Elektrische Typenzylinderschreibmaschine. Die Erfindung betrifft eine elektrische Typenzylindersühreibmaschine, bei der die Typen auf dem Typenzylinder je in mehre ren übereinander liegenden Reihen derart angeordnet sind, dass die Buchstaben der ühereinanderliegenden Reihen auf Erzeugen den des Zylinders liegen. Sie besteht darin, (lass mehrere nebeneinander liegende Tasten- liebel bei ihrer Betätigung je auf ein gemein sames Zwischenglied wirken und dadurch denselben Drehungswinkel des Typenzylin ders einstellen.
Auf der Zeichnung sind ein Ausfüh rungsbeispiel und eine Variante des Erfin dungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die 1Zaschine; Fig. 2 ist ein wagrechter Schnitt nach der Linie 2-2 von Fig. 1; Fig. 3 und 4 sind Darstellungen von Tei len .des Ansehlagmeclianismus in Ansicht und Grundriss; Fig. 5 ist eine in grösserem Massstabe gezeichnete Ansicht der Einrichtung zum Zurückdrehen der Sektorwelle und des Ty penzylinders in .die Mittelstellung, gesehen in Richtung .der Pfeile 5-5 in Fig. 1;
Fig. 6 ist ein Grundriss eines Teils des Reihenschaltmechanismus; Fig. 7 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 7-7 von Fig. 6; Fig. 8 ist eine Ansicht eines Teils des Reihenschaltmechanis#rnus von unten; Fig. 9 ist ein Längsschnitt durch den Vorderteil einer Variante der Maschine, bei der der mit den Tasten verbundene, die Kon takte der Stromkreise steuernde Mechanis mus in anderer Weise ausgeführt ist als bei der Maschine nach Fig. 1;
Fig. 9a, 9u, 9c sind Teilansichten zü Fig.9, und Fig. 10 ist eine Vorderansicht der Kon taktfedern von Fig. 9.
Der Typenzylinder 1 ist auf einer Welle 2 befestigt. Diese ist in bekannter Weise in einer mit einem Zahnrad 11 (Fig. 1, 2) ver- sehenen Büchse 10 achsial verschiebbar und mit dieser in einem Rohr 12, (Fig. 1, 3, 4) drehbar, das mit seinen Seitenarmen 13, 11 ein @ormrstüek bildet.
Dieses ist in Spitz schrauben 15, 16 schwenkbar gelagert, so dass der Typenzylinder seine Druckbewegung ge gen die Papierwalze 17 (Fig. 1) ausführen kann. Die Spitzs.chraaiben 15, 16 sind in Armen 18, 19 gelagert (Fig. 2, 3, 4). Eine Zugstange 20 verbindet den Teil 14' des Armes 14 mit einem Arm 21, der auf der zwischen Spitzsehrauben 23, 24 drehbaren Achse 22 eines Magnetankers 25 befestigt ist. Bekommen die Spulen des, Magnetes 26 Strom, so erfolgt durch die: Drehung des Ankers 25 die Druckbewegung des Typen zylinders.
Der Elektromagnet 2,6 ist mit zwei die Drehung .des. Typenzylinders bewirkenden Elektromagneten. 27, 28 (Fig. 1, 2) parallel geschaltet und wird beim Niederdrücken einer Taste mit eingeschaltet, wobei jedoch das Ganze derart ausgebildet ist, dass jeweils nur einer der Magnete 27 und 28 erregt wird. Die Druckbewegung ist jedoch zunächst durch eine Klinke 29 (Fig. 1.) gesperrt, die in der Lage nach Fig. 1 eine auf einer vier kantigen Welle 3-0 nach unten verschiebbare Hülse 31 festhält, in deren Nuten 32 eine Rolle 33 liegt. Diese sitzt an einem Arm 34 des Formstückes 12, 1:3, 14 (Fig. 1, 4).
Diese Sperrung wird kurz vor Beendigung der Drehung des Typenzylinders gelöst, so dass die Hülse 31 nach unten bewegt werden und der Druc1L erfolgen kann.
