CH177694A - Automatische Reibungslamellenbremse an Elektromotoren zur stossfreien Abbremsung bei Stromunterbrechung in der Motorzuleitung. - Google Patents

Automatische Reibungslamellenbremse an Elektromotoren zur stossfreien Abbremsung bei Stromunterbrechung in der Motorzuleitung.

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Description


  Automatische Reibungslamellenbremse an Elektromotoren zur stossfreien Abbremsung  bei Stromunterbrechung in der Motorzuleitung.    Den Gegenstand der Erfindung bildet  eine automatische Reibungslamellenbremse  an Elektromotoren zur stossfreien Abbrem  sung bei Stromunterbrechung in der Motor  zuleitung und besteht darin, dass bei Strom  unterbrechung in der Motorzuleitung durch  Federkraftwirkung eine achsiale Bewegung  sowohl der auf der Motorwelle fest auf  gesetzten und achsial verschiebbar gelager  ten Reibungslamellen, als auch der mit dem  Motorgehäuse feststehenden und achsial ver  schiebbaren     Reibungslamellen    erfolgt, in der  Weise, dass die einzelnen Reibungslamellen  nacheinander zur gegenseitigen Anpressung  gelangen, so dass eine allmählich einsetzende,  stossfreie Abbremsung der rotierenden Teile  erfolgt.

   Die Bremse gemäss der Erfindung  eignet sich zum Beispiel für     Aufzüge,    Win  den und ähnliche Maschinen.  



  Derartige Bremsen, deren Zweck die Ab  stellung und Sicherung einer Hebelast 'bei  Unterbrechung des Stromes und seiner elektro  magnetischen Wirkung ist, sind     bereits    be-         kannt.    So wird beispielsweise oft eine Band  bremse mit einem in der gelüfteten Stellung  eines Elektromagnetes,     welcher    mit dem  selben Strom wie der Motor gespeist wird,  gehaltenen Gewichtes verwendet. Anstatt  des     Gewichtes    wird in andern     Fällen    eine Fe  .der oder ein pneumatischer oder hydrau  lischer Zylinder verwendet. Es sind ferner  Bremsen bekannt, bei denen durch Sinken  der Zentrifugalkraft nach Abschalten des  Stromes des Motors und damit entstehender  Verlangsamung der Rotation eine Bremsung  erfolgt.  



  Bei diesen wird aber eine zu plötzliche  Bremswirkung erzielt. Es kann dadurch zum  Beispiel bei Hebezeugen ein Seilbruch ver  ursacht werden.  



  In der beigeschlossenen Zeichnung sind  Ausführungsbeispiele von Reibungslamellen  bremsen gemäss der Erfindung schematisch  veranschaulicht.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Längsschnitt  einer durch elektromagnetische Anziehungs-      kraft wirkenden Bremsvorrichtung, und zwar  bei eingeschaltetem Motor, das ist bei ge  lüfteter Bremse;  Fig. 2 veranschaulicht dieselbe Bremse  im .senkrechten     Längsschnitt    nach Strom  unterbrechung und nach vollkommenem Ab  stellen der Bewegung und     Arretierung    des  Rotors;  Fig. 3 veranschaulicht das Schaltungs  schema eines mit einer Bremse gemäss der  Erfindung versehenen Asynchronmotors;  Fig. 4 ist ein ,schematischer Längsschnitt  der Bremse in der gelüfteten Stellung;  Fig. 5 ist derselbe Schnitt der Bremse bei  abgebremstem Motor;  Fig. 6 ist eine Ansicht der die Elektro  magneten tragenden Scheibe gemäss Linie  IV-IV der Fig. 4;

    Fig. 6a ist ein Detail des Magnetes, wäh  rend  Fig. 7 ein Schnitt der Bremse gemäss Linie  V -V der Fig. 5 ist;  Fig. 8 und 9 erläutern. schematisch die  Wirkungsweise der Bremse;  Fig. 10 und 11 veranschaulichen die  senkrechten     Längsschnitte        eines    weiteren       Ausführungsbeispiels    vor und nach dem Ein  schalten des Stromes,     und     Fig. 12 ist ein Detail einer Druckvor  richtung des zuletzt angeführten     Ausfüh-          rungsbespiels.     



