CH178200A - Verfahren zur Herstellung von beständigen, sauerstoffabgebenden Waschmitteln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von beständigen, sauerstoffabgebenden Waschmitteln.

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CH178200A
CH178200A CH178200DA CH178200A CH 178200 A CH178200 A CH 178200A CH 178200D A CH178200D A CH 178200DA CH 178200 A CH178200 A CH 178200A
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Aktiengesellschaft H Th Boehme
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H Th Boehme Ag
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  Verfahren zur Herstellung von beständigen,     sauerstoffabgebenden    Waschmitteln.    Es ist bekannt,     Fettalkoholsulfonate    in       Mischungen    von Seife und anorganischen       Persalzen    als kombiniertes Bleich- und  Waschmittel zu verwenden. Diese aktiven  Sauerstoff     enthaltenden    Waschmittel sind,  selbst wenn man sie mit Silikaten oder Phos  phaten     stabilisiert,    wenig beständig, da sie  ziemlich schnell den aktiven Sauerstoff beim  Lagern und insbesondere in der Waschflotte  verlieren, so     dass    verhältnismässig grosse Men  gen davon nötig sind, um eine gute Wirkung       zii    erzielen.  



  Es wurde nun gefunden, dass sich ausser  ordentlich beständige sauerstoffabgebende  Waschmittel auf     Fettalkoholbasis    herstellen  lassen, wenn man die Umsetzungsprodukte  von sauren     Fettalkoholschwefelsäureestern     und mit Wasser angerührtem     Natriumpyro-          phosphat    mit     Peroxydverbindungen,    zum  Beispiel     Persalzen,    mischt.  



  Die Herstellung der Produkte kann in  folgender Weise geschehen:    <I>Beispiel 1:</I>  200 kg eines Gemisches von     aliphati-          schen,    durch Reduktion der     Kokosfettsäuren     erhaltenen Alkoholen werden bei 50   mit  108 kg     Chlorsulfonsäure    sulfoniert. Das  saure     Sulfonierungsprodukt    wird in eine  Aufschlämmung von     333    kg     Natriumpyro-          phosphat    in 900 Liter     Wasser    bei 70 bis  80   C eingerührt. Es entsteht eine neutrale,  zähflüssige Lösung, welche man vorteilhaft  bei 105   in einer     Trocknungsanlage    zer  stäubt.

   Das so erhaltene pulvrige Produkt  weist einen Gehalt von<B>30%</B> Fett und 50       Pyrophosphorsäure    auf.  



  Dieses Produkt wird in beliebigen     Men-,          genverhälfnissen    mit anorganischen Per  salzen gemischt, wobei ausserordentlich sta  bile Pulver erhalten werden.  



  Die Überlegenheit dieser Produkte gegen  über einer Mischung von     Fettalkoholsulfo-          nät    und     Perborat    in bezug auf die Bestän  digkeit des aktiven Sauerstoffes zeigt sich  aus der folgenden Gegenüberstellung:

      
EMI0002.0001     
  
    i  cm3 <SEP> ausgeschiedener <SEP> Sauerstoff
<tb>  Art <SEP> der <SEP> Mischung <SEP> bei <SEP> 21  <SEP> nach
<tb>  10 <SEP> Std. <SEP> I <SEP> 34 <SEP> Std. <SEP> I <SEP> 84 <SEP> Std.@5 <SEP> Tagen
<tb>  1. <SEP> <B>50%</B> <SEP> Natriumperborat
<tb>  50 <SEP> % <SEP> eines <SEP> Präparates, <SEP> hergestellt <SEP> nach <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb>  Beispiel <SEP> 1
<tb>  2. <SEP> <B>50%</B> <SEP> Natriumperhorat
<tb>  25% <SEP> Natriumpyrophosphat <SEP> 1,4 <SEP> 2,5 <SEP> 5,4 <SEP> 6,2
<tb>  <B>25%</B> <SEP> Fettalkoholsulfonat <SEP> mit <SEP> <B>60%</B> <SEP> Fett
<tb>  i
<tb>  B.

   <SEP> 50% <SEP> Natriumperborat
<tb>  <B>25%</B> <SEP> Fettalkoholsulfonat <SEP> 5,6 <SEP> 19,8 <SEP> 38 <SEP> 47
<tb>  <B>25%</B> <SEP> Natriumsulfat       An Stelle von     Perborat    lassen sich auch  andere anorganische     Persalze,    wie zum Bei  spiel     Percarbonat,    verwenden.  



       ,Beispiel   <I>2:</I>  200 kg eines Gemisches von     aliphatischen,     durch Reduktion der     Kokosfettsäure    erhal  tenen Alkoholen werden bei 5,0   mit 108 kg       Chlorsulfonsäure    wie in     Beispiel    1     sulfo-          niert.    Das Reaktionsprodukt wird bei 70 bis  80   C in eine Lösung von     333    kg     Natrium-          pyrophosphat    in 900 Liter 20 %     igem        \#Ta.sser-          stoffsuperoxyd    eingerührt.

   Beim     Erkalten     entsteht eine weisse, kompakte, leichtlösliche  Paste; welche vollständig neutral reagiert  und einen Gehalt von<B>13%</B> Fett und 10  Wasserstoffsuperoxyd aufweist. Die Paste  ist monatelang haltbar, ohne dass eine merk  liche Abnahme des aktiven Sauerstoffes  festzustellen ist oder irgendwelche andere  Zersetzungsvorgänge beobachtet werden kön  nen.     ''     Der Sauerstoffgehalt des Produktes kann  in     beliebiger    Weise abgeändert werden, je  nachdem man ein höherprozentiges oder nie  drigerprozentiges Wasserstoffsuperoxyd ver  wendet.    Die Produkte können mannigfache Ver  wendung bei der     Textilveredlung    finden.

   Sie  eignen sich besonders zum     oxydativen    Nach  seifen von     Indanthrenfärbungen    und     -druk-          ken,    zum     Entbasten    von Rohseide, zum     oxy-          dativen    Vorkochen von Baumwolle (Halb  bleiche) und zum Nachbleichen chlorge  bleichter Baumwolle. Mit dem gleichen Vor  teil lassen sie sich auch für die Haushalt  wäsche verwenden, da ihre Anwendung  ausserordentlich einfach ist und ihr Sauer  stoffgehalt trotz längerer Lagerzeit. im Ge  gensatz zu den meisten andern     persalzhalti-          gen    Waschmitteln kaum abnimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von beständi., gen, Sauerstoff abgebenden Waschmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass man das Um setzungsprodukt eines sauren Fettalkohol- schwefelsäureesters und von mit Wasser an gerührtem Natriumpyrophosphat mit einer Peroxydverbindun" mischt.
CH178200D 1933-07-28 1934-06-29 Verfahren zur Herstellung von beständigen, sauerstoffabgebenden Waschmitteln. CH178200A (de)

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