Die Drehung des Typenzylinders erfolgt dadurch, dass ein mit dem Zahnrad 11 (Fig. 1, 2) in Eingriff befindlicher, auf,der Welle 30 befestigter Zahnsektor 36 (Fig. 1) durch einen der beiden Magnete 27, 28 in der einen oder durch den andern in .der an- @dern Richtung gedreht wird, und zwar im mer so weit, bis ein an der Welle 30 befe stigter Amsehlagarm 3 7 (Fig. 1, 2) gegen einen von mehreren Anschlagwinkeln 38 stösst, welche Winkel je durch das Nieder drücken der zugehörigen Taste in die An schlagstellung vers,chwenkt werden.
Damit der Anschlagarm nicht zurückprallen kann, sind an ihm Kliniken 39, 40 angebracht, die in Schlitzen geführt sind und durch Spiral federn 41, 42 vorgedrüekt werden können. Trifft der Anschlagarm 37 auf den vorge brachten Anschlagwinkel 38, so springt die vorher durch diesen zurückgedrückte Klinke 39 oder 40 hinter .den Anschlagwinkel, so dass der Typenzylinder in der eingestellten Lage festgehalten wird. Die Sperrung wird dadurch aufgehoben, dass der vorgebrachte Ans.chlagwiiikel 38 wieder zurückgeht.
Die Aushebung der Klinke 29 und damit die Freigabe der Draakbewegung des Typen zylinders erfolgt kurz vor Beendigung der Drehbewegung dadurch, @dass Winkelhebel 43, 44, die an beiden Seiten gegenüber dem Anschlagarm 37 etwas vorstehen, beim An schlag des. letzteren gegen einen vorgebrach ten Anschlagwinkel 38 von diesem zurück gedrückt werden. Die Winkelhebel 43, 44 sind mit der Klinke ?9 durch eine Stange 45 verbunden (siehe auch Fig. 1). Die Freigabe der Druckbewegung schon vor vollendeter Drehung dient :der Beschleunigung des Ar beitsvorganges.
Sie ist möglich, weil der zu nächst noch in Ruhe befindliche Druckme chanismus Zeit braucht zur Überwindung seiner Trägheit, und weil der letzte Rest der Drehbewegung auch während des Weges des Typenzylinders zum Papier geschehen kann.
Die Rückdrehung .des Typenzylinders in die Mittelstellung geschieht durch eine Fe der 46 (Fig. 1. 5), die die beiden Winkel hebel 47, 48 zusammenzieht und sie gegen eine am Zahnsektor 36 befestigte Rolle 49 drückt. Durch Anschlagstifte 52, 53, die an einem Teil .des Maschinengestelles, sitzen, wird die Mittelstellung ,des ganzen Systems gesichert.
Die Verwendung nur einer Feder hat nicht nur den Vorzug der Einfachheit, sondern auch den, dass der Widerstand gegen die Drehung des Typenzylinders nach beiden Seiten, hin genau der gleiche ist und die Rückdrehung in beiden Fällen mit der Blei chen Krafterfolgt.
Der Typenzylinder wird von der Papier walze durch einen besonderen Elektromag neten 70 zurückbewegt (Fig. 2). Es kann aber auch nur eine einfache Feder vorgese hen sein, die bei der Druckbewegung ge spannt wird. Der Anker 71 dieses Magnetes ist auf einer ebenfalls zwischen Spitzschrau- ben drehbaren Welle 72 befestigt (Fig. 2, 4). Gleichfalls auf dieser Welle sitzt ein Arm 73 (wie ?1 in F'ig. 3), der durch einen Len ker 74 mit :dem Teil 13' des Armes 13 des Formstückes 12, 13, 14 (Fis. 2 und 4) ver bunden ist.
Kurz bevor der Typenzylinder das Papier erreicht, wird der Magnet 70 durch die Druckbewegung eingeschaltet, und er bringt .den Typenzylinder in seine Ruhe lage zurück, in der der Magnet 70 wieder ausgeschaltet ist.
Die Zahl der Buchstabentasten ist doppelt so gross wie :die :der in einer Reihe des Ty penzylinders befindlichen Zeichen. Infolge dessen muss: der Typenzylinder, abgesehen von der Umschaltung auf grosse Buchstaben (dritte und vierte Reihe) und derjenigen auf Zahlen und Zeichen (fünfte und sechste Reihe), bei Betätigung der Hälfte der Tasten nicht nur gedreht, sondern auch selbsttätig um eine Reihe gehoben werden.
