CH177908A - Brat-, Röst-, Grill- und Koch-Apparat. - Google Patents

Brat-, Röst-, Grill- und Koch-Apparat.

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CH177908A
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roasting
grilling
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tunnel
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Walterspiel Alfred
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Walterspiel Alfred
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  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

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      Brat-,        Röst-,    Grill- und Koch-Apparat.    Der Gegenstand vorliegender Erfindung       betrifft    einen Brat-,     Röst-,    Grill und Koch  apparat, insbesondere für Haushalt- und       licisezwecke.     



  Derselbe ist dadurch     gekennzeichnet,    dass  in einem im Grundriss rechteckigen Gehäuse  ein tunnelartiger, die elektrischen     Heizkörper     enthaltender Einsatz und ein ein- und aus  schiebbarer Schlitten als Grundplatte für       ciaen        Bratgutträger    vorgesehen sind, welcher  Schlitten in seiner Mitte     eine    Rinne trägt,  die abtropfendes,     flüssig",    Fett sofort aus  dem Gehäuseinnern nach aussen ableitet und  gleichzeitig einen Luftzutritt gestattet.  



  Die     Heizvorrichtuizg    besteht zweckmässig  aus einem zweifachen     System    von Heizkör  pern, und zwar einem tunnelartig angeord  neten     Heizdrahtsystem    und einem an der  Deckseite vorgesehenen     Hocherhitzungs-          system.    Die Schaltung ist zweckmässig so an  geordnet,

       dass    beide Systeme unabhängig von  einander zu- und abgeschaltet werden     kön-          en.        #ür        das        Hochheizungssy#stein.        werden     n<I>_F</I><B>C</B>           zweckmässigerweise        Silitheizstäbe    verwendet.  Der Apparat kann in der verschiedensten  Weise verkleidet sein. Es -können .sowohl  Glas-,     (Marienglas),        Mika-,    als auch Eisen  wandungen vorgesehen sein.

   Besonders zweck  mässig ist es, den Apparat mit     wärmehalten-          .den    Stoffen,     Asbestplatten,    zu versehen.  Diese     Abschlussplatten    werden     zweckmässi-          gerweise    im Innern mit einer .spiegelnden  Schicht versehen, was den Vorteil hat, dass  die Wärme zurückgehalten wird und dass die       Vorrichtung    leichter gereinigt werden kann.  



  Die     Bratgutträger    sind zweckmässig ein  fache Gitter, welche das Bratgut in verschie  denen Abständen von den     darüberliegenden     Heizsystemen zu tragen vermögen.  



  Der Gegentand vorliegender Erfindung  kann mit verschiedenen Einsätzen aus  gerüstet werden, zum Beispiel einem solchen  von Schamotte oder einem andern viel  Wärme     speichernden    Körper, um die auf  gespeicherte Wärme allmählich     abzugeben     zum Warmhalten des Apparates, einem      Korbeinsatz zur schnellen Herrichtung von  Toast, zum Rösten von Kastanien oder Kar  toffeln in der Schale, einer Bratpfanne zum  Braten von Gegenständen, die im Fett  schwimmen müssen, zum Beispiel panierte  Fleischstücke (Schnitzel, Kalbskotelette und  dergleichen), zum Dünsten von     Gemüsen,     zum Kochen von Fischen und andern Nah  rungsmitteln. Im letzteren Falle kann der  selbe an Stelle des Deckels des Apparates  treten.  



  Der Apparat kann bei ,passender Bemes  sung der Heizung sofort nach dem Einschal  ten benutzt werden.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist auf der beiliegenden Zeichnung in bei  spielsweiser Ausführungsform veranschau  licht, und es stellt dar:       Fig.    1 eine Seitenansicht der Vorrich  tung, wobei die seitlichen Deckplatten als  durchsichtig oder herausgenommen gedacht  sind,       Fig.    2 eine Vorderansicht auf die     Fig.    1  mit nach Linie     II-II    geschnittenem Fett  auffangbehälter,       Fig.    3 eine Draufsicht auf die Vorrich  tung gemäss Linie     111-III    der     Fig.    1,

         Fig.    4 den     Fettauffang-Bodenschlitten    9  mit aufgesetztem     Bratgutträger    in Seitenan  sicht,       Fig.    5 die Vorderansicht der     Fig.    1 ge  mäss Linie     V-V    der     Fig.    4 geschnitten.       Fig.    6 eine Draufsicht auf den Boden  schlitten.  



  Der     dargestellteKoch-,        Röst-,    Brat- und       Grillapparat    besitzt ein im Grundriss recht  eckiges Gehäuse 1, das von einem abnehm  baren Deckel 2 abgedeckt ist. Dieses Gehäuse  1 wird auf der Vorderseite von einer Türe,  die durch einen Hebel 4 geöffnet und ge  schlossen werden kann,     abgeschlossen.    Im  Unterteile 5 der Vorrichtung sind die elek  trische     Zuleitung    6 und zwei Schalter 7 und  8 vorgesehen. In diesem Unterteil ist die  Bodenplatte 9 gemäss.     Fig.    4, 5, 6 aus- und  einschiebbar. Diese Platte ist in der Mitte       schwalbenschwanzförmig    ausgebildet und  gleitet in einer entsprechenden Führung des    Gehäuses 1.

