CH177690A - Flüssigkeitsgetriebe. - Google Patents

Flüssigkeitsgetriebe.

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CH177690A
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Goelz Emil
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Goelz Emil
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Description


  Flüssigkeitsgetriebe.    Die Erfindung bezieht sich auf Flüssig  keitsgetriebe mit nach dem Kolbenprinzip  arbeitenden     Kraftübertragungsteilen,    die eine  die Arbeitsflüssigkeit unter Druck setzende       Pumpvorrichtung    und einen von der unter  Druckgesetzten Flüssigkeit betätigten, hydrau  lischen Motor besitzen. Die Verwendung der  artiger Getriebe wird vielfach dadurch er  schwert, dass es mit den bisher bekannten  Mitteln nicht möglich ist, die in der Flüssig  keit enthaltenen Luft- oder Gasblasen voll  ständig aus dieser zu entfernen, wodurch der  Wirkungsgrad sehr verschlechtert wird.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Flüssig  keitsgetriebe dieser Art, bei welchem die  Arbeitsflüssigkeit mit Hilfe einer Zentrifuge  vollständig von Luft     bezw.    Gas befreit und  unmittelbar unter dem Drucke der Schleuder  kraft in die Saugleitung der     Pumpvorrichtung     eingeführt wird. Bei einem bevorzugten Aus  führungsbeispiel wird die Zentrifuge mit dem  vom Motor angetriebenen rotierenden Teile  der nach dem Kolbenprinzip arbeitenden         Pumpvorrichtung    verbunden.

   Um hierbei auch  eine vollständige     Durchspülung    der Zylinder  und damit deren vollständige Säuberung von  Luft- oder Gaseinschlüssen zu erreichen, wer  den ferner die zu den Zylindern führenden  Kanäle für Zu- und Ableitung der Arbeits  flüssigkeit vorteilhaft als     Zweiwegkanäle    aus  gebildet, derart, dass durch einen Kanal die  Druckflüssigkeit und durch einen von diesem  getrennten Kanal die Saugflüssigkeit geleitet  wird. Weitere Einzelheiten eines Getriebes  gemäss der Erfindung sind aus der nachfol  genden Beschreibung und der Zeichnung er  sichtlich.  



  In der Zeichnung ist in schematischer  Form ein Ausführungsbeispiel eines Flüssig  keitsgetriebes gemäss der Erfindung gezeigt.  



       Fig.    1 stellt einen teilweisen Längsschnitt  durch das Getriebe dar,       Fig.    2 einen Schnitt durch die Zentrifuge  längs der Linie     A-B    der     Fig.    I.  



  Das in dem Gehäuse<B>1</B> untergebrachte       Pumpenzylindergehäuse    2, in welchem - bei-           spielsweise        Zylinder    3 oszillierend eingebaut  sind, ist fest mit der Welle 4 des Antriebs  motors verbunden, so dass es mit dieser um  läuft. Mit dem     Pumpenzylindergehäuse    2  aus einem Stück gefertigt ist das Gehäuse       der-Zentrifuge    5. Die Zylinder 6 des hydrau  lischen Motors sind in dem feststehenden  Gehäuse 7 gleichfalls oszillierend gelagert.

    Die     Arbeitsräume    der Zylinder 3 sind über  Saugkanäle 8 und Druckkanäle 9, die Ar  beitsräume der Zylinder 6 über     Zuführkanäle     10 und Ausstosskanäle 11 mit den entspre  chenden Verbindungskanälen des Steuerschie  bers 12 verbunden     bezw.        verbindbar.     



  Das Getriebe wird durch das mit der  Welle 4 des nicht dargestellten Antriebs  motors starr verbundene Zylindergehäuse 2  angetrieben. Infolge des Umlaufes dieses Ge  häuses wird die in seinem Innern befindliche  Flüssigkeit     mittelst    der Zentrifuge 5 nach  aussen gedrückt; vom äussern Ring der Zentri  fuge 5 wird die Flüssigkeit unter dem Druck  der Fliehkraft in den in der feststehenden  Scheibe 14 befindlichen Kanal 13 und aus  diesem über den Schieber 12 in den Kanal  8 und in das Innere des Zylinders 3 gedrückt.  Aus diesen Zylindern wird die Flüssigkeit  durch die Kanäle 9, den Schieber 12 und  die Kanäle 10 in die Zylinder 6 gepumpt  (vergleiche die Darstellung auf der untern  Seite der     Fig.    1).

   Aus den Motorzylindern  6 wird die Flüssigkeit wieder durch die  Kanäle 11 über den Schieber 12 nach der  Zentrifuge 5 ausgestossen. Sie tritt hier nahe  dem innern Ende des Trommelraumes ein  und wird durch die     Fliebkraft    nach aussen  geschleudert, wobei eine wirksame Reinigung  von der ihr anhaftenden Luft (Gas)     statt-          findet.     



