CH178057A - Selbstverkäufer mit Münzprüfeinrichtung. - Google Patents

Selbstverkäufer mit Münzprüfeinrichtung.

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CH178057A
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CH
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Inventor
Mornand Gustave
Nicolae Albu Nicu
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Mornand Gustave
Nicolae Albu Nicu
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Description


  Selbstverkäufer mit Münzprüfeinrichtung.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Selbstverkäufer, hauptsächlich für Ge  nussmittel, mit     Münzprüfeinrichtung.    Er be  sitzt einen drehbaren Warenbehälter, der  gleichzeitig die Verkaufsgegenstände und die       Geldaufnahme-    und Aufbewahrungsorgane  trägt und der nach Einwurf einer Münze  durch einen Knopf um einen bestimmten  Winkel gedreht: werden muss, damit durch  die     #llünze    ein Sperrhebel ausgelöst wird, wel  cher alsdann die weitere Drehung des Behäl  ters um einen Sektor freigibt, damit der ver  kaufte     Gegenstand    aus dem Behälter heraus  genommen werden kann.  



  Der Selbstverkäufer ist dadurch gekenn  zeichnet, dass der im Innern des zylinder  förmigen, mit Deckel versehenen Apparate  gehäuses befindliche Warenbehälter eine Bo  denwand besitzt, deren Vorderseite mit Tren  nungswänden, letztere teilweise mit Organen  zur Geldaufnahme und zur Geldaufbewah  rung, versehen sind, während die Rückseite  der Bodenwand     segmentartige    Erhebungen    aufweist, zwischen denen ein mit einer Münz  prüfeinrichtung ausgerüsteter Sperrhebel an  geordnet ist;

   das Ganze ist derart ausge  bildet, dass nach Einwurf eines gültigen  Geldstückes der Behälter mittelst des Knop  fes etwas gedreht werden kann, damit der  Sperrhebel     unter    der Einwirkung des Geld  stückes ausgelöst und der Behälter alsdann  um soviel weitergedreht werden kann, bis  .das verkaufte Objekt zur Entnahme vor ein  Fenster des Gehäuses gebracht wird.  



  Beiliegende Zeichnung     stellt    einige bei  spielsweise Ausführungsformen der verschie  denen Organe des Erfindungsgegenstandes  dar.  



       Fig.    1 zeigt die Vorderansicht des ver  tikal montierten Verkaufsautomaten;       Fig.    2 ist eine Innenansicht -des Appa  rates mit abgehobenem Deckel, um     .den.    Wa  renbehälter samt den Organen, welche die  Münzen aufnehmen und aufbewahren, zu ver  anschaulichen;           Fig.        ä    ist ein Grundriss zu     Fig.    1 und  stellt eine Draufsicht auf den Apparat dar;       Fig.    4 ist ein Schnitt nach Linie     4--4     von     Fig.    9 ; die       Fig.    5, 6 und 7 zeigen den mit einer  Münzprüfeinrichtung ausgestatteten Sperr  hebel in drei verschiedenen Ansichten;

         Fig.    8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8  von     Fig.    2, in der .die Bremse in Tätigkeit,  das heisst mit eingerücktem     .Sperrhebel,    ge  zeigt wird;       Fig.    9 ist ein ähnlicher Schnitt wie     Fig.    8,  in     .der    die Bremse ausser Tätigkeit, das heisst  der Sperrhebel     ausser    Eingriff steht;       Fig.    10 ist eine Hinteransicht des Waren  behälters;       Fig.    11 zeigt eine Ausführungsform des  Selbstverkäufers für den Fall, dass er in  schräger Lage montiert wird. Der Teil, wel  cher zur Einführung der Münzen dient, ist  aufgedeckt.  



       Fig.    12 ist eine Seitenansicht des Appa  rates, wovon ein Teil abgedeckt     ist,    um die  Ausscheidung     schlechter    oder unerwünschter       Münzen    aus der Rückseite des     Apparates        ziz     zeigen;       Fig.    12a zeigt im Schaubild den untern  Teil des Apparates im Moment, wo der ver  kaufte Gegenstand aus dem Automaten fällt;       Fig.    14 zeigt eine andere Ausführungs  art des Sperrhebels, welcher mit einer Vor  richtung versehen ist, die die eingeworfenen  Münzen auf die Härte des     Herstellungs-          metalles    untersucht und selektioniert;

         Fig.    15 zeigt zwei weitere Ausführungs  formen der Zähne und Spitzen des in     Fig.    14  dargestellten     Selektionierungsrädchens;    in  ,den       Fig.    16 bis 18 wird die     Ausbildung    der  Schlitze zur Aufnahme der Münzen veran  schaulicht, für den Fall, dass gelochte Mün  zen ausgeschieden     werden    sollen;

         Fig.    16     stellt    einen Schnitt nach Linie       14-14    von     Fig.    2, durch das     Geldempfangs-          und    Aufbewahrungsorgan dar; .die       Fig.    17 und 18 zeigen, wie sich das in       Fig.    16 dargestellte Organ im Betrieb ver  hält; die         Fig.    19 und 20 zeigen eine weitere Aus  gestaltung der in     Fig.    16     dargestellten    Münz  prüfeinrichtung, bei welcher die Münzen auf  ihre     Härte        untersucht    werden;

         Fig.    21 zeigt eine weitere Ausführungs  form.des Sperrhebels, welche mit einer Vor  richtung versehen ist, die die Ausscheidung  der Münzen auf Grund einer Härteprüfung  ihres     Herstellungsmetalles    bewirkt; die       Fig.    22 und 23     sind    ähnliche Schnitte  nach Linie     14-1-4    von     Fig.    2 durch die  Wand 5, welche den oben     beschriebenen    Vor  gang veranschaulichen;

         Fig.    24 ist eine ähnliche Innenansicht  wie     Fig.    2, jedoch mit einer Abänderung be  züglich der     Rückholvorrichtung    des Waren  behälters, welche gestattet, denselben genau  vor den Münzeinwurf     einzustellen.     