Diese Rei- henschaltung (Fis. 1, 6, 7, 8) wird durch einen unter der Grundplatte 75 der Maschine angebrachten, in Fig. 1 nicht gezeichneten Reihenschaltmagneten 76 bewirkt. Bei be kannten 14Ta#-,zchinen wird ein solcher Reihen- s;aha-ltmagnet bei jedem Tastenanschlag mit eingeschaltet, das heisst auch beim Schreiben derjenigen Buchstaben, die ohne Reihen schaltung geschrieben werden.
Beim Schrei ben solcher Buchstaben wird dabei entweder der Anker des Reihenschaltmagnetesgesperrt oder seine Verbindung mit dem die Höhen bewegung des Typenzylinders: vermittelnden Gestänge ausgeschaltet.
Es ist -ein Vorteil, dass bei der unten beschriebenen Konstruk tion der Reihenschaltmagnet nur .dann Strom bekommt, wenn Buchstaben, die Reihen schaltung erfordern, geschrieben werden, und dass :die Zahl der überhaupt notwendi gen Reihenschaltungen dadurch auf einen re lativ geringen Prozentsatz herabgemindert werden kann, :
dass diese Konstruktion es er möglicht, von zwei Buchstaben, die auf .dem Typenzylinder übereinanderstehen, immer den seltener vorkommenden für die Reihen schaltung auszuwählen. Ani untern Ende der Typenzylinderwelle 2 befindet sich ein Teller 77, in dem eine an der Spitze des Stössers 78 befestigte Kugel 79, liegt.
Der Stösser ist durch ein Kreuzgelenk 80, 81 mit dem Umschaltebügel 82 verbunden, der zwi schen Spitzschrauben 8,3, 84 drehbar ist. Das freie Ende des Umschaltbügels ruht mit zwei umgebogenen Lappen 86 auf einer ge polsterten Unterlage 8:5. Die Umschaltung erfolgt durch zwei Tasten W und u2 (Fis. 2), an deren Tastenhebel 87 (Fis. 1) Zugstangen 88 hängen.
Zur geräuschlosen Begrenzung und genauen Einstellung der Umschaltbewe- gung und zum Zurückbringen der Umschalt- tarste in .die Ruhelage dienen ein Kniegelenk bildende Hebel 89, 90, die einerseits an den Tastenhebeln 87, anderseits an der Wage 91 aasgelenkt sind und .durch Federn 92 in ge knickter Lage gehalten werden. Beim Nie derdrücken einer Umschalttaste wird das, zu gehörige Kniegelenk gestreckt. Die Seiten teile des Umschaltbügels 82 haben nach oben kreisbogenförmige Verlängerungen 9.3, zwi schen denen sich vier Rollen 94 befinden.
Zwischen je zwei dieser Rollen kann zum Zwecke der Reihenschaltung der als bogen förmig gestalteter Keil ausgebildete Arm eines Winkelhebels. 95 (Fis. 6, 7) geschoben werden, der auf der vierkantigen Welle :des Ankers 96 befestigt ist. Zwei am Anker 9,6 befestigte Platten 97, 98 (Fis. 7, 8) begren zen die Bewegung des Keils, und des Ankers nach beiden Seiten. Eine Feder 99 (Fis. 6) bringt beide in die Ruhelage zurück.
Damit der zwischen zwei Rollen geschobene geil nicht zurückprallen kann, ist eine Klinke 100 (Fis. 6, 7) vorgesehen, die für gewöhn lich durch eine Feder 101 ausser Eingriff mit einem Zahn 102 gehalten und beim Einschal ten des Magnetes 7,6 durch die Magnetpole angezogen -wird. .
An der Begrenzungsplatte 98 ist eine Rolle 103 (Fis. 8) angebracht, die bei der Betätigung :des Reihenschaltmechanismus eine Kontaktfeder 104 gegen eine an der Feder 105 befestigte Kontaktschraube 106 drückt.
Diese Kontakteinrichtung hat folgende Bedeutung: Die Magnete für die Drehung des Typenzylinders und der die Abdruck bewegung ausführende Magnet sind parallel geschaltet. Der Druckmechariis!mius ist je doch solange gesperrt, -errt, bis die Drehung nahe zu vollendet ist. Die Reihenschaltung muss gleichzeitig mit der Drehbewegung beendet sein.
