CH178199A - Fadenzubringevorrichtung für Strick- und Wirkmaschinen. - Google Patents

Fadenzubringevorrichtung für Strick- und Wirkmaschinen.

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CH178199A
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Soehne C A Roscher
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Soehne C A Roscher
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Description


      Fadenzubringevorrichtung    für Strick- und Wirkmaschinen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ver  besserung der bekannten     Fadenzubringe-          vorrichtungen    für Strick- und Wirkmaschi  nen, bei denen der Faden zwischen miteinan  der in Eingriff stehenden Drehkörpern hin  durchgeführt wird, von denen ein Drehhör  per ortsfest angeordnet ist, während der     an-          dero    auf einem durch Änderung der Faden  spannung beeinflussten Hebel sitzt.  



  Erfindungsgemäss wird der Hebel von  einem zwischen den Zubringern und der Ver  brauchsstelle angeordneten Fadenführer ge  steuert. Zu diesem Zweck kann unter an  derem an der Nabe des Fadenführers eine als  Steuerkurve dienende schräge Ebene vorge  sehen werden, von der aus der dort an  liegende Hebel verstellt wird. \Die Vorrich  tung gewährleistet bei Änderung der Faden  spannung zwischen den Zubringern und der       Fadenverbrauchsstelle    ein sofortiges Abmes  sen der Fadenmenge entsprechend dem Ver  brauch.

   Zum Regeln der Fadenspannung  mehrerer Fäden greifen in den     ortsfesten       Drehkörper .mehrere weitere Drehkörper in,  von denen jeder unter der Einwirkung eines  Hebels steht, der durch einen zwischen den  Zubringerrädchen und der     Fadenverbrauchs-          stelle    befindlichen Fadenführer gesteuert ist.  Das hat den Vorteil, dass die Hebel der Dreh  körper unabhängig voneinander störungsfrei       gesteuert    werden und bei jedem Faden, so  bald sich die Fadenspannung ändert, ein so  fortiges Abmessen der Fadenmenge von den  Drehkörpern aus entsprechend dem Ver  brauch erfolgt.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in bei  spielsweiser Ausführungsform in der Zeich  nung dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Ansicht der     Fadenzubringe-          vorrichtung,          Fig.    2     eine    im     teilweisen    Schnitt gehal  tene Seitenansicht mit den     Fadenführern    für  einen Faden,       Fig.    3 einen Schnitt durch die Drehkör  per in horizontaler     Richtung,              Fig.    4 einen     "Vertikalschnitt    durch die  Drehkörper,

         Fig.    5 eine perspektivische Ansicht eines  Tragkörpers für eine Schaltkurve.  



  Bei dem bezeichneten Ausführungsbei  spiel ist der Drehkörper 1 auf der ortsfesten  Achse 2 gelagert, die vom     Maschinengestell          aus    angetrieben wird. Mit dem     Drehkörper     1 stehen die beiden Drehkörper 3 und 4 in  Eingriff, von denen der Drehkörper 3 auf  der im Hebel 5 gelagerten Achse 6 umläuft.  Der Hebel 5 kann um den Bolzen 7 ge  schwenkt werden, welcher gleichzeitig den  Drehbolzen für einen weiteren Hebel 8 bil  det, in welchem die Achse 9 des Drehkör  pers 4 liegt. Der Hebel 5 steht unter der Ein  wirkung einer Zugfeder 10, welche das Rad  3     im    Eingriff mit dem Drehkörper 1 hält.  



  Der zu     verarbeitende    Hauptfaden 11  kommt von der Spule über einen festen  Fadenführer 12 zwischen den Drehkörpern 1  und 3 hindurch zu einem Fadenwächter 13  und geht von dort über den Fadenführer 14  zur Arbeitsstelle. In     Fig.    2 der Zeichnung  sind für für den Drehkörper 1 nur die Fa  denführer für     einen    Faden angedeutet. Der  Fadenführer 14     wird    von einem Tragarm ge  halten, der um die Achse 15 schwenkbar ge  lagert ist. Das rückwärtige Ende dieses  Tragarmes ist mit einem Gegengewicht 16  zur Einstellung und zum Ausgleich der  Fadenspannung ausgestattet. Der Tragarm  selbst ist an die in     Fig.    5 dargestellte  Scheibe 17 angeschlossen, welche eine Steuer  kurve 18 trägt.  



  Auf der Welle 2 des Drehkörpers 1 ist  der Hebel 19 schwenkbar gelagert, an dessen  unterem Ende eine Nase 20 zum Beispiel mit  Hilfe     einer    Schraube 21 einstellbar und fest  legbar angeordnet ist. Das freie obere Ende  des Hebels 19 kann in ähnlicher Weise wie  der Hebel 5 von dem Fadenführer aus über  eine     Steuerkurve    beeinflusst werden und dann  dazu dienen, um mit Hilfe der Nase 20 auf  die Nase 22 einzuwirken, welche an dem  Hebel 8 angeordnet ist.  



