der     dadurch hervorgerufenen veränderlichen  Breite des in die Rille des Druckstückes ent  fallenden Teils der verwundenen Betoneisen  nicht Rechnung getragen ist, so     dass    beim  Biegen der Gesamtdruck eines Druckstückes  je nach ,der ,gegenseitigen Lage von Druck  stück und Betoneisen mehr oder weniger seit  lich zur Längsmittellinie des Betoneisens auf  dasselbe einwirkt, wodurch nebst dem     Bie-          gungsmoment    mehr oder weniger .grosse Dreh  momente auftreten,

   welche das Betoneisen um      seine Längsachse verdrehen und dadurch die  geraden Enden des gebogenen     Betoneisens    in  eine windschiefe Lage zueinander bringen.  



  Gemäss vorliegender Erfindung sind  diese Mängel dadurch vermieden,     .dass    die  Druckstücke der Biegevorrichtung, welche  rollen- oder     segmentartig    sein können, in  Anpassung an die durch die Verwindung des  zu biegenden Betoneisens hervorgerufene ver  änderliche Breite des in die Rille entfallen  den Teils des Betoneisens mit einer Rille ent  sprechend veränderlicher Breite versehen  sind. Diese Rille ist so gestaltet, dass das  Druckstück an allen Berührungsstellen mit  dem Betoneisen beiderseits der Längsmittel  linie an dem Betoneisen angreift, so, dass  beim Biegen ein nachteiliges Verdrehen des  Betoneisens um seine Längsachse verhindert  wird.

   Ist es erwünscht, den Biegedruck mög  lichst gleichmässig auf die dem Druckstück  zugekehrte Fläche des Betoneisens zu ver  teilen, um den spezifischen Flächendruck  herabzusetzen, so kann die     Querschnittsform     der Rille in Anpassung an die dem Druck  stück zugekehrte Fläche des Betoneisens ge  staltet sein.  



  Auf der Zeichnung ist ein Druckstück  einer Biegevorrichtung .gemäss der Erfindung  beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 ein rollenartiges Druckstück in  Draufsicht mit eingelegtem     doppeltverwun-          denem    Draht in unverbogenem Zustande,       Fig.    2 das Druckstück in Draufsicht in  abgewickeltem Zustande,       Fig.    3 einen Querschnitt durch das Druck  stück mit eingelegtem Betoneisen nach der  Linie     I-1    der     Fig.    2,       Fig.    4, 5 und 6     Querschnitte    wie     Fig.    3  nach den Linien     II-II,

          111-III    und       IV-IV    der     Fig.    2.  



  Im dargestellten Beispiel ist a ein zum  Biegen von aus     doppeltverwundenem    Draht  bestehenden Betoneisen dienendes rollenför  miges Druckstück. Bei der Biegevorrichtung,  zu der dieses Druckstück gehört und die  nicht dargestellt ist, wirken, wie üblich,  mehrere dieser Druckstücke zusammen, indem  dieselben durch entsprechende gegenseitige    Verschiebungen die gewünschte Biegung .des  in geeigneter Weise zwischen sie eingeführ  ten Betoneisens bewirken. An     iStelle    der  Druckrollen könnten natürlich auch ent  sprechend gestaltete Segmente oder Dorne  treten.  



  Das .dargestellte rollenförmige Druck  stück a ist mit einer Rille b zur Aufnahme  des zu biegenden Betoneisens c, c versehen,  welches aus zwei miteinander verwundenen  Runddrähten c, c besteht. Die Rille b be  sitzt eine in Anpassung an die durch die Ver  windung des zu biegenden Betoneisens c, c  hervorgerufene veränderliche Breite des in  diese Rille entfallenden Teils des Betoneisens  längs dem Rollenumfang stetig wechselnde  Breite.     Dabei    kehrt dieselbe Querschnitts  folge nach einer der Länge einer halben Ver  windung entsprechenden Länge der Rille b  wieder, wobei die ganze Länge der Rille dem  ein- oder vielfachen, der Länge einer halben  Verwindung, im .dargestellten Beispiel der  einfachen Länge einer ganzen Verwindung  gleich ist.