Wenn der Drehungswinkel des Typen zylinders sehr klein ist, so ist das letztere nicht immer mit Sicherheit zu erreichen, son dern zu befürchten, .dass die Druckbewegung zu früh beginnt, ehe die Reihenschaltung beendet ist. Einte Lösung der sich aus dieser Schwierigkeit .ergebenden Aufgabe besteht darin, dass beim Niederdrücken von Tasten für Buchstaben mit Reihenischaltung,die Mit einschaltung des Druckmagnetes unterbleibt und der Kontakt erst durch die Bewegung des Ankers des Reihenschaltniagnetes zu stande kommt.
Die beschriebene Kontakt- ein:richtungdient zu diesem Zweck.
Sowohl bei der Marschine nach Fig. 1, wie auch bei deT Variante nach Fig. 9 sind sämt liche Tastenhebel 110 der Buchstabentasten auf einer gemeinsamen Achse 113 angeord net, die bei der Maschine nach Fig. 1 durch Schellen 114 gehalten ist. Über jedem Ta stenhebel liegt bei der Maschine nach Fig. 1 und 2 ein Zwischenhebel 115, der aus zwei Seitenteilen zusammengesetzt ist.
Die Ta stenhebel liegen mit ihrem obern Rande zwischen den beiden Seitenteilen, so dass sich die beiden Hebel gegenseitig führen. Auch die Zwischenhebel haben eine gemeins,aine Achse 116. Zwischen den Seitenteilen der Zwischenhebel 115 befinden sich Scheiben 115'. die auf den innern Enden der Tasten hebel aufliegen. Federn 117 ziehen die Zwi schenhebel nach unten, so dass die Tasten hebel mit ihren innern Enden 118 auf einer mit Filz oder Leder gepolsterten Unterlage 119 aufliegen.
Bei der Variante nach Fig. 9 und 10 besitzt jeder Tastenhebel 110 an seinem hintern Ende einen Stift 115", der in einen Schlitz eines zugehörigen Zwi- schenhebels 115, die alle auf der Achse 116 angeordnet sind, eingreift.
Die innern Ta- stenhebelenden und :die Zwischenhebel sind derart ausgebildet und die Scheiben<B>115'</B> (bezw. nach Fig. 9 die Stifte 115") sind so angeordnet, dass der Tastentiefgang und .die Bewegung der Zwischenhebel trotz ver- schied:ener Länge der Tastenhebel wberadl gleich ist, das heisst die Scheiben 115' (bezw. die Stifte 115" nach Fig. 9) sitzen, je nach der Länge des Tastenhebels, weiter hinten oder vorn.
Die genaue Begmenzung der Ta: eten- und der Zwiechenhebelbeweguug nach oben und nach unten geschieht sowohl bei der Maschine naeh Fig. 1 und auch bei der Variante nach Fig. 9 durch eine U-förmige Schiene 120.
Die freien Enden der Zwischenhebel 11:5 tragen Klinken 121, von denen je zwei ne beneinanderliegende mit einem Absatz auf ein und dieselbe der auf einer gemeinsamen Achse 69 drehbaren Platten 123 (Fig. 1 und 2) wirken, welche Platten mittelst Stösser 1,2.4 He=bel 125 uni ihre Achse<B>126</B> drohen.
Das andere Ende von jedem dieser Hebel liegt je in dem Schlitz eines Sühraubstiftes 127, von denen, jeder in einem Auge eines Ane,chlagwinlels; 3.8 steif drehbar und in der Höhe einstellbar ist.. Die Lager 128 der He bel<B>125</B> sind in dem Gestenteil 129 drehbar. Federn 130 bringen die Anschlagwirnkol 38 und die mit ihnen in Verbindung stehenden Teile, nach geschehenem Abdruck der Type, in die Ruhelage zurück.
Durch das beschriebene Hebelsystem (Fig. 1 und 2) wird erreicht, .dass alle Tasten den gleichen Tiefgang haben und eine gleich grosse Bewegung der Klinken 12'1 und der Anschlagwinkel 38, der unten erwähnten Kontaktfedern usw. bewirken, obwoh'1. sie rein nach der Zweckmässigkeit angeordnet sind und die Tastenhebel, trotz ihrer sehr verschiedenen Länge, sich um eine gemein same Aehise .drehen.
