CH178191A - Spulmaschine mit ortsfesten Spulstellen. - Google Patents

Spulmaschine mit ortsfesten Spulstellen.

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CH178191A
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Inventor
Co W Schlafhorst
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Schlafhorst & Co W
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Description


      Spulmaschine    mit ortsfesten     Spulstellen.       Gegenstand der Erfindung ist eine     Spul-          masohine    mit ortsfesten     Spulstellen,    welchen  die vollen Ablaufspulen durch ein wandern  des, endloses Fördermittel zugeführt werden.  



  Die vorliegende Erfindung hat sich die  Aufgabe gestellt, die Maschine so zu gestal  ten, dass die Spulen geschont werden und der  Antrieb der Maschine vereinfacht wird. Diese  Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das end  lose     Fördermittel    mit den Ablaufspulen und  die     Spulenhalter    sowohl in senkrechter, als  auch in     wagrechter    Richtung aufeinander  zu     beweglich    sind, um die Spulen     bezw.    die       Spulenhalter    in die Aufsteckebene zu bringen  und die Spulen aufstecken zu können.

   Es  kann hierbei entweder der Träger der Spulen  halter oder der Träger des Fördermittels die  volle     senkrechte    Hubbewegung vollführen,  oder man kann die Hubhöhe auf beide Teile  etwa zur     Hälfte    legen, das heisst man kann  beide Teile gegeneinander bewegen. Durch  diese Anordnung wird der Vorteil erzielt,  dass die Ablaufspulen bei ihrem Aufstecken    auf die Dorne, in ihre Mulde nicht verscho  ben und daher geschont werden, wobei der  Antrieb der beweglichen Teile eine wesent  liche Vereinfachung und der Aufbau eine  Verbilligung erfährt.  



  Die Zeichnung zeigt durch die     Fig.    1 bis  10 drei. Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig.     1 bis 6 ist das endlose     Fördermittel,    eine  Kette 1, ein Band oder dergleichen, in einem  ortsbeweglichen Rahmen gelagert. Dieser  Rahmen kann aus     Kopfstücken    2 und     U-          Eisenschienen    3 bestehen. Letztere dienen       bleichzeitig    zur Längsführung der endlosen  Kette 1; sie sind mit den Kopfstücken 2  starr verbunden.

   Auf der endlosen Kette ist  für jede     Spulstelle    je eine Mulde 4 zum Tra  gen der Ablaufspulen 5     befestigt.    Auf den  Kopfstücken des Rahmens 2, 3 sind in dem  Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    1 bis 4  gleichzeitig Winkeleisen 6 befestigt. Ihre  Anordnung auf dem Rahmen 2, 3 ist nach      der jeweiligen Länge der Ablaufspulen ver  stellbar. Diese Schiene 6 dient als Wider  lager für die Ablaufspulen 5 beim Aufschie  ben derselben auf die Spindeln des Spulen  halters 7. Die endlose Kette 1 kann an ihren  Enden in bekannter Weise durch Ketten  räder 8 angetrieben werden. Der Antriebs  mechanismus ist hier, der Übersichtlichkeit  wegen, nicht gezeichnet.

   An dem endlosen     För-          dermittel    1 werden ausserdem ein oder meh  rere Abstreifer 9     (Fig.    5 und 6) angeordnet.  Die Kopfstücke 2 des ortsbeweglichen     För-          dermittelrahmens    laufen     mittelst    Rollen 10  auf am Maschinengestell befestigten Schienen  11. Die     Halter    7 für die     Ablaufspulen    sind  für eine Mehrzahl von     Spulstellen    auf einer  gemeinsamen Achse 12, die in Lagern 13  drehbar ist, angeordnet. Diese Lager 13 sind  ihrerseits wieder auf Stangen 14 befestigt.  Letztere sind in am Maschinengestell be  festigten Haltern 15 längs verschiebbar.

