CH177896A - Elektrische Flächenheizeinrichtung. - Google Patents

Elektrische Flächenheizeinrichtung.

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CH177896A
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    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D13/00Electric heating systems
    • F24D13/02Electric heating systems solely using resistance heating, e.g. underfloor heating
    • F24D13/022Electric heating systems solely using resistance heating, e.g. underfloor heating resistances incorporated in construction elements
    • F24D13/024Electric heating systems solely using resistance heating, e.g. underfloor heating resistances incorporated in construction elements in walls, floors, ceilings
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Description


  Elektrische     Flächenheizeinrichtung.            Vorliegende    Erfindung betrifft eine elek  trische     Fläehenheizeinrichtung,    insbesondere  Bodenheizung oder Wandheizung. Die bisher  üblichen Heizeinrichtungen dieser Art be  dingten den Einbau mehr oder weniger um  fangreicher und komplizierter Heizorgane in  die Decken und meistens eine besondere Aus  bildung des Deckenkörpers oder Fussbodens,  was eine umständliche Herstellung und des  halb grosse     Erstellungskosten    ergab. Zudem  erfolgte die Wärmewirkung nicht gleich  mässig über .die ganze zu beheizende Fuss  bodenfläche, sondern streifenweise, da die  Heizorgane meistens parallel zueinander ein  gelegte     Heizstäbe    waren.

   Auch diese waren  in der Herstellung sehr teuer, da sie in kera  mischen Isolierkörpern eingezogene dünne  Widerstandsdrähte enthielten und biegsam  sein mussten, um bei Bedarf herausgezogen  und ausgewechselt werden zu können.  



  Diese Übelstände werden nun bei der       Flächenheizeinrichtung        gemäss    der Erfin  dung -dadurch beseitigt,     dass    zwischen zwei    biegsamen Isolierschichten biegsame Heiz  körper als     Heizbelag    eingelegt und mittelst  Isoliermasse eingeklebt sind, dass der Heiz  körper selbst flächenhaft ausgebildet ist und  die Isoliermasse ein in kaltem Zustande auf  streichbarer Klebestoff ist. Als Isolierschicht  kann hierbei eine mit Isoliermasse durch  tränkte Gewebelage oder sonstiges Faser  material, oder eine Lage Gummi oder     Gutta-          percha    verwendet werden.  



  Dank dieser Ausbildung kann die     Heiz-          einrichtung    aus einem oder mehreren zusam  mengesetzten     Heizbelagelementen    bestehen,  welche zum Beispiel nur einige Millimeter  dick sind, so dass sie ohne weiteres auf jeden  Fussboden aufgelegt werden können, ohne  dass besondere Einbaumassnahmen oder eine  besondere Deckenkonstruktion erforderlich  wären, und welche sehr einfach und billig       herstellbar    sind.

   Da hierbei der Wider  standskörper, ein sogenannter Tieftempera  turheizkörper, ohne     Schwierigkeiten    über die  ganze Fläche des Elementes angeordnet wer-      den kann und die     Elemente    einer grösseren  Bodenfläche lückenlos     aneinandergelegt    wer  den können, ergibt sich eine angenehme,  gleichmässig über die gesamte Fussboden  fläche und somit den ganzen Raum verteilte  Wärmewirkung.

   Es ergibt dies auch den  Vorteil, dass keine übermässigen lokalen  Wärmewirkungen entstehen wie bei konzen  trierten Wärmequellen, durch welche dar  überstehende Möbelstücke und dergleichen  schadhaft werden können, und infolge der  geringen     notwendigen    Temperatur, welche an  keiner Stelle das für die Raumtemperatur  unbedingt erforderliche     Maximum        übersteigt,     können praktisch solche Heizungsbelag  elemente ohne weiteres zum Beispiel unter  einem     Inlaid-,    Linoleum- oder Teppichbelag  verlegt werden.

       Zweckmässigerweise    wird  hierbei über den Elementen noch eine dünne  Metallfolie aufgelegt, um eine Perforation  der Elemente und einen etwa hierdurch ver  ursachten Kurzschluss im Heizwiderstand  durch     eingedrückte    spitze metallische Gegen  stände zu verhüten. Diese Metallfolie wirkt  dann zugleich als Wärmeleiter nach oben.

    Die     Heizbelagelemente    könnten auch direkt  unter einem Teppich oder Läufer mit der  für die     Durchtränkung    verwendeten Isolier  masse angeklebt     -werden.    Die     erfindungs-          yemässe        Flächenheizeinrichtung    kann äusserst  biegsam und dadurch anpassungsfähig ge  staltet werden: durch die genannte Anord  nung entsteht eine verhältnismässig grosse  Heizfläche, die nur eine geringere Tempera  tur aufzuweisen braucht. Die Wärmeisolie  rung nach unten kann durch eine Kork  schichtunterlage erhöht werden, so dass sich  im ganzen ein grösstmöglicher Wirkungs  grad ergibt.  



  Natürlich können solche biegsamen Reiz  belagelemente auch sehr gut in Heizdecken.  Heizkissen, Matratzen,     .Sitzpolster    und der  gleichen eingebaut werden. Ferner auch in die  Sitze oder .Seitenwände von Fahrzeugen     etc.     



  Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind in .der Zeichnung dar  gestellt., und zwar zeigt:         Fig.    1 ein perspektivisch gezeichnetes  Widerstandselement mit Längsschnitt,       Fig.    2 ein     Heizbelagelement    in perspek  tivischer Ansicht;       Fig.    3 und 4 zeigen     Fussbodenheizeinrich-          tungen    im Schnitt.  