   Die Tiefe der Rille ist nahezu  gleich der halben .grössten     Querschnittsaus-          dehnung    des Betoneisens, das heisst nahezu  gleich dem Durchmesser der beiden miteinan  der verwundenen Runddrähte. Die Rille ist  so gestaltet,     ,dass    das Druckstück an allen  Berührungsstellen mit dem Betoneisen beider  seits der Längsmittellinie an dem Betoneisen  angreift. Die     Querschnittsform    der Rille  kann, wie durch Strichlinien bei A angedeu  tet, genau in Anpassung an den in die Rille  b     entfallenden    Teil des Betoneisens     gestaltet     sein, wobei jedoch die Anpassung sich nur  auf denjenigen Teil der Oberfläche .des Beton  eisens erstreckt, welcher dem Druckstück zu  gewandt ist.

   Bei dem dargestellten Druck  stück liegen abwechselnd jeweils nach einer  halben     Windungslänge    die beiden Drähte c,  e neben-     bezw.    übereinander, wobei die Breite  der Rille dem einfachen     bezw.    doppelten  Durchmesser der Drähte c entspricht.

   Diese       Ausführungsform    hat auch noch den Vorteil,  dass beim Einlegen des Eisens     e,        c    in die  Rille b des Druckstückes die ordnungsmässige  gegenseitige Lage von Rille b und Betoneisen      c,     e    durch einen in Längsrichtung des Beton  eisens stehenden Beobachter leicht festgestellt  werden kann, was bei der Ausführungsform  nach den strichpunktierten Linien A nicht in  demselben Masse der Fall ist, weil das Beton  eisen an der Einlegestelle durch Einbettung  in der Rille b weniger sichtbar ist.

   Diese  letztere Ausführungsform des Druckstückes  hat jedoch den Vorteil,     da,ss    das     Druckstück          -ine    grössere Angriffsfläche zur Verfügung       bat,    so     da.ss    der spezifische Flächendruck       herabgesetzt    ist, während bei der Ausfüh  rungsform nach den ausgezogenen Linien das  Druckstück zwischen der breitesten Stelle     III     und der schmalsten Stelle I nur mit dem  äussern Rand der Rille b an der Stelle 13  an dem jeweils aussenliegenden Draht     c    an  liegt. Trotzdem genügt diese einfache Aus  führungsform den meisten praktisch zu er  füllenden Erfordernissen.

   Der Biegedruck  wird ja auch nicht lediglich an der Stelle B.  sondern zum grossen Teil von der Berührungs  stelle der beiden Drähte von dem innen- auf  den aussenliegenden Draht c übertragen. Wie  ohne weiteres ersichtlich, ist ein Verdrehen  der beiden miteinander verwundenen Drähte  durch den Biegedruck der beiden Ausfüh  rungsformen ausgeschlossen.  



  Natürlich ist die Erfindung nicht auf das       beschriebene    Beispiel beschränkt. Es könnte  zum Beispiel die Biegevorrichtung auch mit  zum Biegen von verwundenem Betoneisen         unrunden        Querschnittes    gestalteten Druck  stücken versehen sein. Ferner könnte das  Druckstück     anstatt    mit einer     achsialen    Boh  rung d auch mit einem Zapfen versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Biegevorrichtung für verwundene Beton eisen, dadurch gekennzeichnet, dass sie an dem Betoneisen angreifende, mit einer Rille (b) versehene Druckstücke (a) aufweist, welche Rille in Anpassung an die durch die Ver windung des zu biegenden Betoneisens (c, e) hervorgerufene veränderliche Breite des iu diese Rille entfallenden Teils des Betoneisens (c, e) mit entsprechend veränderlicher Breite ausgeführt ist und so gestaltet ist, dass das Druckstück an allen Berührungsstellen mit dem Betoneisen beiderseits der Längsmittel linie an dem Betoneisen angreift, so, dass beim Biegen ein nachteiliges Verdrehen des Beton eisens um seine Längsachse verhindert wird.
    UNTERANSPRUCH: Biegevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Quer schnittsform der Rille (b) an die dem Druck stück zugekehrte Fläche des in die Rille (b) entfallenden Teils des Betoneisens (c, e) an gepasst ist.
CH177657D 1933-12-06 1933-12-06 Biegevorrichtung. CH177657A (de)

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