  Auf der Welle 1 des Elektromotors  (Fig. 1 und 2) ist ein, Elektromagnet 2 fest  aufgesetzt,     welcher    durch die Wicklung 3,  die durch den Rotorstrom zum Beispiel eines  Zweiphasen- oder Mehrphasenmotors durch  flossen wird, erregt wird. Der Elektromagnet  2 zieht während des Arbeitens des Motors die  auf der Welle 1 des Motors     verschiebbare,     aber nicht drehbare Scheibe 4 an, wodurch  eine Feder 5, die in der Ausnehmung 5' des  Elektromagnetes 2 angeordnet ist, zu  sammengedrückt wird. Die Scheibe 4 ist mit.  in Ausnehmungen 6' der auf der Welle voll  kommen fest aufgekeilten Nabe 7 passenden       walzenförmigen    Bolzen 6 versehen.

   Auf  dieser Nabe sind Reibungslamellen 8 achsial    verschiebbar aufgeschoben.     Zwischen    diesen  sind die festen Ringe 9 angeordnet, die von       einigen    Bolzen 10 getragen sind, welche     mit-          telst    der Muttern 12 auf der Scheibe 13 fest  geschraubt sind, wobei die Scheibe 13     mit-          telst    Schrauben 14 mit dem Motorgehäuse 11.  fest verbunden ist. Die Ringe 9     sind    auf dem  Bolzen 10 in achsialer Richtung verschieb  bar.

   Die Bremslamellen 8, als auch die Ringe  9 sind vorzugsweise aus einem Material von  hohem Reibungskoeffizienten, zum Beispiel  Fiber, und können im Innern durch eine auf  der Zeichnung nicht veranschaulichte Metall  einlage zur Erhöhung der     mechanischen     Festigkeit versteift sein.  



  Wird die Stromzuleitung des Elektro  motors unterbrochen und hierdurch die an  ziehende Wirkung des     Elektromagnetes    2  aufgehoben, so verschiebt die zusammenge  drückte Feder 5 die Scheibe 4 in der Rich  tung des Pfeils a (Fig. 2), das heisst nach  links,. wodurch ,sich dieser mit seiner ganzen  Fläche auf den Ring 9' anlegt und ihn in der  Richtung nach links verschiebt. Dies hat zur  Folge, dass der Ring 9' gleichfalls auf dem  Führungsbolzen 10 nach links verschoben  wird, bis er mit der sieh mit der Welle  drehenden Lamelle 8' in Berührung kommt  und diese gleichfalls in der Richtung nach  links verschiebt, bis sie mit .dem nachfolgen  den festen Ring 9" in Berührung kommt.

   Der  ganze Vorgang     wiederholt    sich, bis alle Rei  bungskörper 8, 9 in die in Fig. 2 veranschau  lichte Lage gekommen     sind.    Dadurch, dass  die einzelnen Reibungslamellen nacheinander  zur -gegenseitigen Anpressung gelangen, er  folgt eine allmählich einsetzende stossfreie       Abbremsung    der     rotierenden        '.heile.     



  In der     .angepressten    Lage der     Lamellei     gemäss     Fig.    2 ruft die Feder 5 einen Druck  hervor, welcher zur sicheren Arretierung des  vollbelasteten Motors     in    der abgebremsten  Lage genügt.    Der     Erregerstrom    des Elektromagnetes  wird an dessen     Klemmen    15 aus dem Rotor  des Motors durch in den     Ausnehmungen    16  der Welle 1 angeordnete Leiter zugeführt.      Der übliche Vierkant 17 zum manuellen An  drehen des Ankers mittelst     eines    Hebels ist  an dem Gehäuse 18 des Elektromagnetes 2  montiert.  



