CH177660A - Process and device for the production of welded tubes. - Google Patents

Process and device for the production of welded tubes.

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CH177660A
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heating
welding
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Holt Broadfield Ward
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Holt Broadfield Ward
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Description

  

  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung geschweisster Rohre.    Zur Herstellung geschweisster Rohre sind  bis jetzt die im nachfolgenden angeführten  Verfahren bekannt geworden.  



  Nach einem ersten Herstellungsverfahren  wird ein Metallstreifen im kalten Zustand in  der Längsrichtung zu einem Rohr mit offener  Naht aufgebogen und die Kanten des Strei  fens werden nachträglich mittelst einer Gas  flamme, beispielsweise einer     Sauerstoff-          Azetylenflamme,    auf Schweisshitze gebracht.  Solche kalt geformte und nachträglich nur  teilweise erhitzte Rohre sind jedoch für viele  Zwecke ungeeignet; auch lässt sich dieses  Verfahren nur anwenden für Rohre bis zu  einer Wandstärke von etwa drei Millimeter.  Dieses Verfahren ist übrigens kostspielig, da  viel Gas gebraucht     wird,    um den Werkstoff  vom kalten Zustand auf Schweisshitze zu er  wärmen.  



  Nach einem     zureiten    Verfahren wird der  Streifen im kalten Zustand zu einem Rohr  mit offener Naht aufgebogen, wonach dessen  Kanten zwecks Herstellung des fertigen    Rohres mittelst einer elektrischen     Schweiss-          vorrichtung    zusammengeschweisst werden.  Diesem Verfahren haftet der Nachteil an,  dass sich die elektrische     Schweissung        mir    dann  mit Erfolg anwenden lässt,     wenn    die zu ver  schweissenden Kanten vollständig rein sind.  Uni, dies zu erreichen, müssen die Kanten  "geschlitzt" werden, um den ursprünglichen  Rand des Streifens zu entfernen, und der  Streifen muss. zudem noch gebeizt und der  Wirkung eines Sandstrahls ausgesetzt oder  geschliffen werden.

   Infolgedessen ist auch  dieses Verfahren teuer, und es eignet sich  nur zur Herstellung dünnwandiger Rohre.  



  Nach einem dritten Verfahren zur Her  stellung von Rohren     -wird    der     Streifen    da  durch auf Schweisshitze gebracht, dass er  durch einen langen Ofen, in welchem die  Temperatur wesentlich über der Schweiss  temperatur liegt,     hindurchgeführt        wird,    wo  bei der Streifen gleichzeitig zu einem Rohr  mit offener Naht aufgebogen wird. Die Kan  ten dieses Rohres werden dann     entweder         nachträglich zusammengepresst, um ohne  weitere Zufuhr von Wärme miteinander ver  schweisst zu werden, oder die Kanten werden  dadurch noch auf eine etwas höhere Tempe  ratur gebracht, dass ein Luftstrahl gegen sie  gerichtet wird.

   Dieses dritte Verfahren zur  Herstellung von Rohren weist jedoch fol  gende erhebliche Nachteile auf       a)    Um eine zuverlässige Schweissverbin  dung zu erhalten,     muB    der ganze Metall  streifen mindestens auf Schweisstemperatur  erwärmt werden, und zwar selbst dann, wenn  ein Teil der Wärme den Kanten des Streifens  dadurch zugeführt wird, dass Luftstrahlen  gegen sie gerichtet werden. Infolgedessen  findet eine erhebliche Oxydierung des     Me-          talles    statt, was entsprechend grosse Abfall  verluste bedingt.  



  b) Da das geschlitzte Rohr zur Zeit des  Schweissvorganges auf seinem ganzen Quer  schnitt auf Schweisstemperatur erwärmt ist,  kann auf dasselbe zwecks Zusammen  schweissens der Kanten nur ein geringer  Druck ausgeübt werden, so dass die herge  stellte Schweissverbindung nicht so gut ist,  wie man es gerne hätte.  



  c) Zufolge der hohen Temperatur, auf die  der Metallstreifen zu erwärmen     ist,    können  nach diesem Verfahren nur Rohre kleineren  Durchmessers hergestellt werden, das heisst  Rohre von höchstens fünfzig Millimeter  Durchmesser bei nicht zu grosser Wandstärke.  Wollte man versuchen, Rohre von einem  grösseren Durchmesser als angegeben herzu  stellen, so würden die Wandungen solcher  Rohre während des Schweissvorganges ein  knicken.  



  d) Infolge der hohen, zur Anwendung  kommenden Temperaturen ist die Anlage für  einige Stunden     stillzusetzen,    wenn der Durch  messer der herzustellenden Rohre verändert  werden soll, damit sich die für das Auf  biegen und Schweissen benötigten     Walzbn     auf eine Temperatur abkühlen können, bei  der sie sich leicht auswechseln lassen.  



  e) Die Temperatur des Ofens ist eine  derart hohe, dass im Falle, wo es aus irgend       einem    Grunde erforderlich wird, den Röhren-         herstellungsvorgang    zu unterbrechen, dem  Ofen vorerst Zeit gegeben werden muss, sich  abzukühlen, da sonst der Werkstoff, wenn  dessen Vorschub bei der hohen Ofentempe  ratur unterbrochen würde, sofort infolge       Oxydierung        unbrauchbar    würde. Infolge  dessen ist es nicht möglich, die Vorrichtung       stillzusetzen,    um das Rohr in dem Augen  blick untersuchen zu können, wo es die  Stelle der Vorrichtung verlässt, an der die       Verschweissung    vor sich geht.

   Sollte daher  irgend ein Fehler vorhanden sein, so wird  sich dieser erst längere Zeit nach der       Schweissang    des Rohres feststellen lassen,  so dass mit der Möglichkeit eines grossen  Metallverlustes zu rechnen ist, ehe der be  treffende Fehler entdeckt und behoben wer  den kann.  



  Zweck vorliegender     Erfindung    ist, bei  der Herstellung geschweisster Rohre die     oben     erwähnten Mängel zu vermeiden und bessere  Rohre als die bisher     bekannten    herzustellen.  