  Der Hebel 5 weist an seinem der Steuer  kurve 18 gegenüberliegenden Ende eine Stell-    schraube 23 auf, deren Spitze auf der Steuer  kurve schleift und so     eingestellt    werden  kann, dass die     Eingriffstiefe    der Drehkörper  ineinander einer     bestimmten    normalen Lie  fermenge des Fadens entspricht.  



  Wenn sich im Betriebe infolge     einer    zwi  schen der Arbeitsstelle und den Drehkörpern  auftretenden Vergrösserung der Fadenspan  nung der Fadenführer 14 in Richtung des  in     Fig.    2 angedeuteten Pfeils nach unten be  wegt, .so wird dadurch auch der Tragkörper  17 in entsprechender Weise um die Achse 15  geschwenkt. Dann bewegt sich die Steuer  kurve derart an der Spitze der Stellschraube  23 vorbei, dass sich der Hebel 5 unter der       Einwirkung    der Feder 10 mit     seinem    freien  obern Ende nach links (in     Fig.    1)     bewegen     kann.

   Dadurch wird die Eingriffstiefe der  Drehkörper 1 und 3 vergrössert, so dass auch  .die Menge des von ihnen geförderten Fadens  wächst, bis schliesslich nach dem Ausgleich  der aufgetretenen Spannung der Fadenführer  14 unter der Einwirkung des Gegengewich  tes 16 nach oben zurückschwingt.  



  Der über den Drehkörper 4 laufende Fa  den, welcher zum Beispiel zum Plattieren be  nutzt werden kann, wird in ähnlicher     Weise     wie .der Faden 11 über einen beweglichen  Fadenführer 14 geleitet, -dessen Bewegungen  zur Drehung einer Steuerkurve benutzt wer  den, welche an dem in     Fig.    1 in gestrichel  ten Linien angedeuteten Tragkörper 17' an  geordnet ist. Die von der Steuerkurve ver  ursachte Bewegung des Hebels 19 überträgt  sich über die Nasen 20 und 23 auf den die  Welle 9 tragenden Hebel 8, so dass vom He  bel 19 aus die Eingriffstiefe des Drehkör  pers 4 gegenüber dem ortsfest umlaufenden  Drehkörper 1     verändert        werden    kann.

   Auch  hier bewirkt eine Erhöhung der Fadenspan  nung eine Vergrösserung der Eingriffstiefe,  während das Nachlassen der Fadenspannung  die beweglichen Drehkörper 3 und 4 aus dem  Eingriff in den Drehkörper 1     herausbewegt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fadenzubringevorriehtung für Strick- und Wirkmaschinen, bei welcher der Faden zwischen miteinander in Eingriff stehenden Drehkörpern hindurch geführt wird, von denen ein Drehkörper ortsfest angeordnet ist, während ein anderer auf einem durch Ände rung der Fadenspannung beeinflussten Hebel sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel von einem Fadenführer gesteuert ist, der sich zwischen den Zubringern und der Faden verbrauchsstelle befindet. UNTERANSPR t1 G HE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Regeln der Fadenspannung mehrerer Fäden in ,den ortsfesten Drehkörper mehrere Dreh körper eingreifen, von denen jeder unter der Einwirkung eines Hebels steht, der durch einen zwischen den Zubringern bezw. Drehkörpern und der Fadenver- brauchsstelle befindlichen Fadenführer gesteuert ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der für den Hauptfaden (11) vorge sehene Drehkörper (3) umlaufend auf einer Welle (6) lagert, die von einem um eine ortsfeste Achse (7) drehbaren Hebel (5) getragen wird, der unter dem Einfluss einer Zugfeder (10) steht, und eine Stell schraube (23) trägt, die mit einer Schalt kurve (18) in Berührung steht, an deren drehbar angeordnetem Tragkörper (17) ein Fadenführer (4) für den Hauptfaden befestigt ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Welle des für den Plattierfad-en vorgesehenen und unter dem Einfluss einer Feder, eines Gegengewich tes oder dergleichen stehenden Drehkör pers (4) an einem Hebel (8) befestigt ist, der lose drehbar auf der ortsfesten Achse (7) sitzt und eine Nase (22) aufweist, die in Berührung steht mit einer Nase (20), welche einstellbar an einem auf der Achse (2) des ortsfest gelagerten Drehkörpers (1) gelagerten Hebels (19) befestigt ist, der unter Einwirkung einer Einstell schraube mit einer im Tragkörper (17') angeordneten Schaltkurve in Berührung steht.
CH178199D 1934-01-16 1934-12-11 Fadenzubringevorrichtung für Strick- und Wirkmaschinen. CH178199A (de)

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