  Wird der     Strom    in den Elektromotor  neuerdings eingeschaltet, zieht der durch den  Läuferstrom erregte Elektromagnet 2 die  Magnetscheibe 4 wiederum entgegen dem  Federdruck 5 in Richtung des Pfeils     b     (Fig. 1) an, so dass die Bremsorgane 8 und  9 entlastet werden. Der Motor überwindet  allmählich die Reibung zwischen den ein  zelnen Reibungslamellen und den Ringen 8,  9 und seine Umdrehungen wachsen stufen  weise bis zur normalen Grösse an. Die Rei  bungskörper treten nun selbsttätig soweit  auseinander, dass die festen Ringe 9 die Ro  tation der auf der Motorwelle festsitzenden  Lamellen 8 nicht behindern.  



  Die Anzahl der Reibungskörper 8, 9  richtet sich nach der Grösse des Momentes,  welches erzeugt werden soll.  



  Die beschriebene Bremse kann auch an  einem Gleichstrommotor angebracht sein.  Beim Stromeinschalten bewirken die Spu  len 3 des Elektromagnetes eine Dämpfung  des Stromstosses.  



  Gemäss Fig. 3 sind die Elektromagnete 1,  welche zur Haltung der Bremse in gelüfte  ter Lage dienen, solange die Stromzuführung  nicht unterbrochen ist, in jeder Phase des  Stators des Asynchronmotors zwischen dem  Sehalter 2 und der Statorwicklung 3 in Serie  zu dieser geschaltet. Der Rotor 4 des mit der  Bremse versehenen Motors ist zum Beispiel,  wie in Fig. 3 veranschaulicht ist, kurz  geschlossen. Die Elektromagnete erhalten im  Gegensatz zum vorher beschriebenen Bei  spiele Strom konstanter Frequenz. Solange  der Motor eingeschaltet ist, wird die Scheibe  5 in der in Fig. 4 veranschaulichten Lage,  bei welcher die auf den Tragbolzen 7, 7' und  7" angeordneten Federn 6 zusammengedrückt  sind, festgehalten. Dadurch wird eine freie  Drehung des Motors möglich.

   Die Motorwelle  8 ist mit einer fest aufgekeilten Nabe 9 ver  sehen, auf welcher die Reibungslamellen 10  achsial verschiebbar, aber mit der Nabe dreh-    bar nach vorher beschriebener Art gelagert  sind. Die sich nicht .drehenden Ringe 11, wel  che auf den Bolzen 7, 7' und 7" . aufgesetzt  sind, sind gleichfalls von vorher beschriebe  ner Ausführung, so dass die Wirkungsweise  der Bremsorgane vollkommen die gleiche ist,  wie beider vorher beschriebenen Ausführung  der Bremse.

   Wird die Stromzuführung in  die Statorwicklung des Motors durch den  Schalter 2 unterbrochen, oder bei     einem    De  fekt in der Zuleitung oder Statorwicklung  die     Stromzuführung    auch nur in einer Phase  unterbrochen, ziehen die Magnete die Scheibe  5 nicht mehr genügend an, so dass sie durch  die Energie der zusammengedrückten Federn  6 in die Lage nach Fig. 5 bewegt und der  Motorläufer stossfrei, wie     beschrieben,    ange  halten wird. Durch abermaliges Einschalten  des Stromes läuft der Motor stossfrei bis zur       Erreichung    der     normalen    Umdrehungen an.  



  Da die Elektromagnete 1 im Stromkreis  des Stators in Serie geschaltet sind und des  halb durch seine Wicklung stets -der Strom  von der Netzfrequenz fliesst,     müssen    sie aus  lamelliertem Blech     ausgeführt    sein, um die  Hystereseverluste zu vermindern. Die Spulen  12 sind auf dem lamellierten Eisenkörper 14,  welcher den     Magnetkern    bildet, aufgeschoben.  Auf der Scheibe 5 sind lamellierte Anker 13  befestigt. Um die Streuung herabzusetzen,  sind die Scheiben 5 und 16, auf welchen die  Magnetkerne befestigt     sind,    aus     magnetisch     nicht leitendem Materal hergestellt.

