CH177748A - Anlage mit mindestens einer gasgefüllten Entladungsröhre, die aus einer Dreiphasenwechselstromquelle gespeist wird. - Google Patents

Anlage mit mindestens einer gasgefüllten Entladungsröhre, die aus einer Dreiphasenwechselstromquelle gespeist wird.

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CH177748A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Anlage mit mindestens einer gasgefüllten Entladungsröhre, die aus einer       Dreiphasenwechselstromquelle    gespeist wird.    Die Erfindung bezieht sich auf eine An  lage mit mindestens einer gasgefüllten Ent  ladungsröhre, die aus einer     Dreiphasenwecli-          selstromquelle    gespeist wird.  



  Unter einer Gasfüllung ist hier nicht nur  eine aus mindestens einem Gas, sondern  auch eine aus mindestens einem Dampf oder  aus einem Gemisch von Gas und Dampf be  stehende Füllung zu verstehen.  



  Eine derartige Anlage wird erfindungs  gemäss mit Mitteln versehen, um nach der  Zündung der Entladung durch Änderung  einer Sternschaltung in eine Dreieckschal  tung oder umgekehrt die jeder Entladungs  röhre aufgedrückte Spannung herabzusetzen.  Die Betriebsspannung derartiger Entladungs  <I>röhren</I> ist erheblich kleiner als die Zünd  spannung. Dieser Spannungsunterschied wird  in der Regel von einem in Reihe geschalte  ten Widerstand oder einer Selbstinduktion  aufgenommen. Die Verwendung von Wider  ständen bringt den Nachteil mit sich, dass    in ihm eine ziemlich grosse Energiemenge  verbraucht wird, während der Verwendung  von Selbstinduktionen der Nachteil anhaftet,  dass der Arbeitsfaktor klein wird. Diese  Übelstände werden nun durch die Erfindung  auf äusserst einfache Weise beseitigt.

   Erfin  dungsgemäss wird nämlich durch eine ein  fache Änderung einer Sternschaltung in eine  Dreieckschaltung oder umgekehrt die den  Röhren aufgedrückte Spannung nach der  Zündung der Entladung auf verlustfreie Weise  herabgesetzt.  



  Die Erfindung kann auf verschiedene  Weise verwirklicht werden. Enthält die An  lage drei einzelne Entladungsröhren, so kön  nen diese bei der Zündung in Dreieckschal  tung und beim normalen Betrieb in Sternschal  tung verbunden werden. Die     Umsebaltung     kann man auch an der Stromquelle oder an  einem zwischen der Stromquelle und den       Enladungsröhren    angeordneten Transformator  erfolgen lassen. Wird die Anlage zum Bei-      spiel von einem     Dreiphasengenerator    gespeist,  so können die Phasen dieses     Generators    bei  der Zündung in Sternschaltung und nach  der Zündung in Dreieckschaltung verbunden  werden.

   Bei Verwendung eines Dreiphasen  transformators kann die Primärwicklung von  Dreieck- in Sternschaltung, oder die Sekun  därwicklung von Stern- in Dreieckschaltung  umgeschaltet werden.  



  Die Erfindung ist von besonderer Wich  tigkeit bei Anlagen mit einer oder mehreren  Entladungsröhren, die den Dampf eines  schwerflüchtigen     Metalles,    wie Natrium,     Li-          thium,    Magnesium, Zink,     Thallium,        Rubidium     enthalten. Beim     InbetriebsetzendieserRöhren     ist der Druck dieses Metalldampfes sehr  gering. Es dauert in der Regel eine geraume  Zeit, bevor die Entladungsröhre derart auf  geheizt ist, dass der Metalldampf den für  den gewöhnlichen Betrieb erforderlichen  Druck hat.

   Diese sogenannte     Aufheizzeit     kann nun dadurch erheblich verkürzt werden,  dass man die Umschaltung von Stern- in  Dreieckschaltung oder umgekehrt erst einige  Zeit nach dem     Inbetriebsetzen    der Anlage  erfolgen lässt. Es werden die Röhren infolge  dessen erst stark überlastet, so dass sie bald  die erforderliche hohe Temperatur     annehmen.     



  Die Zeichnung veranschaulicht schema  tisch vier Ausführungsbeispiele des Gegen  standes der Erfindung.  



  Die Anlage nach     Fig.    1 enthält eine zur       Lichtausstrablung    dienende     Entladungsrölu#e     1 mit drei Schenkeln, die an einem Ende  miteinander in Verbindung stehen, während  in den andern Enden der Schenkel eine zum  Beispiel aus einer     Glühkathode    bestehende  Elektrode angeordnet ist. Die Entladungs  röhre enthält eine Gasfüllung, z. B. Neon,  unter geringem Druck, der ein     Metalldampf,     z. B.     Natriumdampf,    zugesetzt sein kann.  



