CH177720A - Gerätesteckdose. - Google Patents
Gerätesteckdose.Info
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Description
Gerätesteckdose. Die Erfindung betrifft eine Gerätesteck dose mit in Isoliermaterial eingebetteten Kon taktteilen. Bei Gerätesteckdosen dieser Art, insbesondere wenn sie für elektrische Reiz apparate und dergleichen Verwendung finden, erwärmen sich die Metallteile und zum Teil auch das Isoliermaterial ziemlich stark. Man ist bereits-seit langem bemüht, diesem Cbel- stande nach Möglichkeit abzuhelfen und hat insbesondere für den Baustoff desIsolierkörpers Stoffe von hoher Wärmeleitfähigkeit verwen det, z. B. einen Baustoff, der aus Glimmer oder Asbest in einem Glasfuss besteht.
Ein derartiger Baustoff ist beispielsweise in dem D.R.P 378522 beschrieben und wird unter dem Namen "Micalex" in den Handel gebracht. Fernerhin sind die Kontaktteile derartiger Gerätesteckdosen so anzuordnen, dass diese einerseits zum Anschluss der Leitungen leicht zugänglich sind, anderseits aber beim Ge brauch von dem Bedienenden nicht berührt werden können.
Allen diesen Bedingungen trägt die Geräte steckdose nach der Erfindung Rechnung. Sie besteht darin, dass die Verbindungsleiter zwi schen den Steckhülsen und den aus dem Isolierkörper herausragenden Anschlussklem- men als gewundene, wendelförmige Leiter durch Hohlräume des Isolierkörpers geführt sind, der aus einem Baustoff guter Wärme leitfähigkeit besteht, und dass die Anschluss- ktemmen durch eine besondere Isolierhaube abgedeckt sind. Unter einem Baustoff guter Wärmeleitfähigkeit soll ein solcher verstanden werden, welcher eine gleiche oder annähernd gleiche Wärmeleitfähigkeit hat wie Micalex.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel der Erfindung dargestellt. Abb. 1 zeigt eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, wäh rend Abb. 2 einen Längsschnitt von Abb. 1 darstellt. In Abb. 3 ist der Isolierkörper allein mit den Anschlussklemmen und den Schutz kontaktorganen, sowie deren Befestigung ver anschaulicht. Abb. 4 zeigt eine Stirnansicht der Gerätesteckdose von der Anschlussseite aus, während Abb. 5 eine Stirnansicht von der entgegengesetzten Seite, das heisst von den Steckhülsen aus, erkennen lässt.
Die Gerätesteckdose besitzt den Isolier- körper a, der, wie bereits erwähnt, aus einem Baustoff hoher Wärmeleitfähigkeit, z. B. Mica- leg, besteht. In diesem Isolierkörper sind Hohl räume b vorgesehen, durch welche die Ver bindungsleiter c zwischen den Anschlussklem- men f und den Steckhülsen p hindurchge führt sind.
Die Anschlusskontakte f, sowie der Isolierkörper a sind durch eine Isolier- haube e gedeckt, und zwar zweckmässig in der Weise, dass der Isolierkörper a nur zum Teil, die Anschlusskontakte jedoch vollständig von der Isolierhaube e verdeckt werden. Isolier- körper a und Isolierhaube e werden zweck mässig durch eine einzige Schraube nz mitein ander verbunden.
Wie die Fig. 1, 2 und 3 ohne weiteres erkennen lassen, sind die Anschlussklemmen f an der Stirnseite des Isolierkörpers a an den herausgeführten Enden der wendelförmigen. Leiter c befestigt und sind so beim Zusammen setzen der beiden Hälften des Isolierkörpers a mit diesem starr verbunden.
Eine derartige Verbindung wird auch zweck mässig zwischen den Schutzkontaktorganen g und der Schnurschutzspirale lt herbeigeführt. Zu diesem Zwecke können die Schutzkontakt organe y mit Klemmen i versehen sein, die zur Befestigung der Schnurschutzspirale h und zur mechanischen Verbindung der Zuführungs leitung k mit dem Isolierkörper a verwendet werden. Um die in der Gerätesteckdose selbst auftretende Wärme möglichst gut abzuleiten, ist die Isolierhaube e mit Öffnungen, z. B. Kanälen n versehen.
Durch diese Kanäle, so wie durch die Schnurschutzspirale kann die Luft frei zirkulieren und so die innern Räume der Gerätesteckdose kühlen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gerätesteckdose mit in Isoliermaterial ein gebetteten Kontaktteilen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verbindungsleiter zwischen den Steckhülsen (p) und den aus dem Isolier- körper herausragenden Anschlussklemmen (f) als gewundene, wendelförmige Leiter (c) durch Hohlräume (b) des Isolierkörpers (a) geführt sind, der aus einem Baustoff guter Wärme leitfähigkeit besteht, und dass die Anschluss klemmen (f) durch eine besondere Isolierhaube (e) abgedeckt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.Gerätesteckdose nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die an einer Stirnseite des Isolierkörpers (a) heraus ragenden Anschlussklemmen <B>(f),</B> die Schutz kontaktorgane (g) und die Schnurschutz- spirale (h) mit dem Isolierkörper (a) starr verbunden sind. 2. Gerätesteckdose nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schutz kontaktorgane (g) mit Klemmen (i) ver sehen sind, die zur Befestigung der Schnur schutzspirale (h) dienen und gleichzeitig zum Verbinden der Zuführungsleitung (k) mit dem Isolierkörper (a). 3.Gerätesteckdose nach Patentanspruch, da durch gekeünzeichnet, dass die Isolierhaube (e) den Isolierkörper (a) zum Teil bedeckt und mit diesem durch einen Bolzen (nz) verbunden ist. 4. Gerätesteckdose nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Isolierhaube (e) mit Luftkanälen (n) versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE177720X | 1933-07-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH177720A true CH177720A (de) | 1935-06-15 |
Family
ID=5703086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH177720D CH177720A (de) | 1933-07-13 | 1934-07-12 | Gerätesteckdose. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH177720A (de) |
-
1934
- 1934-07-12 CH CH177720D patent/CH177720A/de unknown
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