CH178186A - Vorrichtung zum Öffnen von hermetisch geschlossenen Konservendosen. - Google Patents

Vorrichtung zum Öffnen von hermetisch geschlossenen Konservendosen.

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CH178186A
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Transitoria Aktiebolaget
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  Vorrichtung zum     Öffnen    von hermetisch geschlossenen     Konservendosen.       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum     Offnen    von hermetisch     geschlossenen          Konservendosen,    bei welchen ein zum Ab  reissen eines von einer Schwächungslinie be  grenzten Teils des     Dosendeickels    bestimmter  Schlüssel mit .dem Deckel durch einen Niet  vereinigt ist.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei  einer     Konservendose    den Schlüssel     mittelst     eines durch die Dosenwandung hindurch  ragenden Niets zu befestigen. Hierbei hat es  sich     herausbestellt,        da,ss        -,es    immer sehr  schwierig ist, eine genübende     Abdichtun     an der Durchführungsstelle des Niets zu er  reichen.

   In gewissen Fällen hat man sogar  über dem im Doseninnern befindlichen Niet  kopf eine     Verlötung    anbringen müssen, die  zwar zur besseren Abdichtung geeignet ist,  aber das Einreissen der Dosenwand zwecks  Abziehens des Deckels oder     Aufrollens     eines von Schwächungslinien begrenzten  Streifens     ,sehr    erheblich. erschwert oder gar  unmöglich macht.

      Nach neueren Vorschlägen macht man  den innern Nietkopf erheblich grösser als  bei .den bisher normalen Nieten, dadurch  wird einerseits erreicht, dass die an sich  bessere Dichtung durch     Anbringung    einer  besonderen Dichtung aus Gummi oder der  gleichen zwischen Nietkopf und Dosenwan  dung verbessert werden kann, und ander  seits erhält man durch den vergrösserten Niet  kopf eine gewisse Versteifung der Dosen  wandung bei der     Befestigungsstelle    des  Schlüssels.

   Dies ist ebenfalls vorteilhaft,  weil dadurch eine     Durclhbiegung    des Blech  materials verhindert und eine bessere     Ab-          seherungsbea.nspruchung    an der fast immer  vorhandenen     Sthwächungslinie        erreicht    wird.  



  Die Erfindung betrifft nun eine     weitere     Vereinfachung .der     Nietverbindung,        und    be  steht darin, dass der Niet durch     1Viaterialaus-          pressung    aus dem Dosendeckel ,selbst in un  mittelbarer Nähe der     Schwächungslinie    als  Hohlniet ausgebildet ist.  



  Der oben     verwendete    Ausdruck Nietver-      Bindung umfasst alle Fälle, bei denen ein aus  dem Material der Dosenwand gepresster Teil  mit dem Schlüssel so verbunden ist,     da.ss    ent  weder das     ausgepresste    Material einen Teil  des Schlüssels umfasst oder von diesem um  fasst wird.  



  Hierdurch     wird    zunächst das Material  für den Niet und für die Dichtung gespart,  und die Herstellung wird entsprechend ein  facher.     Weiter    besitzt die     Dosenwandung     keine Öffnung, so dass keine Abdichtung er  forderlich ist. Ferner erhält man     durcli    die  Behandlung des     Blechmaterials    bei der     Her-          stellung        des    Niets eine gewisse     Steifigkeit     des Bleches, was etwa den Vorteilen der  oben erwähnten Versteifung durch den  grossen     Nietkopf    gleichwertig ist.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei       Konservendosen    aus dem Deckel einen Be  festigungsteil in Form einer Schiene oder  Rippe mit hauptsächlich     T-förmigem    Quer  schnitt auszupressen, um daran den gewöhn  lichen Schlüssel     angreifen    zu lassen.

   Diese  Methode kann nicht zum Erfolg führen, weil  es sich in der     Pragisi        als,    unmöglich     erweist,     eine derartige Schiene aus dem Deckel der  Dose herzustellen, und zwar dürfte es     insbe-          üondere    unmöglich sein, an den Enden der       langgestreckten    Rippe die     erwünschte    Zu  sammenpressung für den Schlüssel ohne  Schwächung oder Einreissen des Materials  auszuführen.  