   Die Bol  zen 7, 7' und 7" sind auf der einen Seite  von einer mit dem Mantel des Motors ver  bundenen Stützplatte 15 und auf der andern  Seite - -der äussern - von der Tragscheibe  16, an welcher die Magnete 1 befestigt sind,  getragen. Die Elektromagnete der Bremse  sind somit mit dem Motorgehäuse fest  stehend; somit kann die Stromzuführung di  rekt, ohne Schleifringe und Bürsten, zur Er  regerwicklung der Magnete erfolgen.  



  Zur Erregung der Magnete der Bremse  kann der     Statorstrom    zusammen mit dem       Rotorstrom    verwendet werden. Der Elektro  motor kann auch ein     Gleichstrom-Neben-          schlussmotor    sein, wobei die Wicklung der      Magnete vorteilhaft in die     Nebenschluss-          Magnetisierungswicklung    eingeschaltet ist.  



  Bei dem in den Fig. 8 bis 12 dargestell  ten     Ausführungsbeispiel    ist auf der Welle 1  des     Elektromotors    eine Bremsnabe 2 mit die  sem drehbar, aber längs der Achse verschieb  bar aufgesetzt, indem sie mittelst eines Keils  aufgekeilt und in der in der Welle 1 aus  gesparten Nut 3 gelagert ist. Der Rotor  selbst ist auf dieser Welle frei drehbar ge  lagert, und zwar in der Hülse 4, welche den  Rotorkörper 5 trägt. Die Drehung des Rotors       wird    auf die Welle 1 mittelst der Nabe 2  übertragen, welche mit ihm mittelst der  Zähne 2' und 4'     verbunden    ist.

   Die Zähne  greifen     ineinander        in,    jeder Lage und ihre  Höhe ist derart gewählt, dass auch in den  Endlagen (Fig. 9) die Verbindung des Ro  tors mit der Nabe 2 niemals unterbrochen  wird. Dabei ändert sich nur die Berührungs  fläche der Zähne (schraffierte Flächen auf  den Fig. _ 8' und 9).  



  Der Stator 6 des Motors ist üblicher Bau  art und ist mit dem Mantel der Maschine  fest verbunden. Die Nabe 2 des Bremskörpers  wird durch die Feder 7 gegen die Hülse 4  des Rotors angedrückt und ihr Druck wird  von den -Zähnen 2' und 4' auch auf den Ro  tor, welcher sich infolgedessen nicht achsial  nach links verschieben kann, übertragen. Ge  gen die Bewegung nach rechts ist der Rotor       mittelst    des Drucklagers 8 gesichert.  



  Auf der Nabe 2 sind     in    den Nuten 8'  Bremslamellen 8 längs der Achse verschieb  bar, aber     gegenüber    der Nabe 2 nicht dreh  bar aufgesetzt. Zwischen den Lamellen. 8  sind die von den Bolzen 10 getragenen Ringe  9 ebenfalls längs der Achse     verschiebbar    auf  gesetzt. In der Bremse sind also abwechselnd  feste und drehbare Lamellen angeordnet, die  genau so     wie    früher beschrieben     wurde,    aus  geführt sind. Die Bolzen 10 sind auf der  einen Seite im Deckel des Motors. und auf der  andern Seite     in    der Stützwand 12, an wel  cher die Lamellen und Ringe 8, 9 beim  Bremsen und Arretieren des Motors ange  drückt werden, gelagert.

