CH178223A - Verfahren zur Herstellung von Aminonitrilen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aminonitrilen.

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  Verfahren zur Herstellung von     Aminonitrilen.       Es ist bekannt,     Aminoacetonitril    da  durch herzustellen, dass man Ammoniak auf       Oxyacetonitril    einwirken lässt. Bisher wurde  das Ammoniak in Form einer bei     atmosphä-          riscliem    Druck und bei Zimmertemperatur  gesättigten wässerigen oder alkoholischen  Lösung benutzt. In diesem Falle soll, wie  in der Literatur behauptet wird,     Amino-          acetonitril    in fast theoretischer Ausbeute zu  erhalten sein.

   Eine Prüfung dieser bekann  ten Vorschriften zum Zwecke der technischen  Anwendung hat jedoch gezeigt, dass diese  Vorschriften nicht geeignet sind, weil erstens  das angestrebte Produkt, wie weiter unten  gezeigt wird, durchaus nicht in theoretischer  Ausbeute erhalten wird und zweitens Flüs  sigkeiten von sehr grossem Volumen benutzt  werden müssen, um in diesen Flüssigkeiten  die grossen     Ammoniakmengen    unterzubrin  gen, die erforderlich sind, um wenigstens  einen einigermassen befriedigenden Umsatz  des     Oxyacetonitrils    zu erreichen.

      Es wurde nun gefunden, dass diese Um  setzung sehr viel leichter und mit erheblich  gesteigerter Ausbeute durchgeführt werden  kann, wenn man statt einer bei Zimmertem  peratur und unter atmosphärischem Druck  gesättigten wässerigen oder alkoholischen       Ammoniaklösung,    deren     NH3-Konzentration     nur beschränkt sein kann, Ammoniak im       L'berschuss    und unter höherem Druck als  Atmosphärendruck anwendet, z. B. in Form  von     verflüssigtern    Ammoniak oder einer wäs  serigen oder alkoholischen     Ammoniaklösung,     in welcher das Ammoniak gegenüber den  erstgenannten     Ammoniaklösungen    einen er  heblichen Überdruck besitzt.

   Bei Verwen  dung von verflüssigtem Ammoniak ist zum  Beispiel so nach einer Einwirkung von 12  bis 36 Stunden bei Zimmertemperatur kein  Cyan mehr nachweisbar. Übrigens. wird  beim Arbeiten unter erhöhter Temperatur  diese Zeit noch weiter abgekürzt. Beim Auf  arbeiten des Reaktionsgemisches werden, wie      Versuche ergaben, Ausbeuten von ungefähr  80 bis     9'2)%    erhalten, beispielsweise in Form  von     Glycinäthy        lester-Chlorhydrat.     



  Bei - 33   C nicht überschreitenden Tem  peraturen erfolgt die Umsetzung äusserst  langsam; führt man sie dagegen bei Zimmer  temperatur in einem geschlossenen Gefäss       (Autoklaven)    aus, so ist,     wie    oben gesagt,  die Umsetzungsgeschwindigkeit durchaus zu  friedenstellend und wird durch Anwendung  erhöhter Temperatur noch gesteigert. In ge  wissen Fällen empfiehlt es sich, ein Gemisch  von Ammoniak mit geringen Mengen eines       Verdünnungsmittels,    wie zum Beispiel Al  kohol oder Wasser, an Stelle blossen Ammo  niaks zu verwenden.

   Ein Verdünnungsmit  tel ist deswegen von Vorteil, weil in Gegen  wart eines solchen nach dem     Abdestillieren     des Ammoniaks kein konzentriertes oder  hochprozentiges     Aminonitril    erhalten wird,  das     unter    gewissen Bedingungen nicht ge  fahrlos gehandhabt werden kann. Immerhin  sollte man, falls irgend möglich, eine hohe  Konzentration des     Aminonitrils    zu erreichen  suchen.  



  Wird eine wässerige und stark übersät  tigte     Ammoniaklösung    benutzt, so wirkt die  vorhandene geringe Wassermenge als Ver  dünnungsmittel. Zu diesem Zwecke ist die  geringe Wassermenge, welche bei Anwen  dung einer 40- bis 80- und höherprozentigen       Oxy        acetonitrillösung    vorhanden ist, recht ge  eignet.