  Wenn man aber den aus dem Material       ausgepressten    Teil in Form eines Näpfchens       herstellt,    wird es, wie durch eingehende Ver  suche festgestellt werden konnte, ohne weite  res möglich, eine absolut dichte und allen  normalen     Beanspruchungen    gewachsene Niet  verbindung auszuführen. Hierbei kann das  Näpfchen     entweder    nach aussen oder nach       innen,    z. B. in Form einer     runden    Führung  gepresst werden, und der Schlüssel kann un  schwer mit dem Niet auch drehbar vereinigt  werden, was bei der Handhabung der Vor  richtung in manchen Fällen unbedingt not  wendig ist.

   Durch die drehbare Verbindung  wird es nämlich möglich, den Schlüssel mit  der Dosenwand     unabnehmbar    zu     befestigen       und ihn trotzdem bei der Handhabung über  den Rand der Dose zwecks Anhebung und  Abreissen zu drehen.  



  Einige     Ausführungsbeispiele        des.        Erfin-          dungsgegenstandes    sind in der beiliegenden  Zeichnung     veranschauliclht.     



  Es zeigt:       Fig.    1 eine Konservendose mit einer       Befestigungsvorrichtung    für den Schlüssel in  Ansicht,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie       A-A    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Längsschnitt durch den  Deckel der Konservendose vor der     Fertig-          stellung    desselben,       Fig.    4 eine andere Befestigungsart des  Schlüssels,       Fig.    5     bis    7 eine Ausführungsform, bei  welcher die     Deckelwand    nach innen gepresst  ist,

         Fig.    8 und 9 eine ähnliche Ausführung  mit einer abgeänderten Befestigungsart des  Schlüssels,       Fig.    10 eine Ausführungsform, bei der  der Schlüssel aus einem Metalldraht gebildet  ist,       Fig.    11 einen     Sehnitt    nach der Linie  11-11     .der        Fig.    10,       Fig.    12 den fertiggebogenen     Sehlüssel    in  Draufsicht in     vergrössertem    Massstab,

         Fig.    13 und 14     Schnitte    nach der Linie       I-I    der     Fig.    12 in     verschiedenen    Ausfüh  rungen,       Fig.    15 die     Anbringung    des     Schlüssels     auf dem Niet,       Fig.    1,6 eine weitere Ausführungsform,  bei welcher der Schlüssel aus einem Metall  draht mit einem verstärkten Ende besteht,       Fig.    17 eine teilweise     Ansicht,der    Aus  führungsform nach     Fig.    16,

         Fig.    18 eine vergrösserte Darstellung des       Befestigungsteils    des     Schlüssels,    und       Fig.    19 bis 22 einige abgeänderte Aus  bildungen des Schlüsselendes.  



  In     Fig.    1 und 2 bezeichnet 1 eine Kon  servendose, auf die ein Deckel 2     aufgefalzt     ist, wobei zweckmässig eine     Dichtung    aus  Gummi oder dergleichen in den Falz einge-      legt ist. Im Deckel ist in geeigneter Weise  eine Schwächungslinie 3 vorgesehen, die den  jenigen Teil     ?a    des Deckels begrenzt, der bei  der Öffnung der Dose entfernt werden soll.       Der    Schlüssel 4 besitzt an einem     Ende     einen mit einer Öffnung versehenen er  weiterten Teil 6 und ist an seinem andern  Ende gegabelt.

   Die Befestigung des Schlüs  sels an der Dosenwand erfolgt bei dem in  ,den     Fig.    1 bis 3 gezeigten Beispiel in der  Weise, dass im abziehenden Teil 2a des  Deckels in der Nähe des     Versehwächungs-          randes    3 ein     näpfchenförmiger    Niet 5 aus  dem Material des Deckels ausgepresst wird.  Der nahe der     Deckelebene    gelegene     Durch-          messer        dieses    Näpfchens ist gleich gross oder  etwa., kleiner als der Durchmesser der     Off-          nun        o;    des Schlüssels 4.

