CH177671A - Einrichtung zum Färben der Längsränder von Holzspänen oder Kartonzuschnitten an Schachtelherstellungsmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Färben der Längsränder von Holzspänen oder Kartonzuschnitten an Schachtelherstellungsmaschinen.

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CH177671A
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Inventor
Badische Maschinenfabrik Neff
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Badische Maschf Gmbh
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  Einrichtung zum Färben der Längsränder von Holzspänen oder Kartonzuschnitten an  Schachtelher     stellungsmaschinen.       Bei Schiebeschachteln, beispielsweise  Streichholzschachteln, ist es häufig üblich,  die Längskanten der Holzspäne oder     Karton-          zusehnitte,    aus denen die Aussenteile der  Schachteln hergestellt werden, vor dem Be  kleben mit     Farbrändern    zu versehen. Dies  geschah bisher in der Weise, dass eine grö  ssere Menge gleichgelegter Späne oder Zu  schnitte von Hand in einen     Farbbehälter    ein  getaucht wurde, worin man sie eine Zeitlang  stehen liess, um sie dann umzudrehen, um  beide     Ränder    mit dem Farbstreifen zu ver  sehen.

   Die Späne oder Zuschnitte blieben  so lange in der Farbe stehen, bis sich die  Farbe in das Holz     bezw.    den Karton hoch  gesaugt hatte. Darnach kamen die so mit  den Farbstreifen versehenen Werkstücke zur  Weiterverarbeitung auf die     Scha,cUtelherstel-          lungsmaschine.     



  Die von Hand ausgeführten Färbearbeiten  sind umständlich und zeitraubend, und ausser-    dem ist man zu sehr auf die Zuverlässigkeit  des Arbeiters angewiesen, um eine gleich  mässige Färbung zu erzielen. Die Erfindung  betrifft nun eine Einrichtung an einer       Schachtelherstellungsmaschine,    die das Fär  ben .der Späne oder Zuschnitte selbsttätig  ausführt. Damit ist die Gewähr gegeben,       dass    die Färbungen immer gleichmässig er  folgen.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht der     Einrichtunn     teilweise im Schnitt,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     tl-B     der     Fig.    1, und       Fig.    d einen Span oder Kartonzuschnitt  mit den für die Faltung erforderlichen pa  rallelen Rissen und mit den durch     Sühraf-          fierung    dargestellten gefärbten Längs  rändern.

             Bei    der in     Fig.    1 dargestellten Ausfüh  rungsform gehören die, in     .dünnen    Strichen  gezeichneten Teile zu einer     Schachtelkleb-          maschine    üblicher Art, während die daran  angebrachte Einrichtung zum Färben der  Späne     bezw.        Schachtelzuschnitte    stärker ge  zeichnet ist: Die Teile der Färbeeinrichtung       werden    beispielsweise von Konsolen getragen,  auf die eine Platte c<B>gelegt</B> ist. Sie trägt  ein Magazin a zur Aufnahme der zu färben  den Späne oder Zuschnitte.

   Ein Schieber d  in dem untern Teil des Magazins a ist durch  einen Lenker e mit einem Hebel f verbunden,       der        durch    einen Lenker g von dem zur       Schaehtelherstellungsmaschine    gehörenden  Hebels bewegt wird. Der Schieber d schiebt  bei jedem Vorwärtshub ein Werkstück aus  dem Magazin     a    hinaus, und zwar zwischen  zwei umlaufende Rollenpaare     ti    und     ui    der  eigentlichen     Farbauftragevorrichtung    b.  



  Gemäss     Fig.    1 und 2 sind die Rollenpaare       ti    und     eci    parallel zueinander und überein  ander angeordnet. Die untere Rollenwelle     24     wird beispielsweise durch einen     SchnuT-          antrieb   <I>v, r,</I> o von der Hauptwelle<I>w</I> der       Schaehtelherstellungsmaschine    angetrieben,  und die obere     Rollenwelle        t    steht unter Feder  druck.

   Die Rollenpaare     ui    und     ti    wälzen  sich aufeinander, und die Breite jeder Rolle  entspricht der     Breite    des von ihr herzustel  lenden     Farbstreifens.    Die untern     Rollen        ui     besitzen nach aussen ansteigende Flansche,  die das Werkstück beim     Durchgange    führen.