  Die Entladungsröhre, die beim Betrieb  eine positive Säulenentladung aufweist, ist  über einen     Dreiphasentransformator    an ein       Dreiphasennetz    2 angeschlossen. Die Phasen  3 der Primärwicklung dieses Transformators  sind in Dreieckschaltung verbunden, während  die Phasen 4 der Sekundärwicklung dieses    Transformators mit Hilfe des     Stern-Dreieck-          schalters    5 sowohl in Stern-, als auch in       Dreieckschaltung    verbunden werden können.  Wird der Schalter nach links umgelegt, so  sind die Phasen in Sternschaltung verbunden,  während bei Umlegung des Schalters nach  rechts die Phasen in Dreieckschaltung ver  bunden sind.

   Zwischen jeder Phase 4 und  dem Schenkel der Entladungsröhre 1, an  den diese Phase angeschlossen ist, befindet  sich ein kleiner Stabilisierungswiderstand 6.  



  Beim     Inbetriebsetzen    der Entladungsröhre  wird der Schalter 5 zunächst nach links  umgelegt, so dass die Phasen 4 in Stern  schaltung verbunden sind und den verschie  denen     Entladungsbabnen    hohe Spannungen  aufgedrückt werden. Nachdem die Entladung  in der Röhre 1     herbeigeführt    worden ist,  wird der Schalter 5 nach rechts umgelegt,  wodurch die Phasen 4 in Dreieckschaltung  verbunden werden und der Entladungsröhre 1  eine erheblich geringere Spannung zugeführt  wird.  



  Die Anlage nach     Fig.    2 unterscheidet  sich von der in     Fig.    1 dargestellten darin,  dass die Phasen 4 der sekundären Trans  formatorwicklung dauernd in Dreieckschal  tung verbunden sind, während die Phasen 3  der primären     Transformatorwicklung    mit  dem Schalter 5 derart     verbunden    sind, dass  sie beliebig in Dreieck- oder in Sternschal  tung verbunden werden können. Beim     In-          betriebsetzen    der in     Fig.    2 dargestellten An  lage werden zur Zündung der Entladungs  röhre die Phasen 3 in Dreieckschaltung ver  bunden, um, nachdem die Zündung stattge  funden hat, zur Sternschaltung überzugehen.  



  Die Anlage nach     Fig.    3 besitzt drei ein  zelne Entladungsröhren 7, die unmittelbar  aus dem Netz 2 gespeist werden. Diese  Röhren werden bei der Zündung mit Hilfe  des Schalters 5 (Schalter nach links umge  legt) in Dreieckschaltung und beim normalen  Betrieb (Schalter nach rechts umgelegt) in  Sternschalung     verbunden.     



  Die Anlage nach     Fig.    4 enthält ebenso  wie die nach     Fig.    2 einen     Dreiphasentrans-          formator,    dessen Primärwicklung von Drei-      eck- in Sternschaltung umgeschaltet werden  kann. Die drei in Sternschaltung verbun  denen Phasen der     Sekundärwicklung    sind  mit den Anoden der     Gleichrichterröhren    3  verbunden.

   Die Kathoden dieser     Gleichrich-          terröhren    sind     sämtlich    an die Anode der       wit        Grleichstrom    zu speisenden Entladungs  röhre 9 angeschlossen, während die Kathode  dieser Röhre über die     Vorschaltimpedanz    6  mit dein Sternpunkt der sekundären Trans  formatorwicklung in Verbindung steht.  



  Es ist einleuchtend, dass die erfindungs  gemässe Anlage auch eine Reihe von Ent  ladungsröhren enthalten kann, bei denen die  an die Röhren angelegte Spannung mittelst  einer einzigen Umschaltung herabgesetzt  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage mit mindestens einer gasgefüllten Entladungsröhre, die aus einer Dreipliasen- wechselstromquelle gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage Mittel ent hält, um nach der Zündung der Entladung durch Änderung der Sternschaltung in eine Dreieckschaltung oder umgekehrt die jeder Entladungsröhre aufgedrückte Spannung her abzusetzen. UNTERANSPRüCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie einen Dreiphasen transformator und einen Schalter enthält, mittelst dessen die Phasen der primären Transformatorwicklung von Dreieck- in Sternschaltung umgeschaltet werden kön nen. 2.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Dreiphasen transformator und einen Schalter enthält, mittelst dessen die Phasen der sekun dären Transformatorwicklung von Stern- in Dreieckschaltung umgeschaltet werden können. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie drei Entladungs röhren und einen Schalter enthält, mit- telst dessen diese Entladungsröhren von Dreieck- in Sternschaltung umgeschaltet werden können.
CH177748D 1933-04-22 1934-04-13 Anlage mit mindestens einer gasgefüllten Entladungsröhre, die aus einer Dreiphasenwechselstromquelle gespeist wird. CH177748A (de)

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