CH178205A - Reissverschluss und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Reissverschluss und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH178205A
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  Reissverschluss und Verfahren zu seiner Herstellung.    Die Erfindung betrifft einen Reissver  schluss und ein Verfahren zum Herstellen  von Reissverschlüssen. .  



  Erfindungsgemäss ist jedes     Verschluss-          glied    zum Befestigen von zugehörigen     End-          gliedern    zur     Begrenzung    der     Scllieberbewe-          gung    und Sicherung der Verbindung der       Verschlussglieder    am dauernd geschlossenen  Ende eingerichtet. Die     Verschlussglieder     können zum Beispiel mit Öffnungen ver  sehen sein, die bei geschlossenem Verschluss  einen durchgehenden Kanal bilden und zur  Aufnahme eines     Steckerstiftes    am dauernd       gesehlossenen    Ende dienen.

   Zweckmässig sind  die Randteile der Öffnungen als Schliessteile  ausgebildet, indem zum Beispiel der Rand  teil auf einer Seite vertieft und auf der an  dern Seite zu einer vorstehenden Wulst ge  staltet ist.  



  Das Verfahren zum Herstellen von der  artigen Reissverschlüssen zeichnet sich da  durch aus, dass     Verschlussglieder    auf eine  einzige Stoffbahn aufgereiht, zwei Stücke    gleicher gewünschter Länge von dieser Stoff  bahn abgeschnitten und die beiden     Stücke     mittelst der     Verschlussglieder    verbunden  werden.

   Darauf wird der     Schieber    einge  setzt, ein von Hand     anbringbares    Anschlag  glied mindestens an dem einen Stoffbahn  ende     auf    der     aufzureissenden        Reissverschluss-          seite    angebracht und die     Verbindung    der  Stoffbahnenden auf dem gegenüberliegenden  Ende des Reissverschlusses durch ein -wei  teres Endglied gesichert.  



  Es sind Reissverschlüsse bekannt, bei  deren Herstellung die     einzelnen    Verschluss  glieder auf eine fortlaufende     Stoffbahn    auf  gereiht werden, von der zwei Stücke gleicher  Länge abgeschnitten werden, die zu dem  Reissverschluss zusammengestellt werden. Bei  diesen bekannten Reissverschlüssen ist es zur  Fertigstellung des Verschlusses jedoch erfor  derlich, zur Begrenzung der Bewegung des  Schiebers ein besonderes Endglied mittelst  besonderer Werkzeuge auf die Stoffbahn       aufzubringen.    Es ist infolgedessen     nicht         möglich, bei Hausschneiderei einen bereits  vorhandenen, aber nicht mehr für den bis  herigen Zweck verwendbaren Reissverschluss  anderweitig zu verwenden, wenn die Länge  des Verschlusses nicht dieselbe bleiben soll.

    Zum Beispiel würde ein an einem hohen  Überschuh angebrachter Reissverschluss beim  Unbrauchbar werden der Schuhe im eigenen  Gebrauch für einen andern Zweck, z. B. für  einen     Blusenverschluss,    nur in derselben  Länge verwendbar     sein,    wenn nicht, wie  nach der Erfindung, alle     Verschlussglieder     zum Befestigen von Endgliedern eingerichtet  sind, um einen bestehenden Verschluss     belie-          bieg    kürzen zu können.  



  Fabrikanten von mit Reissverschlüssen  zu     versehenden    Artikeln brauchen dann  nicht mehr Reissverschlüsse verschiedener  Länge beim     Reissverschlussfabrikanten    zu  bestellen, sondern können sich für die ver  schiedenen Grössen ihrer Artikel die Ver  schlüsse selbst nach Bedarf zurechtschnei  den. Sie haben also viel grössere Bewegungs  freiheit mit den auf Lager befindlichen  Reissverschlüssen als bei Verwendung der       bekannten    Reissverschlüsse.  



  Auf der Zeichnung ist der Reissverschluss  nach der Erfindung in einer beispielsweisen  Ausführungsform dargestellt, bei der die  einzelnen     Verschlussglieder    zum Befestigen  der Endglieder eine Öffnung aufweisen,  deren Randteile zu Schliessteilen ausgebildet  sind.

   Es zeigen:       Fig.    1 den teilweise geschlossenen Ver  schluss mit nicht eingesetztem Schieber,       Fig.    2, 4 und 6     Draufsichten    auf     Ver-          schlussglieder    mit verschieden gestalteten  Schliessteilen,       Fig.    3, 5 und 7 Seitenansichten der     Ver-          schlussglieder    nach den     Fig.    2, 4 und 6,       Fig.    8 eine Stirnansicht eines V     erschluss-          gliedes    nach den     Fig.    6 und 7,

         Fig.    9 in Ansicht ein Endglied zur Si  cherung der Verbindung der     Verschlussglie-          der    am dauernd geschlossenen Ende des  Reissverschlusses und         Fig.    10 ein Anschlagglied zur Begren  zung der Bewegung des Schiebers am andern  Ende des Verschlusses.  



