CH178071A - Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Bewegungen, insbesondere Zeigerbewegungen, mit induktivem Wechselstromferngeber. - Google Patents

Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Bewegungen, insbesondere Zeigerbewegungen, mit induktivem Wechselstromferngeber.

Info

Publication number
CH178071A
CH178071A CH178071DA CH178071A CH 178071 A CH178071 A CH 178071A CH 178071D A CH178071D A CH 178071DA CH 178071 A CH178071 A CH 178071A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
voltage
moving coil
series
movements
induction
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH178071A publication Critical patent/CH178071A/de

Links

Landscapes

  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description


  Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Bewegungen, insbesondere  Zeigerbewegungen, mit induktivem     Wecliselstromferngeber.       Es sind Einrichtungen zur elektrischen  Fernübertragung von Zeigerbewegungen be  kannt, bei denen als     induktiver    Wechsel  strom-Ferngeber ein     Induktionsdynamometer     vorgesehen ist, und bei denen die in der Dreh  spule dieses     Induktionsdynamometers    indu  zierte Wechselspannung, die der momentanen  Zeigerstellung entspricht, mit     Hilfe    eines       Gleichstrommessgerätes    mit vorgeschaltetem  Gleichrichter über Fernleitungen gemessen  wird.  



  In     Fig.    1 ist eine solche bekannte Anord  nung schematisch dargestellt. Das bewegliche  Organ des als Geberinstrument wirkenden  elektrischen oder wärmetechnischen     Mess-          gerätes    a, zum Beispiel     Wechselstromlei-          stungsmesser    oder     lt1anometer,    ist mit der  Drehspule b des     Induktionsdynamometers     c mechanisch gekuppelt, dessen feststehende  Erregerwicklung d unter Zwischenschaltung  eines aus Drosselspule<I>e,</I> Kondensator<I>f</I> und    Transformator g bestehenden     Spannungskon-          stanthalters    (nach G.

       Keinath)    mit der Span  nung U eines Wechselstromnetzes verbunden  ist, die beispielsweise um etwa   10<B>...</B> 20  schwankt. Die von dem im homogenen Luft  spalt des Gerätes c     wirksamen    magnetischen  Wechselfeld in der Drehspule b induzierte       Spannung        Ub    ist dem Ablenkungswinkel a  proportional und infolge der     Wirkung    des       Spannungskonstanthalters   <I>e, f,</I> g unabhängig  von den Spannungsschwankungen des Netzes.

    An die Drehspule b sind über     Vorwiderstand          7a,    einen Gleichrichter     i,    zum Beispiel einen       Kupferoxydultrockengleichrichter    in     Graetz-          schaltung,    und Fernleitungen     k    zwei Dreh  spulinstrumente angeschlossen, und zwar ein  Tintenschreiber 1 und ein an einer andern  Stelle befindliches Anzeigegerät m.  



       Fig.    2 zeigt den der     Drehspulspannung          LTb    entsprechenden Induktionsstrom J und  den den     Drehspulinstrumenten    Z, m zuge-      führten Gleichstrom JG     in    Abhängigkeit vom  Ablenkungswinkel<I>a</I> der Drehspule<I>b</I>     bezw.     vom     Zeigerausschlagwinkel    y des Geber  instrumentes     a.    Man erkennt, dass der von  dem Gleichrichter i abgegebene und den       Drehspulinstrumenten   <I>1,</I>     in    zugeführte Gleich  strom JG sowohl bei a =     +    45   (y = 0) als  auch bei a = - 45  (y = 90  )

   einen       Höchstwert    hat und bei a = 0 (y = 45  )  gleich Null ist, was eine mehrdeutige, prak  tisch unbrauchbare Messung zur Folge hat.  Hieraus folgt, dass eine nach     Fig.    1 aufge  baute     Fernmesseinrichtung    nur !dann ein  wandfrei arbeiten kann, wenn der     Ablen-          kungSwinkel    a der Drehspule b     bezw.    der       Skalenwinkel    des Geberinstrumentes a nicht  grösser als 45   ist, und wenn anderseits die  Anordnung so getroffen wird, dass a = 0  ist, wenn das Geberinstrument a auf Null       zeigt    (y = 0).