   Eine solch verdünnte     Oxyacetonitril-          lösung    erhält man zum Beispiel beim Be  handeln einer wässerigen, 40%igen Form  ald-ehydlösung mit flüssigem oder nur wenig  Wasser enthaltendem     Cyanwasserstoff.    Er  forderlichenfalls erhält man eine höher  konzentrierte     Oxyazetonitrillösung,    wenn  man die oben erwähnte Lösung durch eine  weiter unten beschriebene     Durchlaufappara-          tur    leitet.

   In diesem Falle genügt es, die       Oxyacetonitrillösung    mit gasförmigem Am  moniak bei so niedriger Temperatur zu sät  tigen, dass das Ammoniak verflüssigt wird,  und das Reaktionsgemisch einige Zeit bei  Zimmertemperatur in verschlossenem Gefäss  stehen zu lassen. Durch Erhitzen des Ge-         fässes    auf etwa 40" C wird die Reaktions  zeit auf etwa eine Stunde herabgesetzt, wie  Versuche ergaben. Bei dieser Arbeitsweise  wird eine Überkonzentration des     Amino-          acetonitrils,    die immerhin Verluste und Ge  fahren mit sich bringt, vermieden.  



  Auf die oben angegebene Weise erhält  man im wesentlichen eine Lösung von     Amino-          acetonitril    in verflüssigtem Ammoniak. Ne  benher kann diese Lösung geringe Mengen  von Wasser oder andern organischen Flüs  sigkeiten, wie zum Beispiel Alkohol, enthal  ten. Bei Weiterverarbeitung des     Amino-          acetonitrils    ist vielfach eine Entfernung des       Ammoniaküberschusses    erforderlich. Dies gilt  vor allem für den Fall, dass das     Aminoaceto-          nitril    durch     Verseifung    mit einer starken  Säure, wie zum Beispiel Schwefelsäure, zu       Glyzin    umgesetzt werden soll.

   Es ist klar,  dass ein hoher     Ammoniaküberschuss    entspre  chend     viel    Säure erfordert, so dass bei Ver  wendung von zum Beispiel Schwefelsäure  grosse     Ammoniumsulfatmengen    anfallen. Es  würde naheliegen, den     Ammoniaküberschuss     dadurch zu entfernen, dass man nach Ent  fernung der     Hauptammoniakmenge    durch       Abblasenlassen    die Gesamtmenge der     ammo-          niakalischen        Aminoacetonitrillösung    erhitzt.

    Diese Methode empfiehlt sieh jedoch nicht,  weil das     Aminoacetonitril    um so mehr zur  Zersetzung neigt, je weniger Ammoniak in  der Lösung vorhanden ist. Mehrfach ist denn  auch eine sehr heftige, explosionsartige Zer  setzung der hochkonzentrierten     Aminoaceto-          nitrillösung    eingetreten, besonders dann,  wenn nur wenig Wasser anwesend war.  



  Es wurde nun weiter gefunden, dass trotz  der Neigung des     Aminoacetonitrils    zur Zer  setzung die Entfernung des     Ammoniaküber-          schusses    leicht und gefahrlos durchgeführt       Urerden    kann, wenn dafür gesorgt     -wird,    dass  nur geringen Flüssigkeitsmengen Gelegen  heit gegeben wird, ihr Ammoniak abzugeben.  Praktisch wird dies in einfacher Weise da  durch erreicht, dass man die     ammoniakalische          A-ninonitrillösung    durch eine mehr oder  weniger erwärmte     Durchlaufapparatur    hin  durchlaufen lässt.

   Eine derartige Apparatur      muss so gestaltet sein, dass einmal     Flüssig-          heitssäiilen    oder grössere Dicken der Flüssig  keitsschichten vermieden werden, zum an  dern die Flüssigkeit mit einer möglichst gro  ssen erwärmten Oberfläche in Berührung  kommt. Ein senkrechtes Rohr, ein ebensol  cher Zylinder, an deren Innenfläche die  Flüssigkeit     herabrieselt,    oder eine     senkrecht     stehende Rohrschlange erfüllen zum Beispiel  diesen     Zwech.    Erforderlichenfalls kann die  ser Apparat unter Vakuum gehalten werden.