  Beim Verschluss nach     Fig.    1 ist mit a  das Endglied zur Sicherung der     Verbindung     der     Verschlussglieder    am dauernd geschlos  senen Ende des Verschlusses bezeichnet. Es  weist einen     Ansatz    b auf, der sich gegen  das letzte     Verschlussglied    der rechten Stoff  bahn legt. Mit c ist ein Anschlagglied be  zeichnet, das nur in das erste     Verschlussglied     der rechten Stoffbahn eingesetzt ist, wäh  rend     d    ein ähnliches Anschlagglied ist, das  jedoch in die beiden ersten     Verschlussglieder     der linken Stoffbahn eingesetzt ist.

   Mit e  sind Abstufungen der     Verschlussglieder    be  zeichnet, durch die gegebenenfalls eine Füh  rung für den Schieber gebildet wird.  



  Nach den     Fig.    2 bis 8 ist mit f die Öff  nung der in bekannter Weise mit schiess  schartenartigen Schlitzen zur     Aufreihung     auf die Stoffbahn versehenen     Verschlussglie-          der    bezeichnet. Wie ersichtlich, bilden diese  Öffnungen bei geschlossenem Verschluss  einen durchgehenden Kanal.

   Wie aus den       Fig.    3, 5 und 7 hervorgeht, werden die  Schliessteile der     Verschlussglieder    beim Stan  zen der Öffnung f gebildet, indem auf der  einen Seite so viel Werkstoff weggedrückt       wird,    wie auf der gegenüberliegenden Seite  heraustritt, so dass der hervorstehende Rand  teil g des einen Gliedes sich in den ein  gebuchteten Teil des andern Gliedes legen  kann. Die verschiedene Gestalt, die die  Schliessteile haben können, ist aus den Fi  guren ersichtlich.  



  Wie aus den     Fig.    9 und 10 hervorgeht,  weisen die Endglieder zum bequemen Ein  setzen in die Öffnungen der     Verschlussglie-          der    Stifte mit einer     Schlitzung    h auf. Zum  besseren Halten des eingesetzten Stiftes die  nen Sicherungen<I>i</I>     bezw.        7c    in Gestalt von  Nuten oder Vorsprüngen. Am zu     öffnenden     Ende des Reissverschlusses     (Fig.    1 oben)  verhindern die     Stifte    ein     Ineinandergreifen     der     Verschlussglieder,    so dass der Schieber  beim Schliessen des Verschlusses nicht wei  ter bewegt werden kann.

   Am dauernd ge-           schlossenen    Ende verbindet der Stift die  letzten     Verschlussglieder,    so dass der Schie  ber beim Öffnen des Verschlusses nur so weit       bewegt    werden kann, bis er bei den mitein  ander verbundenen     Verschlussgliedern    ange  langt ist.  



  Es ist natürlich möglich, statt einer Öff  nung f in jedem     Verschlussglied    deren meh  rere vorzusehen, so dass auch anders gestal  tete Endglieder verwendet werden     können.     Ebenso ist es auch möglich, statt eines Stif  tes eine etwa U-förmige Klammer vorzu  sehen, die mindestens die beiden letzten     Ver-          schlussglieder    umfasst, wobei in den     Ver-          schlussgliedern    entsprechende Vertiefungen  zur Aufnahme der Klammer vorgesehen sind.  



  Vorteilhaft verbindet das Endglied am  dauernd geschlossenen     Ende    des Reissver  schlusses das letzte     Verschlussglied    der einen       ,Stoffbahn    mit dem letzten Glied der andern  Stoffbahn, ohne selbst mit den     Stoffbahnen     verbunden zu sein; gegebenenfalls kann es  natürlich auch mit den Stoffbahnen lösbar  verbunden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Reissverschluss, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verschlussglied zum Befestigen von zugehörigen Endgliedern zur Begren zung der Schieberbewegung und Sicherung der Verbindung der Verschlussglieder am dauernd geschlossenen Ende eingerichtet ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Reissverschluss nach Patentanspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass jedes Ver- schlussglied mit einer Öffnung (f) zur Aufnahme eines Steckerstiftes (cc) am dauernd geschlossenen Ende versehen ist.
    ?. Reissverschluss nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Randteile der Öffnung als Schliessteile ausgebildet sind, indem der Randteil auf einer Seite vertieft und auf der andern Seite zu einer vorstehen den Wulst gestaltet ist. 3. Reissverschluss nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch federnde Endglieder.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zum Herstellen von Reissver schlüssen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Verschlussglieder auf eine einzige Stoffbahn aufgereiht, zwei Stücke gleicher gewünschter Länge von dieser Stoff bahn abgeschnitten und die beiden Stücke mittelst der Verschlussglieder verbunden werden, worauf der Schieber eingesetzt,
    ein von Hand anbringbares Anschlagglied min destens an dem einen Stoffbahnende auf der aufzureissenden Reissverschlussseite ange bracht und die Verbindung der Stoffbahn enden auf dem gegenüberliegenden Ende des Reissverschlusses durch ein weiteres End- glied gesichert wird.
CH178205D 1933-03-31 1934-03-29 Reissverschluss und Verfahren zu seiner Herstellung. CH178205A (de)

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