  Das in den     Fig.    1 und 2 dargestellte       Flächenheizelement    weist einen eingelegten,  flächenförmigen Widerstandskörper aus dün  nem Blech auf von rechteckigem Querschnitt,  in welchem von beiden     Längsrändern    aus bis  nahe an den gegenüberliegenden Längsrand  Schlitze eingeschnitten sind, so dass sich ein       zicli-zacliförmiger    Heizwiderstand von grosser  Länge mit Kontaktfahnen la an den beiden  Stirnrändern ergibt.

   Dieser Heizwiderstand  ist zwischen zwei mit Isoliermasse durch  tränkten Juteschichten entsprechender, das  heisst gleicher Grösse,     mittelst    der gleichen       Tsoliermasse    eingeklebt, und zwar wird hier  für eine kalt streichbare     Gummi-Asphalt-          Emulsion    verwendet, welche ausserordentliche  Klebekraft besitzt, in trockenem Zustande  sehr biegsam ist und bei den verwendeten       sogenannten    Tieftemperaturen (bis zu<B>70'</B> C)  nicht erweicht. Ein solches     Heizbelagelement     kann verhältnismässig gross hergestellt wer  den, da es für den Transport leicht zu  sammengerollt werden kann und kein grosses  Gewicht besitzt.

   Bei grösseren Bodenflächen  wird man indessen eine entsprechende An  zahl solcher Elemente unmittelbar     anein-          anderstossend    verlegen und sie je nach den  Spannungsverhältnissen in Serie und die     ver-          sehi.edenen        :Serien    parallel schalten.  



  Eine solche Ausführung zeigt     Fig.    3. Hier  ist auf dem tragenden Fussboden eine Schicht  3 aus Korkplatten aufgelegt. Auf diese       Korkunterlage    sind die     Heizelemente    E auf  gelegt und über diesen eine Metallfolie 4  von     wenigen    Zehntelmillimetern Dicke. Über  dieser     14Zetallfolie    ist ein normaler     Inlaid-          belag    aufgebracht. Die Kontaktfahnen la  der einzelnen Elemente sind miteinander lei  dend verbunden.  



  Eine weitere Ausführungsform zeigt       Fig.4.    Hier ist auf den Fussboden F, zum           Beispiel    aus Beton, der     Heizelementbelag        E     aufgebracht, und auf diesen sind mittelst  der gleichen Isoliermasse, wie oben an  gegeben,     keramisehe    Plättchen P aufgeklebt.  Diese Anordnung ist für Küchen, Labora  torien, Fabriken usw. insofern besonders vor  teilhaft, als dieselbe einen Wärmespeicher  bildet, welcher mit billigem Nachtstrom be  heizt werden kann, so dass .der Raum tags  über warm bleibt.  



  In eine derartige     Fussbodenheizeinrich-          tung    kann auch ein Thermostat zwecks Tem  peraturkontrolle     miteingebaut    werden.  



  Die als     mechanischer    Schutz und gut  wärmeleitende Schicht eingelegte Metall  folie kann geerdet werden, so     da,ss    sie zu  gleich einen Schutz in elektrischer Beziehung  bildet.  



  An Stelle eines Gewebes aus Jute könnte       auch    ein beliebiges anderes Gewebe, oder       sonstiges    Fasermaterial verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Flächenheizeinrichtung, ins besondere Boden- oder Wandheizeinrichtung, mit zwischen zwei biegsamen Isolierschichten eingelegten und mittelst Isoliermasse ein geklebten biegsamen Heizkörpern als Heiz- belag, dadurch gekennzeichnet, dass der Heiz- körper selbst flächenhaft ausgebildet ist und die Isoliermasse ein in kaltem Zustande auf streichbarer Klebestoff ist. UN TERAN SPRtrCHE 1..
    Elektrische Flächenheizeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierklebemasse eine Gummi- Asphalt-Emulsion ist. ?. Elektrische Flächenheizeinrichtung nach Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Heizbelag aus einer Anzahl dicht aneinander gereihter Elemente zusammen gesetzt ist. 3. Elektrische Flächenheizeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Heizbelag eine wärme isolierende Schicht und über .demselben eine die Wärme besser leitende Schicht angeordnet ist. 4. Elektrische Bodenheizeinrichtung nach .
    Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem unmittelbar auf dem tra genden Fussboden aufgeklebten Heizbelag ein wärmespeichernder Belag aufgeklebt ist, so dass das Ganze, zusammen mit dem Fussboden, einen Wärmespeicher bildet.
CH177896D 1933-09-06 1934-09-06 Elektrische Flächenheizeinrichtung. CH177896A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2546743A (en) * 1949-09-08 1951-03-27 Joseph L Harrison Electrically heated deicing shingle
DE1244992B (de) * 1961-08-08 1967-07-20 Hinrich Reimers G M B H Verfahren zur Herstellung einer putzbuendigen, unsichtbaren, feuchtigkeitsabfuehrenden, schall- und waermedaemmenden elektrischen Wandheizung
US4677801A (en) * 1984-09-13 1987-07-07 Martin Bard Wall, ceiling and/or floor formation and a method for producing it
DE19648980A1 (de) * 1996-11-26 1998-05-28 Hubert Kurz Beheizbarer Bodenbelag für Wohngebäude
DE29806673U1 (de) 1998-04-14 1998-07-02 Rothenberger, Helmut, Dr.-jur., 61462 Königstein Fußbodenheizung

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US4677801A (en) * 1984-09-13 1987-07-07 Martin Bard Wall, ceiling and/or floor formation and a method for producing it
DE19648980A1 (de) * 1996-11-26 1998-05-28 Hubert Kurz Beheizbarer Bodenbelag für Wohngebäude
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