  Die Erfindung betrifft     ein.    Verfahren zur  Herstellung geschweisster Rohre, bei welchem  ein Metallstreifen in     kontinuierlichem    Ar  beitsgang zu einem Schlitzrohr verformt und  zur Erhitzung seines ganzen     Querschnittes     durch einen     langgestreckten    Heizraum hin  durchgeführt wird, worauf die Kanten des  Streifens unter Druck zusammengeschweisst  werden.  



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren  werden die Kanten des Metallstreifens hinter  dem Heizraum zur Erhitzung auf Schweiss  temperatur einer     -weiteren    Wärmequelle aus  gesetzt, während auf von den Kanten abge  kehrte Teile des Streifens mit einem Kühl  medium eingewirkt wird, zum Zwecke, diese  Teile unter Schweisstemperatur zu kühlen,  damit sie den Schweissdruck aushalten kön  nen.  



  Die Erfindung betrifft ausserdem eine  Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfah  rens, welche einen     langgestreckten    Ofen mit  Heizraum zum Erhitzen eines Metallstrei  fens auf seinem ganzen     Querschnitt,    Mittel  zum     ununterbrochenen        Vorwärtsschieben    des      Streifens durch den Ofen, Mittel, um den  Streifen vor dem Ofen zu einem geschlitz  ten Rohr zu verformen, und Mittel, um die  Kanten des geschlitzten Rohres hinter dem  Ofen unter Druck zu verschweissen, aufweist,  und sich dadurch auszeichnet,

   dass hinter  dem Ofen Mittel zum Aufheizen der Kanten  des Streifens auf Schweisstemperatur und in  der Nähe der letzteren     1Vllttel    zum Auf  spritzen eines Kühlmediums auf von den  Kanten abgekehrte Teile des Streifens vor  gesehen sind.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine       Vorrichtung    zur Ausführung des Verfahrens  gemäss vorliegender Erfindung beispielsweise  dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 schematisch die vollständige Vor  richtung im Längsschnitt;       Fig.    2 und 3 sind     Querschnitte    nach der  Linie 2-2     bezw.        3-3    der     Fig.    1, wobei       Fig.    2 die Mittel zeigt, die zur Führung des  zu einem Rohr mit offener Naht aufgeboge  nen Arbeitsstückes dienen, während     Fig:    3  die Einrichtung zum Zusammenschweissen  der Kanten des     Arbeitsstückes    zeigt;

         Fig.    4 ist ein     wagrechter    Schnitt nach der  Linie 4-4 der     Fig.        3;          Fig.    5 und 6 zeigen Einzelheiten, und  zwar veranschaulichen sie in einer     End-          bezw.    Seitenansicht eine abgeänderte Aus  führungsform der Schweisseinrichtung.  



  Bei der gezeigten Vorrichtung zur Her  stellung geschweisster Stahlrohre wird ein  kalter Streifen aus Stahl von einem Haspel       1f)    abgewickelt und einer Schweisseinrich  tung 11 zugeführt, in welcher der Anfang  des von dem Haspel abgewickelten Streifens  zur Vermeidung eines Unterbruches mit dem  Ende des vom vorher benutzten     IIa.spel    ab  gewickelten     Streifens    verschweisst werden  kann. Als     Schweisseinrichtung    kann eine  solche üblicher Bauart, wie sie gewöhnlich  zum elektrischen Schweissen benutzt wird,  verwendet sein.  



       ITm    den kalten Streifen auf eine Tem  peratur vorzuwärmen, bei der er .dann ohne  weiteres zu einem Rohr mit offener Naht  aufgebogen werden kann, ist ein Vorwärme-         ofen    12 von beträchtlicher Länge vorgesehen,  der einen verhältnismässig kleinen Innenquer  schnitt aufweist.  



  Sind zum Beispiel Rohre von 1" und 2"  Durchmesser herzustellen, so wird der Vor  wärmeofen 12 zweckmässig etwa. 16 bis 17  Meter lang bemessen bei einem     Querschnitt     von 0,093     m2.    Je nach der Grösse der herzu  stellenden Rohre sind .diese Abmessungen ent  sprechend zu vergrössern     bezw.    zu ver  kleinern.  



  Der Querschnitt des     Vorwärmeofens    kann       kreisrund    oder rechteckig sein, oder es kann  auch eine Kombination dieser zwei Quer  schnittsformen in Betracht kommen, wobei  dann für den untern Teil des Ofens eine  rechteckige Form gewählt und dem Dach eine  gewölbte     Querschnittsform    gegeben ist.  



  Der Ofen 12 kann mit Gas oder 01 be  trieben werden; diese beiden Brennstoffarten  können auch gleichzeitig verwendet werden,  falls ein Gas von nur geringem Heizwert zur  Verfügung steht.  



  Die Brenner des Ofens 12 sind mit 13 be  zeichnet und sie sind im untern Ofenteil, nahe  der Austrittsstelle 14 des Streifens angeord  net. Der Teil 15 des Ofens auf der Eintritts  seite des Streifens wird zufolge der Zirkula  tion des Gases geheizt, und er ist mit einem  Abzug 16 versehen, so dass sich die heissen  Gase in entgegengesetzter Richtung zur Vor  schubrichtung des Streifens bewegen. Die im       Vorwärmeofen    12 zu erzeugende Temperatur  hat etwa 800   C zu betragen.  



  Zur     Stützung    des Streifens sind im Ofen  12 einige     wagrecht    angeordnete, freibeweg  liche Rollen 17 vorgesehen. die vorzugsweise  aus hitzebeständigem Stahl hergestellt sind  und     gewiinschtenfälls    gekühlt sein können,  wenn auch im allgemeinen deren Kühlung  nicht erforderlich ist.  



  Um den Streifen zu einem Rohr     mit     offener Naht aufbiegen zu können, sind hin  ter dem Austrittsende des     Vorwärmeofens     1.2 einige     Walzen    18 zu Paaren aufgestellt.  Diese Walzen 18 sind um senkrechte Achsen  drehbar angeordnet.      Jedes Walzenpaar     wird    zwangsläufig  von einem elektrischen Motor oder einer  ähnlichen Einrichtung angetrieben, und es  ist vorzugsweise von einem eigenen Ständer       getragen,    obgleich auch alle Walzen     ge-          wünschtenfalls    in einem gemeinsamen Rah  men untergebracht sein können.  