   Die  Stangen 14 ruhen mit ihrer untern Stirn  fläche auf Kurvenscheiben 16, welche für  die entsprechende Zahl von     Spulstellen    auf  einer gemeinsamen Achse 17 befestigt und  mit dieser in Lagern 18 drehbar sind. Letz  tere     sind    auf Winkeleisen 19 des Maschinen  gestelles 20     befestigt.    Auf der Achse der  Kurvenräder 1,6 sind ausserdem Kurbeln 21  angeordnet, die durch Schubstangen 22 mit  dem fahrbaren Rahmen 2, 3 in gelenkiger  Verbindung stehen. Die Achse 17 kann ent  weder durch eine Handkurbel 23     (Fig.    5 und  6), oder mechanisch und gegebenenfalls sogar       selbsttäti-    angetrieben werden.

   Wird nun,  entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach  den     Fig.    1 bis 6, die Achse 17 gedreht, so  werden damit     gleichzeitig    auch die Stangen  14. die darauf befestigten Lager 13 und die  von ihnen getragene Achse 12 mit den Ab  laufspulenhaltern 7 gehoben und gesenkt. In       Fig.    1, 4 und 5 ist die höchste Stellung der  Achse 12 mit den     Spulenhaltern    7 darge  stellt. Wie besonders aus     Fig.    4 ersichtlich  ist, kann bei dieser Stellung das endlose För  dermittel 1 mit seinen     Spulenmulden    4 unter  den auf die Halter 7 aufgesteckten Spulen 5  längsverschoben werden.

   Durch die Orts-         beweglichkeit    des Fördermittels 1 mit sei  nem Rahmen 2, $ kann nur gleichzeitig, ent  sprechend     Fig.    2 und 3, mit Hilfe der Schiene  6 das Aufschieben der Spulen auf die Spin  deln des Halters 7 erfolgen, wobei die Spu  len in der ganzen Länge in ihren Mulden  4 geführt werden.  



  In     Fig.    2 wird gezeigt, wie die Spulen  halter 7 zufolge des     Weiterdrehens    der Kur  venscheiben 16 in die tiefste Lage gefallen  sind, und zwar derartig, dass die Ablaufspu  len 5 nunmehr in der Ebene ihrer in Auf  nahmebereitschaft stehenden Spindeln     de..          Spulenhalter    7 liegen. Daraufhin dreht sich  die     Kurvenradachse    17     weiter,    wodurch die  Ablaufspulen 5 unter Vermittlung der Kur  beln 21 und Schubstangen 22 auf die Spin  deln der Halter 7 vollkommen aufgesteckt  werden.

   Hieraus ist ersichtlich, dass sowohl  die senkrechte Hubbewegung der     Spulenhal-          ter    7, wie auch die     wagrechte    Verschiebung  des endlosen Fördermittels 1 mit seinem Rah  men 2, 3 durch eine einzige Drehbewegung  der     Kurvenscheibenachse    17 erfolgt. Solches  bedeutet eine ausserordentliche Vereinfachung  und eine bauliche Verkürzung der     Spulen-          beschickungseinrichtung.     



  In den     Fig.    7 und 8 ist ein weiteres Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgedankens  dargestellt. Hier ist die Achse 12 für die       Spulenhalter    7 in Haltern 24 am Maschinen  gestell 20 ortsfest gelagert. Dagegen ist das  endlose     Fördermittel    1 mit seinem Tragrah  men 2; 3 nicht bloss wag     echt,    sondern auch  senkrecht verschiebbar. Die senkrechte     Ver-          schiebbarkeit    des Fördermittels 1 ersetzt die  in dem Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    1  bis 6 dargestellte senkrechte Verschiebbar  keit der     Spulenhalter    7 mit ihrer Welle 12.