   Die Seitenwände der Vorrich  tung können aus isoliertem Material oder aus  Glas hergestellt werden. In der Vorrichtung  ist in ihrem Oberteile hinreichend Platz vor  gesehen, um Einsatzkörbe, Einsatzgerüste  oder wärmespeichernde Einsätze 10 vorzu  sehen, welch erstere zur Aufnahme von ko  chenden Lebensmitteln, wie beispielsweise  Brot, Kartoffeln,     Röstgute    usw. dienen. Die  Beschickung dieses Oberteils erfolgt nicht  durch Öffnen der Türe, sondern durch Auf  klappen und Abnehmen des Deckels 2. Im  Innern der Vorrichtung ist ein tunnelartiger  Rahmen 11 angeordnet, der die Heizdrähte  12 trägt. Ausser den Heizdrähten trägt er im  Oberteile noch     hocherhitzungsfähige        Silit-          stäbe    13.

   Diese dienen sowohl zum Erteilen  einer Oberflächenbräunung des     Grillgutes,     als auch zum Erhitzen der     Einhängekörbe     oder Wärmehalter 10. Die Heizdrähte 12  werden beispielsweise vom Schalter 7 be  tätigt, während die     Silitstäbe    vom Schalter  8 betätigt werden. Dieser tunnelartige Ein  satz kann ortsfest angeordnet sein. Zweck  mässig ist es jedoch, ihn durch     Einsteckstifte     lösbar zu befestigen und gleichzeitig durch  ebensolche     Einsteckstifte    die einzelnen  Stromzuführungen zu bewirken, da dann ein  leichteres Herausnehmen des Heiztunnels und  ein leichteres Reinigen desselben möglich ist.  An der Vorrichtung ist ferner gegebenenfalls  ein Stutzen 14 für einen Abzug vorgesehen.  



  Der     Auffang-Bodenschlitten    9 selbst be  steht aus einer     schwalbenschwanzförmig    ge  stalteten Rinne 15, mit der Basis 16 und den  zwei über die ganze Breite des Apparate  bodens ragenden Flügeln 17. Auf diesen Flü  geln können die verschiedensten Arten von       Bratguttrügern    18 in Form von Schlitten  aufgesetzt     werden.    Die     Bratgutträger    selbst  besitzen zum Beispiel einen oder mehrere       Stäbe,    Netzwerke oder dergleichen 19 zum       Auflegen    des Bratgutes, jedoch in verschie  dener Entfernung von den Heizdrähten 12\  und den     Silitstäben    13.

   Sie können auch in  gewendeter Lage auf die Tragflügel 17 ge  stellt werden, um die Entfernung des     Brat-          gutes    von den Heizsystemen zu verändern.      Wie schon erwähnt, können an Stelle der  oder mit den Kochgut aufnehmenden Hänge  vorrichtungen 10 auch Einsatzkörper aus  wärmehaltenden Stoffen, zum Beispiel aus  Schamottesteinen, eingesetzt werden,     die    die  Wärme aufspeichern und nachher allmählich  abgeben, um so die Speisen warm zu halten  bis sie gereicht werden können.

   Die Rinne  15, 16 läuft nach vorwärts aus dem Apparat  heraus und mündet hier in eine     Fettauffang-          schale    20, die vollständig ausserhalb des     Ap-          paratgehäuses    liegt. Ein Handgriff 21 dient  der leichteren Betätigung des     Bratgutträger-          schlittens.     



  Die     Wirkungs-    oder Benützungsweise der  Vorrichtung ist beispielsweise die folgende:  Die Vorrichtung kann vorgeheizt     werden     oder nicht. Auf dem herausgenommenen  Schlitten wird das Bratgut entsprechend der  ihm zu erteilenden Hitze höher oder tiefer  auf einen aufgesetzten     Bratgutträger    18 im  vorbereiteten Zustande aufgebracht und  dieser     Bratgutträger    auf den Schlitten auf  gesetzt. Durch besondere Stifte 22 erhält der       Bratgutträger    eine vollkommen sichere Lage  auf den Flügeln 17 des Schlittens. Dann  wird der     Bratgutträger    eingefahren und die  Türe 3 vermittelst des Verschlusses 4 ab  geschlossen.