    Gemäss dem Verfahren der Erfindung wird  aus der erhaltenen     Aminonitrillösung    das  noch freie, durch Entspannung nicht frei  willig entweichende Ammoniak entfernt, in  dem man die     Aminonitrillösung    langsam  durch eine mässig erwärmte Apparatur leitet,  die so gestaltet ist, dass die Flüssigkeit in  dünner Schicht mit einer möglichst grossen  erwärmten Oberfläche in Berührung kommt.  Bisweilen wird diese Prozedur noch dadurch  beschleunigt, dass man einen Strom mässig  erwärmter Luft durch den Apparat leitet.

    In diesem Falle erfolgt die Abgabe des Am  moniaks sehr rasch, und die hierdurch statt  findende Temperaturerniedrigung reicht, wie  sich zeigte, hin, um eine Zersetzung des       Aminonitrils    zu vermeiden, so dass praktisch  das gesamte     Aminonitril    in     ammoniakfreiem     Zustand erhalten wird und zur Ausführung  der     Verseifung    des     Cy        anradikals    mit Säuren  geeignet ist.  



  Gemäss dem Verfahren der Erfindung  können     Reaktionsprodukte    gewonnen werden,  zu deren     Verseifung    an     Stelle    der teuren       ,\lkalien    oder Erdalkalien, wie zum Beispiel       Bariumhydroxyd,    die billige Schwefelsäure  benutzt werden kann, so dass der Stickstoff  des     Cvanradikals    unmittelbar als     marktfähi-          r;es    Düngesalz, nämlich     Ammoniumsulfat,     gewonnen wird.  



  Die folgenden Beispiele b. c und d erläu  tern die Ausführung und die Vorteile des  Verfahrens gemäss der Erfindung im     Ver-          @=    !eich zum Stande der Technik (Beispiel a).  



       (c)    Darstellung von     Aminoacetonitril    durch       Einwirkung    gewöhnlicher konzentrierter       wässeriger        Ammoniaklösung    auf Oxyaeeto-         nitril.    500 cm' einer wässerigen     Oxyaceto-          nitrillösung    (35 % =l75     gr        Oxyacetonitril)     werden bei Zimmertemperatur mit 2500 cm'  einer     30%igen    wässerigen     Ammoniaklösung     gemischt. Die Mischung wird 12 Stunden  stehen gelassen.

   Zu der so erhaltenen     ammo-          niakalischen        Aminoacetonitrillösung        werden     490     gr        Bariumhydroxyd    hinzugefügt, worauf  das Gemisch 30 Stunden bei Zimmertempe  ratur geschüttelt wird. In die auf 70   C  erwärmte Mischung wird Kohlendioxyd ein  geleitet, bis alles Barium als Karbonat ge  fällt ist. Dieses wird     abfiltriert    und     mit     etwas Wasser nachgewaschen. Das Filtrat  wird auf 200 cm' eingeengt, worauf die  warme Lösung mit Alkohol versetzt wird.

    Nach dem Abkühlen, gegebenenfalls im Eis  schrank, wird das auskristallisierte     Glyzin          abfiltriert    und getrocknet.  



  Ausbeute: l2'3,2     gr,    also 64,8 % der  Theorie, bezogen auf das angewendete     Oxy-          acetonitril.     



  b) :Darstellung von     Aminoacetonitril    durch  Einwirkung eines Gemisches von verflüssig  tem Ammoniak und Alkohol auf eine     Oxy-          acetonitrillösung.    275     gr    bei einer Tempera  tur von - 30 bis - 33   C verflüssigten  Ammoniaks werden mit<B>175</B>     gr    Alkohol ge  mischt. Zu diesem Gemisch werden 255     gr     90%iges     Oxyacetonitril,    also 228     gr        Oxy-          acetonitril,    hinzugefügt, worauf man dieses  Gemisch in verschlossenem Gefäss bei Zim  mertemperatur 36 Stunden lang stehen lässt.