  Der Schieber 12 läuft hierbei mit der  Geschwindigkeit der getriebenen Welle um,  während die Kanäle 8 und 9 mit der Ge  schwindigkeit der treibenden Welle (Motor  welle 4) umlaufen, wogegen die Kanäle 10  und 11 mit dem feststehenden Gehäuse 7  verbunden sind. Der Schieber 12 führt also  hierbei eine Relativbewegung, sowohl gegen  über den umlaufenden Kanälen 8 und 9 als    gegenüber den feststehenden Kanälen 10 und  11 aus, wodurch die Steuerung bewirkt wird.  Dabei werden die Pumpenkolben durch ein  auf der getriebenen Welle sitzendes Exzenter  hin- und herbewegt, wogegen die Motorkol  ben durch die in sie gedrückte Arbeitsflüssig  keit bewegt werden und ihre Energie über  ein zweites Exzenter (in     Fig.    1 rechts) auf  die getriebene Welle übertragen.  



  In das Gehäuse 1 ausgetretene     Leckflüs-          sigkeit    wird von der Zentrifuge längs ihres  äussern Umfanges ergriffen und durch die  Öffnung 16 in einen Behälter 17 geschleu  dert, aus welchem sie durch das Rohr 18  wieder in die Zentrifuge 5 zurückgeleitet,  dort gereinigt und erneut in den Kreislauf  eingeführt wird.  



  Die Zentrifuge 5 besitzt eine von aussen  nach innen reichende ringförmige Zwischen  wand 19, die der Höhe des während des Be  triebes in dem Gehäuse 2 rotierenden Flüs  sigkeitsringes entspricht. Durch die Doppel  kanäle, die zu den Zylindern führen, wird  erreicht, dass die Arbeitsflüssigkeit     (0I)    in  ständigem     Durchfluss    ohne Bildung eines Luft  polsters eingesaugt und ausgedrückt wird,  was zur Folge hat, dass eine vollständige  Ausspülung der Zylinder und damit eine voll  ständige Überführung der Arbeitsflüssigkeit  in die Luft-     bezw.        Gasreinigungssebleuder     sichergestellt ist.

   Es wird also auf diese  Weise eine restlose Luft-     bezw.    Gasreinigung  erzielt und damit der Wirkungsgrad des Ge  triebes ganz erheblich- verbessert. Die im  Innern der Zentrifuge ausgeschiedene Luft  (Gas) kann sich in dem Innenraum des Zy  lindergehäuses 2 ausbreiten und aus diesem  in das Gehäuse 1 austreten, aus welchem  sie längs der Lagerflächen usw. ins Freie  entweichen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsgetriebe mit nach dem Kolben prinzip arbeitenden Kraftübertragungsteilen, welches Getriebe eine die Arbeitsflüssigkeit unter Druck setzende Pumpvorrichtung und einen von der unter Druck gesetzten Flüssig keit betätigten, hydraulischen Motor besitzt, dadurch gekennzeichnet; dass die Arbeits flüssigkeit in einer Zentrifuge von Luft bezw. Gas befreit und unmittelbar unter dem Druck der Schleuderkraft in die Saugleitung der Pumpvorrichtung eingeführt wird. UNTERAN SPRüCHE 1.
    Flüssigkeitsgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das rotierende Gehäuse der Pumpvorrichtung unmittelbar mit dem Gehäuse der Zentrifuge verbun den ist, in welcher sich während des Be triebes ein Flüssigkeitsring bildet, dessen Höhe durch eine von aussen nach innen reichende ringförmige Zwischenwand be stimmt wird. 2. Flüssigkeitsgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die aus dem Getriebemotor austretende ge steuerte Flüssigkeit, als auch die in das stillstehende Aussengehäuse des Getriebes gelangende Leckflüssigkeit der Zentrifuge zugeführt wird. 3.
    Flüssigkeitsgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die in das stillstehende Aussen gehäuse des Getriebes übergetretene Leck flüssigkeit durch den äussern Umfang der Zentrifuge in einen am .Mantel des Aussen- gehäuses angeordneten Auffangbehälter ge schleudert und hier einer Öffnung zuge führt wird, aus welcher sie durch einen Kanal ohne Verwendung einer Pumpe wieder in das Innere der Zentrifuge zu rückgeführt wird. 4.
    Flüssigkeitsgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssig keit aus der Ausstossleitung des Getriebe motors in die Zentrifuge geleitet wird, so dass die im Getriebe aufgenommene Luft bezw. Gas vor Einführung in die Pump vorrichtung wieder ausgeschieden wird. 5. Flüssigkeitsgetriebe nach Patentanspruch, dadurch, gekennzeichnet, dass den Zylin dern getrennte gesteuerte Saug- und Druck leitungen für die Arbeitsflüssigkeit zuge ordnet sind, durch die eine vollkommene Durchspülung der Zylinder gesichert wird. 6.
    Flüssigkeitsgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die von der Flüssigkeit durch strömten, die Zylinder pendelnd tragenden Zylinderzapfen gleichfalls Doppelkanäle für den Ein- und Austritt der Arbeits flüssigkeit aufweisen.
CH177690D 1933-09-04 1934-08-16 Flüssigkeitsgetriebe. CH177690A (de)

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