      Die     Motorwelle    endigt im üblichen Vier  kant 13' zum eventuellen     manuellen    An  drehen des Läufers und wird von den Kugel  lagern 14 getragen; sie ist ausserdem in einer  gewissen Länge mit einem Gewinde 15 für  die Stellnabe 16 versehen, welche als Stütze  für die Druckfeder 7 dient, deren Kraft sich  mittelst einer Verdrehung der Stellnabe 16  in gewissen Grenzen beliebig regulieren     lässt.     Auf die Stellnabe 16 ist ausserdem eine  starke, aus     einer    kleinen Anzahl starker Win  dungen bestehende Feder 17 aufgesetzt, wel  che zur Verhinderung eines zu starken An  schlagens des Flansches 19 der Nabe 2 an  die Stirnfläche 18 der Stellnabe 16 bei vol  lem Lauf des Motors, wie weiter genauer be  schrieben wird, dient.  



  Die Wirkungsweise der Bremse ist wie  folgt:  Befindet sich bei ausgeschaltetem Motor  dessen Rotor in Ruhe, drückt die Feder 7 die  Nabe 2' mit der Kraft P (Fig. 8) gegen die  Rotorhülse 4, so dass die Zähne 2' und 4' in  einander nach der vollen Linie in Fig. 8 ein  greifen müssten, wenn der Flansch 19  (Fig. 11) die Nahe 2 nicht in einer gewissen  minimalen Entfernung von der Hülse 4 halten  würde. In der oben angegebenen Lage drückt  der Flansch 19 die Reibungslamellen und  Ringe ganz aneinander, so dass sie an der  Stützwand 12 anliegen, wodurch die Motor  welle abgebremst ist. Die Zähne 2' und 4'  nehmen hierbei die in Fig. 8 strichliert ein  gezeichnete Lage     ein.     



  Wenn nun der Motor eingeschaltet wird,  hat der Rotor das Bestreben sich zum Bei  spiel in der Pfeilrichtung a (Fig. 9) zu  drehen, wobei die Zähne 2', 4' so aufeinander  wirken, dass sie eine     achsiale    Bewegung ge  geneinander hervorrufen. Man erhält die     re-          sultierende        achsiale    Kraft D, welche ent  gegen der Federkraft P wirkt. Solange die  Kraft P der Feder 7 ein Übergewicht hat,  ändert sich die gegenseitige Lage der Zähne  2', 4' nicht, aber auf das     Rotordrucklager     wird ein der Kraft D gleicher Druck Über  tragen.

   Wird die     Torsionskraft    M des Rotors  so gross,-     dass    die radiale     Komponente    D die      Federkraft P überwindet, werden die Zähne  2' durch den Einfluss der entstehenden Kraft  R (Fig. 9) gegenüber den Zähnen 4' achsial  längs ihrer Berührungsfläche herausgescho  ben. Die Berührungsfläche der Zähne wird  sich ständig verkleinern und wenn die Be  wegung der Zähne 2' und dadurch auch der  ganzen Nabe 2 durch die Stützfläche 18  nicht begrenzt wäre, würde eine Unter  brechung der Berührung der Zahnpaare 2'  und 4' eintreten. Die Zähne 2' können     ,sich     also achsial nur um die Grösse des Hubes H  verschieben.

   Wenn die Federkraft P durch  die Wirkung des Torsionsmomentes des Ro  tors überwunden ist, hört auch das gegen  seitige Andrücken der Lamellen und der  Ringe 8, 9 auf, so dass sich diese gegenseitig  entfernen, was durch die Verschiebung der  Nabe 2 um die Grösse des Hubes     H    ermög  licht wird. Dies hat eine stossfreie     Entlastung     ,der Bremse zur Folge und mit der ansteigen  den Torsionskraft des Rotors beginnt sich  dieser bereits langsam zu drehen und seine  Geschwindigkeit ,steigt mit dem aufeinander  folgenden Ausschalten der Reibungskörper,  bis sie die normale Grösse erreicht.  



  Die Achsialkraft R steigt ständig an.  Auf der Stellnabe 16 ist eine starke Feder 17  aufgesetzt, welche das Anschlagen des Flan  sches 19 an die     Stützfläche    18 entweder ab  dämpft oder gänzlich verhindert, wenn sie  selbst die ganze resultierende Achsialkraft R  übernimmt.  