   Dies     bedeutet    aber eine für  die Praxis ausserordentlich unangenehme  Schwierigkeit, zumal es sich bei den in Be  tracht kommenden Geberinstrumenten in sehr  vielen Fällen um     Starkstrom-Messinstrumente     der üblichen Art handelt, bei .denen der       Skalenwinkel    ungefähr 90 Winkelgrad be  trägt.  



  Die Erfindung     übervrindet    diese Schwie  rigkeit und ermöglicht, einen ungefähr 90  Winkelgrad betragenden Ausschlag eines als       Wechselstromferngeber    dienenden     Induk-          tionsdynamometers    voll auszunutzen.

   Bei  einer Einrichtung zur elektrischen Fernüber  tragung von Zeigerbewegungen oder andern       Bewegungen    unter Anwendung eines als       Wechselstromferngeber    dienenden In     duktions-          dynamömeters,    dessen der zu übertragenden       Bewegung    entsprechende     Drehspul-Wechsel-          spannung    mit Hilfe eines     Gleichstrommess-          gerätes    mit vorgeschaltetem Gleichrichter  über Fernleitungen gemessen wird, ist ge  mäss der Erfindung mit der     Drehspulspan-          nung    eine mit ihr phasengleiche,

   konstant  bleibende Zusatzspannung in Reihe geschal  tet, die in einer     feststehend    angeordneten  und mit der Drehspule in Reihe geschal  teten Zusatzwicklung     induziert    wird. Diese       Zusatzwicklung    kann entweder auf dem als         Wechselstromferngeber    dienenden     Induk-          tionsdynamometer    selbst oder auf einem mit  diesem     Induktionsdynamometer    in Reihe  oder parallel geschalteten Hilfstransforma  tor angeordnet sein.

   Die mit der     Drehspul-          spannung    in Reihe geschaltete Zusatzspan  nung wird zweckmässig so gewählt, dass sich  über den ganzen Skalenbereich des Geber  instrumentes eine eindeutige Anzeige des als       Empfangsinstrument        wirkenden        Drehspul-          messgerätes    ergibt.  



  In     Fig.    3 ist als Beispiel der Erfindung  eine     Fernmesseinrichtung    :dargestellt, bei wel  cher der gesamte 90 Winkelgrad betragende  Ausschlag     ,B    der Drehspule b des als     Wech-          selstromferngeber    dienenden     Induktionsdyna-          mometers    c voll ausgenutzt wird.  



  Zum leichteren Verständnis sind im  übrigen die anhand von     Fig.    1 erläuterten  Schaltungsteile beibehalten und mit gleichen  Bezugszeichen versehen. Mit der     Drehspul-          spannung        Ub,    deren Vorzeichen entsprechend  dem Vorzeichen von a wechselt, ist .die mit       Ub    phasengleiche Zusatzspannung     U"    in  Reihe geschaltet, die konstant ist und in der  feststehend am Gerät c angeordneten Zusatz  wicklung     n    induziert wird.

   Die Spannungen       U"    und U, werden vorteilhaft so bemessen,  dass sich der in     Fig.    4 gekennzeichnete Vor  gang abspielt:  Die von den Spulen     n    und<I>b</I> erzeugte Ge  samtspannung     (U.    und     U,)    und somit auch  der im     Messstromkreis    fliessende Induktions  strom J haben ihre     Kleinstwerte    ("min.").  wenn<I>a =</I>     @-    45   ist<I>(y =</I> 0), und er  reichen ihre     Höchstalerte    a     ("max."),    wenn  a = - 45   ist (y = 90  ). Die Spannung  U" kann auch grösser gewählt werden.  



  Indem die zwischen<I>a</I> = 0 und<I>a</I> =     -I-    45  liegenden     negativen    Werte der     Drehspul-          spannung        Ub    durch die konstante, mit     Ub     in Reihe geschaltete Zusatzspannung     U.     kompensiert werden, wird eine eindeutige,  lineare Beziehung erreicht zwischen dem       Zeigerausschlagwinkel    y des Geberinstru  mentes a und dem Induktionsstrom J,

   der  durch den     Kupferoxydultrockengleichrichter     i gleichgerichtet und als Gleichstrom JG über      zwei Fernleitungen     k    den     Drehspulinstru-          menten   <I>l</I> und<I>na</I> zugeführt wird.  