  Die Distanz der Walzen nimmt in den  verschiedenen Walzenpaaren mit ihrer Ent  fernung vom     Austrittsende    des Vorwärme  ofens fortwährend ab, so dass der Streifen an  fänglich zu einer offenen Kanalform und  schliesslich zu einem Rohr mit offener Naht  aufgebogen     wird;    deren Nahtkanten nur  wenige Millimeter     voneinander        abstehen.    Die  Grösse der Walzen hängt lediglich vom vor  geschriebenen Durchmesser des fertigen Roh  res und der Dicke des zur Verwendung kom  menden Werkstoffes ab.     Gewünschtenfalls     können die Walzen     mittelst        Gebläsewind    oder  Wasser gekühlt werden.  



  Für das Erhitzen des eine     offene,    Naht  aufweisenden Rohres ist ein Hauptofen 19  vorgesehen, dessen     Querschnitt    demjenigen  des     Vorwärmeofens    12 entspricht.  



  Der Ofen 19 ist jedoch in zwei     Abschnitte     20 und 21 verschiedener Länge unterteilt; von  denen der erstere     Abschnitt    20     etwa    20 m  lang ist und das Rohr nach dessen     Ilin-          durchtritt    durch die Walzen 18 aufnimmt,  während der zweite Abschnitt 21 etwa 6 m  lang ist und das     Austrittsende    des Ofens  bildet.  



  In ähnlicher Weise,     wie    in bezug auf den  Ofen 12 beschrieben wurde, sind im Ofen 19  Gas-     und/oder        '01-Brenner        2'2,    vorgesehen, die  jedoch in diesem Falle über die ganze Länge  des Ofens verteilte und in solcher Entfer  nung     voneinander    angeordnet     sind,    dass der       Abschnitt    20 auf eine mässige     Temperatur     von etwa<B>1100'</B> C     erhitzt    wird, während der  Abschnitt 21 am     Austrittsende    des Ofens  stärker erhitzt wird, das heisst etwa auf  1300   C,

   weshalb dieser     Teil    des Ofens vor  zugsweise aus     garborundumsteinen    herge  stellt ist.  



  Indem dafür gesorgt ist, dass die höchste  Temperatur des Ofens nur in einem ver-         hältnismässig    kleinen     Abschnitt    desselben  herrscht, werden die Erneuerungskosten in er  heblichem Masse vermindert. Um an Aus  besserungen weiter zu sparen, kann der Ofen  auch aus wärmebeständigem Metall herge  stellt, und es können Teile desselben auch  wassergekühlt sein.  



  Die     oben    angegebenen Temperaturen kom  men in Betracht, wenn es sich um Stahl han  delt, dessen     Schweisstemperatur    bei     etwa     1450 bis 1ss00   C liegt. Selbstverständlich  können aber sowohl die Temperaturen als  auch die Abmessungen der     beiden        Ofenab-          schnitte    von den angegebenen     Werten    ab  weichen, wenn andere Metalle verwendet wer  den und die Geschwindigkeit, mit der die  Rohre hergestellt werden, geändert     wird.     



  Zur     Stützung    des Arbeitsstückes im Ofen  19 sind Rollen 23 vorgesehen, ähnlich     wie    es  in bezug auf den     Vorwärmeofen    12 beschrie  ben wurde. In diesem Falle sind jedoch die  Rollen 22 zwangsmässig von einem elek  trischen Motor oder einer ähnlichen Vorrich  tung angetrieben, damit das Arbeitsstück  sicher in der     verlangten        Weise    durch den  Ofen     hindurchbewegt    wird. Mit Rücksicht  auf die im Ofen herrschende, verhältnismässig  hohe Temperatur empfiehlt es sich, die Rollen  23 aus wärmebeständigem Material herzu  stellen und sie     mittelst    Wasser zu kühlen.  



       Gewünschtenfalls    können auch die Rollen  17 des     Vorwärmeofens    12 in entsprechender  Weise angetrieben werden, um zusätzliche       Mittel    für das Vorwärtsbewegen des Arbeits  stückes zu haben.  



  Zur Führung des eine offene Naht auf  weisenden Rohres und um dessen Drehung  um seine Längsachse zu verhindern, sind an  grenzend an den     Austrittsabschnitt    21 des  Ofens 19 obere und untere Rollen 24     bezw.    25  vorgesehen. Diese Rollen sind drehbar um       wagrechte    Achsen angeordnet, wobei das  Rohr     zwischen    diesen Rollen hindurchge  führt wird. Die obere Rolle 24 ist am Um  fange mit einem Flansch 26 versehen, der in  die offene Naht hineinragt und mit den Kan  ten des Rohres in     Berührung    kommt, so dass      die Naht senkrecht über der Längsachse des  Rohres gehalten wird.  



  Hinter den Rollen 24 und 25 ist eine       Schweisseinrichtung    27 angebracht, die in den       Fig.    3 und 4 in grösserem Massstab gezeigt ist.  



  Die Schweisseinrichtung ? 7 weist zwei in  einer bestimmten     Entfernung    voneinander  angeordnete Schweisswalzen 28, die lose dreh  bar auf senkrechten Achsen sitzen, sowie ein  Paar     Sauerstoff-Azetylenbrenner    29 auf.  



  Die Umfangskanten 30 der Schweisswalzen  28 stehen vorzugsweise um einige Millimeter  voneinander ab und die Brenner 29 sind  etwas vor der senkrechten Ebene durch die  Achsen der Walzen 28 angeordnet, damit die  Kanten des eine offene Naht aufweisenden  Rohres erhitzt werden können, bevor letzteres  zwischen die Walzen 28 gelangt.  



  Jeder der Brenner 29 ist so angeordnet.  dass er nur eine Kante des Arbeitsstückes er  hitzt, und jeder weist eine Anzahl Düsen     f31     auf, die sich über einen Teil des Arbeits  stückes erstrecken und von denen jede die  Kante nur über eine kurze Strecke von  wenigen Millimetern erhitzt.  



  Wie in     Fig.    5 und 6 gezeigt, kann auch  nur ein einziger Brenner 2.9 vorgesehen sein,  der zwei in einer gewissen Entfernung von  einander     angeordnete    Reihen von Düsen 31  aufweist, wobei jede dieser Reihen eine der  Kanten des Arbeitsstückes erhitzen kann.  