    Das Ammoniak wird hierauf in der oben  genannten     Durchlaufapparatur        abdestilliert.     Die so erhaltene     Aminoacetonitrillösung    kann  auf irgend eine bekannte Weise zu     Glyzin     verarbeitet werden.  



  Soll das     Glyzinester-Chlorhydrat    darge  stellt werden, so wird zum Beispiel die       Aminoa,eetonitrillösung    in starke alkoho  lische Salzsäure eingetragen. Das Gemisch  wird hierauf eine Zeitlang erwärmt, das ab  geschiedene     Ammoniumchlorid        abfiltriert,     worauf man die Flüssigkeit kristallisieren       lässt,    wobei sich das     Crlyzinester-Chlorhydrat     abscheidet. Erfolgt die     Abscheidung    dieser  Verbindung nicht in befriedigender Aus-      beute, so kann die     Veresterung    wiederholt  werden.  



  Bei Darstellung des     Glyzinester-Chlor-          hydrats    beläuft sich die Ausbeute auf 513     gr,     also auf<B>86%</B> der Theorie, bezogen auf die  Menge (228     gr)    des angewandten     Oxyaceto-          nitrils.     



  c) Darstellung von     Aminoacetonitril    durch  Einwirkung verflüssigten     Ammoniaks    auf       Oxyacetonitril.    2000 cm' 95%igen     Oxyaceto-          nitrils    werden bei Zimmertemperatur in  1750     gr    verflüssigten Ammoniaks in einem  geschlossenen Gefäss eingerührt. Hierauf       wird    das Gefäss 3     bis    4 Stunden lang auf  ungefähr 45 bis 50   C erhitzt.

   Nach Ab  kühlen des Gefässes und     Abdestillieren    des       Ammoniaküberschusses    in der obengenann  ten     Durchlaufapparatur        wird    die Flüssig  keit, wie unter Beispiel a beschrieben, ver  seift und auf     Gly        zin    verarbeitet. Es werden  2100     gr        Glyzin    erhalten; die Ausbeute be  läuft sich also auf 84 %.  



  d) Darstellung von a-     Aminopropionitril     durch     Eznivirkung    verflüssigten Ammoniaks  auf     a-Oxypropionitril.    487     gr        a-Oxypropio-          nitril,    das in Form von 720 cm' einer wäs  serigen Lösung vorliegt, werden langsam  und unter Kühlen mit Hilfe einer Pumpe  bei Zimmertemperatur in einen mit     Rühr-          und    Kühlvorrichtung     versehenen,    mit 300     gr     verflüssigtem Ammoniak beschickten Auto  klaven eingedrückt.

   Der     Autoklave    wird  auf 45   C erwärmt und das Reaktions  gemisch bei dieser Temperatur     l1/2    Stunden  gerührt, worauf die praktisch quantitative  <B>(98</B> bis     99%)        'Umsetzung    beendet ist. Den       Ammoniaküberschuss    lässt man hierauf in  der obengenannten     Durchlaufapparatur    ab  destillieren.  



  Zwecks Ausführung einer genauen Be  stimmung des gebildeten     a-Aminopropio-          nitrils    wird die im     Autoklaven    zurückblei  bende Lösung langsam in     eine    warme (90  bis 100   C) Lösung von 1250     gr    Barium  hydroxyd in 1500 cm' Wasser eingerührt.  Nach Ausführung der     Verseifung    wird Koh  lendioxyd eingeleitet, wodurch das     Alanin       in Freiheit gesetzt und das Barium als Kar  bonat gefällt wird. Das     Bariumkarbonat     wird     abfiltriert    und ausgewaschen.