  Die beschriebene Einrichtung besitzt  ausserdem noch folgende Vorteile:  1. Die am     Messstromkreis    wirksame Ge  samtspannung     (Un        -f-        Ub)    ist für<I>y</I> =<B>90'</B>  ungefähr doppelt so gross wie die von der  Drehspule<I>b</I> bei<I>a =  </I> 45   erzeugte Höchst  spannung.    2.

   Da der dem     Zeigerausschlagwinkel          y--0    i des Geberinstrumentes<I>a</I> entspre  chende Kleinstwert ("min.") des Induktions  stromes J nicht gleich Null ist, sondern prak  tisch etwa 5 % des beim     Zeigerausschlag-          winkel    y = 90   auftretenden -Höchstwertes       ("max.")    beträgt, so ändert sich .der vom       Kupferoxydultrockengleichrichter    i abgege  bene Gleichstrom<B>Je,</B> zwischen 5 und<B>100%</B>  seines Höchstwertes und sinkt bei der Mes  sung niemals unter 5/o des Höchstwertes.

    Hierdurch wird eine praktisch lineare Be  ziehung zwischen den Strömen J und     JC    er  reicht und somit ein     unverzerrter    Skalenver  lauf der mit     Drehspulmesswerken    ausgerüste  ten Empfangsinstrumente     l    und     7n    gewähr  leistet.  



  3. Wenn die     Fernmesseinrichtung    aus  irgend einem Grunde, zum Beispiel beim       Ausbleiben    der Netzspannung U, oder bei  einer Unterbrechung der Fernleitungen k,  gestört wird, so werden die Empfangs  instrumente<I>1,</I>     in    stromlos und zeigen diesen  Störungszustand selbsttätig dadurch an, dass  der Zeiger auf eine einige Millimeter links  vom Skalenanfang liegende rote Marke       (.,Störung")    zurückgeht.  



  Die Einrichtung eignet sich hauptsäch  lich zur Fernübertragung der Zeigerbewe  gung von     Starkstrommessgeräten,    wie sie zur  fortlaufenden Überwachung von Maschinen,       Transformatoren    oder andern elektrotechni  schen Einrichtungen benutzt werden. Sie  kann aber auch in     Verbindung    mit andern       lfessgeräten,    zum Beispiel Druck-,     Mengen-          oder    Temperaturmessern, und für alle solche  Fälle angewendet werden, in denen irgend  eine Drehbewegung oder durch Drehbewe-         gungen        dargestellte    Signale oder Komman  dos fernübertragen oder nachgebildet werden  sollen.

   Ein besonderer Vorzug besteht darin,  dass die Fernmessung über nur zwei von  Gleichstrom durchflossene Fernleitungen er  folgt, die infolge der hohen elektrischen  Empfindlichkeit der als Empfangsgeräte ver  wendeten     Drehspulinstrumente    einen sehr  hohen Widerstand haben dürfen, ohne dass  eine unzulässige Beeinflussung der     Messge-          nauigkeit    durch Temperaturschwankungen  der Fernleitungen zu befürchten wäre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur elektrischen Fernüber tragung von Bewegungen, insbesondere Zei gerbewegungen, mit einem als Wechselstrom ferngeberdienenden Induktionsdynamometer, dessen der zu übertragenden Bewegung ent sprechende Drehspulwechselspannung mit Hilfe eines Gleichstrommessgerätes mit vor geschaltetem Gleichrichter über Fernleitun gen gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Drehspulspannung eine mit ihr phasengleiche, konstant bleibende Zusatz spannung in Reihe geschaltet ist, die in einer feststehend angeordneten und mit der Dreh spule in Reihe geschalteten Zusatzwicklung induziert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Dreh spule des Induktionsdynamometers in Reihe geschaltete Zusatzwicklung auf die sem Induktionsdynamometer selbst ange ordnet ist. \?. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die mit der Drehspule des Induktionsdynamometers in Reihe geschaltete Zusatzwicklung auf ei nem mit diesem Induktionsdynamometer in Reihe oder parallel geschalteten Hilfs transformator angeordnet ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die mit der Drehspulspannung in Reihe geschaltete Zusatzspannung gleich dem Höchstwert der Drehspulenspannung ist, der bei dem grössten Ablenkungswinkel der Drehspule aus ihrer Mittellage auftritt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass die mit der Drehspulspannung in Reihe geschaltete Zusatzspannung grösser ist als der Höchst- wert der Drehspulspannung, der bei dem grössten Ablenkungswinkel der Drehspule aus ihrer Mittellage auftritt.
CH178071D 1934-08-11 1934-11-05 Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Bewegungen, insbesondere Zeigerbewegungen, mit induktivem Wechselstromferngeber. CH178071A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE178071X 1934-08-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH178071A true CH178071A (de) 1935-06-30