  Wie aus den angeführten Figuren ersicht  lich, bildet das Hauptorgan des Selbstver  käufers ein drehbarer Warenbehälter, wel  cher, um baulich einfacher ausführbar zu       sein,    in einem zylindrisch gestalteten Gehäuse  eingebaut ist und in welchem die Verkaufs  gegenstände     untergebracht    werden. Derselbe  ist aus einer Wand oder Platte 1 gebildet  und mit einer     Zentrals-eheibe    oder Nabe 2  versehen, welche sich um die Achse 3 drehen  kann, die auf dem Boden 4 des Gehäuses  befestigt ist. Zur Bildung der einzelnen die  Waren aufnehmenden Sektoren sind Tren  nungswände 5 an der Platte 1     befestigt,    zwi  schen welchen freie Räume bleiben, in denen  die Verkaufsgegenstände untergebracht wer  den.

   In den Trennungswänden 5 sind  Schlitze 6     angeordnet,    deren Seitenwände 7       bezw.    8 gegen die Mitte des Warenbehälters  1 zugeneigt sind und die zur Aufnahme der  Münzen 25 dienen. Die Seitenwände 7 sind  an der Zentralnabe 2 angeordnet, wogegen die  Seitenwände 8 sieh am äussern Teil der  Wände 5 befinden.  



  Die radiale Länge dieser Aushöhlungen  kann, je nach Form und Grösse der Münzen,  die ganze Länge der Wände 5 betragen, in  welchem Falle die Schlitze 6 ganz bis zum  Randteil des     Apparates    ragen, wie dies in           Fig.    11 und     12a    gezeigt wird. In .diesem  Falle fällt die     .Seitenwand    8 weg.  



  Diese Schlitze können aber auch in axialer  Richtung nach einer     Seite    hin geschlossen  sein, so dass das     Einführen    der Münzen ledig  lich am Umfang des Warenbehälters erfolgen  kann.  



  In diese Schlitze 6 werden die     Geld-          stüeke    eingeführt und dort aufbewahrt. Eine  von den Wänden 5, die Wand 9, hat keinen  Schlitz 6 und dient, sobald der Selbstver  käufer vollkommen entleert ist, als Verschluss  der     Offnung    10, durch welche die Münzen in  den Verkaufsautomaten eingeführt werden.  Diese     Offnung    10 ist in dem Deckel 11, wel  cher die ganze mechanische Vorrichtung des  Apparates verdeckt, angebracht. Der Deckel  besitzt eine     weitere    Öffnung 12, durch die die  verkauften Gegenstände aus dem Apparat       entnommen        werden    können oder     selbsttätig     herausfallen.  



  Falls die axiale Höhe der zu verkaufenden  Gegenstände im Verhältnis zum Durchmesser  der verwendeten Münzen zu gross wäre, so  dass die Trennungswand 5 axial höher wird  als der     Durchmesser    der Münzen, so     kann    der  Schlitz 6 an der Seite gegen den Deckel 11  des Selbstverkäufers hin     abgeschlossen        -,wer-          den.    In diesem Fall wird sich die     Münze     anstatt auf dem Deckel 11 bloss auf dem  Teil, der den Schlitz abschliesst, stützen.     obre     dadurch die Drehung des Behälters zu hin  dern. Der Einwurf der Münze erfolgt dann  seitlich.  



  An der Rückseite des Warenbehälters be  finden sich eine Reihe von Erhebungen 1.4,  deren Seitenflächen 15 und 16 Begrenzungs  flächen von Rasten 17 bilden.  



  Zwischen diesen Erhebungen befinden  sich     Ausnehmungen    oder Rasten 17, in wel  che die Nase 18 eines Sperrhebel 19 ein  dringen kann.  



  Der Sperrhebel hält den Warenbehälter  gegen Verdrehung fest und     lässt    ihn nur nach  dem Einwerfen eines     Geldstückes,        welches     den Selbstverkäufer in Tätigkeit bringen soll,  frei.    Die Erhebungen 14, welche am Rande der  Platte 1 angebracht sind, können auch, falls  nötig, mehr gegen die Mitte angeordnet wer  den. Anstatt dass Erhebungen 14 vorgesehen  werden, können auch Vertiefungen angeord  net werden, welche zum Beispiel     dasselbe     Profil haben und dasselbe Resultat erzielen.  



  Der Sperrhebel 19 ist an seinem andern,  das heisst der Nabe     abgekehrten    Ende gelenk  artig an .der     Achsenscheibe    3, zwischen einem  Ansatz 20 und der Grundplatte 4, befestigt.  Der Hebel 19 ist mit einer ringförmigen  Scheibe 2,1 versehen, welche um die Achse 3  greift und an zwei -diametral entgegengesetz  ten Stellen Verdickungen oder Anschwellun  gen 22 aufweist, die sich mit dem Ansatz 20  und mit der Grundplatte 4 derart berühren,  dass eine Pendelbewegung des Sperrhebels       möglich    ist.  



  Auf den Sperrhebel 19 drückt eine Feder  23, welche bewirkt, dass die Nase 18 in die       Ausnehmungen    17 gedrückt wird, um den  Warenbehälter festzuhalten. Dank dem ge  federten Hebel 29 stützt sieh die Nase 18  stets auf der Seitenfläche 15 der Erhebung  14 ab.  



  Um das Geräusch, das im Betrieb durch  das Einschnappen der Nase 18     entsteht,    zu  hindern, kann diese Nase nach Belieben mit  einem das Geräusch     aufhebenden    Material  überzogen werden oder auch ganz aus sol  chem Material angefertigt werden.  



  Die später ausführlicher beschriebene  Freigabe des Warenbehälters von der     Rastier-          wirkung    der Nase erfolgt durch eine schiefe  Ebene oder Rampe 24, welche mittelbar oder  urmittelbar     unter    dem Druck der     Münze    25  steht, welche in den Selbstverkäufer durch  die Öffnung 10 in einen der Schlitze 6 ein  geführt wird.

   Durch den     Druck    der einge  schobenen Münze, welcher auf den     zuge-          schärften    Teil der Rampe 24 ausgeübt wird,  kommt der Sperrhebel 19 um die Anschwel  lung 22 in eine Schwenkbewegung, so dass  die Nase 18 aus den Rasten 17 herauskommt  und der Warenbehälter mit Hilfe des Knop  fes 32 in der Pfeilrichtung von     Fig.    1 frei  gedreht werden kann. Die in .dem .Schlitz      6 gehaltene Münze 25     gleitet    längs dem  Deckel 11     und    hält dadurch den Sperrhebel  19 solange niedergedrückt,     bis    die schräge  Schneide 24 von der Münze 25 abgeglitten  ist.