  Durch Ausschalten des Stromes im Stator  des Motors verschwindet das Moment des Ro  tors. Die Nabe 2 wird durch die Feder 7  allmählich gegen den Rotor hin bewegt und  ,die Lamellen und die Ringe der Bremse kom  men nacheinander in gegenseitige Berührung,  bringen den Motor stossfrei zum Stillstand  und halten ihn in der abgebremsten Lage  fest. Die Kraft der Feder 7 wird entspre  chend der Motorleistung und der Grösse des  Gewichtes, welches arretiert werden soll, ge  wählt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automatische Reibungslamellenbremse an Elektromotoren zur stossfreien Abbremsung bei Stromunterbrechung in der Motorzulei- tung, dadurch gekennzeichnet, dass bei Strom unterbrechung in der Motorzuleitung durch Federkraftwirkung eine achsiale Bewegung, sowohl der auf der Motorwelle fest auf gesetzten und achsial verschiebbar gelagerten Reibungslamellen, als auch der mit dem Mo torgehäuse feststehenden und achsial ver schiebbaren Reibungslamellen erfolgt, in der Weise, dass die einzelnen Reibungslamellen nacheinander zur gegenseitigen Anpressung gelangen, so dass eine allmählich einsetzende stossfreie Abbremsung der rotierenden Teile erfolgt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Automatische Reibungslamnellenbremse nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Reibscheiben (8, 9) aus einem Material mit hohem Reibungs koeffizienten hergestellt und im Innern mittelst Metalleinlagen versteift sind. 2. Automatische Reibungslamellenbremse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Er regerstrom zu einem Elektromagneten von der Rotorwicklung des Motors durch die hohle Welle geführt ist.
    Automatische Reibungslamellenbremse nach dem Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Elektromagnete, durch welche die Bremslamellen in der gelüfte ten Lage entgegen dem. Drucke der Feder gehalten werden, in Serie mit der Stator wicklung .des Motors geschaltet sind. 4. Automatische Reibungslamellenbremse nach Patentanspruch und Unteranspruch 3. an Drehstrommotoren, dadurch gekenn zeichnet, dass die Feder (5) dem Elektro magneten mit einer solchen Kraft ent gegen wirkt, dass sie die Bremse bereits bei Unterbrechung der Stromzufuhr bloss in einer Phase in Tätigkeit :setzt. 5.
    Automatische Reibungslamellenbremse nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, .dass die Elek tromagneten auf einem unbeweglichen Teil des Motors gelagert sind, so. dass die Stromzuführung zu deren Erreger wicklung ohne Schleifringe und Bürsten erfolgt. 6. Automatische Reibungslamellenbremse nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Elektromagnete zum Hal ten .der Bremslamellen in der gelüfteten Lage sowohl vom Statorstrom, als auch vom Rotorstrom gespeist werden. 7.
    Automatische Reibungslamellenbremse nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drehung des Rotors auf die Welle mittelst einer auf dieser verschiebbar aufgekeilten Hülse (2) übertragen wird, wobei die Bremse in der gelüfteten Lage durch eine Achsialkraft, die vom Drehmoment des Rotors abgelei tet ist und gegen die Kraft der Feder (7) wirkt, festgehalten wird. B.
    Automatische Reibungslamellenbremse nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum Dämpfen des Anschlages des Flansches (19) eine die Bremsreibungslamellen tragende Nabe (2) an eine Stehnabe (16), bei der durch das Drehmoment des Ro tors verursachten achsialen - Bewegung auf der Stehnabe (16) eine Hilfsfeder (17) aufgesetzt ist.
CH177694D 1934-04-30 1934-04-30 Automatische Reibungslamellenbremse an Elektromotoren zur stossfreien Abbremsung bei Stromunterbrechung in der Motorzuleitung. CH177694A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN108679118A (zh) * 2018-07-05 2018-10-19 江西飞达电气设备有限公司 一种机械式力矩限制器

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CN108679118A (zh) * 2018-07-05 2018-10-19 江西飞达电气设备有限公司 一种机械式力矩限制器
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