Family

ID=5704532

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH178071D CH178071A (de) 1934-08-11 1934-11-05 Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Bewegungen, insbesondere Zeigerbewegungen, mit induktivem Wechselstromferngeber.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH178071A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH178071A (de) Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Bewegungen, insbesondere Zeigerbewegungen, mit induktivem Wechselstromferngeber.
DE961557C (de) Ruhender Gleichstrommesswandler
DE3101958C2 (de) Magnetisch-induktiver Durchflußmesser
DE974154C (de) Wandler fuer vorzugsweise kleine Gleichstromgroessen auf Magnetverstaerkergrundlage
AT143441B (de) Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Bewegungen, insbesondere Zeigerstellungen, mit induktivem Wechselstromferngeber.
DE558540C (de) Vorrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von Messwerten o. dgl. durch Induktionswirkung unter Verwendung einer von der Messgroesse beeinflussten beweglichen Stromspule
DE895038C (de) Schaltungsanordnung zur Erweiterung der Leistungsfaehigkeit von Strom- und Spannungswandlern bei gleichbleibender Buerde
DE976469C (de) Schaltungsanordnung zur Anzeige der Unsymmetrie bei Mehrphasen-Wechselstromsystemen
DE411650C (de) Kompensations-Messverfahren unter Verwendung eines fremderregten elektrodynamischen Wechselstrom-Nullinstruments
DE1295073B (de) Elektronischer Wirkverbrauchszaehler
DE740820C (de) Anordnung zur direkten Anzeige des Phasenunterschiedes zwischen zwei gleichfrequenten Wechselspannungen
DE662242C (de) Widerstandsmessanordnung mit einem Wechselstrom-Doppelspulmessgeraet
DE656439C (de) Einrichtung zum Messen der Roehrenstromstaerke bei an einen Hochspannungstransformator angeschlossenen Geraeten zur Erzeugung von Roentgenstrahlen o. dgl.
DE704925C (de) Einrichtung zum Messen der Kapazitaet und des Verlustwinkels von kondensatoraehnlichen Objekten mittels eines komplexen Kompensators in einer Brueckenschaltung
DE761007C (de) Stromwandler
AT143447B (de) Einrichtung zur elektrischen Fernanzeige, Fernaufzeichnung oder bzw. und zur Fernzählung von Meßwerten mit induktivem Wechselstromgeber.
DE679621C (de) Anordnung zur Messung von Widerstandsgroessen mit Hilfe einer Wechselstrommessbruecke
AT238311B (de) Erdungswiderstandsmesser mit zweistufigem Generator
DE755226C (de) Wechselstromkompensator mit selbsttaetiger Abgleichung unter Ver-wendung elektrodynamischer Messinstrumente als Drehtransformatoren
DE761517C (de) Schaltung zur Fernzaehlung von stroemenden Gas-, Dampf- oder Fluessigkeitsmengen
DE929861C (de) Drehspulenmessgeraet mit Trockengleichrichter und vorgeschaltetem Wandler fuer mehrere Messbereiche
AT103174B (de) Einrichtung zur elektrischen Messung und Registrierung einer Strömungsmenge.
AT135597B (de) Anordnung zum Prüfen einer Wechselstrommeßbrücke mit Gleichstrommeßgerät und vorgeschaltetem mechanischem periodischen Unterbrecher im Diagonalkreis.
AT239909B (de) Meßgerät zur Prüfpunkteinstellung bei Wandlermessungen
DE891292C (de) Anordnung, um aus einer Wechselspannung einen der Frequenz proportionalen Gleichstrom zu gewinnen