   Der     Warenbehälter    kann daher so lange  weitergedreht werden, bis die Nase 18 des  Sperrhebels in der nächsten Rast 17 ein  schnappt.  



  Der Rücken der Rampe 24 ist in 26 mit  einer geschärften Schneide versehen, um  Falschmünzen oder     Ersatztücke    aus wei  chem Material, die in den Selbstverkäufer  hineingeworfen werden, zu     zerstören    und  damit zu verhindern, dass diese auf den Sperr  hebel 19 einwirken können.  



  Um ein genaues Arbeiten zu erzielen, ist  die Nase 18 durch einen Schlitz 27     (Fig.    3),  welcher in der Seitenwand 28 des Selbst  verkäufers angebracht wird, geführt.  



  Um zu bewirken,     .dass    der Warenbehälter  immer eine solche Lage einnimmt,     dass    die  Öffnung 10 im Deckel 11.     nach,der    Verdre  hung .des Warenbehälters um einen Sektor  wieder über einen Schlitz 6 zu liegen kommt,  ist am Boden 4 ein Finger 29 angebracht,  welcher sich um die Schraube 30 drehen kann  und durch eine Feder 31 in einer der Rasten  17 gedrückt wird. Durch den federnden  Druck des Fingers 29 gegen die Seitenfläche  16 der Wand 14 wird der Warenbehälter  gegen den Sperrhebel 19 gepresst, so dass die  Seitenfläche 15 die Spitze 18 berührt.

   Diese  Stellung des     Warenbehälters    bedingt aber,       ,dass    einer der Schlitze 6 genau     unter    die  Öffnung 10 zu liegen kommt     (Fig.    4), wo  die Geldstücke eingeführt werden. Bei Ver  drehung des Warenbehälters im     Sinne    des  Uhrzeigers nach Auslösung     .des    Sperrhebels  19 wird der Finger 29 von der Erhebung  14 unter Überwindung der Kraft der Feder  31 verdreht, so dass er in die punktierte Lage  gelangt, in welcher der Warenbehälter wäh  rend     seiner        Drehung    nicht gehindert wird.

    Der Knopf 32 ist mit einer Nase 33     (Fig.    8)  versehen, die in eine Vertiefung 34 .der Nabe  2 des Warenbehälters eindringt.  



  Die ganze mechanische Vorrichtung     des     Selbstverkäufers ist in einem Gehäuse unter-    gebracht,     bestehend    aus einem Boden 4 mit  einer zylindrischen Seitenwand 28, über  welche der Deckel 11 mit zylindrischen Wän  den 35 übergreift, so dass alle Teile des  Selbstverkäufers nach aussen vollkommen ver  schlossen sind.  



       .Das    Verschliessen des Gehäuses kann  durch ein Schloss 36 bewirkt werden, wel  ches beispielsweise im untern Teil des Ge  häuses angeordnet ist, und dessen Riegel 37       (Fig.    4) die Wände 28 und 35 durchdringt,  so dass, nachdem der Deckel 11 durch den  Vorsprung 38 des Bajonettverschlusses be  festigt wurde, der .Selbstverkäufer vollkom  men verschlossen ist.  



  Um den Schlüssel von vorn in das Schloss  hereinführen zu können, sind in jeder Kam  mer der Platte 1 Löcher     (Fig.    2) vorgesehen.  



  Die einzelnen Sektoren des Warenbehäl  ters können beziffert werden, so     dass    in der  Öffnung 12     (Fig.    1) ersichtlich wird,     wie-          viele    Gegenstände bereits verkauft wurden.  



  Die Arbeitsweise und Handhabung des  beschriebenen Apparates ist folgende:  Der Selbstverkäufer wird auf eine Weise,       die    später beschrieben     wird,    mit Verkaufs  gegenständen gefüllt und betriebsfertig ge  macht. Der Knopf 32 wird nach rechts ge  dreht, wie dies in     Fig.    1 durch einen Pfeil  angedeutet ist. In dieser Stellung befinden  sich die mechanischen Bestandteile des Appa  rates in der in den     Fig.    1, 2, 4, gezeich  neten Lage (unter der Voraussetzung, dass  der Selbstverkäufer in lotrechter Lage mon  tiert ist).  



  Wird nun ein Geldstück 215 durch die  Öffnung 10 eingeführt, so dringt dasselbe  in den Schlitz 6 ein,     gleitet    auf der schiefen  Wand 7 und gelangt auf die Rampe 24.  Beim Drehen des Knopfes 32 wird das Geld  stück- 25, welches sich an .dem Deckel 11  stützt, gezwungen, während des     Umdrehens     des Behälters mittelst der Nase 33 des  Knopfes 32, auf die Rampe 24 aufzusteigen.

    Da aber diese Rampe mit dem Sperrhebel 19  einen Körper bildet und da letzterer     um    22  gelenkartig befestigt ist und unter dem  Drucke der Feder 23 steht, also gegen den      Gehäusegrund des Selbstverkäufers nach  geben kann, wird die Rampe 24 gezwungen,  nachdem sie den Widerstand der Feder 23  überwunden hat, den Sperrhebel 19 gegen  den Boden 4 anzudrücken, so dass seine Nase  18 aus den Rasten 17 gezogen wird. Nun  kann der Warenbehälter um einen Winkel  gedreht werden, welcher einem Behälter  abteil entspricht.  



  Während dieser Drehung wird die Münze  25 von dem Druck der Rampe befreit, so dass  die Nase 18 unter dem Druck der Feder 23  ihre Anfangslage zu erreichen sucht, und  sobald die Nase 18 in den zwischen den fol  genden Erhebungen 14 befindlichen Zwi  schenraum 17 anlangt, wird sie da zurück  gehalten, indem sie sich an die Anschlag  fläche 15 der soeben überstrichenen Er  hebung     1.1    stützt, welche unter dem Druck  des Fingers 29 gegen die Nase 18 gebracht  wird.  



  Während der Drehung des Behälters wird  der Finger 29 durch die Anschlagfläche 16  getragen, an welcher .derselbe angelehnt ist.  Da sich der Finger 29 um den Zapfen 30  drehen kann, wird .er nach einer kurzen  Zeitspanne von dieser Anschlagfläche frei  (wie in     Fig.    4 punktiert angedeutet) und  wenn die folgende Rast 17 vor dem Finger  29 kommt, tritt letzterer hier ein und kommt  unter dem Drucke     derr    Feder 31 an seinen  normalen Platz zurück, wobei er sich an die  nächstfolgende Anschlagfläche 16 stützt.  