  Die Anzahl Flammenstrahlen, die jeder  Brenner zu erzeugen hat, hängt lediglich von  der Rohrabmessung und der Arbeitsge  schwindigkeit ab, wobei bis zu zwanzig sol  cher Strahlen vorgesehen werden können. Bei  der Herstellung grösserer Rohre kann jede  Kante durch zwei oder mehrere Brenner er  hitzt werden, wobei dann jeder dieser Bren  ner die angegebene Anzahl von Flammen  strahlen zu erzeugen hat.  



       Gewünschtenfalls    kann eine selbsttätig       wirkende    Einrichtung zur Regulierung des  Gasdruckes an den Brennern vorgesehen sein.  Die Schweisstemperatur wird zweckmässig  ausschliesslich mit Hilfe dieser Brenner beein  flusst, also ohne     da,ss    zu ihrer Änderung die    in dem Ofen 19 erzeugte Temperatur ge  ändert wird.  



  Um das Arbeitsstück während des  Schweissens zu kühlen, sind Einrichtungen 32  mit Düsen zur Erzeugung von Dampfstrahlen  zwischen den Führungsrollen 24, 25 und der  Schweisseinrichtung 27 vorgesehen. Diese  Einrichtungen 32 richten Dampfstrahlen nach  denjenigen Stellen des Querschnittes des zu  einem Rohr mit offener Naht aufgebogenen  Streifens, welche von seinen erhitzten Kan  ten abgekehrt sind. Diese Dampfstrahlen be  wirken gleichzeitig ein     Entzundern    des Roh  res. An Stelle von Dampf, oder auch zusätz  lich dazu, können andere geeignete. Kühl  und     Entzunderungsmittel,    wie zum Beispiel  Wasser, durch die Einrichtungen 32 zuge  leitet werden.  



  Nach .dem Schweissen wird das Rohr  durch ein Paar     galibrierwalzen    3:3 hindurch  geführt, wobei es auf eine einheitliche Grösse  gebracht wird. Hierauf wird es     mittelst    eines  Polierrades 34 noch geschliffen und poliert.  



  Endlich ist eine verschiebbare Säge 35  üblicher Bauart angeordnet, um das Rohr in  Stücke gewünschter Länge zu     zerschneiden;     die Säge 35 kann von einem     Elektromotor     oder einer andern geeigneten Einrichtung an  getrieben sein.  



  Der Metallstreifen bildet     zwischen    der  Schweissvorrichtung 11 und dem Vorwärme  ofen 12 eine .grosse Schleife 36, um einen Vor  rat an zuzuführendem Streifenmaterial zu  haben, so dass der Streifen durch den Vor  wärmeofen 12 fortlaufend vorgeschoben wer  den kann, selbst während sein Ende mit dem  Anfang eines von einem neuen Haspel 10  kommenden Streifens zusammengeschweisst  wird.  



  Normalerweise wird der Streifen mit einer       Geschwindigkeit    von 20 bis 30 m je Minute       vorwürtsbewegt.    Das Verfahren lässt sich je  doch bei höheren Geschwindigkeiten oder  auch bei Geschwindigkeiten von nur 5 m je  Minute ausführen, wobei die     Erhitzungs-          temperaturen    entsprechend einzustellen sind.  



  Bei einer Temperatur von 800   C im Vor  wärmeofen 12 und bei der normalen Vor-           schubgeschwindigkeit    des Streifens wird letz  terer über seinen ganzen Umfang auf eine  Temperatur von 600 bis<B>800,'</B> C erwärmt, die  genügt, damit er durch die Walzen 18 zu  einem Rohr mit offener Naht aufgebogen  werden kann.  



  Das eine offene Naht aufweisende Rohr  wird dann fortlaufend mit Hilfe der     Treib-          rollen    23 durch den Ofen 19     hindurchbewegt,     wobei die weiter oben angeführten Höchst  temperaturen der zwei Abschnitte dieses  Ofens bei. der normalen     Vorschubgeschwin-          digkeit    des Arbeitsstückes hinreichen, um  eine Erhitzung des letzteren über seinen gan  zen     Querschnitt    zu bewirken     und    die Tempe  ratur seiner Kanten     auf    einen solchen Wert  zu bringen, dass sie     anschliessend    mit Hilfe  der Brenner 29 auf Schweisshitze gebracht  werden können.  



  Es sei jedoch ausdrücklich erwähnt, dass  für     alle    Werkstoffe und     Vorschubgeschwin-          digkeiten    die     Ofentemperatur    eine solche ist,  dass die vom Werkstoff im Ofen angenom  mene höchste Temperatur vorzugsweise  wenigstens 125   C unterhalb der Schweiss  temperatur des betreffenden Werkstoffes  liegt; zweckmässig liegt sie 125 bis<B>150'</B> C  unter der Schweisstemperatur, damit jede Ge  fahr einer Überhitzung und Oxydierung des  Werkstoffes vermieden wird. Die Erniedri  gung der Ofentemperatur bringt eine merk  liche Verminderung an Metallverlust mit  sich.  



       Endlich    liegt die Temperatur des zur       Kühlung    des Rohres verwendeten Dampfes       bezw.    Wassers erheblich unter der Schweiss  temperatur, so dass bei genügender Zufuhr  von Dampf     bezw.    Wasser das Rohr mit Aus  nahme seiner Kante wesentlich unter Schweiss  temperatur abgekühlt wird.  



  Dadurch, dass das     Rohr    mit Ausnahme  seiner Kanten gekühlt wird, kann der von  den     Schweisswalzen        ausgeübte    Druck wesent  lich grösser sein als bisher, .da das Arbeits  stück zufolge seiner wesentlich unter seiner  Schweisstemperatur liegenden     Temperatur    in  der Lage ist, den Schweissdruck auszuhalten    und seine Form zu bewahren. Gegebenenfalls  kann der Schweissdruck so gross gewählt wer  den, dass er das Rohr beim Schweissen defor  miert, derart,     dass    die Kanten fest aufein  ander gedrückt werden, so dass das fertige  Rohr an der Schweissstelle eine Festigkeit be  sitzt, die gleich der des übrigen Teils des       Querschnittes    ist.  