    Auf den Wellen<I>t</I> und     u    sitzen Räder     t2          und        u2,    die beispielsweise gezahnt sind und       das    Werkstück von oben und unten her ge  rade erfassen     und    es durch die     Farbauftrag-          vorrichtung        hindurchleiten.     



  Die Farbe wird aus einem höher liegen  den Behälter     q    durch ein     Rohr    in den     Farb-          behälter    eingeleitet, in     Odem    ein Überlauf  rohr y vorgesehen ist, um den Farbspiegel  in dem Behälter immer in einer bestimmten  Höhe zu halten. Ein     Behälter    p nimmt die  überschüssige Flüssigkeit auf. Ein Ab  streicher x umfasst die in die Farbflüssigkeit  tauchenden     untern    Rollen     ui    und streift von  diesen die Farbe ab.

   Die Behälter<I>p</I> und     q       sind zweckmässig etwa gleich gross,     @o        class     ein Überlaufen -der Farbe unbedingt vermie  den wird, auch wenn versehentlich zum  Beispiel .der Hahn des Behälters q nicht ge  schlossen werden     sollte.     



  Wenn zwischen den Rollen     ti    und     ic.i     Späne oder Zuschnitte z hindurchlaufen, wer  den deren Ränder mit dem Farbauftrag ver  sehen. Während der Zeit, die zwischen den  Durchgängen zweier aufeinander folgender  Werkstücke liegt, laufen die Rollen     ti    und       ui    leer aufeinander, so dass die Farbe sich  von der untern Rolle     ui    auf die obere Rolle       ti    überträgt, also die Ober- und     Unterseite     .des Spans oder Zuschnittes gefärbt werden.  Der Farbbehälter hat in der Mitte eine Ab  teilung, die keine Farbe empfängt und in  der das untere Zahnrad     242    läuft.

   Die Ge  schwindigkeit der beiden Rollenpaare     ti    und       ui    ist so bemessen, dass die gefärbten Spän  in das Magazin     ai    geschleudert     werden,    in  dem sie sich übereinander legen und durch  Klappen     l4    und<I>i</I> gleichgerichtet werden. Die  Klappen werden von der Kurvenscheibe     n          mittelst    der Hebel<I>m</I> und<I>-</I>     l    und der Stange       k    angetrieben und führen schlagende Bewe  gungen gegen den     Werkstücksstapel    aus.

   Das  Magazin     ai    ist so hoch, dass die oben zuge  führten, mit den     Farbstreifen    versehenen  Werkstücke genügend lange indem Magazin  bleiben, bevor sie zur Weiterverarbeitung ge  langen, die Farbe also genügend Zeit hat, in  das Holz     bezw.    in den Karton einzudringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Färben der Längsränder von Holzspänen oder Kartoneuschnitten an Sehachtelherstellungsmaschinen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Werkstücke aus einem Magazin selbsttätig in fortlaufendem Ar beitsgang einzeln und nacheinander einer Farbauftragvorrichtung zugeführt werden und von dieser selbsttätig in das Magazin der Schachtelklebmaschine abgegeben werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Farbauf- trabvorriohtung zwei übereinander ange ordnete Rollenpaare aufweist, von denen das untere Paar von der Schachtel maschine zwanbläufi; angetrieben wird und das obere Paar auf dem untern Paar durch Federdruck aufliegt.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen des untern Rollenpaares allein im Farbstoffbehälter eintauchen und die Ränder der Werkstücke mit dem Farbauftrag versehen. 3. Einriehtunb nach Patentanspruch und Unteranspt-üchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das untere Rollenpaar zwecks Führung der Werkstücke mit schräg nach aussen verlaufenden Rändern versehen ist.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwischen den Färbrollen kleine Zahnräder zum Transport der Werkstücke angebracht sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass an .den untern Rollen Abstreicher vorgesehen sind, die bei der Drehung der Rollen das Abspritzen der Farbe verhindern.
CH177671D 1933-12-01 1934-10-03 Einrichtung zum Färben der Längsränder von Holzspänen oder Kartonzuschnitten an Schachtelherstellungsmaschinen. CH177671A (de)

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