  Inzwischen erscheint an der Öffnung 12  der durch den Selbstverkäufer verkaufte Ge  genstand und gleichzeitig kommt vor die  Öffnung 10 ein neuer Schlitz 6, um ein  neues Geldstück 2:5 zu empfangen. Der  Selbstverkäufer ist somit für eine neue Ab  gabe bereit.  



  Aus obiger Beschreibung ist leicht er  sichtlich, dass eine     Rückbewegung    .des Dreh  behälters, na     chdem    er seine Teildrehung aus  geführt hat und der verkaufte Gegenstand  herausgeholt wurde, unmöglich ist, indem, so  bald das Geldstück aus der Rampe 24 hin  unterfällt, die Nase 18 keine     R.ü.ekbewegunb          d-es        Behälters    mehr     zulässt.       Um zu erreichen,     dass,das        Geldstück,        wej.-          ches    sich auf der schiefen Ebene oder Rampe  24 befindet, den Sperrhebel 19 genügend aus  pendelt, damit der Drehbehälter frei wird,

    ist die Breite des freien Raumes 17 zwischen  den Erhebungen 14 in der Umfangsrichtung  so bemessen, dass sie grösser ist als die Spitzen  breite des Fingers 29, welcher auf die Sei  tenfläche 1.6 .drückt. Auf .diese Weise ist die  Nase 18 in ihrer Ruhelage fortwährend an  die Seitenfläche 15 angelehnt, wodurch er  reiüht wird,     .dass    ein für eine Teilbewegung  des Warenbehälters notwendiger Spielraum  vorhanden bleibt, bis die Münze 25 den  Sperrhebel 19 über die Erhebung 14 hebt.  



  Nachdem alle Gegenstände aus dem  Selbstverkäufer entnommen worden sind, er  scheint vor .der Öffnung 10 die Trennungs  wand 9, welche keinen Schlitz 6 besitzt, so  dass keine Münze mehr in .den Selbstverkäufer  eingeführt werden kann.  



  Eine     Numerierung    40, welche in den Ab  teilungen zwischen .den Wänden 5, zum Bei  spiel in wachsendem, mit der     Bewegung    des       Warenbehälters    in gleichem Sinne angebracht  wird, gestattet zu erkennen, wieviel Stücke  aus dem Apparat noch gekauft werden kön  nen.  



       Gleichfalls    kann das eine     Ende,des    Knop  fes 32, zum Beispiel das Ende 41 schmäler  ausgebildet werden als das andere, .damit auf  diese Weise die jeweilige Lage des Behälters,  sowie die Lage der Abteile angezeigt wird.  So zeigt die Lagedes Knopfes 32 in     Fig.    1,       ,dass    der Warenbehälter vollgefüllt ist, wäh  rend die punktierte Lage sofort ersehen lässt,  dass der Apparat geleert ist.  



  Das Füllen des Behälters geschieht wie  folgt:  Der Schlüssel .des Schlosses 36 wird in  das vor der Deckelöffnung 12 stehende Loch  39 eingeführt, und nachdem der Riegel 37       (Fig.    4) des Schlosses zurückgezogen wurde,  kann der Deckel 11 abgehoben werden,     nach-           & m    er ein wenig gedreht wird, um ihn von  dem Eingriff des Vorsprunges 38 eines Ba  jonettverschlusses loszulösen. Wird auf die  Nase 18 durch die Öffnung 27     gedrüekt,    so      kann der Warenbehälter leicht gedreht wer  den, bis der mit "6" bezeichnete     Abteil    vor  ,die Öffnung 12 kommt, worauf die Nase 18  freigelassen wird.

   Die Abteile 0 bis 5 wer  den mit Verkaufsgegenständen gefüllt und  der Deckel 11 derart wieder     aggebracht,    dass  das zugespitzte Ende 41 des Knopfes 32 vor  die     Offnung    10 kommt, wobei der     Mitnelimer     33 in der Vertiefung 34 Platz nimmt. Nun  wird .das Schloss gesperrt und der Selbstver  käufer ist betriebsbereit.  



  Das Ausheben der Geldstücke aus dem  Selbstverkäufer erfolgt durch Herausnehmen  des Warenbehälters aus dem Gehäuse und  durch Drehen, bis die Schlitze 6 nach unten  gerichtet sind, damit die     Geldstücke        durch     diese Schlitze herausfallen können.  



  Nach dem     Herausnehmen,der    Geldstücke  kann der Warenbehälter mit Verkaufsgegen  ständen neu gefüllt und in seinem Gehäuse  wieder eingesetzt werden; man muss aber  darauf achten, dass derjenige     Sehilitz    6, wel  cher sich vor dem Einschnitt 34 befindet, vor  die Öffnung 10 kommen soll. Eine kleine  Bewegung .des Warenbehälters nach links be  wirkt,     dass    der Finger 29 zwischen den Er  hebungen 14 kommt und eine Rückbewegung  nach rechts bewirkt, dass auch die Nase 18  zwischen die Erhebungen 14 kommt, so dass  der Behälter in die Anfangslage des Betriebes  eingestellt werden kann. Der Deckel wird  alsdann angebracht und mit dem Schlüssel  abgesperrt.  



  Wenn in .den Selbstverkäufer Münzen  oder     Geldersatzstü.cke    eingeworfen werden,  die aus     weieherem    Material angefertigt sind,  wie zum Beispiel aus Blei, Karton usw., so  werden     .dieselben    .durch den Druck des     Dek-          kels    und der Rampe 24, wie auch unter dem  Drucke der Feder 23 durch die Schneide 26       durchdrungen.    und daher weder die Rampe  weggedrückt, noch die Nase 18 aus dem freien  Raume 17 herausgehoben. Der Warenbehäl  ter kann somit nicht in Bewegung gesetzt  werden.  



  Münzen oder     Geldersatzstücke,    die einen  kleineren Durchmesser als die gültigen Mün-         zen    besitzen, können durch den Deckel     keinen     Druck mehr erhalten, 'so     :dass    weder die  Rampe 24, noch der Behälter in Bewegung  gebracht werden können.  



