CH177808A - Von einer Schiene beeinflusste Einrichtung zur Betätigung von Signalen und Sicherungseinrichtungen, insbesondere für Eisenbahnen. - Google Patents

Von einer Schiene beeinflusste Einrichtung zur Betätigung von Signalen und Sicherungseinrichtungen, insbesondere für Eisenbahnen.

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CH177808A
CH177808A CH177808DA CH177808A CH 177808 A CH177808 A CH 177808A CH 177808D A CH177808D A CH 177808DA CH 177808 A CH177808 A CH 177808A
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piston
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channels
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Fryba Josef
Barbora Vaclav
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Fryba Josef
Barbora Vaclav
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  Von einer Schiene     beeinilusste    Einrichtung zur Betätigung von Signalen und  Sicherungseinrichtungen, insbesondere für Eisenbahnen.    Den Gegenstand der Erfindung bildet  eine von einer Schiene beeinflusste     Einrich-          inng    zur Betätigung von Signalen und Si  cherungseinrichtungen, insbesondere für Ei  senbahnen.  



       E.s    sind schon     Schienendruckkontaktein-          richtungen,    insbesondere zur Betätigung von       Eienbahnsignalen    und Sicherungseinrich  tungen, bekannt, die eine mit Flüssigkeit     ge-          fiillte    Druckkammer aufweisen, in welcher  ein Kolben mit     Kolbenstange,    auf die .die  Fahrschiene von oben unmittelbar einwirkt,  auf die. Druckflüssigkeit drückt und     dadurch          eine        Kontaktvorrichtung    beeinflusst.

   Diese       b.9kannten    Bauarten sind jedoch sehr     um-          ständlich,    teuer und     unzuverläsisig,    welche  Nachteile ihre praktische Verwendung bis       beute    unmöglich gemacht hat.

   Bei diesen  älteren Bauarten ist nämlich die Schiene mit       dein        Druckkoutaktappa.rat    so verbunden,     .dass          clie        Hauptbestandl.cile    dieser     Einrichtung     alle     unerwünschten        Lagenveränderungen    der    Schiene, sowohl in     wagrechter,    das ist in seit  licher Richtung, als auch in     lotrechter        hin-          und    hergehender Richtung mitmachen müs  sen und     dag    auch dabei fast alle Bestand  teile -des Apparates alle diese Bewegungen  durchführen.

   Ein schwerwiegender Nachteil  dieser älteren Bauarten liegt darin, dass die  Schiene mit einem Teil des Apparates fest  verbunden     iGt,    sei es durch einen Hebelarm,  eine     Membranplatte    oder dergleichen; ent  sprechende Befestigungsmittel müssen sich  jedoch, insbesondere bei einer grossen Anzahl  von in kurzer     Zeit    rasch aufeinander folgen  den     Durchbiegungen    der Schienen, lockern,  so dass alle Verbindungsstellen und Gelenke  sich rasch abnützen, Spiel bekommen und  leichte     Durchbiegungen    bei der     Überfahrt     von     leichteren    Fahrzeugen, wie     bZotordräGi-          nen,

      wirksam überhaupt nicht übertragen.  



  Wenn man     berücksichtigt,    dass der zu  gelassene     Höhenlagenunters-chie@d    der Schiene  infolge der     Sackung    des     Schotterbettes,    Ber-           stens    von .Schwellen und dergleichen sogar  manchmal 80 mm beträgt, welche lotrechten  Bewegungen der Schiene nur allmählich vor  sich gehen und keine     Kontaktwirkung    her  vorrufen dürfen, so, ist es klar, dass eine feste  Verbindung einer Membrane     zeit    der Schiene  in keiner Weise den -gestellten Bedingungen  entsprechen kann.  



  Nach der Erfindung wird eine mit Flüs  sigkeit gefüllte Druckkammer verwendet,  was an     ,sich    bekannt ist.  