    Zu diesem Zweck ist der Rahmen 2, 3 des  Fördermittels 1, gegenüber jedem Maschinen  gestell, auf     Exzenterscheiben    25, 26 gelagert.  Diese     Exzenterscheiben    sind auf Wellen 27,  17 befestigt, die in einem gemeinsamen La  gerbock 28 drehbar angeordnet und ausser  dem durch Zahnräder 29, 30, 31 miteinander  verbunden sind. Von diesen Zahnrädern ist  das Rad 29 auf der Welle 17,     Zwiseb.enrad         30 auf der     Vorgelegewelle    32 und Rad 31  mit der Welle 27 drehbar. An die Welle 17  kann bei Handbetrieb eine Handkurbel 23,  bei mechanischem     bezw.    selbsttätigem An  trieb ein entsprechender Antrieb angreifen.

    Wird die Welle 17 gedreht, so drehen sich  damit auch die     Exzenterscheiben    25, 26, was       zu!.    Folge hat, dass der Rahmen 2, 3 mit sei  nem endlosen     Fördermittel    1 gehoben oder  gesenkt  -erden     wird.    Seine höchste Stellung  wird diejenige sein, in welcher die Ablauf  spulen 5 mit ihrer Mitte in der verlängerten  Achse der in Aufsteckbereitschaft stehenden  Spindeln der     Spulenhalter    7 liegen     (Fig.    8),  während die tiefste Lage diejenige der     Fig.    7  ist.

   Auf der Welle 17 der     Exzenterscheiben     26 sind, wie bei dem Ausführungsbeispiel  nach den     Fig.    1 bis 6, ebenfalls Kurbeln 21  angeordnet, welche durch Schubstangen 22  mit dem Rahmen 2, 3 des endlosen     Förder-          mittels    1 in gelenkiger Verbindung stehen.  Auf diese Weise wird durch eine     einzige          Drehbewegung    der Welle 17 gleichzeitig  ausser dem Anheben des Fördermittels und  seines Tragrahmens in senkrechter Richtung  auch eine     wagrechte    Verschiebung zum  Zwecke des     Aufschiebens    der Ablaufspulen  5 auf ihre Halter erzielt.

   Hierbei ist an Stelle  der in dem Ausführungsbeispiel der     Fig.    1  bis 6 angewendeten Aufsteckschiene 6 in je  der     Spulenmulde    4 ein     Widerlager    23 für  das Aufschieben der Ablaufspulen 5 auf ihre  Halter vorgesehen. Man wird diese Einrich  tung der Einfachheit halber vorzugsweise  dort anwenden, wo stets die gleiche Länge  der Ablaufspulen 5 vorliegt.  



  In dem Ausführungsbeispiel nach den       Fig.    9 und 10 ist die Achse 12 mit den     Spu-          lenhaltern    7 ebenfalls ortsfest angeordnet.       Das    Fördermittel 1. muss hier also, wie bei  dem Ausführungsbeispiel der     Fig.    7 und B.  sowohl die     Hubbewegung    aus der tiefsten  Lage der     Fig.    9 in die Aufstecklage der       Fig.    10, wie auch die     wagrechte    Aufsteck  bewegung selbst ausführen. Die dazu be  nötigte     Hubeinrichtung    ist noch wesentlich  einfacher als die des Ausführungsbeispiels  nach den     Fig.    7 und B.

   Der Rahmen 2, 3    für das endlose     Fördermittel    1 ist, wie bei  dem Ausführungsbeispiel der     Fig.    1 bis 6,  mit Laufrollen 10 versehen. Mit diesen ruht  der Rahmen auf zwei oder mehreren, am Ma  schinengestell ortsfest angeordneten Haltern  34, welche eine eigentümlich geformte Gleit  bahn für die Rollen 10 besitzen.

   Diese Bahn  setzt sich aus vier     wagrechten    Teilen 35 bis  38,     sowie    zwei schiefen Ebenen 39, 40 zu  sammen; sie sind zueinander so angeordnet,  dass die Rahmenrollen 10 bei der     tiefsten     Stellung des     Fördermittels    1     (Fig.    9) auf den       wagrechten    Teilen 35, 36 der Gleitbahn und  während der     Spulenaufschiebe-Hubbewegung     dagegen auf den     obern        wagrechten    Teilen 37,  38     (Fig.    10) stehen.