   Sind durchsichtige Wände vor  handen, so kann der Bratvorgang leicht ver  folgt werden. Im andern Falle ist es zweck  mässig, ein Schauloch anzuordnen. Ist das       Bratgut    fertig und wünscht der Betreffende  eine Bräunung der Oberfläche, so hat er  lediglich zusätzlich die     Silitstäbe    13 kurze  Zeit zu erhitzen, um diese Bräunung zu er  reichen. Sollen noch andere Lebensmittel,  Kartoffeln, Toaste, Röstbrote usw. zubereitet  werden, so wird je nach dem Nahrungsmittel  entweder nur ein Drahteinsatz 10     bezw.    ein  Pfannen- oder     tiegelartiger    Einsatz verwen  det.  



  Das aus dem im Heiztunnel zu. röstenden  Gut anfallende Fett fällt auf die Flügel 17  des eingeschobenen Bodens und rinnt von       diesem,    da sie warm sind. ab in den Schlitz  23 und gelangt auf den schräg nach vorwärts  fallenden     Rinnenboden    16. Durch die Ver-         engerung    des Schlitzes 23 ist schon in der       Rin-ie,d-as        flüssige    Fett der weiteren Einwir  kung der Hitze entzogen, so dass es niemals  zum Verbrennen kommen kann und eine     Ge-          ruchbildung    möglichst vermieden ist. Das  flüssige Fett läuft nun dem Boden 16 ent  lang nach vorwärts und gelangt in die Auf  fangschale 20.

   Aus dieser Auffangschale 20  kann es zu verschiedenen Zwecken entnom  men werden, unter anderem     zum_    nochmaligen  Übergiessen des     Röstgutes,    zu welchem  Zweck nach dem Öffnen der Türe 3 der  ganze Schlitten samt dem     Röstgutträger     durch Ziehen am     Han        lgriff    21 heraus  gezogen und das Bratgut übergossen wird.  Eine Fettvergeudung tritt nicht ein, weil das       überfliessende    Fett wieder durch die Rinne  in die Auffangschale 20 läuft.  



  Um die Hängekörbe 10 mit dem zu       bratenden    Gut beschicken zu können, wird  der Deckel 2 aufgeklappt oder     abgehoben.     Die fertigen Nahrungsmittel werden auf  dieselbe Weise dem Apparat entnommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brat-, Röst-, Grill und Kochapparat, da durch gekennzeichnet, dass in einem im Grundriss rechteckigen Gehäuse ein tunnel artiger, die elektrischen Heizkörper enthal tender Einsatz .und ein ein- und au.ss.ahieb- barer Schlitten als Grundplatte für einen Bratgutträger vorgesehen sind, welcher Schlit ten in seiner Mitte eine Rinne trägt, die ab tropfendes, flüssiges Fett sofort aus dem Ge häuseinnern nach aussen ableitet und gleich zeitig einen Luftzutritt gestattet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Brat-, Röst-, Grill- und Kochapparat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass in dem tunnelartigen Heiz körperträger zwei getrennte Heizsysteme vorgesehen sind. z. Brat-, Röst-, Grill- und Kochapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Heizsystem nur im Oberteile des Tunnels angeordnet ist. 3. Brat-, Röst-, Grill- und Kochapparat nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dieses eine Heizsystem Silitstäbe aufweist. 4.
    Brat-, Röst-, Grill- und Koühapparat nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Heiztunnel ein Raum zum Einhängen von Röstgutträgern, Pfannen, Tiegeln, Kochgefässen oder Wärmespai- chern vorgesehen ist. 5. Brat-, Röst-, Grill- und Kochapparat nach Patentanspruch und Unteransprii- chen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenflächen des Apparate gehäuses verspiegelt sind. 6.
    Brat-, Röst-, Grill- und Kochapparat nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, <B>da ss</B> der die Heizsysteme tragende Tunnel durch Steckstifte lösbar am Gehäuse be festigt ist. 7. Brat-, Röst-, Grill- und Kochapparat nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bratgutträger auf den Boden- sehlitten aufschiebbar ist. B.
    Brat-, Röst-, Grill- und Kochapparat nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bratgutträger so eingerichtet ist, dass das Bratgut in verschiedene Ab stände von den darüberliegenden Heiz systemen gebracht werden kann. 9. Brat-, Röst-, Grill- und Kochapparat nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zum Sichern des Bratgutträgers Stifte auf dem Grundschlitten vorgesehen sind. 10.
    Brat-, Röst-, Grill- und Kochapparat nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundschlitten eine schwalben- schwanzförmige Rinne aufweist, die seit liche Flügel zum Auffangen des Fettes und einen geneigten Boden zum Ableiten desselben in eine ausserhalb des Bratgut trägergestänges befindliche Fettauffang- schale besitzt, sowie in einer schwalben- schwanzförmigen Rinne des Apparat gehäuses geführt ist.
CH177908D 1933-12-13 1934-09-06 Brat-, Röst-, Grill- und Koch-Apparat. CH177908A (de)

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CH177908D CH177908A (de) 1933-12-13 1934-09-06 Brat-, Röst-, Grill- und Koch-Apparat.

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