  Erfindungsgemäss wird nun die Kolben  stange eines Kolbens gegen die untere Fläche  der erwähnten     Schiene    federnd mittelst einer  Feder     angepresst.    Ausserdem sind     Durchfluss-          kanäle    sowohl in Kolben, als auch in .den  Wänden des Gehäuses     angeordnet,    derart,  dass durch den Hauptkolben nur plötzliche  und lotrechte Bewegungen der     Schiene    auf  den Arbeitskolben übertragen werden, wäh  rend     wagrechte    und allmähliche     lotrechi:e     Lageveränderungen der Schiene ohne Ein  fluss auf den Arbeitskolben bleiben.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Vorrichtung nach der Erfindung  dargestellt, und zwar stellt     Fig.    1 einen lot  rechten Schnitt durch die     Vorrichtung    und       Fig.    2 einen     wagre.chten    Schnitt nach .der  Linie     II-II    in     Fig.    1 vor,     Fig.    3 einen       wagrechten    Schnitt durch eine Einzelheit  nach     Fig.    2.  



  Die Vorrichtung besteht aus einem  zweckmässig verschlossenen Gehäuse 20, in  dessen mittleren Haupthohlraum 21 sich ein  Kolben 2     .mit    einer Kolbenstange 1 bewegt,  welche zusammen mit dem Kolben in der  Richtung nach     aufwärts        mittelst    einer Feder  3 gegen die untere Fläche der     Schiene    22  oder eines ähnlichen Bestandteils, auf     welche     der Druck des     Barüberfahrenden    Fahrzeuges  oder .dergleichen wirkt, gepresst wird.

   Das  Gehäuse 2:0     ist    mit :seinem Boden auf einer  geeigneten Unterlage, zum Beispiel auf einer       Betonplatte,    auf ,dem     .Schotterbett    der Eisen  bahn usw. gelagert, so dass der Kolben 2 mit  der Kolbenstange 1 sich     zwischen    der untern  feststehenden Unterlage 23     bezw.    :dem Bo  den des     Gehäuses    20 und der .Schiene     22       bewegt.

   Diese beiden Teile vollführen ver  schiedene Bewegungen, und zwar senkt sich  mit der Zeit, insbesondere unter dem     Ein-          flusse    der     Erschütterungen    und Stösse die  Unterlage 23 samt dem Gehäuse 20 auch bei  unterschiedlicher Senkung der Schiene 22,  welche Bewegungen sehr langsam vor sich  gehen und wie nachfolgend noch beschrieben  wird auf die Vorrichtung ohne Einfluss blei  ben.

   Neben diesen langsamen Bewegungen  unterliegt .die Schiene 22 noch unmittelbaren  Einflüssen     bezw.        Drücken    des Barüberfah  renden     Fahrzeuges,    so dass einerseits eine     Ge-          üamtdurchbiegung    .der Schiene auf den gan  zen Abschnitt des Barüberfahrenden Fahr  zeuges und ausserdem noch eine     Durchbie-          gung    in beschränkten     S.chienenabsehnitten     zwischen zwei Schwellen unter jedem dar  überrollenden     Ra:de,    wie schon vorstehend  erwähnt wurde, eintritt.

   Die Vorrichtung  soll nur diese verhältnismässig     plötzlichen          Durchbiegungen    und Bewegungen in lot  iechter Richtung wirksam auffangen, wäh  rend die gleichzeitigen, seitwärts gerichteten  Bewegungen der Schiene ohne Einfluss auf  die Vorrichtung bleiben.  



  Das Gehäuse 20 ist mit einer geeigneten  Flüssigkeit gefüllt, zum Beispiel mit Gly  zerin oder     @01,    wobei sowohl im Hauptkol  ben 2, als auch im Körper des Gehäuses 20       Dur:chflusskanäle    mit Rückventilen und Dros  selkanäle     bezw.    Katarakte angeordnet     ;sind.     wie weiter noch beschrieben wird.

   Neben  dem     Hauptkalben    2 mit der Kolbenstange 1  ist von :der     .Seite    in der Wand     des    Gehäuses  20 noch ein kleinerer Arbeitskolben 4 mit  einer Kolbenstange 5 angeordnet, auf     wel-          ehen    der Flüssigkeitsdruck bei den plötz  lichen     Bewegungen    des     Hauptkolbens    2. ein  wirkt, wobei die     Verschiebung    des kleinen  Arbeitskolbens 4 wesentlich grösser als die  Verschiebung des Hauptkolbens 2, und zwar  entsprechend dem gegenseitigen Verhältnisse  ihrer Durchmesser ist.  