  Auch kann zufolge der niedrigeren Tem  peratur des Arbeitsstückes der von den     Kali-          brierwalzen        ausgeübte    Druck wesentlich grö  sser, als es     bisher    üblich war, bemessen wer  den, so dass ein Rohr von ausserordentlich  genauen Abmessungen erzeugt wird     und    des  sen     äussere    Form praktisch über seine ganze  Länge dieselbe ist.

   Diesem Umstand kommt  besondere Bedeutung in dem Falle zu, wo die  Enden der Rohre mit Gewinde zu versehen  sind, da sich     :dann    der     Arbeits-    und der  Zeitaufwand für die Herstellung der Gewinde  wesentlich herabsetzen lassen, wobei die Ge  winde erst noch wesentlich besser ausfallen.  



  Infolge der Kühlung lassen sich die Kan  ten auf eine sehr hohe Temperatur erhitzen,  ohne dass eine Gefährdung     der-Rohre    zu be  fürchten ist oder eine wesentliche Oxydierung  eintritt, was weiter dazu beiträgt, die Ge  fahr, dass eine unbrauchbare     Schweissung    er  halten werden könnte, zu vermindern.  



  Eine Vorrichtung der beschriebenen Art  lässt sich in Verbindung mit einem Werk  zum Ziehen,     Herunterkalibrieren,    Schleifen,  Polieren oder Ausweiten der Rohre verwen  den, so dass die     Abmessung    der hergestellten  Rohre und auch ihre Wandstärke, sowie  Oberflächenbeschaffenheit nach Erfordernis  geändert werden können. Das ist infolge der  sehr feinen     Schweissung    möglich, die sich in  einer derartigen Vorrichtung zur Herstellung  von Rohren erzielen lässt.  



  Die Kanten des zur Verwendung kom  menden Streifens werden vorzugsweise nicht       abgegratet,    da dies bei der     Schweissung    mit       Sauerstoff-Azetylenflamme    nachteilige Fol  gen haben könnte, während keine solche zu  befürchten sind, wenn ein     Abgraten    nicht er  folgt.      Zur Herstellung der Rohre kann     Siemens-          Martinstahl    oder weicher     Thomastahl    verwen  det werden; nach dem beschriebenen Ver  fahren können aber auch Rohre aus den ver  schiedensten Legierungen, wie sie für die  Erhöhung der Festigkeit, Wärmebeständig  keit, Säurebeständigkeit usw. in Betracht  kommen, hergestellt werden.  



  In gewissen Fällen wird es möglich sein,  ohne     Vorwärmeofen    auszukommen und das  Rohr mit offener Naht aus einem Streifen  aufzubiegen, der sich im kalten Zustand be  findet. Die besonderen Kosten, die durch das  Aufstellen einer Vorrichtung zum Kaltbiegen  des Rohres erwachsen, heben jedoch bis zu  einem gewissen Masse, wenn überhaupt nicht  ganz, die Ersparnis wieder auf, die durch  das Weglassen des     Vorwärmeofens        entstehen.     



       Gewünschtenfalls    kann die Ofentempera  tur automatisch reguliert werden, so dass sie  sich mit der Geschwindigkeit ändert, mit     wel-          eher    der     Streifen    vorgeschoben     wird,    oder  diese Regulierung kann in jeder andern ge  eigneten Weise bewirkt werden.  



  Alle Rollen und Walzen, sowie Metall  teile der Vorrichtung können verchromt sein,  um deren Abnutzung und Rosten unter der  Einwirkung der Wärme und des Druckes,  denen sie ausgesetzt sind, zu vermindern.  



  Die beschriebene     Vorrichtung    eignet sich  nicht nur zur Herstellung dünnerer Rohre  und solcher grösserer Durchmesser, als dies  bisher möglich war, sondern lässt sich schnel  ler zur Herstellung eines Rohres anderer<B>Ab-</B>  t' umstellen als bisher, weil die ver  hältnismässig niedrige Temperatur, auf die  der Streifen erhitzt wird, dem     Arbeitsstück     selbst in dem Falle nicht viel schaden kann,  wo letzteres zum Stillstand kommt.



  Process and device for the production of welded tubes. For the production of welded tubes, the methods listed below have become known up to now.



  According to a first manufacturing process, a metal strip is bent in the cold state in the longitudinal direction to form a tube with an open seam and the edges of the strip are subsequently heated by means of a gas flame, for example an oxygen-acetylene flame. Such cold-formed and subsequently only partially heated pipes are unsuitable for many purposes; this process can also only be used for pipes with a wall thickness of up to about three millimeters. Incidentally, this process is expensive because a lot of gas is needed to warm the material from cold to welding heat.



  After a second process, the strip is bent open in the cold state to form a pipe with an open seam, after which its edges are welded together by means of an electric welding device for the purpose of producing the finished pipe. This process has the disadvantage that electrical welding can be used successfully when the edges to be welded are completely clean. Uni to achieve this, the edges must be "slit" to remove the original edge of the strip, and the strip must. can also be pickled and exposed to the action of a sandblast or sanded.

   As a result, this process is also expensive and it is only suitable for the production of thin-walled pipes.



  According to a third method for the manufacture of pipes, the strip is brought to the welding heat by passing it through a long furnace in which the temperature is significantly above the welding temperature, where the strip simultaneously becomes a pipe with an open Seam is bent open. The edges of this pipe are then either pressed together afterwards so that they can be welded together without the need for additional heat, or the edges are brought to a slightly higher temperature by directing an air jet against them.

   However, this third method of manufacturing tubes has the following significant disadvantages: a) In order to obtain a reliable welded joint, the entire metal strip must be heated to at least the welding temperature, even if some of the heat is applied to the edges of the strip is supplied that air jets are directed against them. As a result, there is considerable oxidation of the metal, which causes correspondingly large waste losses.



  b) Since the slotted tube is heated to welding temperature over its entire cross-section at the time of the welding process, only a slight pressure can be exerted on it for the purpose of welding the edges together, so that the welded joint that is made is not as good as one would like would have.



  c) As a result of the high temperature to which the metal strip is to be heated, this process can only be used to produce pipes with a smaller diameter, i.e. pipes with a maximum diameter of fifty millimeters and wall thicknesses that are not too great. If one wanted to try to produce pipes with a larger diameter than specified, the walls of such pipes would buckle during the welding process.



  d) Due to the high temperatures used, the system must be shut down for a few hours if the diameter of the pipes to be produced is to be changed so that the rolling mills required for bending and welding can cool down to a temperature at which they are can be easily replaced.



  e) The temperature of the furnace is so high that in the event that it becomes necessary for any reason to interrupt the tube-making process, the furnace must first be given time to cool down, otherwise the material when it is advanced would be interrupted at the high furnace temperature, would immediately become unusable as a result of oxidation. As a result, it is not possible to shut down the device in order to examine the pipe in the moment where it leaves the point of the device where the welding is going on.