  Dünnere Geldstücke oder     Geldersatz-          stücke,    die eine geringere Dicke als die gül  tigen Münzen besitzen, fallen beim Eindrin  gen in den Schlitz 6     jenseits    -der Spitze 42  .der Rampe 24, da diese Spitze nur um ein  Drittel der Dicke des gültigen Geldstückes  unter dem Schlitz 6 eindringt. Die einge  worfene schlechte Münze wird somit auf den  Boden 4 fallen, ohne die Rampe 24 von dem  Druck ,der Feder 23 befreit zu haben, so dass,  wenn man den Knopf 32 und damit den Wa  renbehälter zu drehen versucht, diese nicht  bewegt     werden    können.  



  Die in dem Schlitz 6 gebliebenen Münzen  oder ihr Ersatz, welche auf die Rampe aus  obenerwähnten oder aus andern Gründen  nicht einwirken konnten, verhindern das Ein  führen einer andern guten Münze, so lange  das schlechte Geldstück oder ein Ersatzstück,  welches den Schlitz verstopft, nicht entfernt  wurde.  



  In einer weiteren Ausführungsform     (Fig.     12) können die eingeworfenen, sowie die in  dem Schlitz 6 gebliebenen Gegenstände durch  die     Üffnung    43 entfernt     werden,    welches in  ,den Boden 4 des Gehäuses, gegenüber dem  Schlitz 6 angebracht ist, wenn sieh derselbe  vor der Öffnung 10 befindet.  



       Fig.    10 zeigt eine Ausführungsart, bei  welcher jeder Schlitz 6 durch andere Mittel  als in     Fig.    4 genau vor :die     Üffnung    10 ge  bracht wird. Der Finger 29     fällt    weg und  wird durch .Stifte 44, die auf der Rückseite  -des Behälters an der Trennungswand 5 jedes  Abteils angebracht werden, und auf welche  Stifte eine Feder 45     (Fig.    24) drückt, ersetzt.  Dieselbe ist in     Fig.    24 punktiert eingezeich  net. Es ist auch möglich, diese Stifte     4.1          unter    der Trennungswand 9 anzubringen.  



  Bei Abgabe eines Warenstückes drückt  die Feder 45 auf den Stift 44 und lehnt. sieh  alsdann an die schon vorher in den Schlitz  6 eingeführte Münze, so dass beim Einführen  einer neuen Münze zur Abgabe eines weiteren      Warenstückes, beim Austreten der früher  eingeführten Münze aus dem Schlitz der  nötige     Druck    auf .den Stift 44 ausgeübt. wird,  so dass das frühere Geldstück nun durch das  neue Geldstück aus dem Schlitz 6 ausgetrie  ben wird.  



  In besonderen Fällen, wenn der Selbstver  käufer auf eine schiefe Wand montiert wer  den soll, wie dies zum Beispiel beim Anbrin  gen desselben auf die Rückseite der Stuhl  lehnen in Theater, Kinos usw. der Fall ist,  wird die Einführung     des    Geldstückes durch  die     -Öffnung    10 nicht mehr möglich,     ;da    diese  sonst aus dem Schlitz fallen     müssten.        Gleich-          falls    müssten die verkauften Gegenstände  durch das Fenster 12 fallen. Die Figuren 11  und 12a veranschaulichen die Ausführung  des     Apparates    für diese Fälle.  



  Die     Öffnung    46. welche zum Empfang  der Geldstücke dient, wird oben, an der  zylindrischen Wand 35 des Deckels 11, oder  auch zum Teil an der     obern    Seite, an der  Wand 35 und zum Teil seitlich an dem     Dek-          kel    11 angebracht, wie es mit 46, in     Fig.    11  angedeutet ist. In diesem Falle sind die  Schlitze 6 der Wände 5 gemäss der     Fig.    12a  ausgebildet, das heisst sie reichen bis an die  Wand 35. Das Geldstück bleibt auf dein  Deckel 11 angelehnt, bis der Knopf 32 ge  dreht wird.

   Der weitere Vorgang findet, wie  bereits beschrieben. statt.     Bei    der schrägen       Anbringung    des Selbstverkäufers erfordert  auch die Entnahmestelle für die verkauften  Gegenstände eine besondere Ausbildung. Die  Öffnung 47     (Fig.    12a) zum Herausnehmen  der gekauften Gegenstände wird an .der zy  lindrischen Wand 35 des     Deckels,    und zwar  vorzugsweise an der untern Seite des Appa  rates,     angebracht,    wo in der innern zylin  drischen Wand 28 eine entsprechende Öff  nung 47, vorgesehen wird. Unter der Öff  nung 47 befindet sich ein Abteil 48, in     wel-          ehes    die gekauften     Gegenstände    49 herein  fallen.

   Damit dieselben nicht herausfallen  können, ist an der freien Seite der Schachtel  eine     Leiste    50 vorgesehen, während an der  untern Seite der     Schachtel    48 eine     Ausneh-          mung    51     ausgebildet    ist, durch welche man    mit dem Finger in die Schachtel 48 hinein  greifen kann, um den heruntergefallenen Ge  genstand herauszuholen.  



  Die     Fig.    16, 17 und 18 zeigen eine wei  tere Ausführung der     Prüfvarrichtung,    wel  che zur Ausscheidung gelöcherter Münzen  dient, die in .den Verkaufsautomaten einge  führt werden, und welche den     Sperrhebel    19  nicht in Tätigkeit setzen sollen, obwohl  Durchmesser und Dicke der Münzen den Vor  schriften entsprechen. Diese Figuren stellen       einen:    Schnitt 14-14 durch die Trennungs  wand 5 .der     Fig.    2 dar.  



       D1ie        Aussclieidevorriohtung    besteht aus  einer schrägen Ebene 52 und aus einem Stift  53, welcher aus der Ebene 52 heraustritt. Die  eine Wand 54     .des    Schlitzes 6 ist normal aus  gebilde-t, während die     andere,    im entgegen  gesetzten Sinne der Drehungsrichtung des  Warenbehälters angeordnete schräge Wand  52, gegen die Gehäusewand 1 geneigt ist und  trägt gegen die Mitte ihrer Oberfläche eine       Spitze    53, welche in das Loch .des     Geldstük-          kes    eindringt, wenn letztere sich unter dem  Drucke der Rampe 24 an die schiefe     Ebene     52 lehnt.

   Die Drehrichtung des Behälters ist  in .diesen Figuren durch einen Pfeil ange  geben.  