Es wird ferner erreicht, dass die parallel nebeneinander liegenden Tastenhebel auf radial angeordnete Anschlag winkel 38 wirken können, ohne dass dabei Klemmungen entstehen können, und ohne dass bei der praktischen Ausführung und der Montage besondere oder schwer zu erfüllende Anforderungen in bezug auf Genauigkeit zu stellen :sind.
Über den Platten 123 liegt auf jeder Seite der Maschine ein Kontaktbügel 68 (Fig. 1 und 2), der beim Niederdrücken einer raste durch die entsprechende Platte 123 gehoben wird und dadurch, mittelst U-förmig gebogener Kontaktfedern 131 und Gegenkon takten 132 .den Strom für einen der Dreh magnete 27, 28 und den Druckmagneten 26 .schliesst. Ein weiterer Kontaktbügel 133 ist :so geformt, .dass er nur je durch die eine von zwei nebeneinander liegenden Klinken 121 bewegt wird. Diese Bügel, je einer auf der rechten und auf der linken Seite :der Ma schine, bilden in gleicher Weise Kontakt für den Reihenschaltnn@agneten.
Die beschriebene Einrichtung bietet die Möglichkeit, die Buchstaben auf dem Typen zylinder so zu verteilen, d.a.ss von zwei Zei chen, die mit dem gleichen Drehungswinkel eingestellt werden, immer das häufiger vor kommende in der obern Reihe der beiden einander zugeordneten Reihen des Typen zylinders steht und daher ohne Reihensohal- tung geschrieben wird, so: dass :die R.eihen- sühaltung nur verhältnismässig selten in Wirksamkeit zu treten braucht.
Eine andere Kontakteinrichtung, die in den Fig. 9, 9a, 9b, 9e und 10, dargestellt ist, besitzt die Variante nach Fig. 9. Auch bei dieser trägt jeder Zwischenhebel 115 eine Klinke 12l, von denen je zwei nebeneinan- derliegende, mit einem Absatz auf eine und dieselbe der auf einer gemeinsamen Achse drehbaren Platten 123 wirken.
Die Platten t23 haben jedoch nur noch die Funktion der Bewegung der in Fig. 9 nicht. dargestellten, ,jedoch gleich wie in Fig. 1 dargestellt aus gebildeten Hebel 125 und 38 durch die Stö- sser 124.
Für die Kontaktbildung sind auf der rechten und auf der linken Seite :der Maschine je zwei übereinan.derliegende Ko:n- taktbügel 68 und 133 vorhanden, die, ähn- lich wie die Bügel 133 nach Fig. 2 zinken- förmig ausgebildet sind, so dass die Zinken der beiden Bügel 68 und<B>133</B> ineinander greifen können, und :die beiden Bügel unab hängig voneinander, für sich allein, :durch eine zugehörige Klinke 121 bewegt werden können.
Die Bügel sind um eine gemeinsame Achse 210 drehbar und ruhen beide auf den Oberkanten der Klinken 121, und zwar die Zinken des untern Bügels 68 auf den Klin ken 121, :die den Tasten zugeordnet sind, die ohne Reihenschaltung arbeiten, mithin nur Kontakt für einen Dreh- und den Druckmag neten verlangen, und die des obern Bügels 133 auf den Klinken 121, die den Tasten mit Reihenschaltung zugeordnet sind. Die letzteren schliessen :den Stromkreis für einen Dreh- und den Reihens,chaltmagneten, und dieser schliesst, indem er sich in Bewegung setzt, den Stromkreis für den Druckmagne ten, während :die ersteren nur :den Strom kreis für einen Dreh- und den Druckmagne- ten schliessen.
Die Kontakte kommen in :der Weise zustande, .dass auf jedem Bügel 68 und 133 ein Arm 211 mit einer Rolle 212 aus Isoliermaterial befestigt ist, die beim Nie derdrücken der entsprechenden Taste zwei Kontaktfedern<B>213</B> gegen zwei. Kontakt federn 2'14 drücken. Aus Fig. 10 ist ersicht lich, dass die beiden Kontaktbügel mit ihren Rollen 212 je auf ein Koutaktfederpaar wir ken.
Die Kontaktfedern des einen Paares schliessen die Leitungen für einen Dreh- und den Druckmiagneten, während die :des andern die Kontakte für einen Dreh- und den Rei- hens:chaltma.gneten schliessen. Die Einrioh- tung hat mithin gegenüber der oben be schriebenen,, bei der einmal nur eine, bei Reihenschaltung jedoch zwei Kontaktfedern gedrückt werden müssen, den Vorzug, dass alle Tasten zum Niederdrücken :die gleiche Kraft erfordern.