   If there is any fault, it will only be possible to detect it a long time after the pipe has been welded, so that there is the possibility of a large loss of metal before the fault in question can be discovered and rectified.



  The purpose of the present invention is to avoid the above-mentioned deficiencies in the production of welded pipes and to produce better pipes than those previously known.



  The invention relates to a. Process for the production of welded tubes, in which a metal strip is continuously deformed into a slotted tube and is carried out through an elongated heating chamber to heat its entire cross-section, whereupon the edges of the strip are welded together under pressure.



  According to the inventive method, the edges of the metal strip are set behind the heating room for heating to welding temperature of another heat source, while parts of the strip turned away from the edges are acted on with a cooling medium, for the purpose of cooling these parts below the welding temperature so that they can withstand the welding pressure.



  The invention also relates to a device for carrying out this procedural rens, which fens an elongated furnace with a heating chamber for heating a Metallstrei on its entire cross-section, means for continuously pushing the strip forward through the furnace, means to th the strip in front of the furnace to a slit To deform tube, and means to weld the edges of the slotted tube behind the furnace under pressure, and is characterized by,

   that behind the furnace means for heating the edges of the strip to welding temperature and in the vicinity of the latter 1Vllttel for spraying a cooling medium on parts of the strip facing away from the edges are seen.



  In the accompanying drawing, an apparatus for carrying out the method according to the present invention is shown, for example. It shows: Fig. 1 schematically the complete device in longitudinal section; Figs. 2 and 3 are cross sections along the line 2-2 respectively. 3-3 of FIG. 1, FIG. 2 showing the means used to guide the work piece bent into a tube with an open seam, while FIG. 3 shows the device for welding the edges of the work piece together;

         Figure 4 is a horizontal section taken on line 4-4 of Figure 3; 5 and 6 show details, namely illustrate them in an end BEZW. Side view of a modified embodiment of the welding device.



  In the device shown for the manufacture of welded steel pipes, a cold strip of steel is unwound from a reel 1f) and fed to a welding device 11, in which the beginning of the unwound from the reel strip to avoid an interruption with the end of the previously used IIa .spel can be welded from the wound strip. A conventional type of construction such as that commonly used for electrical welding can be used as the welding device.



       In order to preheat the cold strip to a temperature at which it can then be easily bent into a tube with an open seam, a preheating oven 12 of considerable length is provided, which has a relatively small internal cross section.



  If, for example, pipes of 1 "and 2" diameter are to be produced, the pre-heating furnace 12 is useful for example. 16 to 17 meters long with a cross-section of 0.093 m2. Depending on the size of the pipes to be produced, these dimensions are to be enlarged accordingly. to shrink.



  The cross section of the preheating furnace can be circular or rectangular, or a combination of these two cross-sectional shapes can be considered, in which case a rectangular shape is selected for the lower part of the furnace and a curved cross-sectional shape is given to the roof.



  The furnace 12 can be operated with gas or 01; these two types of fuel can also be used at the same time if a gas with only a low calorific value is available.



  The burners of the furnace 12 are marked with 13 be and they are net angeord in the lower part of the furnace, near the exit point 14 of the strip. The part 15 of the furnace on the entry side of the strip is heated according to the circulation of the gas, and it is provided with a vent 16 so that the hot gases move in the opposite direction to the direction of advance of the strip. The temperature to be generated in the preheating furnace 12 must be around 800 ° C.



  To support the strip 12 some horizontally arranged, freely movable rollers 17 are provided in the furnace. which are preferably made of heat-resistant steel and, if desired, can be cooled, although in general their cooling is not necessary.



  In order to be able to bend the strip into a tube with an open seam, some rollers 18 are set up in pairs behind the exit end of the preheating furnace 1.2. These rollers 18 are arranged to be rotatable about vertical axes. Each pair of rollers is inevitably driven by an electric motor or similar device, and it is preferably carried by its own stand, although all rollers can also be accommodated in a common frame if desired.



  The distance between the rollers in the different roller pairs decreases with their distance from the exit end of the preheating furnace, so that the strip is initially bent into an open channel shape and finally into a tube with an open seam; whose seam edges are only a few millimeters apart. The size of the rollers depends only on the prescribed diameter of the finished tube and the thickness of the material to be used. If desired, the rollers can be cooled by means of a fan wind or water.



  A main furnace 19, the cross section of which corresponds to that of the preheating furnace 12, is provided for heating the tube, which has an open seam.



  The furnace 19 is, however, divided into two sections 20 and 21 of different lengths; of which the first section 20 is about 20 m long and takes up the tube after it has passed through the rollers 18, while the second section 21 is about 6 m long and forms the outlet end of the furnace.



  In a manner similar to that described with reference to the furnace 12, gas and / or '01 burners 2'2 are provided in the furnace 19, but in this case they are distributed over the entire length of the furnace and at such a distance are arranged from each other that the section 20 is heated to a moderate temperature of about <B> 1100 '</B> C, while the section 21 is heated more strongly at the outlet end of the furnace, that is to about 1300 C,

   which is why this part of the furnace is preferably made from garborundum stones.



  By ensuring that the highest temperature of the furnace only prevails in a relatively small section of it, the replacement costs are reduced to a considerable extent. In order to save on improvements, the furnace can also be made of heat-resistant metal, and parts of it can also be water-cooled.



  The temperatures given above come into consideration when it comes to steel with a welding temperature of around 1450 to 100 ° C. Of course, both the temperatures and the dimensions of the two furnace sections can deviate from the specified values if other metals are used and the speed at which the tubes are manufactured is changed.



  To support the work piece in the furnace 19, rollers 23 are provided, similar to how it was described ben with respect to the preheating furnace 12. In this case, however, the rollers 22 are inevitably driven by an electric motor or a similar Vorrich device so that the work piece is safely moved through the furnace in the required manner. In view of the relatively high temperature prevailing in the furnace, it is advisable to make the rollers 23 made of heat-resistant material and to cool them with water.