   Der     Schlüssel    wird  über den     ausgepressten    Teil gelegt, der darauf  über den     Schlüssel    gepresst     -wird,    so dass das  Ganze die Form einer Nietverbindung er  hält.     Es;    ist nicht     unbedingt    nötig, dass das       Näpfchen    eine kreisförmige Gestalt besitzt,  obwohl dies aus     Herstellungsrücksichten     vorzuziehen ist.

   Der     ausgepresste    Teil besitzt  jedoch vorteilhaft eine solche Form, dass er  zu mehr als zwei Vertikalebenen     symme-          tri-sch        ist.       Das Näpfchen 5 kann gleichzeitig mit  andern     Pressvargängen    im Deckel     ange-          bra-cht    werden, z. B. gleichzeitig mit der       Aufkantung    des Teils 8, siehe     Fig.    3.     Auch     die Schwächungslinie 3 kann :dabei gleich  zeitig     eingepresst    werden.  



  Die     zusätzliche    Arbeit, die zur Befesti  gung des Schlüssels erforderlich ist, bezieht  sich somit auf das Anlegen desselben über  dem Näpfchen und das     Anstauchen    des  letzteren über den Schlüssel. Man erhält  dabei auch -eine sichere Gewähr dafür, dass  an der Nietstelle keine     Undichtheit    auftritt.  Sollte man jedoch in gewissen Fällen bei  mangelhaftem Material eine     Rissbildung    bei  der     Auspressung    des Näpfchens befürchten,  so kann man in den     eingepressten    Niet einen       Propfen,    Ring oder dergleichen aus einem  Dichtungsmaterial einsetzen, der bei der    Pressung des, Näpfchens über dem Schlüssel  fest eingeklemmt wird.

    



  Bei der beschriebenen Ausführungsform  wird der Schlüssel zwecks Öffnung der Dose  in die in den     Fig.    1 und 2     ,strichpunktiert     gezeichnete Lage gedreht. Hierbei erfolgt  wegen der Anhebung des Schlüssels über  die Falzkante der Dose eine kräftige Beau-.       spruchung    des nahe des Schwächungsrandes  3 liegenden Teils des Materials, wodurch ein  Einreissen des Schwächungsrandes an dieser  Stelle erfolgt beziehungsweise erleichtert  wird. Nach diesem einleitenden Einreissen  kann der abzuziehende Teil leicht durch  Ziehen am Schlüssel entfernt werden, nach  dem dieser in der Richtung des Pfeils p  gedreht wurde.

   Da der Schlüssel in diesem  Falle bis zu der strichpunktiert gezeichne  ten Lage zu drehen ist, darf die Vernietung  nicht zu fest sein, um die genannte Drehung  nicht zu sehr zu erschweren. Soll die Öff  nung jedoch ohne Drehung des     Schlüssels     um die Nietstelle erfolgen, so kann die Nie  tung fester ausgeführt werden. Die be  schriebene Befestigung des Öffnungsorganes  ist natürlich nicht auf die in den     Fig.    1  und 3 dargestellte Ausführung der Dose be  schränkt, sondern kann auch bei solchen  Dosen verwendet werden, bei denen das Öff  nungsorgan nicht über die Falzkante ange  hoben wird, beziehungsweise bei denen bei  der Drehung des Öffnungsorganes über die  Falzkante hinaus     keine    Beanspruchung der  Schwächungslinie erfolgt.

      Der Teil 6 des Schlüssels kann auch  durch geeignete     Pressverfahren        in    der in       Fig.    2 gezeigten Form hergestellt werden,  ohne dass der Schlüssel gleichzeitig festge  nietet wird. Der Schlüssel kann dann an  dem Befestigungsteil der Dosenwand erst  nachher angebracht werden, wie es     Fig.    4  zeigt. Wie aus dieser Figur ersichtlich ist,  besitzt der Schlüssel 4a     .selbst    keine Öff  nung, sondern weist eine fingerartige Ver  längerung 4b auf, die bei der     Anbringung     des Schlüssels in die Rinne des Näpfchens  gelegt und darauf mit einem geeigneten      Werkzeug in die strichpunktiert gezeichnete  Lage gebogen wird.  