  Wenn also in .den Selbstverkäufer ein     ge-          lochtesGeldstück    oder eine gelochte Scheibe  eingeführt wird, und der Apparat nur mit       ungeloohten    Münzen arbeiten soll, wird der  selbe keinen Verkaufsgegenstand frei     geben,     indem beim Drehen     des    Knopfes 32 die  Spitze 53 in die gelochte Münze 'eindringt       (Fig.    17) und die Rampe 24 einen Druck auf  das Geldstück     bezw.    auf das Ersatzstück 25  ausübt, welch letzteres somit gegen die  schräge Wand 52 gedrückt wird. Durch diese  schräge Lage der Münze 25 kann dieselbe den  Sperrhebel 19 nicht niederdrücken, so dass der  Selbstverkäufer nicht betätigt werden kann.  



  Während die Münze 25 durch die Rampe  24 seitlich geneigt wird, berührt die Seiten  fläche 16 der Erhebung 14 die Nase 18 und  da nun die Münze nicht auf die Rampe  und folglich auch nicht auf den Sperrhebel      19 drücken konnte,     wird    die     Nase    18 weiter  in den Rast 17, wie auch der Warenbehälter  an seiner Stelle verbleiben, und sobald der  Knopf 32 losgelassen wird, kommt der     Be-          häIter    unter dem Druck der Feder 23     bezw.     45 in seine Ruhestellung zurück.  



  Wenn ein.     ungelöchertes    Geldstück einge  führt wird, stützt sich dieses auf die Spitze  53, deren Abstand von der ihr gegenüber  stehenden radialen Wand so bemessen ist, dass  ein gültiges Geldstück durchdringen kann.  Das Geldstück befindet sich folglich in der  selben Lage, wie     wenn    der Schlitz 6 nur  radiale Wände hätte, das heisst in der     er-          forderalichen    Lage, um auf den     :Sperrhebel    19  und auf die Rampe 24 einzuwirken, so dass  der Warenbehälter nach beschriebener Weise  ausgelöst wird.  



  Für den Fall,     -dass    auch die zugelassenen  gültigen Münzen gelocht sind, kann man eine  Ausscheidung dadurch erreichen,     dass    die  Spitze 53 seitlich     bezw.    exzentrisch ange  bracht wird, so dass .diese nur in die     egzen-          trisehen    oder mit grösseren Löchern     ver-          sehenen    ungültigen Münzen eindringt.  



  Eine andere Ausführungsform der Aus  scheidevorrichtung bezieht sich auf die     Me-          tallhärte    des     einbeführten    Geldstückes und  ist in     den        Fig.    19, 20     dargestellt.    Unter einem  jeden Schlitz 6 befindet sich hinter dem  Warenbehälter eine zugespitzte Nase 55, ge  tragen durch eine Stütze 56, die sich     unter     einer Wand 57 gegenüber dem Schlitz 6 be  findet, wo das eingeführte     Geldstück        unter     dem     Drucke    des Deckels 11 die Rampe 24  berühren soll.

   Diese zugespitzte Nase kann       unter    dem Druck der Feder 23 der Rampe 24  in ein Loch 58 eindringen, welches sich ge  genüber dieser Nase 53 in .der Wand 57 be  findet.  



  Wenn eine gültige Münze 25 eingeführt  wird, kann sich dieselbe beim Drehen des  Knopfes 32 unter :dem     Druck,des    Deckels 11  an die Wand 37 lehnen. Während dieser  Zeit gelangt die Nase 55     (Fig.    19) gegen  über :der Rampe 24, welche unter dem Druck  der Feder 23 die Nase 55 an den Rand des  Geldstückes 25 drückt. Wenn das     Material       der gültigen Münze widerstandsfähig genug  ist, wird dieses durch die Spitze 55 die  Rampe 24 zwingen, dass sich dieselbe gegen  den Boden 4 neigt. Die Nase 18 wird so  mit aus dem Wege der Bremswand 15 wei  chen und den Warenbehälter frei lassen, so       dass    derselbe drehbar wird.  



  Wenn aber ein Geldstück oder Ersatz  stück 25 eingeführt wird,     welches    aus wei  cherem Material angefertigt ist, wird indem  Augenblick, wo die Rampe 24 unter die  Spitze 55 kommt, dieselbe .durch den infolge  des     Drehens    des Knopfes 32 ausgeübten  Zwang in .das weiche Material des Geld  stückes     eindringen        (Fig.    20). Die Feder 23  der Nase 18 kann letztere nicht aus dem  Raum 17 herausholen, und .somit kann der  Behälter nicht in Bewegung gesetzt werden.  



  Eine     weitere    Bauart der Rampe 24 wird       in,den        Fig.    21 bis 23 dargestellt. Die Rampe  24 ist durch das Stück 59 ersetzt, welches     r:iit     einer     Nocke    60     und    einer Spitze 61     verseifen     ist und sich um den am .Sperrhebel 19 ge  lagerten Zapfen 62 bewegen kann. Eine  Feder 63     @drüekt    auf eine     Verlängerung    64.  um das Stück 59 in seiner Anfangslage zu       erharlten.     



  Bei Einwurf einer gültigen     Kün::e    25,  welche durch die .Spitze 61 nicht     durehdruii-          gen    wurde, und bei Drehung des     Knopfes     verursacht die Münze die Schwenkung des  Stückes 59 und zwingt die Nase 18 des  Sperrhebels 19     (Fig.    21) aus der Rast 17  herauszutreten und den Warenbehälter     frei-          zulassen.     



  Falls die eingeführte Münze aus     wei;:rvm          Material        'besteht,        wird    sie unter dem     D_i@ch     des Stiftes 61     (Fig.    23) durchdrungen, d :mit  sie auf den Sperrhebel 19 nicht mehr den       nötigen    Druck ausüben kann, um die Nase  18     aus    der Rast 17 herauszuholen. Der Be  hälter kann daher nicht in Bewegung gesetzt  werden.  



  Sollte es vorkommen, dass das Geldstück  25 zu     stark    gedrückt wird, obwohl sein Ma  terial weich, jedoch genügend widerstands  fähig wäre, oder .durch Einführen von     Stük-          ken    elliptischen Umfanges oder auch von sol-           chen    mit aus dem Rand herausragenden Tei  len, so könnte die Spitze 61 zerdrückt wer  den. Um dieser Möglichkeit vorzubeugen,  wird unter dieser Spitze ein Anschlag 65  für den Rand der     -Münze    auf den Boden 4       des    Gehäuse:     angebracht,    dessen Innenseite  das Profil des gültigen Geldstückes besitzt.