   Sie gelangen von den       untern        wagrechten    Teilen 35, 36 auf die  obern     wagrechten    Teile 37, 38 durch Ver  mittlung der schiefen Ebenen 39, 40. Die  Bewegung selbst wird durch die Achse 17  herbeigeführt, und zwar mit Hilfe der auf  derselben     sitzenden    Kurbeln 21     und    den  Schubstangen 22, welche, wie bei dem Aus  führungsbeispiel nach den     Fig.    1 bis 6 und  7 und B. von Hand oder mechanisch betätigt  werden.  



  Die vorliegend beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiele haben folgende Vorteile:  1. Durch die Führung des endlosen     För-          dermittels    mit .den Ablaufspulen unterhalb  der in     wagrechter    Bereitschaftsstellung ste  henden     Aufsteckspindeln    der     Spulenhalter     wird die Maschine bedeutend schmaler und  damit für die Bedienung wesentlich hand  licher.  



  2. Die     Spulentragmulden    des endlosen  Fördermittels können so gross und lang ge  wählt werden, dass die Spulen eine unbedingt  sichere Auflage bekommen.  



  3. Durch die Anordnung der Kurven  scheiben und Kurbeln auf ein und derselben  Welle gemäss     Fig.    1 bis 8 kann das Auf  stecken der Ablaufspulen durch ein und die  selbe Umdrehung dieser Welle in der glei  chen Drehrichtung erfolgen, was eine we  sentliche Vereinfachung der     selbsttätigen     Aufsteckvorrichtung und ein schnelleres  Aufstecken selbst zur Folge hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spulmasehine mit ortsfesten Spulstellen, welchen die vollen Ablaufspulen durch ein wanderndes endloses Fördermittel zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Fördermittel mit den Ablaufspulen und die Spulenhalter sowohl in senkrechter, als auch in wegrechter Ebene aufeinander zu beweglich sind, um die Spulen bezw. die Spulenhalter in die Aufsteckebene zu bringen und die Spulen aufstecken zu können.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Spulmaschine mit ortsfesten Spulstellen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das endlose Fördermittel für die Zuführung der Ablaufspulen zu den ortsfesten Spulstellen während seiner Längsbewegung mit seinen Tragmulden für die Ablaufspulen unterhalb der Auf steckebene der Ablaufspulen läuft und die Ablaufspulenhalter für eine 1Vlehrzahl von Spulstellen zum Zwecke des Aufschiebens der neuen Anlaufspulen gemeinsam durch eine Hubvorrichtung in die
    Spulenauf- schiebestellung heruntergesenkt und nach- her wieder in die Ablaufstellung gehoben werden. ?. Spulmaschine mit ortsfesten Spulstellen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, da.ss das endlose Fördermittel für die Zuführung der Ablaufspulen zu den ortsfesten Spulstellen während seiner Längsbewegung mit seinen Tragmulden für die Ablaufspulen unterhalb der Auf steckebene der Ablaufspulen läuft und nach erfolgter Längsbewegung durch eine Hubvorrichtung in die Aufsteckebene ge hoben wird,
    alsdann die Spulenaufsteck- bewegung ausübt und nachher wieder in die Anfangsstellung zurückgeht. 0. Spulmaschine mit ortsfesten Spulstellen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, da.ss das Heben und Senken der Aufsteckspulenhalter oder des endlosen Fördermittels, wie auch die Aufsteck bewegung des Fördermittels, durch ein und dieselbe Drehbewegung herbeigeführt wird.
CH178191D 1933-08-18 1934-07-10 Spulmaschine mit ortsfesten Spulstellen. CH178191A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095173B (de) * 1939-06-07 1960-12-15 Schlafhorst & Co W Kreuzspulmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095173B (de) * 1939-06-07 1960-12-15 Schlafhorst & Co W Kreuzspulmaschine

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