Die auf jeder Seite der Maschine vorhian- denen zwei Paar Kontaktstellen sind zu einem Block<B>215</B> vereinigt, der mit Schrau ben 21,6 an einem Isolierstück 218 und mit Schrauben 217 an zwei Lagern 219 befestigt. wird. Durch die Schrauben 216 wird zu gleich die Verbindung der Kontaktfedern mit ihren Leitungen herges-L-llt"da die Gewinde büchsen der Schrauben 216 gleichzeitig die Muttern der Klemmschrauben 220 sind.
Auf diese Weise sind sämtliche Kontaktfedern auf einfache Weise auswechselbar, ohne .dass ein besonderer Anschluss an die Drähte er forderlich ist.
Sowohl beider Maschine nach Fig. 1 als auch bei der Variante nach Fig. 9 beherr schen die Kontaktbügel 68 und 133 auf der einen Hälfte der Maschine den Magneten für die Rechtsdrehung des Typenzylinders und diejenigen auf der andern Hälfte denjenigen für die Linksdrehung des Typenzylinders.
Über den Klinken 121 liegen auf der rechten und auf der linken Seite der Ma s-chin.e je ein Bügel 13.4 (Fig. 1), der sich um die Achse 135 ,drehen kann, und der durch einen Lenker 136 (Fig. 1 und 3) mit dem Anker 25 des Druckmagnetes 2'6 ver bunden ist.
Dieser Bügel trifft bei seiner Abwärtsbewegung, kurz bevor die Type das Papier erreicht, auf den wagrechten Arm .der jeweils durch eine Taste gehobenen Klinke 121 und bringt sie ausser Eingriff mit der zugehörigen Platte 123, so dass die durch die Klinke bewegten Teile, trotz nie. dergehaltener Tate, in ihre Ruhelage zu rückkehren, bezw. die Kontakte unterbrochen werden.
Auch bei der Variante nach Fig. 9 wer den die Klinken 121 auf die oben beschrie bene Weise ausser Eingriff mit der zugehöri gen Platte 123 und dem zugehörigen Kon taktbügel gebracht.
. Die beschriebene Einrichtung hat, in Ver bindung mit der Kontaktbildung durch die Klinken 121 und die Kontaktbügel 68, 133, .den Vorzug, dass. bei ihr die Unterbrechung des elektrischen Stromes zeitlich unabhängig von .der Rückbewegung der der Einstellung der Typen dienenden Teile erfolgt, und wo bei dadurch, dass-die Hebeliarme der Klinken 12'1, gemessen von der Achse bis zur Auf- la.gefläche der Platten 12.3 (Fig. 1 und 9) und bis zur Auflagefläche der Kontaktbügel 1,
33 (Fig. 1) respektiv der Kontaktbügel 6.8 und 133 (Fig. 9), von verschiedener Länge oder die Kontaktbügel länger oder kürzer ge- maeht werden, erreicht werden kann, .dass si=e früher oder später von den Klinken abglei ten.
Diese Unabhängigkeit ist deswegen von Bedeutung, weil es. für die Schnelligkeit, mit ,der die Maschine arbeitet, darauf ankommt, den elektrischen Strom so früh wie möglich zu unterbrechen, damit der Typenzylinder nach geschehenem Abdruck sofort in seine Ruhelage zurückkehren kann, während an derseits der Ans,chl.agwinkel '38 noch so lange in seiner vorgebrachten Stellung bleiben muss, bis der Typenzylinder seine Rückdre hung wirklich begonnen hat, die ja, wegen der Beschleunigung, nicht schon im Augen blick .der Stromunterbrechung erfolgen kann.
Die beschriebene Einrichtung zur Unter brechung dee elektrischen Stromes bietet ferner die Möglichkeit, .den Abdruck, je nach der Zahl der gewünschten Durchschliagko- pien, mit grösserer oder geringerer Kraft er folgen zu lassen, indem man den Bügel 134 früher oder später auf die Klinken 121 wir ken lässt, den Strom mithin früher oder,spä- ter unterbricht, so dass.,der Abdruck der Ty pen nach Wunsch schwächer oder stärker wird.