       If desired, the rollers 17 of the preheating furnace 12 can be driven in a corresponding manner in order to have additional means for moving the work forward.



  To guide the tube facing an open seam and to prevent its rotation about its longitudinal axis, 19 upper and lower rollers 24 respectively are on adjacent to the outlet section 21 of the furnace. 25 provided. These rollers are rotatably arranged about horizontal axes, the tube being passed between these rollers. The upper roller 24 is at the beginning provided with a flange 26 which protrudes into the open seam and comes into contact with the Kan th of the pipe so that the seam is held perpendicularly above the longitudinal axis of the pipe.



  A welding device 27, which is shown on a larger scale in FIGS. 3 and 4, is attached behind the rollers 24 and 25.



  The welding device? 7 has two welding rollers 28 which are arranged at a certain distance from one another and which sit loosely rotatable on vertical axes, and a pair of oxygen-acetylene burners 29.



  The peripheral edges 30 of the welding rollers 28 are preferably a few millimeters away from each other and the burners 29 are arranged somewhat in front of the vertical plane through the axes of the rollers 28 so that the edges of the tube having an open seam can be heated before the latter between the rollers 28 got.



  Each of the burners 29 is so arranged. that he only heats one edge of the work piece, and each has a number of nozzles f31 which extend over part of the work piece and each of which heats the edge only over a short distance of a few millimeters.



  As shown in FIGS. 5 and 6, only a single burner 2.9 can be provided, which has two rows of nozzles 31 arranged at a certain distance from one another, each of these rows being able to heat one of the edges of the workpiece.



  The number of flame jets that each burner has to generate depends only on the tube size and the speed of the Arbeitsge, up to twenty such jets can be provided. When producing larger tubes, each edge can be heated by two or more burners, in which case each of these burners has to generate the specified number of flame rays.



       If desired, an automatically operating device for regulating the gas pressure can be provided on the burners. The welding temperature is expediently influenced exclusively with the aid of this burner, that is to say without changing the temperature generated in the furnace 19 to change it.



  In order to cool the work piece during welding, devices 32 with nozzles for generating steam jets are provided between the guide rollers 24, 25 and the welding device 27. These devices 32 direct steam jets to those points of the cross section of the strip bent open to form a tube with an open seam, which are turned away from its heated edges. These steam jets be simultaneously a descaling of the raw res. Instead of steam, or in addition to it, other suitable ones can be used. Cooling and descaling agents, such as water, are fed through the devices 32.



  After the welding, the pipe is passed through a pair of 3: 3 leveling rollers, whereby it is brought to a uniform size. It is then ground and polished by means of a polishing wheel 34.



  Finally, a sliding saw 35 of conventional design is arranged to cut the pipe into pieces of the desired length; the saw 35 can be driven by an electric motor or other suitable device.



  The metal strip forms a large loop 36 between the welding device 11 and the preheating furnace 12 in order to have a supply of strip material to be supplied so that the strip can be continuously advanced through the preheating furnace 12, even during its end with the beginning a strip coming from a new reel 10 is welded together.



  Normally the strip is advanced forward at a speed of 20 to 30 meters per minute. The process can, however, be carried out at higher speeds or at speeds of only 5 m per minute, the heating temperatures being set accordingly.



  At a temperature of 800 C in the preheating furnace 12 and at the normal feed speed of the strip, the latter is heated over its entire circumference to a temperature of 600 to 800 C, which is sufficient for it can be bent up by the rollers 18 to form an open seam tube.



  The tube with an open seam is then continuously moved through the furnace 19 with the aid of the drive rollers 23, the maximum temperatures of the two sections of this furnace being at the above-mentioned maximum temperatures. the normal feed speed of the workpiece is sufficient to cause the latter to be heated over its entire cross-section and to bring the temperature of its edges to such a value that they can then be heated to welding heat with the aid of the torch 29.



  It should be expressly mentioned, however, that the furnace temperature for all materials and feed speeds is such that the highest temperature assumed by the material in the furnace is preferably at least 125 C below the welding temperature of the material in question; it is expediently 125 to 150 C below the welding temperature so that any risk of overheating and oxidation of the material is avoided. The lowering of the furnace temperature brings about a noticeable reduction in metal loss.



       Finally, the temperature of the steam used to cool the pipe is BEZW. Water considerably below the welding temperature, so that with sufficient supply of steam respectively. Water the pipe with the exception of its edge is cooled significantly below the welding temperature.



  Because the tube is cooled with the exception of its edges, the pressure exerted by the welding rollers can be significantly greater than before, because the work piece is able to withstand the welding pressure and its shape due to its temperature, which is significantly below its welding temperature to preserve. If necessary, the welding pressure can be chosen to be so high that it deforms the pipe during welding, in such a way that the edges are pressed firmly against each other, so that the finished pipe at the weld point has a strength that is equal to that of the rest of the Cross section is.



  Also, due to the lower temperature of the work piece, the pressure exerted by the calibration rollers can be made much greater than was previously the case, so that a tube of extremely precise dimensions is produced and its outer shape practically over its entire length Length is the same.

   This fact is of particular importance in the case where the ends of the tubes are to be provided with a thread, since: Then the work and time required for the production of the thread can be reduced significantly, with the Ge thread being even better.



  As a result of the cooling, the edges can be heated to a very high temperature without risking the pipes being endangered or significant oxidation occurring, which further contributes to the risk of an unusable weld being obtained, to diminish.



  A device of the type described can be used in conjunction with a work for pulling, calibrating down, grinding, polishing or expanding the pipes so that the dimensions of the pipes produced and also their wall thickness and surface properties can be changed as required. This is possible due to the very fine weld that can be achieved in such a device for producing pipes.



  The edges of the strip coming to use are preferably not trimmed, since this could have disadvantageous consequences when welding with an oxygen-acetylene flame, while none are to be feared if trimming does not follow. Siemens-Martin steel or soft Thomas steel can be used to manufacture the pipes; According to the process described, however, pipes made of the most varied of alloys, such as those for increasing strength, heat resistance, acid resistance, etc., can be made.