    Falls das Geldstück einen grösseren Durch  messer als der     vor.,chriftsmä,ssige    hat, oder  fall; es aus dem Rand herausragende Teile       -iz;'.    wird das Geldstück in der     Offnunw     <B>i</B> aufwe L n  <B>10</B> des Deckels 11 sitzen bleiben und die       Drehung    des Knopfes     32        bezw.    des Behälters       verhindern.     



  Beim Einführen     eines    dünneren     Geld-          -;tiiclzes    als das gültige -wird dasselbe in den  zwischen der Spitze 61 und der     Nocke    60  befindlichen, in     Fig.    21 punktiert     angedeu-          teten    Raum fallen, so dass es nicht mehr durch  den     Deckel    11 über die Rampe 24     gedrückt     werden kann und infolgedessen der     Hechanis-          m7is    nicht funktioniert.  



  Eine weitere Ausführungsform der     Rampe          ?4    ist in den     Fig.    14 und 15 gezeigt, wo  dieses Organ durch ein Rädchen 66 ersetzt  ist, welches sich um den Stift 67 drehen kann  und das an seinem Rand entweder mit Zäh  nen oder mit geschärften Spitzen ausgebildet  ist.    Das Funktionieren des Sperrhebels 19 mit       dieser    umgeänderten Rampe ist das     gle:clie,     wie das in bezug auf .den     Fig.    21 bis 23  bereits beschriebene.

   Die Form der Zähne       bezw.    der Spitzen 68 kann in verschiedener       -'eise    gestaltet werden, doch müssen die  selben solch eine Form haben, dass sie leicht  in     -las    unerwünschte Material     eindrino-en     können. Die Zähne können in einer oder in  mehreren Reihen, in Quer- oder Längsrich  tung angeordnet werden.  



  Die     verschiedenen    geschilderten Verbes  serungen können selbstverständlich alle  gleichzeitig oder teilweise in demselben     -Va-          rerverkäufer        angebraeht    werden, da sich  dieselben betreffs     Funktionierung        und    Zweck  nicht ausschliessen.

      Wie aus vorliegender Beschreibung her  vorgeht, kann der beschriebene Selbstver  käufer als ein vollkommener Apparat bezeich  net werden, indem er bei entsprechender     An-          passung    des     Geldeinwurfschlitzes    und der       Warenentnahmeöffnung    sowohl in lotrechter,  als auch in     wagrechter    und in schräger Lage  betrieben werden kann. Er ist. einfach in  seinem Bau, nimmt im Verhältnis zu dem  Inhalt der Verkaufsgegenstände einen ge  ringen Raum .,in und ist. leicht zu handhaben.  Er kann durch eine einzige Bewegung in Be  trieb gesetzt werden, er kann die gültigen  Münzen auswählen und die falschen oder die  Ersatzstücke zurückweisen.

   Münzen aus  weicherem Material, die echte Münzen nach  ahmen oder solche, die einen von den gültigen  Münzen abweichenden Durchmesser besitzen,  oder die eine unregelmässige Umrandung auf  weisen, oder die durchlöchert sind, können  durch die Münzprüfeinrichtung ausgeschieden  werden     bezw.    das Funktionieren .des Appa  rates verhindern und jede Beschädigung  -durch unrichtige Handhabung ausschliessen.  



  Im Falle, dass die gültigen Münzen mit  einem Loch versehen sind, kann der .Selbst  verkäufer auch so ausgebildet werden, dass  er solche     .Stücke        zurückweist,    deren Löcher  grösser oder kleiner als die vorgeschriebenen  sind. Der Apparat. nimmt keine Geldstücke  mehr an, wenn alle Verkaufsgegenstände aus  verkauft sind, oder wenn die     Einwurföffnung     für die Geldaufnahme verstopft ist.  