  In der Seitenwand des Gehäuses 20 sind  lotrechte Kanäle     bezw.    Bohrungen vorgese  hen, und zwar der Kanal 6 über dem Ar  beitskolben 4 und daneben noch drei weitere      Hilfskanäle 9, welche alle mit einem Kugel  ventil 7     bezw.    10 versehen sind. Die Ku  geln sind von oben durch eine Feder 8     bezw.     11 belastet, deren Kraft vorzugsweise regu  lierbar ist, damit bei einem plötzlichen Her  unterpressen des Hauptkolbens 2 durch den       Druck    der Kolbenstange 1 sich vorerst der  Arbeitskolben 4 verschiebt und dann erst ,je  nach der Stärke des Druckes .sich die Ven  tile. 7     bezw.    10 öffnen.

   In beiden Kolben 2  und 4 sind noch Kanäle     vorgesehen,    und  zwar der Kanal 13 im Hauptkolben 2 und  in der     Kolbenstange    1 und der Kanal<B>11</B> im  Arbeitskolben 4. Der Kolben 4 wird nach  Aufhören des Druckes, ähnlich wie der       Hauptkolben    2 durch die Feder 3, durch eine  Feder 12 in seine Ausgangslage     zurückge-          bracht.    Es ist selbstverständlich, dass die  erwähnten Kanäle auch ausserhalb des Kol  bens und des Gehäuses eine geeignete Ver  bindung mit dem Innenhohlraum 21 herstel  len könnten.  



  Eines der     Rück,schlagventile    7 oder 10  ist zweckmässig im entgegengesetzten Sinne  zu den andern Ventilen angeordnet. derart.,  dass bei mehrmalig sich wiederholenden Hub  bewegungen des Kolbens 2 die     Druelzflüssig-          keit    gegebenenfalls auch vom Raume über       diesem    Kolben in den Arbeitsraum 21 unter  halb dieses Kolbens strömen kann.  



  Um das Ausdehnen der Druckflüssigkeit  im Arbeitsraum 21 unter dem Kolben 2 des  Gehäuses 20 infolge erhöhter Temperatur bei  heissem Wetter oder umgekehrt ihr Zusam  menziehen bei kaltem     Wetter    zu     ermögii-          ehen,    kann an einer geeigneten Stelle des Ge  häuses 20 ein Hilfsbehälter 24 mit fliegen  dem Kolben 25 angeordnet werden (Fis. 3).

    Der Raum 24' dieses     Behälters    vordem Kol  ben<B>'25</B> steht mit ,dem     Arbeitsraum    21 des       CTehäuses    20 vermittelst eines engen Kanals  7 in Verbindung, während der Raum 24"       hinter    dem Kolben 25 im Behälter 24 durch  einen ähnlichen engen Kanal 26 in die freie  Luft     ausmündet.        Bei    kaltem Wetter zieht  sich die Flüssigkeit vom     Hilfsbehälter    24 in  den Arbeitsraum 21 des Gehäuses 20 zu  rück, während bei heissem Wetter .sie aus    dem Arbeitsraum 21 in den     Hilfsbehälter     unter entsprechendem Verschieben des flie  genden Kolbens 2:5 zurückfliesst;

   dieser Kol  ben ist im Hilfsbehälter 24 dichtend geführt.  



  Die beschriebene     Vorrichtung    wirkt fol  gendermassen: Durch die Bewegung des Kol  bens 2 nach unten beim Fahren eines Fahr  zeuges über die Schiene 22 und bei gleich  zeitigem     Herabpre@ssen    der Kolbenstange 1       durch    eine verhältnismässig heftige Verschie  bung wird die Flüssigkeit im Hohlraume 21  den     Arbeitskulben    4     herausschieben,    (in       Fig.    1 nach rechts) wodurch     mittelst    der  Kolbenstange 5 ein Übersetzungshebel 15  ausgeschwenkt wird und .die erforderlichen  weiteren Organe, wie zum Beispiel Kontakte  oder dergleichen, zur Wirkung gebracht wer  den.