  Das aus dem Material der Dose gepresste  Näpfchen kann auch als äussere Führung  für den zu befestigenden Teil des Schlüssels  ausgebildet werden. Ein Beispiel einer der  artigen Ausführung ist in den     Fig.    5 bis 7  dargestellt. In einer zylinderförmigen Ein  pressung 10 im Material des abzuziehenden  Teils wird der Teil 4c des Schlüssels 4 ein  gelegt, der in der aus     Fig.    6 ersichtlichen  Form ausgeführt ist. Darauf wird der obere  Teil des Materials der zylinderförmigen  Einpressung 10 in der aus     Fig.    7 ersicht  lichen Weise über den Teil 4c gebogen.  



  In den     Fig.    8 und 9 ist in Ansicht und  Schnitt eine Befestigungsart dargestellt, bei  ,der der Schlüssel in derselben Weise ausge  bildet ist wie in     Fig.    6, während hier das  Material der Dosenwand nur teilweise, näm  lich an den Stellen 11 und 12, über den  Schlüssel gebogen     ist.     



  Die im folgenden beschriebenen Aus  führungsformen der Erfindung zeigen, wie  der Schlüssel in einfacher Weise aus einem  Metalldraht gebildet werden kann, der ent  weder den     ausgepressten    Teil er     Dosenwand     umfasst oder von diesem umfasst wird.  



  In den     Fig.    10 und 11 ist der     Schlüssel     7, der aus einem Metalldraht, zweckmässig  aus einem Eisen- oder . Stahldraht besteht,  an dem nietartigen     ausgepressten    Teil 5 der  Dosenwand befestigt. Der Draht besitzt  einen umgebogenen Teil 6, der den Niet um  fasst; seine freien Enden 9 sind zu einem       doppelhakenartigen    Griff umgebogen.  



  Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist  der Schlüssel 7 am Niet drehbar angeordnet.  Das Öffnen der Dose erfolgt wieder in der  Weise, dass der Schlüssel aus der mit vollen  Linien gezeigten Lage in der Richtung des  Pfeils p bis zu der mit strichpunktierten  Linien gezeigten Lage gedreht wird. Aus  dieser Lage wird dann der Schlüssel in der  Richtung des Pfeils     p=    nach oben gedreht,       Fig.    11, wobei das Material des Deckels an  der Schwächungslinie 3 durchbrochen wird.    worauf der Teil     ?a    der Deckelwand durch  Ziehen am Schlüssel entfernt werden kann.  



  Bei der     Anbringung    des Schlüssels kann  so vorgegangen werden, dass der rundge  bogene Teil 6 über den Niet 5 geführt wird,  der erst nachher über den Schlüssel gepresst  wird.     Letzteres.kann    jedoch auch schon vor  der     Anbringung    des Schlüssels erfolgen.  Dabei wird dem Draht     zweckmässig    eine vor  bereitende Biegung     erteilt,    wodurch die  Grundform des umgebogenen Teils erhalten  wird, wobei aber eine so grosse Öffnung  zwischen den einen Winkel miteinander bil  denden Schenkeln 7' gelassen wird,     dass    der  Draht von der Seite her an den     Nietschaft     geführt werden kann, siehe     Fig.    15.

   Darauf  wird der Draht mit Hilfe geeigneter Werk  zeuge fertiggebogen,     so.    dass er den Niet  schaft vollkommen umschliesst.  



  Der beschriebene Vorgang ist deshalb vor  teilhaft, weil dabei .der Schlüssel nicht frü  her     angebracht    werden muss, als bis der  Deckel auf der fertiggepackten Dose     aufge-          falzt    und die Dose gewaschen wurde.  