  Der beschriebene Selbstverkäufer erzeugt  während seines Funktionierens keinen Lärm,  wenn er     Dämpfungsflächen    aufweist, so dass  er sich dann vorzugsweise für Theater, Kinos  und öffentliche Säle eignet., wo ein laut  loses Arbeiten als Grundbedingung vorge  schrieben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstverkäufer, insbesondere für Genuss mittel, mit Münzprüfeinrichtung, welcher einen drehbaren 'gTarenbehä-lter besitzt, .der gleichzeitig die Verkaufsgegenstände und die CTcidaufnahine- und Aufbewahrungsorgane trägt und der naeh Einwurf einer Miinze durch einen Knopf um einen bestimmten Winkel gedreht werden muss, damit durch die Münze ein Sperrhebel ausgelöst -wird, welcher alsdann die weitere Drehung des Be hälters um einen Sektor freigibt, dadurch ge kennzeichnet,
    dass der im Innern des zylinder- förmigen, mit Deckel versehenen Apparate gehäuses befindliche Warenbehälter eine Bo denwand besitzt, deren Vorderseite mit Tren nungswänden, letztere teilweise mit Organen zur Geldaufnahme und zur Geldaufbewah- rung, versehen sind, während die Rückseite der Bodenwand segm.entartibe Erhebungen aufweist, zwischen denen ein mit einer Münz- prüfeinrichtung ausgerüsteter Sperrhebel an geordnet ist, .das Ganze derart,
    dass nach Ein wurf eines giiltigen Geldstückes der Behälter mittelst des Knopfes etwas gedreht werden kann, damit der Sperrhebel unter der Ein wirkung des Geldstückes ausgelöst und der Behälter alsdann um soviel weitergedreht werden kann, bis das verkaufte Objekt zur Entnahme vor ein Fenster .des Gehäuses ge bracht wird.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:'</B> 1. Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einer Münzprüfeinrichtung ausgerüstete, auf .der Drehachse (3) des Behälters (1) pendelnd angeordnete Sperrhebel (19) an seinem Ende eine Nase (18) besitzt, welche unter dem Druck einer Feder (23) an den Seitenflächen (15, 16) der Er hebungen (14), die sich auf der Rück seite -des Warenbehälters befinden, in Rasten (17) festgehalten.
    wird und ferner eine zum Boden geneigte zugespitzte Rampe (24) trägt, auf welcher die in das Geldaufnahmeorgan eingebrachte Münze beim Drehen des Behälters bezwungen wird, sich an den Deckel (11) des Ge häuses anzudrücken und die Schwenk bewegung .des Sperrhebels (19) zu ver anlassen, wodurch die Nase (18) aus der Rast (17) herauskommt und das Drehen des Behälters um einen Sektor ermöglicht.
    2. Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Drehung des Warenbehälters vorgesehene Drehknopf (32) mit einem Hitnehmer (33) versehen ist, welcher in eine Ver tiefung (34) der Nabe (2) des Behälters hineinpasst, und welcher Drehknopf in einer Verlängerung (41) zugespitzt ist, um die Labe des Behälters in bezub zar Gel,deinwurföffnung (10) anzugeben. 3.
    Selbstverkäufer gemäss Patentansprwch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tren nungswände (5) der Sektoren des Waren behälters Schlitze (6) zur Aufnahme der Münzen aufweisen. 4. Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tren nungswand (9) des Warenbehälters schlitzlos ausgeführt ist, um bei entleer tem Selbstverkäufer die 3Iünzeinwurf- öffnung (10) im Deckel (11) zu verdek- ken. 5.
    Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, -dadurch gekennzeichnet, dass der IVaren- behälter auf seiner Rückseite segment- artige Erhebungen (14) aufweist, zwi schen welchen sich Rasten (17) befinden, wobei .die radialen Seitenflächen ,der Seg mente (14) Anschlagflächen für die Nase (18) des .Sperrhebels (19) bilden. 6.
    Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden (4) des Apparates ein drehbarer Finger (29) angeordnet ist, welcher an eine in der Rast zwischen den sebmentartiben Erhebungen vorgesehene Anz7chla;
    fläche mittelst Feder in dem zur Drehbewegung des Behälters entgegengesetztem Sinne angedrückt wird, damit der Schlitz (8) des Geldaufnahmeorganes gegenüber der Öffnung (10), durch welche die Münze durch den Deckel (11) in den Apparat dringt, gebracht wird und dass die Nase (18) des Sperrhebels nach jedem An halten des Behälters an einer der An schlagflächen angelehnt bleibt.
    "r. ,Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des Apparates ein,- Feder (:15) befestigt ist, welche an die schlitzlose Trennungs wand (9) angedrückt wird. damit der Schlitz (6) des Geldaufnahmeorganes ge- _e nüber der Öffnung, durch welche die Münze durch den Deckel (11.) in den Ap parat dringt, gebracht wird. B.
    Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Münz prüfeinrichtung, mit welcher der Sperr hebel (19) verseben ist, aus einer zum Boden schiefen, senkrecht zur Längsachse des Hebels (19) angebrachten Rampe (?4) besteht, welche mit einer geschärf ten Schneide (\?6) endet, um weichere als die gültigen Münzen zu zerschneiden. 9.
    Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Münz prüfeinrichtung, mit welcher der Sperr hebel versehen ist, zwecks Ausscheidung von gelochten Münzen eine radiale Wand aufweist, die einerseits den Schlitz (6) des Münzeinwurfes begrenzt und im ent gegengesetzten Sinne der Drehrichtung des Warenbehälters gegen den Boden ge neigt ist, während die andere Wand (54) des Schlitzes senkrecht zur Drehrichtung ausgebildet ist, wobei ferner die geneigte Wand (5?) auf ihrer Oberfläche eine -Nase (53) trägt, welche in das Loch von gelochten, ungültigen Geldstücken ein greifen kann, so dass durch die Berüh rung mit den Betriebsorganen des Sperr hebels (19)
    das gelochte Geldstück an die geneigta Wand derart anzulehnen kommt. dass die -Nase (18) des Sperr hebels nur einen kleineren Druck be kommt, der das Lösen derselben aus der Aussparung und somit das Funktionie ren des Apparates verhindert. 19.
    Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Münz prüfeinricbtung, mit welcher der Sperr hebel (19<B>)</B> versehen ist, zwecks Ausschei dung von zu weichen Münzen aus einer senkrecht zum Hebel angebrachten Schul- ter (60) besteht, die mit einer Spitze (61) versehen ist, damit aus der Geldauf- nahmevorrichtung kommende, aus wei cherem Metall angefertigte ungültige Münzen, die beim Drehen des Behälters auf die Spitze (61) angedrückt werden, durchbohrt werden. 11.
    Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Münz prüfeinrichtung, mit welcher der Sperr hebel versehen ist, aus einem spitz zu geschärften Rädchen besteht, welches unter dein Druck der Feder des Hebels in das weichere Material einer allfällig eingeworfenen ungültigen Münze einge trieben wird, ohne das Auslösen des Sperrhebels bewirken zu können.
    1?. Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Münz prüfeinrichtung, mit welcher der Sperr hebel (19) versehen ist, eine zwischen Spitze (61) und Schulter (60) des Sperr hebels vorgesehene Vertiefung aufweist, in welche ungültige Münzen von gerin gerer Dicke als die gesetzliche hinein fallen und somit keine auslösende Wir kung auf den Sperrhebel ausüben können. 13. .Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, .dass die Öffnung (10) für den Münzeinwurf radial in .dem Deckel (11) des Apparates angeordnet ist. 14.
    Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (46,) für den Münzeinwurf in der Sei tenwand (35) des Deckels angeordnet ist., damit der Selbstverkäufer mit dem Dek- kel (11.) senkrecht nach unten gerichtet montiert werden kann. 15. Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (46, 46,) für den Münzeinwurf zum Teil in der Seitenwand (35) des Apparates und zum Teil in dem Deckel (11) an geordnet ist, damit der Selbstverkäufer mit dem Deckel schräg nach unten ge richtet montiert werden kann. 16.
    Selbstverkäufer gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ent nahme der verkauften Gegenstände (49) aus dem Warenbehälter ein Anbau (48) mit Fenster (47) an :der Zylinderwand .des Gehäuses und eine entsprechende Öffnung (47,) in dieser vorgesehen sind, damit der Apparat in schräger Lage montiert werden kann.
CH178057D 1933-02-25 1934-02-21 Selbstverkäufer mit Münzprüfeinrichtung. CH178057A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1273350A3 (de) * 1998-04-09 2004-10-13 Scan Coin Industries AB Verfahren zur Entwertung von Münzen, Vorrichtungen zur durchführung dieses Verfahrens und entwertete Münzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1273350A3 (de) * 1998-04-09 2004-10-13 Scan Coin Industries AB Verfahren zur Entwertung von Münzen, Vorrichtungen zur durchführung dieses Verfahrens und entwertete Münzen

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