   Mit Rücksicht auf den Unterschied ,der  Durchmesser beider Kolben 2 und 4 genügt  eine ganz geringe Verschiebung des grossen  Kolbens 2, um eine     beträchtliche    grössere     Ver-          schiebungdes    Kolbens 4 herbeizuführen.

   Bei       dieser    heftigen     Versschiebung    des Kolbens 4  geneigen :die engen Kanäle 14, 13 nicht, um  die Druckflüssigkeit     hindurchzulassen,    wäh  rend dieselbe aber durch diese Kanäle ohne  weiteres hindurchgeht, wenn der Hauptkol  ben sich langsam senkt, zum Beispiel bei  einer allmählichen langsamen     Sackung    der  Schiene 22 oder wenn sich die     Unterlage    23  mit dem Gehäuse 20 gegenüber diesem Kol  ben bei unveränderter Lage der Schiene 22  senkt.

       F'ür    den Fall, dass der Schlag auf den  Kolben 2 zu heftig wäre, kommen die in den  Kanälen 6     bezw.    9 vorgesehenen Rückventile  7     bezw.    10 zur Wirkung, und zwar das, Ven  til 7 nach dem     Herausschieben    des Kolbens  4, während die Ventile 10 in dem Falle in  Tätigkeit treten, wenn das Ventil 7 allein  nicht imstande ist den Druckausgleich zu  bewirken. Die Federn 8 und 11. der Ventile  7 und 10, sowie auch die Federn 3 und 12  auf beiden Kolbenstangen 1 und 5 können  so eingestellt werden, dass die erwünschte       Druckwirkung    erzielt wird.  



  Aus dem veranschaulichten     Ausführungv-          beispiel    ist ersichtlich, dass die Druckflüssig  keit beim     Herunterpressen    des Hauptkolbens      2 aus dem Haupthohlraum 21 unter dem  Kolben in den Raum über dem Kolben fliesst  und umgekehrt die beiden Räume     unter,          bezw.    über dem Kolben sind durch die Ka  näle 6 und 9 und 13 miteinander verbun  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Von einer .Schiene beeinflusste Einrich tung zur Betätigung von Signalen und Si- eherungseinrichtungen, insbesondere für Ei senbahnen, mit einer mit Flüssigkeit gefüll ten Druckkammer, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (D eines mittelst der Flüssigkeit auf einen Arbeitskolben (4) ein wirkenden Hauptkolbens (2) gegen die untere Fläche der Schiene mittelst einer Feder (3) angepresst wird und däss Durchflusskanäle (6-, 9, 13) sowohl im Hauptkolben (2),
    als auch in den Wänden des Gehäuses (20) an geordnet sind, ,derart, dass durch den Haupt kolben nur plötzliche und lotrechte Bewegun gen der Schiene auf den Arbeitskolben über tragen werden, während wagrechte und all mählich vor sich gehende lotrechte Lagen- veränderungen der Schiene ohne Einfluss auf den Arbeitskolben bleiben. - UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der unter dem Hauptkolben (2) befindliche Teil der Druckkammer (21) mit dem über dem Kolben befindlichen Teil der Druckkam- mer über durch Ventile mit regelbarem Ventildruck beherrschte Kanäle (6, 9) und über nicht durch Ventile beherrschte Kanäle (13, 14) verbunden ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht durch Ventile beherrschten Kanäle (13, 14) in den Kolbenkörpern (2, 4) angeordnet sind.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ventilbeherrschten Kanäle (6, 9) in dem den Hauptkolben umgebenden Gehäuse (20) angeordnet sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .dass wenigstens ein R-ückschlagventil vor gesehen ist, das in entgegengesetztem Sinne zu .den andern Ventilen wirkt. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit der Druck kammer (21) ein Raum (24') eines Hilfs behälters (2!4) über einen Kanal (27) in Verbindung steht, wobei in diesem Be hälter ein fliegender Kolben (25) angeord net ist und der Raum hinter demselben durch einen Kanal (26) mit der Aussen luft in Verbindung steht.
CH177808D 1933-05-20 1934-05-18 Von einer Schiene beeinflusste Einrichtung zur Betätigung von Signalen und Sicherungseinrichtungen, insbesondere für Eisenbahnen. CH177808A (de)

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