  Der     Schlüssel    wird     zweckmässig    aus  einem Draht von rundem Querschnitt herge  stellt. Obwohl nicht unbedingt     nötig,    ist es  doch vorteilhaft, im umgebogenen Teil durch  Pressen des     Drahtmaterials    einen vorzugs  weise innen     gelegenen        Flanschteil    zu bilden,  der eine Auflage für den Nietkopf bildet.  Der Nietkopf braucht dabei nicht über den  Draht hervorzuragen, sondern kann versenkt  in demselben liegen, wie     aus    dem Schnitt in       Fig.    11 hervorgeht.

   In     Fig.    12 ist in An  sicht ein mit einem solchen Flansch 13 ver  sehener fertiggebogener     Schlüssel        dargestellt.     In den     Fig.    13 und     1.1,    die Schnitte nach der  Linie<I>I-1</I> der     Fig.    12 zeigen, sind zwei ver  schiedene Formen des Flansches 13 darge  stellt.

   Wie aus     Fig.    12 hervorgeht, läuft der  Flansch 13 rund um die ganze Öffnung im  Teil 6, so     da.ss    seine Endflächen bei 13' voll  kommen aneinander liegen.     Wenn    kein  Flansch vorgesehen ist, so ist es wegen der  Federung im     Drahtmaterial    schwierig, eine  derart runde, an der ganzen Umbiegung sich  erstreckende     Anliegefläche    für den Nietkopf      zu erhalten.

   Es ist von Bedeutung,     dass    der  Nietkopf an der Fuge der Schenkel, .also bei  13' in     Fig.    12, anliegt, weil beim Aufbrechen  der Dosenwand gerade an :dieser Stelle die  Öffnungskraft auf den Nietkopf übertragen  wird und die Schenkel andernfalls leicht aus  einander gepresst werden könnten.

   Dieser  Flansch 13 erteilt dem den Niet     umfassenden          Teil        des        Schlüssels:        eine        solche          dasseine    Versteifung des Drahtes, ent  steht, so     dass    dieser beim     Offnungsvorgang     grössere     Biegungsbeanspruchungen    aufzuneh  men vermag.  



  Es ist ohne     weiteres.    ersichtlich,     dass    die  Herstellung des beschriebenen Schlüssels. mit  Hilfe geeigneter Werkzeuge einfach und  billig erfolgen kann.  



  Bei den in den     Fig.    16 bis 22 gezeigten       .Ausführungsformen    ist das Material der  Dosenwand zur Bildung des Niets nach dem       Innern    der Dose     eingepresst.    Diese Anord  nung bietet besondere Vorteile. Der nach  innen     vorspringende    Hohlniet ist auf der  Doseninnenseite gut zu reinigen, ferner er  möglicht er eine sehr einfache Schlüssel  konstruktion.  



  Der Schlüssel ist wieder aus einem Draht  14     -ebildet,    der am einen Ende etwa. recht  winklig abgebogen ist. Das abgebogene Ende  besitzt, wie     Fig.    18 in grösserem Massstab  zeigt, einen Kopf 16, der im vorliegenden  Falle in der Weise gebildet wurde, dass eine       Einschnürung    15 im     Material    des     Drahtes     hergestellt wurde. Der Kopf 16 ist nach  oben zu durch eine Kante begrenzt, gegen  die das Blechmaterial des     ausgepressten          Nä,pfehens    gepresst     wird,    so dass der Kopf  eine feste Abstützung findet. Das andere  Ende des Schlüssels 14 ist zu einem Hand  griff ausgebildet.  



       Fig.    19 zeigt eine Ausführungsform des  Schlüssels 14, bei welcher das Ende des  Drahtes gestaucht ist und eine     kegelstumpf-          förmige    Verdickung 17 bildet, die in das       ausgepresste    Näpfchen eingelegt wird, wor  auf das Blechmaterial um die Verdickung       herumgepresst    wird.    Der in     Fig.    20     dargestellte    Schlüssel be  sitzt einen     zylindrischen    Kopf 18 von grösse  rem Durchmesser als dem Drahtdurchmesser.

         D,-.-        Art,der        Befestigung    an der Dosenwand  ist aus der     Zeichnung    ohne     weiteres    ersicht  lich. Auch hier stützt sich :die obere Kante  des Kopfes.     'gegen.    das Blechmaterial.  