  In certain cases it will be possible to do without a preheating furnace and to bend the pipe with an open seam from a strip that is found in the cold state. The particular costs that arise from the installation of a device for cold bending the pipe, however, up to a certain extent, if not entirely, offsets the savings made by omitting the preheating furnace.



       If desired, the oven temperature can be automatically regulated so that it changes with the speed at which the strip is advanced, or this regulation can be effected in any other suitable manner.



  All rollers and cylinders, as well as metal parts of the device can be chrome-plated to reduce their wear and tear and rust under the action of the heat and pressure to which they are exposed.



  The device described is not only suitable for the production of thinner tubes and those larger diameters than was previously possible, but can also be converted more quickly to the production of a tube of different types than before, because the ver the relatively low temperature to which the strip is heated cannot do much harm to the work piece even in the event that the latter comes to a standstill.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung geschweisster Rohre, bei welchem ein Metallstreifen in kontinuierlichem Arbeitsgang zu einem Schlitzrohr verformt und zur Erhitzung sei nes ganzen Querschnittes durch einen lang gestreckten Heizraum hindurchgeführt wird, worauf die Kanten des Streifens unter Druck zusammengeschweisst werden, dadurch ge kennzeichnet, .dass die Kanten des Metall streifens hinter dem Heizraum zur Erhit zung auf Schweisstemperatur einer weiteren Wärmequelle ausgesetzt werden, während auf von .den Kanten abgekehrte Teile des Strei fens mit einem Kühlmedium eingewirkt wird, zum Zwecke, diese Teile unter Schweisstempe ratur zu kühlen, damit sie den Schweissdruck aushalten können. PATENT CLAIM I: A process for the production of welded tubes, in which a metal strip is formed into a slotted tube in a continuous operation and passed through an elongated heating room to heat its entire cross-section, whereupon the edges of the strip are welded together under pressure, characterized in that. that the edges of the metal strip behind the heating room are exposed to a further heat source for heating to welding temperature, while parts of the strip facing away from the edges are acted upon with a cooling medium for the purpose of cooling these parts below welding temperature so that they can can withstand the welding pressure. UNTERANSPRIJ\CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, .dass das Schlitz rohr beim Schweissen deformiert wird, um dadurch dem fertigen Rohr über sei nem ganzen Querschnitt eine gleiche Festigkeit zu geben. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Kühl medium verwendet wird, welches gleich zeitig mit. der Kühlung des Streifens des sen Oberfläche zu entzundern geeignet ist. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Kühl medium Wasser ist. 4. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Kühl medium Wasserdampf ist. SUB-CLAIM 1. Method according to patent claim I, characterized in that the slotted tube is deformed during welding, thereby giving the finished tube the same strength over its entire cross-section. 2. The method according to claim I, characterized in that a cooling medium is used, which at the same time with. the cooling of the strip of the sen surface is suitable to be descaled. 3. The method according to dependent claim 2, characterized in that the cooling medium is water. 4. The method according to dependent claim 2, characterized in that the cooling medium is water vapor. PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, welche einen langgestreckten Ofen mit Heizraum zum Er hitzen eines Metallstreifens auf seinem gan zen Querschnitt, Mittel zum ununterbroche nen Vorwärtsschieben des Streifens durch den Ofen, Mittel, um den Streifen vor dem Ofen zu einem geschlitzten Rohr zu verformen, und Mittel, um die Kanten des geschlitzten Rohres hinter denn Ofen unter Druck zu ver schweissen, aufweist, dadurch gekennzeichnet, CLAIM II: Device for carrying out the process according to claim I, which has an elongated furnace with a heating space for heating a metal strip on its whole cross-section, means for continuously pushing the strip forward through the furnace, means to close the strip in front of the furnace to deform a slotted tube, and means to weld the edges of the slotted tube behind the furnace under pressure, characterized in, dass hinter dem Ofen Mittel zum Aufheizen der Kanten des Streifens auf Schweisstempe ratur und in der Nähe der letzteren Mittel zum Aufspritzen eines Kühlmediums auf von den Kanten abgekehrte Teile :des Streifens vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE: 5. that behind the furnace means for heating the edges of the strip to welding temperature and in the vicinity of the latter means for spraying a cooling medium on parts facing away from the edges: of the strip. SUBCLAIMS: 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der langge- streckte Ofen in zwei Heizzonen un gleicher Länge unterteilt ist, von denen die längere Zone zur Aufrechterhaltung einer Temperatur bestimmt ist. welche niedriger ist als diejenige der kürzeren Zone, damit die höchste Temperatur im Ofen auf einen verhältnismässig kleinen Teil desselben beschränkt ist und da durch die Erneuerungskosten vermindert werden. 6. Device according to Patent Claim II, characterized in that the elongated furnace is divided into two heating zones of unequal length, of which the longer zone is intended to maintain a temperature. which is lower than that of the shorter zone, so that the highest temperature in the furnace is limited to a comparatively small part of the furnace and is reduced by the renewal costs. 6th Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Aufspritzen des Kühlmediums min destens eine Düse aufweisen. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Aufheizen der Kanten des Metall streifens auf Schweisstemperatur minde stens zwei mit einer Anzahl Gasdüsen versehene Brenner aufweisen, von denen jeder nur zur Erhitzung einer einzelnen Kante des Streifens bestimmt ist. B. Device according to claim II, characterized in that the means for spraying the cooling medium have at least one nozzle. 7. Device according to claim II, characterized in that the means for heating the edges of the metal strip to welding temperature have at least two burners provided with a number of gas nozzles, each of which is only intended for heating a single edge of the strip. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch Mittel zum Führen des geschlitzten Rohres, welche eine Rolle aufweisen, die am Umfang einen Flansch besitzt, der zwischen die Rohr kanten einzudringen und dadurch das Rohr gegen Verdrehung um seine Längs achse zu sichern bestimmt ist. Apparatus according to claim II, characterized by means for guiding the slotted tube, which have a roller which has a flange on the periphery which penetrates between the tube edges and is intended to secure the tube against rotation about its longitudinal axis.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925822C (en) * 1951-03-16 1955-03-31 Kocks Gmbh Friedrich Plant for the production of tubes from strips
DE1089713B (en) * 1956-04-13 1960-09-29 Phoenix Rheinrohr Ag Process for the production of an endless belt in the continuous production of welded pipes by welding pre-parts together

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