   Das Fil  trat wird im Vakuum eingeengt und hierauf  zu der konzentrierten wässerigen Lösung Al  kohol hinzugefügt,     -wobei    das     Alanin    in  einer Menge von 490     gr    ausfällt (Schmelz  punkt<B>9270'</B> C). Die Ausbeute beträgt 80  der Theorie. Das in der Mutterlauge zurück  bleibende     Alanin    kann durch weiteres Ein  engen und Zugabe von Alkohol gewonnen  werden.  



  e) Im folgenden sei noch     ein.    Beispiel  für das Verfahren der Konzentration einer       ammoniakalischen        Aminoacetonitrillösung    in  der     Durchlaufapparatur    angegeben. 58     gr     einer 98,5 %     igen        Oxyacetonitrillösung    wer  den mittelst einer Druckpumpe in 85     gr    ver  flüssigtes Ammoniak eingedrückt, das sich  in einem verschlossenen, mit Rühr- und  Kühlvorrichtung     versehenen    Gefäss befindet,  worauf das Gefäss in einem Wasserbad auf  40 bis 45   C erwärmt wird.

   Nach Abkühlen  des Gefässes und     Entweichenlassen    des gas  förmigen Ammoniaks lässt man durch ein  Entspannungsventil die Flüssigkeit in die       Durchlaufapparatur    eintreten. Diese Appa  ratur wird     mittelst    eines Wassermantels  mässig erwärmt und ausserdem unter Vakuum  gehalten. Die Lösung geht binnen 4 bis 6  Minuten durch diesen Apparat hindurch, der  aus einer Schlange von 0,8 cm und 50 cm'  Inhalt, oder aus einem mit Füllkörpern be  schickten Glasrohr von 50 cm Länge und  4 cm Durchmesser besteht. Die austretende  Flüssigkeit wird in einem geeigneten Gefäss  aufgefangen und ist praktisch frei von Am  moniak. Sie kann zum Beispiel mit alkoho  lischer Salzsäure zu     Glyzinester-Chlorhydrat     verarbeitet werden.

   Die Menge der so     erlial-          tenen    Verbindung beläuft sich auf<B>125</B>     gr,     entsprechend einer Ausbeute von ungefähr  <B>91%.</B> Diese hohe Ausbeute lässt erkennen,  dass das gebildete     Aminoacetonitril    durch  Entfernen des     Ammoniaküberschusses    nicht  zerstört wird. In der Praxis ist die Versei  fung des     Aminoacetonitrils    mit Schwefel  säure vorzuziehen. Die oben angegebene Ver-           seifungsmethode    ist zur     laborationsmässigen     Bestimmung der Ausbeute geeigneter.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Amino- nitrilen, insbesondere von Aminoacetonitril und a-Aminopropionitril, durch Behandeln von Oxynitrilen mit Ammoniak, dadurch gekennzeichnet, dass man die Überführung der Oxynitrile in ihre Aminonitrile durch Anwendung des Ammoniaks im Überschuss und unter höherem Druck als Atmosphären druck bewirkt und aus den erhaltenen Amino- nitrillösungen das noch freie, durch Entspan nung nicht freiwillig entweichende Ammo niak entfernt,
    indem man die Aminonitril- lösung langsam durch eine mässig erwärmte Apparatur leitet, die so gestaltet ist, dass die Flüssigkeit in dünner Schicht mit einer mög lichst grossen erwärmten Oberfläche in Be rührung kommt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zur Um wandlung der Oxynitrile in ihre Amino- nitrile Ammoniaklösungen verwendet, die den bei Zimmertemperatur und gewöhn lichem Druck gesättigtenAmmoniaklösun- gen gegenüber eine wesentlich höhere Am- moniakkonzentration aufweisen. 2. Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Ammo niak durch Eindrücken von Ammoniakgas in das Reaktionsgefäss verflüssigt. 3.
    Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man eine Am moniaklösung durch Eindrücken von Am- moniak-gas in das Reaktionsgefäss her stellt. 1. Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man aus den erhaltenen Aminonitrillösungen das noch freie Ammoniak in der im Patentanspruch genannten Apparatur unter Unterdruck entfernt. 5.
    Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Ent- fernung des noch freien Ammoniaks aus den erhaltenen Aminonitrillösungen in der im Patentanspruch genannten Apparatur fördert, indem man den Aminonitril- lösungen beim Durchfliessen besagter Ap paratur einen Strom mässig erwärmter Luft entgegenführt.
CH178223D 1933-09-21 1934-09-12 Verfahren zur Herstellung von Aminonitrilen. CH178223A (de)

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