  Die     Fig.    21 und 2.2: zeigen schliesslich  eine Befestigungsart des Schlüssels an der  Dose, bei der das Ende des     Drahtes    etwa  kreisrund abgebogen ist, und bei der der so  gebogene Teil 19 in die Vertiefung der  Dosenwand     eingelegt    wird, worauf die       letztere    wieder gegen den Teil 19 gepresst  wird,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Öffnen von hermetisch geschlossenen Konservendosen, bei welchen ein zum Abreissen eines von, einer SeUwä- chungslinie begrenzten Teils des Dosendeckels bestimmter Schlüssel mit dem Deckel durch einen Niet vereinigt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der Niet durch Materialaus pressung aus dem Dosendeckel selbst in un- mittelbarer Nähe der Schwächungslinie als Hohlniet ausgebildet ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass der Niet aue dem Dosendeckel nach aussen aus.gepresst ist und vom Schlüssel umfasst wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Niet aus dem Dosendeckel nach innen gepresst ist und den Schlüssel ganz oder teilweise umschliesst. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dung zwischen dem Schlüssel und dem Niet derart ist, dass der Schlüssel auf .dem Niet gedreht werden kann.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dung zwischen dem Schlüssel und dem Niet derart ist, dass der Schlüssel auf dem Niet gedreht werden kann. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Niet in Form einer runden Führung für den. Schlüssel ausgebildet ist.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Schlüssel aus einem Metalldraht besteht, der einen gebogenen Teil besitzt, der den Niet um schliesst, und dessen freie Enden zu einem Schlüsselgriff ausgebildet sind. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der den Niet umfassende Teil des Schlüssels einen durch Pressen des Drahtes hergestellten Flansch besitzt. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Flansch an der Innenseite :des den Niet umfassen den Teils angeordnet ist und dort eine versenkte Anliegefläche für den Nietkopf bildet. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der Flansch des den Niet umfassenden Teils des Schlüssels eine solche Querschnittsform erteilt, ,dass eine Versteifung des Drahtes entsteht, so dass .dieser beim Öffnungs vorgang grössere Biegungsbeanspruchun- gen aufzunehmen vermag. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Draht zwecks Bildung des den Niet umfassen den Teils in der Mitte iungebogen ist, während die beiden freien Enden nach aussen gebogen sind, so dass ein doppel- hakenartigerSchlüsselgriff gebildet wird.
    11. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der umge bogene Teil des Drahtes. an der Berüh rungsstelle der Schenkel den Niet dicht umfasst. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Schlüssel aus einem -L#Zetalldraht besteht, der mit einem Kopf versehen ist, welcher in den ausgepressten Niet eingeführt und über den das Blechmaterial der Dosenwand gepresst ist.
    13. Vorrichtung, nach Unteranspruch 12, da .durch gekennzeichnet, dass der Kopf wenigstens annähernd den gleichen Durchmesser besitzt wie der Draht, und dass der Draht nahe seinem Ende eine Einschnürung besitzt, welche mittelst einer Kante den Kopf begrenzt, gegen die sich das über den Kopf gepresste Blechmaterial legt. 14. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Kopf des Schlüssels durch Stauchung des Drahtes an einem Ende gebildet ist, so dass er einen grösseren Durchmesser besitzt als ,der übrige Teil des Drahtes. 15.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass .der Kopf des Schlüssels die Form eines zylindrischen Flansehes besitzt. 16. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass der Kopf aus einem sich gegen das Drahtende erwei ternden Kegelstumpf besteht. 17. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da- ,durch gekennzeichnet, dass der Schlüssel aus Metalldraht besteht, der an einem Ende kreisförmig umgebogen ist, wobei der umgebogene Teil von dem ausge- pressten Teil der Dosenwand umfasst wird.
CH178186D 1934-02-22 1934-09-10 Vorrichtung zum Öffnen von hermetisch geschlossenen Konservendosen. CH178186A (de)

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